Was ist hier richtig?

Hi,

weißt Du, auch Kinder sind unterschiedlich und haben unterschiedliche Bedürfnisse. Meine Mutter wurde mit 16 ungewollt schwanger, meine Großeltern waren Beide berufstätig. Bis zu meinem zweiten / dritten Lebensjahr wurde ich von einer Tagesmutter betreut, danach war ich in einem Ganztageskindergarten.

Das war super, den ganzen Tag spielen, zusammen Mittagessen, ein Mittagsschläfchen machen. Ich habe nichts vermisst, im Gegenteil ich fand es sehr schön den ganzen Tag mit Kindern herumzutollen.

Meine Oma hat sich abends um mich gekümmert und am Wochenende immer wieder tolle Ausflüge miteinander gemacht, etc.

Und mit Geschenken überhäuft wurde ich nie, meine Großeltern, bei denen ich zu dieser Zeit lebte, hatten gar nicht das Geld für irgendwelchen unnützen Schnickschnack, trotzdem war es für mich eine glückliche Zeit, die ich gar nicht anders hätte haben wollen.

Als meine Schwester geboren wurde, blieb meine Mutter zu Hause. Meine Schwester war eher selten mit anderen Kindern zusammen, dafür bekam sie Balettunterricht, Musikunterricht und wasweißichnochalles. Das war Freizeitstreß.

So wie es bei mir war, fand ich es schöner.

Gruß
Tina

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gut, diese einstellung
danke dafür.

tilli

Natürlich hast Du insofern recht, dass
man nicht jedes Kind bzw. jede Familie über einen Kamm scheren kann. In Deiner Situation war das mit Sicherheit das Richtige für Dich, wobei Du es ja auch sehr gut gehabt hast. Das muss nicht zwingend bei einem Hortplatz für ein Kleinstkind von 7.30 bis 16.00 oder 17.00 Uhr genauso sein.

LG Inge

So ähnlich hätte meine Antwort gelautet
Hallo!
In einer Beziehung kann man so gut wie nie die einzelnen Aufgaben in Geldleistung umrechnen.

Es wird häufig versucht, wie auch hier vom Fragesteller. Nach meinen Erfahrungen ist so einer Beziehung keine lange Haltbarkeit vergönnt. (Was ich für den konkreten Fall nicht hoffe, aber befürchte).

Entweder man zieht gemeinsam an einem Strang oder man zofft sich alle naselang über Euro-und Centbeträge.

Vorschlag an den Fragesteller: Betreue du doch das Kind (und wessen Kind das ist spielt für mich hier überhaupt keine Rolle) und Deine Freundin geht arbeiten. Fändest Du es ok, wenn Du deswegen weniger Geld zur eigenen Verfügung hättest?

Grüße
kernig

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Hallo Zusammen,

wenn die Frage lautet: „Wer ist am besten für die Kinder? Die Antisemitin, die Ihr Kind in den Kindergarten gibt oder die Antisemitin, die Ihr Kind bis zur Einschulung zu Hause betreut?“, lautet die Antwort: Keine von beiden. Weil es eben nicht „für die Kinder am besten ist, wenn sie bis zur Einschulung die Mutter zu Hause haben.“, sondern statt dessen am besten für Kinder ist dass ihre Eltern ihnen sinnvolle Werte und eine menschenwürdige Einstellung vermitteln können.

Zum vielleicht besseren Verständnis könnt ihr die Antisemitin auch gegen die Rassistin oder die religiöse Fundamentalistin oder ein beliebiges anderes Arschloch austauschen. Was zählt ist der verschobene Wertemaßstab, der immer, egal ob neben dem Beruf oder als Hausfrau, eine erfolgreiche Kindes-Erziehung verhindert. Während - und dies mein persönlicher Umkehrschluss - die Vermittlung der richtigen Werte in Kombination mit bedingungsloser Liebe immer eine erfolgreiche Erziehung garantiert. Da kräht dann kein Hahn mehr danach, ob man nun zu Hause oder auf der Arbeit ist, wenn die Kinder aus der Schule kommen.

Schöne Grüße
Yasmin

Mach mich doch nicht irre…
Liebe Yasmin,

was hat denn eine dem jüdischen Glauben abgeneigte bzw. judenfeindlich eingestellte Mutter (nett ausgedrückt) mit dem Thema zu tun??? Das ist, zumindest zwei Tage vor Weihnachten - echt zu hoch für mich.

Etwas weihnachtsgestresste Grüße
Inge2

[MOD] hier nun Ende - weiter per Mail…
siehe Betreff, wenn ihr das weiter ausdiskutieren möchtet macht das gerne per mail !

lg, Dany