Hallo,
mich würde mal interessieren was eine @-Domain ist!
(nicht verwechseln mit .at-Domain) und was man mit ihr machen kann?
lg. marvin
Hallo,
mich würde mal interessieren was eine @-Domain ist!
(nicht verwechseln mit .at-Domain) und was man mit ihr machen kann?
lg. marvin
Hallo Marvin,
eine @-Domain ist eine ganz normale Domain, die du mit dem Browser aufrufen kannst.
Die Funktionen sind die gleichen wie bei jeder anderen, mit dem Unterschied, dass du deine Subdomains mehr anlegen kannst.
Geeignet zB wenn du deine Emailadresse als Website haben möchtest.
LG,
Till
Danke für deine Antwort.
Meine E-Mail-Adresse wollt ich nicht unbedingt als webseite haben finde ich unsinnig.
Hat das auch irgendwelchen Sinn!?
Oder ist das nur eine Spielerei?
Das ist Ansichtssache.
Ist sicher ein toller Service falls es 1/1000 Kunden haben möchte.
Ich halte es für Spielerei.
Hallo Marvin,
eine @-Domain ist eine veraltete Art, Subdomains einzurichten. Früher gab es Internetadressen, die sich wie eine E-Mail-Adresse schrieben, z.B. [email protected]
Diese Schreibweise ist eigentlich nur E-Mail-Adressen vorbehalten, man erreicht dadurch aber teilweise noch einige Webseiten.
Die konsistente Alternative der regulären Subdomain hat sich generell durchgesetzt, hiernach dann z.B. meineSeite.provider.xy
Hoster, die mit @-Domains werben wollen lediglich nur für unwissende Kunden noch ein Feature extra anbieten das im Endeffekt keine braucht.
union-web [web]services
Hallo marvin2712!
mich würde mal interessieren was eine @-Domain ist […]
und was man mit ihr machen kann?
Eigentlich gibt es keine @-Domains. Sie sind auch keine Subdomains. Es ist eine besondere Form, Benutzerinformationen innerhalb der authority einer URI (genauer: URL) zu übergeben.
Die Syntax einer URI besteht aus:
Der Teil „authority“ ist die primäre Adressierung, die wieder aus mehreren Einzelbauteilen besteht, wozu auch die Übergabe von Werten an den Webserver zählt.
Das Beispiel ist eine typische Eingabe in einem Browser, der in der Regel eine Website aufruft. Extrem verbreitet ist dabei die gleichzeitige Verwendung der Subdomain „www“, so dass das Beispiel Verwendung findet, um eine Website aufzurufen.
Möchte man nun Benutzerdaten beim Aufruf der Internetadresse an den Webserver übergeben, dann stellt man diese der Domain voran und trennt sie von der Domain mit dem @-Zeichen. Mehre zu übergebende Datensätze trennt man mit einem Doppelpunkt.
Ein Beispiel hierzu wäre die Übergabe von Benutzername und Passwort mit . Da diese Informationen so aber im Klartext übergeben werden, ist das kaum noch üblich. Ist aber kein Passwort vergeben, so dass nur der Benutzername übergeben wird, hat die Sache schon wieder etwas mehr Sinn, da mit dem Benutzername nicht die Identifikation des nach Information Fragenden erwartet wird, sondern spezielle allgemein zugängliche Informationen eines Benutzers innerhalb der Domain abgefragt werden, was eine Website sein kann.
Mit wird dann die Website des Benutzers „user“ der Domäne „domain.tld“ aufgerufen. Der Webserver leitet die Anfrage zum entsprechenden Dokument, sofern er entsprechend eingestellt ist.
Auf diese Weise erreicht man einen ähnlichen Effekt wie bei einer Subdomain , die auf ein bestimmtes Dokument verweist, oder einer Angabe des Pfades , der zu einer im Pfad liegenden index-Datei oder absolut zu einem bestimmten Dokument mit beliebigem Namen führt.
Der Inhaber einer Domain kann nun - ähnlich wie bei Subdomains - beliebig vielen Usern individuelle Speicherplätze zuweisen und mit „user@“, Wie bei einer Subdomain „subdomain.“ durch den Webserver zum entsprechenden Speicherort leiten lassen.
Selbstverständlich sind auch weiter Subdomains möglich. Allerdings können diese - wie immer - nur vom Inhaber des letzten Domainlevel erstellt werden. Da „user@“ keine Subdomain, sondern nur ein Wert ist, geht das an dieser Stelle natürlich nicht, sondern nur dort, wo es eine Domain gibt. Denkbar wäre .
Zuletzt die Antwort auf die Frage, was man damit machen kann:
Wie oben beschrieben wird dem Webserver durch Übergabe eines bestimmten Wertes das Anzeigen eines Dokuments in einem bestimmten Speicherplatz angewiesen, bzw. angewiesen, in irgend einer anderen Form auf die Eingabe des Wertes zu reagieren. Was auch immer dies sein mag, dies bleibt vor jeder Suchmaschine und jedem Crawler verborgen, da diese niemals Werte in dieser Forma an Webserver übermitteln, denn letztendlich ist es eigentlich und ursprünglich ein Teil von Login-Daten. Hierzu gibt es natürlich auch andere Möglichkeiten.
Wer im Internet gefunden werden will, der sollte jedenfalls die „@-Domain“ ganz bestimmt nicht verwenden. Niemals wird man bei Google einen Eintrag finden, der zu einer „@-Domain“ führt.
Weitere Informationen zum Thema URI und URL findet man beispielsweise bei Wikipedia:
Mit bestem Gruß,
Peter Ralf Lipka
ActualVision praezi-tec GmbH, Berlin
und, schon rausbekommen, google hilft !