Was für ein Vorname

Hallo zusammen,

auch wenn ich mir nicht ganz sicher bin ob es überhaupt in dieses Brett gehört aber soeben habe ich im Radio gehört das eine Stewardess vor Gereicht durch drei Instanzen geklagt hat um Ihr Kind jetzt offiziell „Emelie Extra „ nennen zu können.

Extra klingt super, als würde es etwas mehr von dem geben als das was man will, vielleicht sogar gibt es ja auch etwas um Sonst ?

Quatsch bei Seite. Auch bei uns steht die zweite Geburt kurz bevor und mit der Namengebung tut wir uns auch ein bisschen schwer. Mit Leon, Johnas oder so kann man ja nicht viel falsch machen, heisst ja fast jedes zweite Kind so, ist nur nicht ganz das was wir möchten aber nun zu meiner Frage

Wie denkt Ihr über die Bedeutung eines Vornamens ? Ist es wirklich sinnvoll seinem Kind einen extravaganten Vornamen zu geben damit seine Individualität schon mit dem Namen hervorsticht ? Oder sollte man sein Kind von vornherein eingliedern ? Ich meine bei mit in der Klasse früher sind bei dem Ruf nach Thomas, Stephan oder Michael immer gleich 5 Leute aufgestanden.

Würde mich interessieren was ihr bei der Wahl des Namens alles berücksichtigt habt oder auch nicht.

Viele Grüße aus Hamburg
MetToo

‚Diana‘, exemplarisch
Hallo MeToo,

zu diesem Thema gibt’s immer mal wieder Diskussionen, z.B. diese hier:http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…

Wie denkt Ihr über die Bedeutung eines Vornamens ?

Ich steuere mal die Geschichte meiner Namensgebung ein, weil sie ganz für das Thema ganz erhellend ist:

Eins vorweg: Ich mag meinen Vornamen (ich heiße auch RL „Diana“) sehr, u.a. weil er mit der folgenden Geschichte verbunden ist.

Seit 1981 ist der Name inzwischen inflationär bekannt, als meine Eltern mich 1969 so nannten, war der Name vergleichsweise exotisch: Alle Verwandten & Bekannten fragten verblüfft, wie sie denn auf so einen wenig verbreiteten Namen kämen? ob die Entscheidung gut & klug sei? Kein Kind heiße so! In meinem Jahrgang heißen tatsächlich nur sehr wenige Frauen so, Anfang der Siebziger dürften es etwas mehr geworden sein. Genau das mag ich an meinem Namen: exotisch genug, aber nicht (mehr) erklärungsbedürftig. Namen wandeln sich in ihrer Verbreitung.

Wie kamen meine Eltern darauf, mich so zu nennen? Zwei meiner älteren Geschwister haben einen Vornamen, der mit dem gleichen Buchstaben beginnt wie unser Nachname, doch meiner Mutter gingen beim dritten & vierten Kind die Namen aus *g* Mein Vater & meine Geschwister präferierten „Sylvia“, einen Modenamen der Zeit - zum Glück ist der Kelch an mir vorübergegangen, weil schon eine Cousine so hieß (und 1000 andere Frauen, die in den 60gern geboren wurden).

Meine Mutter setzte ihren Vorschlag durch und wählte als Namenspatronin eine Figur aus einer TV-Serie, deren Eigenschaften, Eleganz, Schlagkraft, Charme & Eloquenz ihr sehr imponierten: „Emma Peel“ aus „Mit Schirm, Charme & Melone“/„The Avengers“. „Emma“ ist zwar seit der Renaissance guter, alter Namen wieder geläufig, wäre aber Ende der 60ger so unmöglich gewesen wie nowadays „Günther“. Also „Diana“ nach Diana Rigg, der Darstellerin.

Ansonsten paßt mein Vorname vom Klang und der Silbenzahl her ganz gut zu meinem Nachnamen, wenn auch ersterer römischen, letzterer althochdeutschen Ursprungs ist. Und er paßt - wunderbarer Zufall - phantastisch zum meinem Beruf :smile:

Viele Grüße
Diana

Hallo Metoo,

ich kenne das Problem mit der Qual der Wahl. Bei uns steht das erste Kind im
Oktober an. Wir haben einfach im Vorfeld ein paar Namenskriterien festgelegt,
die speziell auf uns zutreffen. Mein Mann ist IT-ler. Sein Lieblingsthema sind
Mailsysteme und damit fielen schon alle Namen mit Umlauten oder auch
französische Name (u.a. wg, Apostrophen)raus. Dann haben wir eine Familiendomäne
(jaw5.de–>Jane u. Andreas Weinberger) und da haben wir uns überlegt, das die
Anfangsbuchstaben A oder J sein sollten und so schränkte sich der Kreis der
Namen immer mehr ein. Ein Favorit war z. B. Alexander (wird ein Junge), da habe
ich aber Namensstatistik der letzten Jahre mir angeschaut und der war immer
unter den ersten 5, also viel der Name auch wieder flach. Naja, jetzt stehen 2
Namen in der engeren Auswahl. Mal sehen, welchen wir dann nehmen werden.

Ein paar Erfahrungen habe ich selbst auch mit besonderen Namen. Als ich so zur
Schule kam, gab es meinen Namen noch nicht so oft (Jane) und leider haben sich
die Lehrer den immer zuerst gemerkt. Dann habe ich viel Sport gemacht und bei
Wettkämpfen, bekommt man auch oft Urkunden. Da war ich schon immer froh, wenn
sie aus mir nicht einen Jan gemacht haben. Also was ich für Schreibweisen von
meinem Namen erlebt habe, ojeeee…!!! Naja u. die ältere Generation hatte
sowieso Probleme mit der Aussprache. Das waren jetzt so meine negativen
Erlebnisse.

Ich denke mal, man sollte es bei der Namensauswahl nicht übertreiben (vielleicht
ist auch unsere Vorgehensweise nicht normal), aber jeder kann nun mal
individuell für sich selbst entscheiden, wie das Kind heissen soll.

Hallo MeToo!

Ich hab zwar noch keinen Namen vergeben dürfen, aber dank der niedlichen Aufkleber, die hinten auf diversen Autos kleben und dank Babies im Freundeskreis macht man sich ja doch immer mal wieder Gedanken, was man auch machen würde oder eben nicht… Und irgendwann steht das Thema wohl auch bei uns an :smile:.

Was ich nicht zwingend machen würde ist, meinem Kind einen Namen geben, bei dem gleich die vier Nachbarskinder mit angelaufen kommen, wenn man ihn ruft. Wir hatten in der Klasse diverse Alexanders und Andreas’. Sowas würde ich wenn möglich vermeiden - auch wenn es sicher kein Weltuntergang ist, wenn dann doch noch ein anderes Kind so heißt…

Was ich aber auch nicht wollen würde ist ein extrem ausgefallener Name, den hinterher keiner lesen und aussprechen kann… Das gilt für völlig abgedrehte Schreibweisen eines ansonsten normalen Namens und eben für per se gänzlich ungewöhnliche… Außerdem würde ich mein Kind, wenn beide Eltern Deutsche sind nicht unbedingt Moslan-Cyphre nennen (mein liebstes Abschreckungsbeispiel…) Moslan-Cyphre Meier oder Yussuf Achmed Schmidt finde ich nicht sooo prickelnd.
Fazit: Am liebsten einen schönen, nicht ganz grauenvoll komplizierten Namen.

Was manchmal noch als Kriterium genannt wird, ist die Aussprechbarkeit in anderen Ländern (im englischen Sprachraum zum Bleistift). Ich gebe zu, daß ich das nicht sooo wichtig finde, aber schaden wird auch das später nicht…
Meinen Eltern war damals wichtig, daß man keine komischen/ dummen Reime mit meinem Namen anstellen konnte… Ist dann auch tatsächlich nicht passiert!

Ansonsten kann ich sagen, daß ich mit meinem Namen nicht immer glücklich war, eine zeitlang lieber meinen zweiten Namen als ersten gehabt hätte und daß ich inzwischen so wie es ist, glücklich und zufrieden bin - trotz regelmäßigen Buchstabierens…

Zu Kindernamen im Besonderen fällt mir dann noch ein: Ich finde den Namen Laurin sehr sehr schön - werde ihn aber einem eventuellen Sohn wohl doch nicht geben, jedenfalls sicher nicht als Rufnamen aufgrund der Seltenheit… Zu selten sollte es dann in meinen Augen eben auch nicht sein!

So, das ist jetzt lang geworden… aber vielleicht war’s ja auch ein bißchen interessant!

Liebe Grüße
Kari

Hallo,

hier heißen alle „Lukas“ und „Johanna“, in der vorherigen Generation gibt es entsprechend viele „Kevins“ und „Mandys“. Bei der Namenswahl von „Eingliederung“ zu sprechen, wenn man nicht nur die üblichen Namen in Erwägung zieht, sondern sogar die, die auf der Liste ganz oben stehen, halte ich für völlig falsch. Eingliedern kann man doch nur Individuen, und Individuen zeichnen sich zunächst erst einmal durch ihren Namen aus.

Ein Name muss auch nicht extravagant sein, nur weil er nicht häufig vorkommt. Es gibt auch ganz normale Namen, die irgendwo zwischen „absonderlich“ und „so heißt ja jeder“ liegen.

Ich meine bei mit in der Klasse früher sind bei dem Ruf nach Thomas,
Stephan oder Michael immer gleich 5 Leute aufgestanden.

Du hast das Problem schon richtig erkannt … :smile:

Würde mich interessieren was ihr bei der Wahl des Namens alles
berücksichtigt habt oder auch nicht.

Für uns war klar, dass es klangvolle Namen sein müssen, wir haben uns an der Silbenzahl und an der Sprechbarkeit in Zusammenhang mit dem Nachnamen („Han s S albe“ ist z. B. fürchterlich auszusprechen) orientiert. Hinzu kam noch, dass er uns gefallen musste (meine Frau präferierte z. B. für unsere Tochter „Ruth“, was mir nicht nur wegen der Einsilbigkeit, sondern auch wegen des biblischen Kontextes missfiel; man muss sich also einigen können) und keine historischen Probleme („Adolf“ oder so) aufweist. Man kann auch versuchen, unbeliebte Abkürzungen von Namen („Matz“ oder „Matze“ statt „Matthias“) zu vermeiden, aber da stößt man schnell an seine Grenzen, denn die Phantasie der Umwelt ist manchmal doch größer als man denkt.

Viele Grüße aus Hamburg

Herzliche Grüße von Elbestadt zu Elbestadt

Thomas Miller

Hi,

Und er paßt -
wunderbarer Zufall - phantastisch zum meinem Beruf :smile:

Ich dachte immer, das sei dein (nur aus dem Grund gewählter) Pseudonym!

Gruß

J.

‚Nina‘, exemplarisch
Hallo,

Seit 1981 ist der Name inzwischen inflationär bekannt, als
meine Eltern mich 1969 so nannten, war der Name
vergleichsweise exotisch: Alle Verwandten & Bekannten fragten
verblüfft, wie sie denn auf so einen wenig verbreiteten Namen
kämen? ob die Entscheidung gut & klug sei? Kein Kind heiße so!

mir ging’s da ganz genauso:
Wir wohnen auf dem Land, in einem ziemlich kleinen Dorf.
Niemand heißt dort „Nina“ - und oft werde ich gefragt, ob das mein richtiger Name wäre und nicht etwa ein Spitzname/Kosename (so ähnlich wie „Tina“ für „Bettina“).
Woanders mag der Name ja eher verbreitet sein, aber hier - ne, ne, ne…

Lustig:
mein Nachname ist eher untypisch, klingt irgendwie tschechisch (und stammt ursprünglich wohl auch aus dem Tschechischen).
Bei uns im Dorf ist dieser Nachname aber häufig vertreten.
Wenn ich woanders bin, denken viele dass ich aus Tschechien o. ä. kommen würde, aber wundern sich kaum über meinen Vornamen (aber in Kombination mit meinem Vornamen denken sie erst recht, dass ich eine Ausländerin wäre!).

Zu Hause wundert man sich über meinen Vornamen, und woanders über meinen Nachnamen *grins*

Soviel dazu,
grüße,
Nina

die Verniedlichungen von Namen finde ich auch oft mehr als daneben aber wie du schon sagst lassen diese sich leider nicht vermeiden.

Was mich persönlich angeht so finde ich neben dem Klang die Bedeutung recht wichtig sowie eine gewisse Seltenheit die aber nicht exotisch ist. Auch denke ich das ein „Zweimeter Hüne“ der mal um die 100kg wiegen wird nicht unbedingt Pascal oder Daniel heissen sollte. Nicht das es keine schönen Namen wären aber sie klingen irgendwie zu weich finde ich.

Unseren Erstgeborenen haben wir Bjarne genannt (zur Sicherheit noch einen Zweiten „Corvin“). Bjanre kannte ich bis Dato nur von dem Radsportler „Bjarne Ries“ ehemals Team Telecom was dafür spricht das man den Namen schon einmal gehört hat.

Wichtig fand ich eher die Bedeutung Bjarne = der Bär und Corvin = der Rabe. Anfangs kam dann auch ein „wie heisst der oder wie schreibt man das“ heute sagt jeder so ganz nach dem Motto Bjarne na klar der könnte gar nicht anders heissen.

Auch wenn ich hier und jetzt ein Geheimnis verrate aber wenn das zweite ein Mädchen werden sollte dann favorisiere ich derzeit den Namen „Naja“ = grönländisch und bedeutet kleine Schwester.

Hatte dieser Tage mal am Rand eine Unterhaltung aufgeschnappt wonach es Eltern gibt die den Klang beider Kindernamen wichtig finden, so nach dem Motto wie hört es sich an wen ich beide Kinder auf einmal rufe und da wurde mir auf einmal ganz anders. Bjarne und Naja klingen nicht gerade sehr melodisch.

Es ist halt schon so eine Sache wo die Eltern die Schwerpunkte legen gell.

TTYS
MeToo = Siegmar (Sieger der Meere oder so ähnlich)

wie man’s macht, …
Hallo MeToo,

bei uns war wichtig, dass der Name auf Englisch wie auch auf Deutsch aussprechbar ist (Gegenbeispiel: Freunde von uns nannten ihre Tochter „Nadine“ - was dann im Englischen (SA) ein ziemlich scheusslich klingendes „Näidiiiin“ brachte). Wir wollten einen Namen, der ungewoehnlich aber nicht exotisch sei. Der natuerlich mit unserem Nachnamen harmoniert (da der einsilbig ist, wollten wir keinen einsilbigen Vornamen). Geklappt hat es nicht ganz. Am Ende gefiel uns Timothy (gefaellt uns immer noch). Aber die Omas… die koennen ja kein ‚th‘ aussprechen (und ein Timossy ist schrecklich!). Wir kamen dann auf die ungemein originelle Idee (wie wir dachten), den Jungen „Timo“ zu nennen. Wow, haben wir uns kreativ gefuehlt. Ob das nun wirklich Zufall war oder ob wir uns ganz unbewusst in den Zeitgeist eingeklinkt hatten (dem wir doch eben NICHT folgen wollten), jedenfalls war Timo im Geburtsjahr unseres Sohnes unter den 10 beliebtesten Jungennamen in Deutschland.
Er haelt es inzwischen uebrigens gemischt: mal hat er ein Jahr (nach Schuljahren getrennt), wo er sich lieber „Timothy“ rufen laesst (so steht’s im Pass), dann kommt wieder eins, wo er „Timo“ als Name angibt (und sich dann darueber aergert, dass es entweder „Timou“ oder „Timon“ ausgesprochen wird), und dieses Jahr beruft er sich auf seinen Zweitnamen (der ist Jabulani, was zwar fuer deutsche Ohren exotisch klingt, aber in seiner Heimat, ein ziemlich verbreiteter Jungenname ist).

Und zum Falsch machen: wir hatten eine Klassenkameradin, die hiess Jasmin. Das war sicher orginell, aber nicht abartig im Jahr 1959. Aber als sie in die Vorpubertaet kam, gab es in D eben diese Zeitung Jasmin (wer das nicht mehr weiss, die war fuer damals recht freizuegig, mit Themen und Bildern). Und was hat das Maedchen gelitten. —

Fazit: sucht euch einen Namen, der EUCH gefaellt. Schief geht’s dann sowieso.

Gruesse, Elke

Bjarne Pipes!
Hallo Siegmar,

Bjarne läßt jedem Pfeifraucher die Ohren klingen! Exzellente, gesuchte handgeschnitzte Pfeifen eines sehr eigenbrödlerischen, sehr begabten Dänen :smile: http://www.bjarnepipe.com/
[aber das nur am Rande]´*räusper*

Naja? Wie lautet denn der dazugehörige Nachname?

fragt Diana

P.S.: Dein Vor- und mein Nachname würden in Kombi das Bild eines Helden aus dem Nibelungenlied u.ä. heraufbeschwören :wink:

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hi,
bei uns ist es so gewesen : ich habe einen doppelten vornamen, der aus den beiden zweitnamen der grossmütter beiderseits enstand, ebenso der name meines bruder.
als kind fand ich friederike (bzw. frédérique-thérèse) furchtbar, heute bin ich froh nicht nach irgendwelchen tv „helden“ oder so zu heissen (auch wenn jede 2. korrespondez mit „monsier“ reinflattert - macht nix) … mein bruder hat übrigens mit seinen töchtern dieses „verfahren“ weitergeführt, das kind heisst caterina, auch nach einer grossmutter.
perönlich schaudert es mich, wenn hier (frz. raum) kinder mit namen wie kevin oder marvin oder so benannt werden, dass dann total blöd klingt, wenn die eltern krampfhaft den frz. akzent vertuschen um den namen möglichst „english“ auszusprechen.

und zum nachnamen sollte es auch passen, wer will schon anastasia emanuelle bünzli oder so heissen…

grüssli, fred

Hallo Diana,

*fg* wieder etwas dazu gelernt :smile:

In anbetracht das ich mir im zuge der Vereinheitlichung irgendwann mal einen Nickname zugelgt habe, will bei www ja nicht aus der rolle Fallen kommt der Nachnahme per Mail.

TTYS
Siegmar

Hallo,

ich würde neben den vielen unten genannten Gesichtspunkten (ich habe aber nicht alles gelesen) noch, berücksichtigen, wie der Name in dem Dialekt ausgesprochen wird, der in eurer Gegend gesprochen wird (wenn überhaupt). Auch wenn ihr keinen Dialekt sprecht.

Hier im Südwesten tun mir z.B. die Christians und Christophs immer leid, Chrischtian und Chrischtoph hört sich einfach nicht gut an. Ganz zu scheigen von Astrid, die dann zu Aschtrid wird und es nicht mehr weit bis zum A…tritt hat.

Gruß

Johannes

namen
Hallo,

Ganz zu scheigen von Astrid, die dann zu
Aschtrid wird und es nicht mehr weit bis zum A…tritt hat.

wie gesagt, bei keinem Namen kann man sich sicher sein, dass nicht irgendein Unfug daraus wird…

Aus „Nina“ wurde leider of „Ninja“, da gerade zu meiner Schulzeit die Ninja-Turtles (diese Comicfiguren - solche kämpferischen Schildkröten) der Mega-Hit waren und mein Name hier auf dem Land total unüblich ist…
Manche haben in der Schule auch immer „Nintschke“ gesagt (aus meinem Vor- und Nachnamen zusammengewürfelt) - ich fand das ätzend!!!

Gruß,
Nina

Hallo auch,

also, ich bin meinen Eltern heute noch dankbar, dass sie bei der Namenswahl für mich (Alexandra) und mein Bruderherz (Christian) darauf geachtet haben, dass der Name a) noch nirgends in der näheren Familie vergeben ist, b) sie alleine den Namen entscheiden und keiner aus der Familie mitzureden hatte und c) man den Namen nicht komplett durch Abkürzungen verunstalten kann (z.B. in Bayern Sebastian: „Wast“, Matthias: „Hias“).

Nach meinen Großeltern würde ich Doris oder Brigitte heißen - für mich unvorstellbar. Ich bin soweit ganz zufrieden mit Alexandra - nur beim unterschreiben nervt mich der lange Name in Verbindung mit meinem 10buchstabigen nachnamen. Außerdem passierte es mir schon des öfteren, dass ich fälschlicherweise für nen Mann gehalten wurde, das Finanzamt hat es beispielsweise erst dieses jahr geschafft, mich korrekt mit „Frau Alexandra K…“ anzuschreiben, nicht mit „Herr Alexander K…“.

Abgekürzt wird mein Name grundsätzlich mit „Alex“, egal ob ich mich als Alexandra oder Alexa vorstelle - deswegen unterschreibe ich grundsätzlich nicht mit „Alex“.

Ich denke auch, dass Vor- und nachname zusammenpassen sollten - Jaquline Hintermeier ist wirklich nicht prickelnd.

Zusammenfassend würde ich achten auf:

  • eindeutige Zuordnung weiblich/männlich
  • Zusammenhang mit Nachnamen
  • durch Abkürzungen nicht verunstaltbar

Viele Grüße
alexandra

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

kann zwar nicht genau erkennen woher du kommst aber weiter unten heisse ich auch auf einmal

siehhhhhchma und mir läuft es jedesmal kalt den rücken runter.

Viele Grüsse aus dem dialektfreien
Hamburg
Siegmar

Meine erste grosse Liebe hiess Nina,

leider habe ich den Fehler begangen und es meiner Frau erzählt. Sei dem ist der Name natürlich tabu

Viele Grüsse
MeToo

Hallo,

ich möchte nur ganz kurz anbringen, wie meine Bettnachbarin zur Entbindung, ihre Tochter genannt hat. Das arme kleine Wesen bekam den tollen Namen: „Sumathi-Maya“ (ich denke ich hab es richtig geschrieben). Also ich fand Maya ja noch okay, aber Sumathi?
Ihre Kinder heiße alle so seltsam für unsere Kreise. Sie hatte keinerlei indische Ambitionen, deshalb konnte ich es nicht verstehen.
Aber sie war stzolz auf den Namen, tja!

Schöne Grüße
Jeannette

Kriterien
Hallo, Alexa!

Zusammenfassend würde ich achten auf:

  • eindeutige Zuordnung weiblich/männlich

Zustimmung.

  • Zusammenhang mit Nachnamen

Wenn man nicht gerade einen „Hans Wurst“ bastelt, ist es im Grunde relativ egal. Irgendwann wird das Kind ohnehin heiraten und dann möglicherweise einen Namen annehmen, den es deutlich länger trägt als seinen Geburtsnamen.

  • durch Abkürzungen nicht verunstaltbar

Nenn mir mal einen. Christopher wird zu Toffer, Alexandra wird zu Xanni, Peter wird zu Paddy, Maximilian wird zu Mili, … ich glaube, da übersteigt die Kreativität der Spötter meist die Fantasie der werdenden Eltern.

Gruß!
Christopher

Dem Kind einen Namen geben
Hallo, MeToo!

Auch bei uns steht die zweite Geburt kurz bevor […]

Zunächst einmal: Herzlichen Glückwunsch! Ich drücke euch die Daumen, dass alles gut geht.

Wie denkt Ihr über die Bedeutung eines Vornamens ? Ist es
wirklich sinnvoll seinem Kind einen extravaganten Vornamen zu
geben damit seine Individualität schon mit dem Namen
hervorsticht ? Oder sollte man sein Kind von vornherein
eingliedern ? Ich meine bei mit in der Klasse früher sind bei
dem Ruf nach Thomas, Stephan oder Michael immer gleich 5 Leute aufgestanden.

Bedeutung
Eher unbedeutend. Was weiß ich vorher, ob mein Kind ein 120kg schwerer Muskelprotz oder eine zartgliedrige Blassnase wird? Unmöglich, selbst wenn beide Elternteile in eine dieser unzureichenden Kategorien passen. Ich würde die Bedeutung durchaus prüfen, damit mein Kind nicht am Ende nach dem altindischen Wort für „Dorftrottel“ benannt ist. Mein Name bedeutet beispielsweise „Christusträger“, obwohl weder meine Eltern noch ich besonders religiös sind.

Aussprache
Wichtig ist vor allem die Aussprache in dem Land, in dem man lebt. Dort sollten auch eher minderbemittelte Menschen, denen man lebenslang regelmäßig begegnen wird, in der Lage sein, den Namen einigermaßen unfallfrei aussprechen können. Was hilft es mir, wenn ich einen im Französischen klangvollen Namen wie „Jocelyne“ habe, der dann von einem pfälzischen Standesbeamten zu „Tschotzeline“ gemacht wird? Nordische Namen sind oft auch im Englischen und Französischen, deren Aussprache des Namens ich spaßeshalber mal gegenchecken würde, leichter auszusprechen, sofern sie keine Umlaute beinhalten.

Zusammenhang mit Nachnamen
Ich finde, alliterative und (einen negativen) Sinn ergebende Namenpaare sollten dringend vermieden werden. Ich wollte weder Peter Paul, Günther Münter, Nora Neiter noch Rosa Schlüpfer heißen. Alliterative oder klangähnliche Vor- und Nachnamen lassen oft den Eindruck eines scherzhaften Künstler- oder Spitznamens entstehen, der ja eigentlich nicht gewollt sein dürfte – siehe Kurt Tucholsky mit Paul Panter und Theobald Tiger. Allerdings würde ich hierauf nicht das größte Gewicht legen.

Alltagstauglichkeit/Exotik
Ruft bei einem Hotel, bei einem Reisebüro, beim Bahncomputer usw. an und versucht, auf den vorgesehenen Namen eures Neuankömmlings ein Zimmer, eine Reise oder eine Fahrt zu bestellen. Wenn ihr drei Mal buchstabieren müsst, würde ich meine Wahl ernsthaft überdenken. Ich finde zwar, man sollte vermeiden, seinem Kind einen Vornamen zu verpassen, der gerade einen der ersten Ränge der meistvergebenen Vornamen einnimmt. Wenn man dann auch noch einen Nachnamen wie Meier, Müller, Schmidt hat (BTW: wie ist denn der eure?), so lässt der Name sicher jeden eine graue Maus hinter dem Namen vermuten. Allerdings empfinde ich es als viel peinlicher und unverständlicher, wenn Eltern dem Kind einen Namen geben, der ihnen vielleicht Spaß gemacht hätte bzw. auf den sie stolz gewesen wären: Besonders exotisch, besonders lang, besonders unaussprechlich. Individualität durch einen Namen? Es wäre bescheiden, wenn sie sich darin erschöpfte. Bei Eltern, die ihren Kindern absolut abgefahrene, zungenbrechende Vornamen geben, habe ich manchmal das Gefühl, sie fürchteten ebendies. Ein Kind dieser Tage Karl-Heinz, Ignaz oder Timotheus zu nennen, finde ich auch nicht besonders geschickt. Eher kein besonders vorteilhaftes Licht wirft für mich die Tatsache, wenn man am Vornamen erkennen kann, an welchem Serienstar, Musiker oder anderweitigen Promi sich die Eltern bei ihrer Wahl gehalten haben.

Vermeidung von Spitznamen
Kurz und knapp: Vergiss es! Du kannst jedes Wort, jeden Namen verballhornen. Und wahrscheinlich jedem Menschen ist es an irgendeiner Ecke, irgendwann einmal passiert – ob der andere nun aus Unwissen oder Bosheit daneben gelegen hat.

Resümee
Wenn Du ein paar grobe Schnitzer vermeidest, kannst Du Dich drauf verlassen, dass Dein Kind nicht über die Maßen wegen seines Namens missverstanden oder gehänselt wird. Dass ein Pornomagazin mit dem Namen der Tochter im Titel in ihrer Jugendzeit erscheint oder der Vollidiot aus der neuen Zeichentrick-Comedy genauso heißt wie Dein Sohn, kannst Du jetzt wohl kaum voraussehen. Wenn doch, dann meld Dich mal, ich hab ein paar Fragen an Dich *gg*

Ich würde gerne wissen, wie ihr euch schließlich entschieden habt, wie euer Kind heißen soll.

Gruß!
Christopher