Was ist ein Christ?

Nur eine Frage, aber eine wichtige.

Gruß,
Andreas

Nur eine Frage, aber eine wichtige.

Gruß,

Erik

Hi Andreas,
ist doch:
Eine/r der/die an Christus glaubt
alles weiter ist reine „Dekoration“
Liebe Grüße#
Birgit

was ist ein sänger im opernchor?
jeder verein hat seine statuten.

moslem ist, wer sich als solcher deklariert.
christ wird man durch taufe.
jude ist man durch eine jüdische mutter oder ein ritualbad.

usw. usf.

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Es ist jemand, der an den positiven Wert der Idee (->Ethik) glaubt, die Grundlage des überlieferten Lebenslaufes Jesus (->Moral) ist. Dabei ist es primär egal, ob Jesus wirklich gelebt hat - aber der Glaube, daß er existierte, macht’s für viele einfacher.

Jochen

Hallo erstmal Jo!

Es ist jemand, der an den positiven Wert der Idee (->Ethik)
glaubt, die Grundlage des überlieferten Lebenslaufes Jesus
(->Moral) ist. Dabei ist es primär egal, ob Jesus wirklich
gelebt hat - aber der Glaube, daß er existierte, macht’s für
viele einfacher.

Der Glaube an Jesus impliziert für mich genau das und nur das, was Du geschrieben hast und nicht ob er jetzt als Person durch die Welt gewandert ist, ob er nun braune oder rote Augen hatte - irgendwie logisch, nicht?
Liebe Grüße#
Birgit

Hallo Lehitraot,

jeder verein hat seine statuten.

*breitgrins*
Unser Pfarrer bezeichnete sich immer als Mitarbeiter der „Vater-Sohn-und-Geist-GmbH“

Im Prinzip stimmt das mit den Statuten, aber ich denke, reduziert betrachtet ist man schon XXX wenn man an die jeweiligen Lehren glaubt und gemäß den jeweiligen Regeln lebt.
Formal natürlich nicht, das weiß ich.
Liebe Grüße#
Birgit

man muss als Christ nicht im Verein sein:smile:)…
…um Christ zu sein - und man kann im „Verein“, ohne Christ zu sein:smile:

beste Grüße,

barbara

Tach Andreas

Jemand der am Sonntag in die Kirche rennt und betet, aber den Rest der Woche mobbt, lügt, krumme Sachen macht, fremdgeht und heuchelt.

Tschö ErBi

„Christ“ ist kein gesetzlich geschütztes Markenzeichen. Es steht jedem frei, das Wort zu definieren, so wie alle anderen Wörter. Je weniger diese Definitionen allerdings noch mit dem geschichtlichen Ursprung des Wortes zu tun haben, desto beliebiger werden sie - und desto entbehrlicher wird das Wort selbst.

Dass die Überlieferungen, die wir von Jesus haben, auf eine historisch existierende Person zurückgehen, steht bei allen seriösen Geschichtswissenschaftlern außer Frage. Allerdings sind alle diese Überlieferungen zugleich schon Deutung.

Eine sinnvolle Definition von „Christ“ wäre darum vielleicht: Christ ist eine®, für den/die die Deutung der Person Jesu entscheidend für die Selbst- und Weltdeutung ist.

Q

Hallo Birgit!

Der Glaube an Jesus impliziert für mich genau das und nur das,
was Du geschrieben hast und nicht ob er jetzt als Person durch
die Welt gewandert ist, ob er nun braune oder rote Augen hatte

  • irgendwie logisch, nicht?

Ja, schon - aber für mache Leute ist es schon wichtig, etwas Greifbares zu haben, um ein ethisches und moralisches System „begreifen“ (im doppeldeutigen Sinne des Wortes) zu können. Natürlich ist es nicht einfach, ein Wertesystem von einem x-beliebigen Menschen (wie du und ich) zu akzeptieren, daher neigt man dazu, dem Botschafter (Messias) noch einige übermenschliche Attribute zu verleihen. Und damit die Inhalte auch nicht der alltäglich/menschlich/natürlichen Banalität ausgeliefert sind, werden sie durch einen göttlichen Hintergrund gestützt, der sicht verstehbar und hinterfragbar ist.

Leider liegt es aber in der Natur des Menschen, Dinge trotzdem zu hinterfragen - und hier muß eine Religion entweder sehr radikal Druck ausüben, um das zu unterdrücken, oder eine Eigeninitiative entwickeln und versuchen, die Diskussionswütigkeit auf weltliche Dinge zu richten.

Etwas kompliziert wird die Sache, weil Religionen immer auch versuchen, die Welt selbst zu erklären, woraus sich die Ethik ableiten soll (nun ist Ethik aber nicht ableitbar). Diese Rolle war bedeutend in alten Mythologien und allen alten Religionen. Paradebeispiel ist die christliche Religion, aus der immerhin die moderne Wissenschaft hervorging!

Grüße,
Jochen

Hi ErBi,

Jemand der am Sonntag in die Kirche rennt und betet, aber den
Rest der Woche mobbt, lügt, krumme Sachen macht, fremdgeht und
heuchelt.

Ich glaube, er fragte nach der abstrakten Definition, nicht nach der gelebten *sardonischgrins*
Liebe Grüße#
Birgit

Eher Theorie und Praxis, oder? o.w.T.
.

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Genau falsch, das sind die Leute, die ein paar Wochen nach ihrer Geburt von ihren Eltern ohne eigene Zustimmung in die christliche Kirche hineingetauft wurden, ob sie wollten oder nicht.
Sind zwar auch Christen, aber es gibt doch genug vom anderen Kaliber, die sich nämlich wirklich bemühen, nach Jesu Weisungen zu leben. Aber gut, dass du die kleine Provokation (ich versteh es mal als solche) hier gebracht hast, ich finde es nämlich schade, dass so viele Menschen der christlichen Kirche so antipathisch gegenüberstehen, nur weil manche ihren Namen für ihre eigenen Zwecke (Kreuzzüge, Hexenverbrennungen, Teleshopping…) missbraucht haben.
Schönen (sommerlichen!!!) Tag noch,
Claas

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Uebelste Beleidigung

Jemand der am Sonntag in die Kirche rennt und betet, aber den
Rest der Woche mobbt, lügt, krumme Sachen macht, fremdgeht und
heuchelt.

>
Für meine Mutter und alle andern bekennenden
Christen die jeden Sonntag in die Kirche gehen

Tony

Tja
Hi Tony
Jetzt muß ich doch glatt Erbi verteidigen
(Das sowas mal vorkommt :smile:))

Diejenigen, die sich immer so unheimlich das Christsein raushängen lassen und Schlagworte lauthals predigen wie: Christliche Werte; Christliche Moral, Christliche Erziehung…
und penetrant jeden damit belästigen, sind in der überwiegenden Zahl der Fälle, die ich beobachten konnte, einfach bigotte Spießer, die sich nicht einmal an das halten, was sie selber dauernd bei anderen verlangen.

Die Christen, die wirklich christlich leben, haben es nicht nötig, es sich raushängen zu lassen, was für tolle Hechte sie sind. Das merkt man auch so ziemlich schnell.

Gruß
Mike

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Es geschehen noch Zeichen und Wunder
Tach Mike

Danke für die Unterstützung!

Jetzt muß ich doch glatt Erbi verteidigen
(Das sowas mal vorkommt :smile:))

Das war übrigens auch so eine typischen Reaktion.

Tschönen Wochenende ErBi

Tut mir leid Tony,

aber es ist nun mal so, ich muß auch ErBi recht geben.

Nach meiner Erfahrung sind die untolerantesten Menschen die religiösen. Unter dem Schutz des Glaubens werden die größten Missetaten begangen die schlimmsten Kriege geführt und jeden Tag Menschen ausgeschlossen herabgewürdigt und verletzt.

Kerbi
Deine Mutter ausgenommen.

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Ob ich mich wohl bessere?
Tach Kerbi

Ich hatte dieser Tage Pia versprochen, mich zu bessern. Ich hoffe nicht, dass es schon wirkt. :wink:

Tschönes Wochenende ErBi