Die eigentliche Abseitsstellung bedeutet nicht zwingend eine Regelübertretung. Ein Spieler befindet sich im Abseits, wenn er der gegnerischen Torlinie näher ist als der Ball und der vorletzte Abwehrspieler. Zur Regelübertretung kommt es erst, wenn der Spieler aktiv ins Spiel eingreift, einen Gegner beeinflusst oder aus seiner Position einen Vorteil zieht.
Entscheidend für die Bewertung, ob ein Spieler sich in Abseitsstellung befindet, ist immer der Moment der Ballabgabe durch den Mitspieler. Befindet sich der Spieler in der eigenen Spielfeldhälfte, ist auf der gleichen Höhe mit dem vorletzten Abwehrspieler oder erhält den Ball direkt aus Abstoß, Einwurf, Schiedsrichter-Ball oder Eckstoß, so ist eine Abseitsstellung des Spielers nicht strafbar. Bei Abseits entscheidet der Schiedsrichter auf indirekten Freistoß an der Stelle, wo sich der Verstoß ereignet hat.
Quelle: http://www.ndr.de/cgi/mf/abseits/wm2002/abseits/rege…
Die Abseitsstellung eines Spielers stellt an sich noch keine Regelübertretung dar.
Ein Spieler befindet sich in einer Abseitsstellung,
wenn er der gegnerischen Torlinie näher ist als der Ball und der vorletzte Abwehrspieler.
Ein Spieler befindet sich nicht in einer Abseitsstellung,
in seiner eigenen Spielfeldhälfte oder
auf gleicher Höhe mit dem vorletzten Abwehrspieler oder
auf gleicher Höhe mit den beiden letzten Abwehrspielern.
Regelübertretung
Ein Spieler wird nur dann für seine Abseitsstellung bestraft, wenn er nach Ansicht des Schiedsrichters zum Zeitpunkt, wenn der Ball einen seiner Mannschaftskollegen berührt oder von einem gespielt wird, aktiv am Spielgeschehen teilnimmt, indem er:
ins Spiel eingreift oder
einen Gegner beeinflusst oder
aus seiner Stellung einen Vorteil zieht.
Keine Regelübertretung
liegt vor, wenn ein Spieler den Ball direkt erhält von
einem Abstoß oder
einem Einwurf oder
einem Eckstoß.
Strafbestimmungen:
Nach jeder strafbaren Abseitsstellung verhängt der Schiedsrichter einen indirekten Freistoß für die gegnerische Mannschaft an der Stelle, wo sich der Verstoß ereignete."
Hi Steffi,
ich hoffe, ich kann dir helfen. zum besseren verständnis sag ich mal „mannschaft a“ und „mannschaft b“. mannschaft a ist im angriff und mannschaft b verteidigt:
abseits liegt dann vor, wenn ein spieler von a den ball zum stürmer von mannscgaft a spielt und zwischen dem stürmer und dem tor von mannschaft b nur noch ein spieler von mannschaft b steht!
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was Aragom und Florian sagen, ist völlig richtig. An diesen beiden Beiträgen lässt sich sofort sehen, wie kompliziert das Thema ist - darüber sind schon Doktorarbeiten geschrieben worden. Wenn mich einer fragt, zitiere ich einfach uns Loddar: „Abseits ist, wenn der Schiri pfeift“.
sein soll, zu den Postings noch zwei Ergänzungen: manche lassen sich von der Formulierung „zwei Abwehrspieler“ verwirren. Natürlich zählt der gegenerische Tormann auch als Abwehrspieler!
Das ist etwas das ich vorher auch schon wusste! Bin nämlich nicht ganz blöd auch wenn ich ein Ösi bin und die können bekannterweise ja nicht Fussball spielen.
Schönen Tag noch Steffi
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musst nicht granteln, er hat sich doch schon im Voraus entschuldigt. Das mit dem Schiri ist nun mal ein Klassiker, deswegen hält dich niemand für blöd.
PS: ich denke wirklich dass wir Österreicher nicht Fussball
spielen können
mooooooment: nur weil wir noch keine ver"ran"isierung unseres fußballs haben (im gegensatz zur „verkommerzialisierung“), heißt das noch lange nicht, das „wir“ österreicher so schlecht sind (gab’s jemals ein spiel, daß nach der ran-zusammenfassung kein spitzenmatch war? - ich erinnere mich noch an ein match (keine ahnung mehr, wer gg. wen), als ran und das sportstudio 2 komplett verschiedene spiele gesehen haben müssen)
UND: WIR haben costa rica geschlagen!
UND: soll ich noch die letzten begnegungen zwischen österreichischen und deutschen mannschaften in europäischen bewerben aufzählen?
(bis auf tirol-stuttgart gab’s in den letzten 10 jahren AUSSCHLIESSLICH österreichische siege bzw. aufstiege in die nächsten runden - und der f**king „superfund“ gehört sowieso wieder zurück in die 2.klasse mitte - selten, das ich deutschen klubs das weiterkommen gönne