ich habe als Kind mich schon immer gefragt, warum man sich Butter auf’s Brot schmiert?
Natürlich schmeckt das ganze dann besser, aber hat die dünne Schicht denn irgendeinen Ernährungswert? z.B Verbrennung von Fett im Winter.
Mittlerweile kaufe ich nur noch Margarine, weil’s praktischer ist beim schmieren. Aber ist es denn ernährungstechnisch ein Ersatz für Butter?
Viele liebe Grüße an alle die meine kindliche Frage das ernsthaft beantworten
Dass die Marmelade durch die Poren der Brotscheiben gehen hab ich auch schon festgestellt. Aber Wurst & co esse ich immer als Doppelscheiben (Sandwich) ,deshalb kann nix rutschen
Die Argumente finde ich gut, aber das ist ja ein Nebeneffekt der Butter als „Verbindungsmittel“.
Ganz genau. Und warum denn auch nicht? Ah ja, das Thema „Reduzieren“!
Ich wüßte auch bei VIEL Wohlwollen nicht, warum nun das Reduzieren der Zweck der Ernährung ist oder mit ihr in Beziehung steht. Irgendwo (anteilig) in der Größenordnung von 1% spielt wohl auch „niedriger Sonstwasgehalt“ eine Rolle bei vernünftiger Ernährung, aber der schaut durch eine Brille aus nichtdurchsichtiger Pappe, der die anderen 99% einfach außer Acht läßt.
Da stimme ich zu.
Mir graut es immer vor Rezepten, die kalorienreduziert sind, aber angeblich genauso schmecken sollen. Gibt es da nicht „Pudding“ ohne Zucker und Fett?
und Dir, liebe Kate, ist bewusst, dass während ungefähr 97% des von Dir beschriebenen Zeitraums Margarine nie etwas anderes war als ein billiger Ersatz für Butter?
Ist sie übrigens auch heute noch, aber viele Konsumenten nehmen das subjektiv anders wahr, weil sie davon überzeugt sind, dass Margarine schlank, reich, attraktiv und glücklich macht und außerdem gut gegen Herzinfarkt, Krebs und Sonnenallergie ist - genau so, wies im Cosmoprollitan halt steht.
Nun, der Unterschied ist nicht mehr besonders groß, seit sich Sauerrahmbutter weitgehend aus den Regalen verabschiedet hat. Seisdrum, wenn man genau hinschaut, ist schließlich auch eine Kalbsnuss nur eine Art Ersatz für lecker Putengeschnetzeltes „Gyros Art“…
und Dir, liebe Kate, ist bewusst, dass während ungefähr 97%
des von Dir beschriebenen Zeitraums Margarine nie etwas
anderes war als ein billiger Ersatz für Butter?
… HÄ!? (jaja, „wie bitte?!“…)
Von welchem Zeitraum sprichst du bitte?
Erstmal habe ich nie, in keinem einzigen meiner Posts hier überhaupt irgendeine Art von Zahl erwähnt die einen ZeitRAUM möglich machen würde (ein Zeitraum ist die Zeit, die zwischen zwei Zeitpunkten stattfindet), zweitens habe ich nirgendwo einen Zeitraum beschrieben, sondern nur zwei Zeitpunkte genannt (nämlich die Erfindung der Margarine die ERST 1819 war und die Inbetriebnahme der ersten Fabriken in den 1870ern auf die dann die Verbreitung folgte) und DRITTENS habe ich absolut nie irgendwo bestritten, dass Margarine ein billiger Ersatz für Butter sei (für nichts anderes wurde sie erfunden).
Von was für einen Zeitraum sprichst du also? Du hast ja uch Sternchen dafür gekriegt, habe ich Halluzinationen oder sowas? Habe ich irgendwo etwas geschrieben von dem ich nichts weiß und das mein Monitor sich weigert anzuzeigen?
Ich bin echt irritiert.
Ich habe nichts anderes gesagt, als dass der Grund, warum die „praktischere“ Margarine nicht immer benutzt wurde, der ist, dass es früher (vor 1871 für den Ottonormalverbraucher) eben noch keine GAB.
Wo bitte ist das das Problem? Wo habe ich mich über die Qualität von Margarine oder nicht Margarine ausgelassen?
Die zwei Unstimmigkeiten waren nur, daß „Früher gab es keine Margarine“ sich anhört, als wäre sie eine Verbesserung („Früher mußte man darauf verzichten“), UND, daß früher nun mal der ganze VERGANGENE Zeitraum ist. Also die ganze Zeit vom Anbeginn bis jetzt oder bis zum gerade aktuellen „Zeitalter“.
der ganze Thread ist derartig ubuesk, dass ich eigentlich gar nichts dazu schreiben wollte.
Weil aber jemandem, der nicht in die höheren Weihen der Pataphysik eingeführt worden ist, die Äußerung
Früher gabs halt keine Magarine.
zur Frage, warum Leute denn Butter aufs Brot streichen, justament so erscheint, als meine sie:
„Selbstverständlich ist der einzige Stoff, der aufs Brot gestrichen zu werden verdient, Margarine. Aber früher gabs halt keine Margarine, also mussten sich die Leute eben mit Butter behelfen“
wollte ich wenigstens diese Arabeske ein wenig in den Zusammenhang der Wirklichkeit stellen.
Dass Speisefette verwendet werden, um Wurstscheiben irgendwohin zu kleben, um die Löcher im Brot abzudichten und - das wird wohl als nächstes kommen - damit man sich noch ein-zwei Schrippen mehr reindrücken kann, weil die dann leichter durch die Speiseröhre rutschen - lass ich jetzt einfach mal so stehen; Pataphysik halt.
Wenn ich gebacken habe, gibt es den Anschnitt vom ersten Laib meistens ofenwarm mit Butter pur (ich meine nicht irgendsoeinen „mildgesäuerten“ Unfug, sondern Butter). Aber das ist meins, Wurstscheibenkleber und Brotlochabdichter sollen sich meinetwegen mit PU-Schaum behelfen, die kriegen da nix von ab.
…meine nicht
irgendsoeinen „mildgesäuerten“ Unfug, sondern Butter). Aber
das ist meins, Wurstscheibenkleber und Brotlochabdichter
sollen sich meinetwegen mit PU-Schaum behelfen, die kriegen da
nix von ab.
Schöne Grüße…
Und von der anderen Warte : Mit nicht Immer-dageseintem (auch in Komb. mit NIX) aber etwas zu viel Intention zum Regal „Kleber“ ist, wenn PU nicht nur von des Ursprungsfragers Artverwandten verschmäht wird, genau soviel Hoffnung für Mitteleuropas Esskultur da, wie in der neuen Welt an Mahlzeiten und relativierten Dingen und Zusammenhängendem mit Kunstprodukten aus der Spraydose „modifiziert“ wird. Fazit : Des Schweinsbratens Geist ist seines Herdes Rauch und die Butter bleibt im Dorf.
Wens zum Schmunzeln bringt, kriegt das Bundesverdienstkreuz am Bande.