Was für ein Vorname

*husthust*
Hallo Christopher,

Irgendwann wird das Kind ohnehin heiraten und dann möglicherweise einen Namen annehmen, den es deutlich länger trägt als seinen Geburtsnamen.

welche Mottenkiste hast Du denn da geöffnet?

Auch ein schöner Grund zur Verehlichung: um den ungeliebten Namen loszuwerden *lol*

Hustende Grüße
Diana

Hallo, Alexa!

Zusammenfassend würde ich achten auf:

  • eindeutige Zuordnung weiblich/männlich

Zustimmung.

  • Zusammenhang mit Nachnamen

Wenn man nicht gerade einen „Hans Wurst“ bastelt, ist es im
Grunde relativ egal. Irgendwann wird das Kind ohnehin heiraten
und dann möglicherweise einen Namen annehmen, den es deutlich
länger trägt als seinen Geburtsnamen.

Naja, wie gesagt, dass Beispiel Jaqueline Hintermeier (frei erfunden) wäre für mich auf jeden Fall ein Grund, eben auf den Nachnamen zu achten. Klar, Namensänderung bei Heirat ist schon ein argument - nur ist man in diesem Fall meist schon einigermaßen erwachsen und kann selbst bestimmen, welchen Nachnamen man annehmen will, als Kinde ist man da eher „ausgeliefert“.

  • durch Abkürzungen nicht verunstaltbar

Nenn mir mal einen. Christopher wird zu Toffer, Alexandra wird
zu Xanni, Peter wird zu Paddy, Maximilian wird zu Mili, …
ich glaube, da übersteigt die Kreativität der Spötter meist
die Fantasie der werdenden Eltern.

Zugegeben - schwierig. Kommt m.E. auch auf die Region an. In Bayern z.B. würden Deine Beispiele nicht so abgekürzt werden.

Natürlich kann man mit der Namensgebung als Eltern nie für ein ganzes Leben „vorsorgen“ - es kann sich von Namensänderung durch Heirat bis zu Wohnortwechsel in fremde Länder alles mögliche ereignen. ich würde bei meinen Kindern irgendwann mal halt darauf Wert legen, den Namen für die ersten jahre passend zu wählen und nicht zu exotisch zu werden.

viele Grüße und schönes Wochenende
alexandra

I’m the mothman
Hallo, Diana!

Irgendwann wird das Kind ohnehin heiraten und dann möglicherweise einen Namen
annehmen, den es deutlich länger trägt als seinen Geburtsnamen.

Na, ist doch so. Wenn man seinem Kind einen spitzenmäßig zum Geburts-Nachnamen passenden Vornamen ausgesucht hast, heiratet das Kind und wählt den Namen des Partners, den die Eltern vielleicht furchtbar und unpassend finden. Wenn es nicht gerade Fritz Frosch oder Mia Maus ist, sollte man sich da nicht die Hosen vollmachen.

welche Mottenkiste hast Du denn da geöffnet?

Mottenkiste? Ich finde es nicht ungewöhnlich, sich nach der Heirat auf einen gemeinsamen Namen zu einigen.

Chris

Love&Marriage go together like a horse&carriage
Hallo Diana,

Mottenkiste? Ich finde es nicht ungewöhnlich, sich nach der Heirat auf einen gemeinsamen Namen zu einigen.

wenn man denn heiratet, Chris - darum ging’s mir :wink:

Viele Grüße
Diana (ledig, doch nicht alleinstehend :wink:

Ach sooooo

Mottenkiste? Ich finde es nicht ungewöhnlich, sich nach der Heirat auf einen
gemeinsamen Namen zu einigen.

wenn man denn heiratet, Chris - darum ging’s mir :wink:

Aah, auch wenn mir nicht ganz klar ist, wieso es modern ist, sich vor Heirat zu scheuen. Am Stand der Liebe ändert sich meines Erachtens durch diese Formalie wenig und beschenken lasse ich mich jedenfalls gerne *grins* Übrigens drängt sich mir da immer die Vorstellung eines bierbäuchigen, schlecht rasierten Mannes auf, der eine in grauen Labberklamotten gewandete, hängegesichtige (und nicht nur -gesichtige) Frau mit den Worten vorstellt: „Datt is Matta, meine Froindin.“ :wink:)

(ledig, doch nicht alleinstehend :wink:

Wie irritierend der Begriff ledig dadurch wird *grins* Früher … ach ja, früher, da konnte man sich noch drauf verlassen, dass ein Fräulein vor der Heirat für noch keinen die Beine breit gemacht hat. Aber heute *LOL*

Amüsierte Grüße!
Christopher

verbindlich [leicht off]
Hallo Christopher,

Dass ein Pornomagazin mit dem Namen der Tochter im Titel in ihrer Jugendzeit erscheint oder der Vollidiot aus der neuen Zeichentrick-Comedy genauso heißt wie Dein Sohn

ich finde z.B. den Namen „Camelia“ hübsch. Aber das verbietet sich einfach *g*

Viele Grüße
Diana

Hi MeToo,

Hallo zusammen,

Würde mich interessieren was ihr bei der Wahl des Namens alles
berücksichtigt habt oder auch nicht.

Ich habe als Kind sehr unter meinem 1. Vornamen (Dagmar) gelitten und hätte lieber meinen 2. Vornamen (Christine) als Rufname gehabt.
Aus diesem Grund hab ich für meine beiden Mädels Namen gewählt, die eher bekannt waren (Jessica-Yvonne, Julia-Kristin), diese allerdings in dieser Schreibweise, weil die Namen einzeln auch nicht so recht zu den Mädels paßten. Dass die ältere jetzt zusätzlich noch Denise heißt hatte deren Papa damals beim Standesamt gemacht. Meine Kids sind sehr froh darüber, dass sie „normale“ Vornamen haben.

Viele Grüße aus Hamburg
MetToo

Grüße aus der Pfalz sendet winkend
Daggi

Hi,

also, ich finde zwei Vornamen ganz praktisch. Man hat dann nämlich die Möglichkeit später seinen Rufnamen auszusuchen: Vorname 1 oder Vorname 2 oder Vorname 1,2. Das sind schon 3 Varianten :wink:.

Wie denkt Ihr über die Bedeutung eines Vornamens ? Ist es
wirklich sinnvoll seinem Kind einen extravaganten Vornamen zu
geben damit seine Individualität schon mit dem Namen
hervorsticht ?

Auf mich wirkt das so, als ob die Eltern da etwas kompensieren wollten (versäumte Jugendträume von der grossen weiten Welt und dann doch nicht den Hintern hochbekommen). Mit Individualität hat es jedenfalls nichts zu tun. Ein gewisser Bezug zwischen Namen und Kulturkreis der Eltern/des Heimatlandes sollte schon da sein, sonst weiss keiner wie man den Namen schreibt oder ausspricht .
Ciao Rossi

Hi Du Sieger der Meere,

die Verniedlichungen von Namen finde ich auch oft mehr als
daneben aber wie du schon sagst lassen diese sich leider nicht
vermeiden.

Vor allem kann man die Kinder dann ja immer noch mit dem vollen Namen taufen und dann nur mit der Verniedlichung anreden :wink:

Auch wenn ich hier und jetzt ein Geheimnis verrate aber wenn
das zweite ein Mädchen werden sollte dann favorisiere ich
derzeit den Namen „Naja“ = grönländisch und bedeutet kleine
Schwester.

Hmm - der Name klingt wirklich toll und auch die Bedeutung wäre ja irgendwie passend, gefällt mir ehrlich gut. Aber meinst Du nicht, daß das bösemeinende Menschen das ganz abfällig und deutsch als „na ja!“ verunstalten könnten? Zudem noch die Ähnlichkeit mit „Maja“… Aber wahrscheinlich habt Ihr Euch das auch schon längst überlegt :wink:

Liebe Grüße

die Gnädige

Hallo MeToo,

aaalso, jetzt muß ich auch noch ein bisserl Senf loswerden. Die Entscheidung für den Namen des Kindes ist ja doch in allererster Linie Geschmackssache (außer natürlich der Erbonkel Hugo enterbt Euch, wenn Ihr den Nachwuchs nicht Hugo beziehungsweise Hugoline nennt, aber dann würdest Du wohl hier eher nicht fragen, oder?). Und bei manchen Namenskombinationen hab ich mir auch schon überlegt, ob man dafür nicht die Eltern über’s Knie legen sollte… Aber auch Gilbert Obermaier (den gibt’s echt!) und Mischa Sigel (ebenfalls) haben sich die Eltern was gedacht. In ersterem Fall vermute ich das nur, in zweiterem weiß ich’s.

Extra klingt super, als würde es etwas mehr von dem geben als
das was man will, vielleicht sogar gibt es ja auch etwas um
Sonst ?

Glar, und die Schwester heißt dann Mega-Merzedes *ggg*

Wie denkt Ihr über die Bedeutung eines Vornamens ?

Hmm - würde ich nicht soo eng sehen, solange - wie ja auch schon erwähnt wurde - das nicht auf irgendeiner halbwegs gängigen Sprache Depp, Ar***loch oder sowas bedeutet.

Ist es
wirklich sinnvoll seinem Kind einen extravaganten Vornamen zu
geben damit seine Individualität schon mit dem Namen
hervorsticht ?

Sag ehrlich: Hat es Euer Kind nötig, durch den Namen hervorzustechen? Wird es dazu nicht andere Eigenschaften haben? Und ob ein unkonventioneller Name, den man ständig buchstabieren und erklären muß nun wirklich immer ein Vorteil für das Kind ist, weiß ich nicht…

Ich meine bei mit in der Klasse früher sind bei
dem Ruf nach Thomas, Stephan oder Michael immer gleich 5 Leute
aufgestanden.

Da würd ich einfach auf den sauberen Mittelweg plädieren. Sprich, es muß ja nicht aus der Top 10 Liste sein aber auch nicht unter den 100 unüblichsten Namen Deutschlands, für die man sich durch alle Instanzen klagen muß :wink:

Langer Rede, kurzer Sinn. Wäre ich in dieser Situation, mein Sohn hieße Richard. Warum? Den Namen kann man zumindest mal im europäischen Raum so aussprechen, daß er nicht allzu entsetzlich verunstaltet wird. Es ist kein Allerweltsname, trotzdem ist die Wahrscheinlichkeit gering, daß noch 5 andere Jungs in der Klasse so heißen. Und man kann den Namen in verschieden Arten abkürzen - es schreit aber auch nicht danach. (Christians und Alexanders werden ja doch eher selten mit ihrem vollen Namen angesprochen *kicher*). Und so leicht reimt sich auch nix blödes drauf. Allerdings muß ich auch ehrlich sagen, daß mir mal jemand auf diesen Namensvorschlag hin gesagt hat „Um Himmels willen! Tu dem Kind doch keinen solchen Monumentalnamen an!“ Darum würd ich wahrscheinlich als Zweitnamen irgendwas unauffälligeres, modernes (Kategorie Andreas, Thomas oder so) dranhängen.

Liebe Grüße und läßt Du uns wissen, wie Ihr Euch am Ende entschieden habt?

Petzi

Headhunterin = Diana van der Dez? owwwT
*SCNR*

sehr gutes Thema,

hab mich auch damit beschäftigt, was für einen Namen ich meinen Kindern geben
würde, und ich denke ein Name der ein bisschen ausgefallen ist, ist schon gut,
aber nicht unbedingt irgendwas idisches oder afrikanisches, wenn das Kind in
Oberbayern (Z.B) lebt.
Es sollte schon auszusprechen sein, aber ein bisschen ungewöhnlich kann nicht
schaden, z.B kannst du ja die Namen einfach anders schreiben.
Mit den Abkürzungen, nun, das ist so ne Sache, ich persönlicih wollte immer einen
Spitznamen haben, aber mit Julia sehr schwierig, und endlich, wo ich schon fast
20 war, hat mich jemand mal Julie genannt. Ich war sozusagen eifersüchtig auf die
Spitznamen der anderen, obwohl die bei uns in Bayern nicht immer so gelungen
sind.
Ein Beisspiel: meine Patentocher heisst Virginie, da sie halb Französin ist, in
der Schule würde Wirsing draus,ich glaub da kann man einfach nichts machen,
irgendwas kommt immer.

Und bitte erzähl, wie ihr euch entschieden habt.

Schönen Abend

Julia

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Du kriegst gleich was auf selbigen :wink: [owt]
*schlapplach*

Hi Diana

Seit 1981 ist der Name inzwischen inflationär bekannt, als
meine Eltern mich 1969 so nannten, war der Name
vergleichsweise exotisch:

Vielleicht ist das auch „landstrichabhängig“.
In „meinen“ Jahrgängen '60-'62 gab es bei uns genug „Dianas“. Nur nicht ganz so viele wie Christines und Susannes (so sollte ich eigentlich auch heißen).

Grüße
HylTox
*mitallerweltsvornamen*

PS: Manchmal frage ich mich, ob die inflationär herumtobenden "Kevin"s im Kino gezeugt wurden oder als Papa auf Geschäftsreise und Mama „allein zu Haus“ war.

Hallo!!!

Wenn Ihr jemand aus dem spanischen Halbinsel oder aus Zentral- oder Südamerika heiratet, helfen Eure Überlegungen herzlich wenig (und das sind immerhin über 300 Mio. Menschen!!!), denn:

Wenn man/frau einen Bürger der o.g. Ländern heiratet, behalten beide den hier genannten „Mädchenname“. Kinder heissen mit Nachname…

  1. der Nachname des Vaters
  2. der Nachname der Mutter
    (neulich kann man in Spanien dieser Reihenfolge ändern).

Als Beispiel:

Herr Antonio García López heiratet
Frau Marta Fernández Pi

Ihrer gemeinsamen Kindern werden dann heissen XY García Fernández.
Und das bis zum jeweiligen Tod.

Schönen Gruß
Helena

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Die meisten Argumente wurden schon genannt, was ich aber z.B. noch wichtig finde ist, den möglichen Vor- und Nachnamen einmal aufzuschreiben. So, wie er später auf Zeugnissen etc. auftaucht. Wenn dann z.B. Ingm*ar* *Sch*midt zustande kommt, hat der Arme einen „Arsch“ im Namen, was ich persönlich furchtbar finde. Auch dieser momentane Hype, sein Kind mit den ungewöhnlichsten Namen zu etwas ganz Besonderem zu machen, ist oftmal bestimmt nicht im Sinne des Kindes. (Ausserdem IST jedes Kind sowieso etwas Einzigartiges!)Mehrere Vornamen mögen zwar später die Auswahl erleichtern, aber wie wird das Kind dann in der Schule gerufen? Richtig! Immer beim ersten. Eine Klassenkameradin hieß Kunigunde, und sie war aufgrund ihres Namens dermaßen verschüchtert, dass sie schon rot anlief wenn sie aufgerufen wurde. Mein Appell: lieber eine Nummer kleiner, sprich bekannter. Angelika

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Hi,
hier mal was von „uns betroffenen“ (als Azubine mit 20 rechne ich mich noch dazu):
Wir wohnen in einem kleinen Dorf, da gibt wirklich mit exotischen Namen schonmal ein Problem, wenn die Rendantin die Schreibweise zur Taufe nicht auf die Reihe kriegt, und noch schlimmer keinen Heiligen findet. Die Bedeutung der Vornamen ist hier den Leuten wichtig, gerade bei ungewöhnlichen Namen wird danach gefragt.
Ich bin die älteste von 4: Natalia (= die an Weihnachten geborene), ich habe wirklich am 25.12. Geburtstag bin demnach hier die einzige die auch Geburtstag feiert (hier feiert man nur Namenstag, und der ist eben am 25.12.), meine Schwester Stefanie (= die Gekrönte) hat einen Tag später und alles auf Weihnachten, naja meine Schwester findet das nicht so gut, daß nicht nochmal gefeiert wird. Mein Bruder Kevin (= schön von Geburt) und unsere Nesthäkchen Aglaia (= glänzende Schönheit) brauchten für die Taufe einen Zweitnamen (Benjamin und Marion), weil´s keine Heiligen für die (Erst-)Namen (die wollte unsere Mami aber wegen der Bedeutung) gab. Ich weiß nicht, ob in eurer Region die Taufe so wichtig ist wie hier, aber dann solltet ihr darauf achten.
Bis auf meinen Bruder haben wir sehr ausgefallene Namen, ich war die einzige Natalia in meiner Klasse. Ich fand´s immer ganz gut, die ungewöhnlichen Namen werden wirklich von Lehrern schneller behalten (sagt auch meine jüngste Schwester Aglaia), nur mit der Schreibweise gibt´s dann schonmal Probleme.
Ich hoffe es sind einige Anregungen, vielleicht auch etwas aus einem sehr engstirnigen, dörflichen Blickwinkel. In der Stadt macht man sich um sowas scheinbar weniger gedanken …
So long
Natalia

Hallo,

auch wenn es auf uns nicht ganz zutrifft, wir wohnen praktisch in Hamburg (hier kennen viele noch nicht einmal die Bedeutung von Namenstagen) finde ich diese Sichtweise interessant.

Werde also ein bisschen den religiösen Hintergrund versuchen zu beachten (so weit wie möglich)

Danke
MeToo

Das Ergebnis verrate ich natürlich nachdem das Kind da ist. Da wir noch nicht wissen ob es ein Junge oder Mädchen wird (wollen wir auch nicht wissen) müssen wir uns auf beides vorbereiten.

Beim ersten Kind haben wir es so gehandhabt, dass wir beide eine Liste schreiben mit den Namen die uns am besten gefallen und nach ein paar Wochen haben wir die dann auch ausgetauscht. Tja was soll ich sagen, mit gefiel Ihr Top Name am Besten und Ihr meiner. Daraum hat der kleine „Rocker“ nun auch zwei.

Vielen Dank und Viele Grüsse aus Hamburg
MeToo

Bei dem Namen Naja haben wir noch nichts entschieden und die Bedenken teile ich auch. Er klingt nur irgendwie schön und die Bedeutung finde ich klasse.

TTYS
Siegmar