Was ist mit manchen Menschen los?

nicht ganz ohne Grund der Ruf nach oder vor, dass
sie Bier eher als Nahrungs- bzw. Schmiermittel betrachten.

Mit einem Bier geschmiert werden?

Seufz… Sprache kann missverständlich sein :wink:

In dem Fall meinte ich mit Schmiermittel nicht diese Art Schmieren, sondern in der neutralen Variante, wie man sich selbst auch „schmiert“, dass die Arbeit besser flutscht.

Hi,

hoffentlich begegnen wir zwei uns nie.

Es mag ja sein, dass es bei dir so rüberkommt, wie du beschreibst - genauso wahrscheinlich sind aber die vorher gegebenen erklärungen. Und weil wir selbst bei guten Freunden nicht immer genau wissen, was los ist, wurde die Höflichkeit erfunden.

die Franzi

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Hi

auch wenn ich dieses mal wirklich nur schreibe , weil ich mitreden will , so muss ich allerdings diese Vorkommnisse oft , leider zu oft bestätigen.

Auch ich komme zu Kunden , zwar nicht so ganz regelmässig , aber sagen wir 4 - 5 mal pro Woche.

solche Aktionen erlebe ich fast einmal die Woche .

so hatte ich einen Service Auftrag bei einem Kunden und er sagt so beiläufig , einen moment geduld , der Kaffee ist gleich fertig .
ich drehte mich um , überlegte , Kaffee bei der Hitze ??? ( zumal ich auch noch Blutdruck Patient bin und ein wenig mit Kaffee zurückhaltend sein muss )

Ich sagte höflich : Wenn möglich hätte ich lieber ein Glas Wasser .

Wie kein Kaffee , hier gibts nur Kaffee , Wasser hab ich nicht !

und der Kunde war für den rest des Tages extrem unfreundlich .

Leider hat sich da etwas in unseren Köpfen eingeschlichen , so nach dem Motto , Ich trinke gerne Kaffee , oder in T.I.'s Fall Bier , dann trinkt der Service Techniker das auch .

Ich habe schon die dollsten Dinge erlebt , das ging schon so weit , als ich mal nach einer Flasche Wasser fragte , das der Kunde die nachher von der Rechnung abgezogen hat .

nach MEINEM persönlichen Eindruck bei einem von 5 Kunden , läuft man irgendwie auf .
von lautem Haaaalt , mit Strassenschuhen betreten sie unsere Wohnung nicht , also Schuhe aus und auf Socken in dem Haus gearbeitet .
oder der Kunde steht direkt hinter einem schaut einem dicht über die Schulter , das mein sein Atem im Rücken spürt und bei einem halben Schritt zurück ihm auf die Füsse tritt .
oder anderst herum , da wird einem Mittagessen hingestellt , ohne zu fragen ob man das überhaupt mag ( ich vertrage z.b. kein grünes Blattgemüsse ( Spinat , Grünkohl , Wirsing etc ) als ich dann ablehte , waren die Kunden auch sauer .

Ich verstehe es auch nicht , Geschenke , wohlwollen ist ja gut gemeint , aber warum fragt man nicht z.B. wir haben zu Mittag gekocht , möchten Sie mit essen ?

da muss etwas mit der Grunderziehung schief gelaufen sein : Du nimmst das jetzt hier und sei still , als Basis …

wieso , weshalb , warum , sowie sich das in einigen Regionen häuft und in anderen Regionen seltener vorkommt , ich konnte es bislang auch nicht ergründen.
jedenfalls bat ich meinen Arbeitgeber mich nach möglichkeit nicht ins PLZ Gebiet 506xx zu schicken , da ich da fast bei jedem Kunden auflaufe , das scheint dort eine (un)sitte zu sein

Toni

Liebe Mietzekatze,

hoffentlich begegnen wir zwei uns nie.

Das lässt sich bestimmt wirksam vermeiden! :wink:

Es mag ja sein, dass es bei dir so rüberkommt, wie du
beschreibst - genauso wahrscheinlich sind aber die vorher
gegebenen erklärungen. Und weil wir selbst bei guten Freunden
nicht immer genau wissen, was los ist, wurde die Höflichkeit
erfunden.

Aber dazu gehört doch auch, ein Nein als Nein zu akzeptieren?

Miau

To.i

Hallo To.i,

ist mir kurz nach Ostern passiert: Ich lade einen Indianer zu Kaffee und Kuchen ein. Er fragt, ob er etwas mitbringen soll. Ich sage nein, denn die Katze bäckt. Er kommt mit Kuchen.

Ich werde den Indianer wohl wieder einladen, obwohl er unlogisch handelt. Ist einfach ein angenehmer Mensch.

Am 03. oder 04.06. dürfte er auch Feuerwasser mitbringen. Zelt und Matratze wird gestellt.

Grüße

Ulf

Hallo einer alleine,

ein Aspekt, der meines Erachtens noch nicht genannt wurde: Alkohol ist ein gar seltsames Kulturgut, das nicht zu trinken - sei es als höfliche Geste angeboten, sei es in geselliger Runde - einem Affront gegen die allgemein üblichen Sitten gleich kommt.

Während es in der Regel kommentarlos akzeptiert wird, wenn man ein alkoholfreies Getränk nicht trinken möchte, oder zumindest simple Erklärungen wie ‚keinen Durst‘ oder ‚schmeckt mir nicht‘ akzeptiert werden, kommt es beim Ablehnen von Alkohol immer wieder zu irritiertem Nachhaken und Diskussionen, ob die genannten Gründe wirklich akzeptabel sind. Ich habe mir aus diesem Grund angewöhnt im Falle des Falles zu sagen, dass meine Medikamente sich nicht mit Alkohol vertragen.

Und wie ich unlängst gelesen habe, dürfte derlei im Osten der Republik sogar noch häufiger auftreten: http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,755… ;o)

Nüchterne Grüße

=^…^=

Aber dazu gehört doch auch, ein Nein als Nein zu akzeptieren?

Wenn denn ein Nein ein Nein ist und kein „Ja, aber“. :smile:

Mal angenommen, Du triffst einen alten Freund. Du sagst: „Komm, lass uns das groß feiern mit Champagner und Kaviar!“ Er sagt: „Ja, gerne, aber das kann ich mir nicht leisten, ich bin arbeitslos.“ Wäre es wirklich so abwegig und bar jeder Höflichkeit, dann so etwas zu sagen wie: „Komm, ich lade Dich ein!“ oder „Wir können auch bei Bier und Buletten feiern, dann kostet das nicht viel.“ Also, ich würde das vermutlich machen.

Gruß,
Max

Hi auch,

hoffentlich begegnen wir zwei uns nie.

Weshalb schreibst du jetzt sowas?

Und weil wir selbst bei guten Freunden
nicht immer genau wissen, was los ist, wurde die Höflichkeit
erfunden.

Ich sehe nach wie vor keinen Grund, dass der gute Mann einen auf beleidigt macht. Und Höflichkeit besteht auch darin, ein Nein einfach mal so zu akzeptieren ohne gleich nachtragend zu sein. Unter Freunden und sonstigen Personen.

Die anderen User erklären zwar Ursachen und Hintergründe und Mechanismen, weshalb diese Reaktion so gekommen sein mag. Deswegen ist sie noch lange nicht gut.

Franz

Hallo Ulf,

ist mir kurz nach Ostern passiert: Ich lade einen Indianer zu
Kaffee und Kuchen ein. Er fragt, ob er etwas mitbringen soll.
Ich sage nein, denn die Katze bäckt. Er kommt mit Kuchen.

Ich wollte ja nur demonstrieren, wie gut meine Lieblingsbäckerin meinen Lieblingskuchen backen kann :smile:

Ich werde den Indianer wohl wieder einladen, obwohl er
unlogisch handelt. Ist einfach ein angenehmer Mensch.

Das freut mich und lässt mich direkt rot werden.

Am 03. oder 04.06. dürfte er auch Feuerwasser mitbringen. Zelt
und Matratze wird gestellt.

Da muss ich mal schauen, da das das Brückenwochenende nach Jesus Christoph’ Himmelfahrt ist …

Schöne Grüße

To.i

Aber dazu gehört doch auch, ein Nein als Nein zu akzeptieren?

Wenn denn ein Nein ein Nein ist und kein „Ja, aber“. :smile:

Hallo Max,

ich denke, es ließ sich nicht als Jaaber auslegen.

Und wenn, ein Jaaber ist noch lang kein Ja.

Mal angenommen, Du triffst einen alten Freund. Du sagst:
„Komm, lass uns das groß feiern mit Champagner und Kaviar!“ Er
sagt: „Ja, gerne, aber das kann ich mir nicht leisten, ich bin
arbeitslos.“ Wäre es wirklich so abwegig und bar jeder
Höflichkeit, dann so etwas zu sagen wie: „Komm, ich lade Dich
ein!“ oder „Wir können auch bei Bier und Buletten feiern, dann
kostet das nicht viel.“ Also, ich würde das vermutlich machen.

Ja, das ist ein bisschen was anders.

Ich trink schon sehr gern Bier. Zwar selten, dann aber oft und viel, doch an meinem Führerschein hängt meine Existenz und wenn ich den verliere, kann ich mich direkt erschießen.

Schöne Grüße!

To.i

Gruß,
Max

Hallo Kätzchen!

ein Aspekt, der meines Erachtens noch nicht genannt wurde:
Alkohol ist ein gar seltsames Kulturgut, das nicht zu trinken

  • sei es als höfliche Geste angeboten, sei es in geselliger
    Runde - einem Affront gegen die allgemein üblichen Sitten
    gleich kommt.

Ja, das stimmt.

Während es in der Regel kommentarlos akzeptiert wird, wenn man
ein alkoholfreies Getränk nicht trinken möchte, oder zumindest
simple Erklärungen wie ‚keinen Durst‘ oder ‚schmeckt mir
nicht‘ akzeptiert werden, kommt es beim Ablehnen von Alkohol
immer wieder zu irritiertem Nachhaken und Diskussionen, ob die
genannten Gründe wirklich akzeptabel sind. Ich habe mir aus
diesem Grund angewöhnt im Falle des Falles zu sagen, dass
meine Medikamente sich nicht mit Alkohol vertragen.

Einem guten Bier bin ich nicht abgeneigt, und ich weiß auch, dass ich mit einer Flasche intus noch fahren kann und darf, aber trotzdem möchte ich das gern selber bestimmen, zumal meine Gründe absolut triftig waren. Nur ein Narr kann darin eine Zurückweisung finden.

Und wie ich unlängst gelesen habe, dürfte derlei im Osten der
Republik sogar noch häufiger auftreten:
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,755…
;o)

Naja, der Spiegel.

„Die eingesperrten DDR-Bürger haben sich ihr tristes Leben schön getrunken. Die Staatssicherheit hat für volle Schnapsregale gesorgt, um das Volk ruhig zu stellen.“

Die Stasi … *lol

Die Stasi hat den Schnaps gemacht. :smile:)
Typischer Dummjounalismus.
Sind’s die Ossis nicht, sind es die Polaken oder die Russen.

Kaffeegeschwängerte Grüße

^OO^

Der Schlüssel liegt hier m. E. in der fehlenden Entschiedenheit des Gastes. Statt glasklar „Nein, danke!“ zu sagen oder z. B. „Nein, aber einen Pfefferminztee könntest Du uns machen“, kommen schwurbelige, nervige bis peinliche Rechtfertigungen. Sowas kann bei entsprechender unreflektierter Empathie aggressiv machen.

"Es ist furchtbar nett, aber ich möchte jetzt wirklich kein Bier trinken. "

Was ist daran verschwurbelt und unentschieden?

"Es ist furchtbar nett, aber ich möchte jetzt wirklich kein
Bier trinken. "

Was ist daran verschwurbelt und unentschieden?

„‚Hm, da würde ich selten nein sagen, aber ich bin doch mit dem Auto.‘“

Das.

„‚Hm, da würde ich selten nein sagen, aber ich bin doch mit
dem Auto.‘“

Von einem normalen Menschen erwarte ich, dass er versteht, dass ein Autofahrer angebotene Alkoholika ablehnen wird.

Mit dem ersten Teilsatz beabsichtigte ich, die Ablehnung nicht ganz unfreundlich, nicht persönluich gemeint wirken zu lassen.

Mit dem ersten Teilsatz beabsichtigte ich, die Ablehnung nicht
ganz unfreundlich, nicht persönluich gemeint wirken zu lassen.

Da liegen andere Lesarten aber näher, finde ich.

Hallo!

Von einem normalen Menschen erwarte ich, dass er versteht,
dass ein Autofahrer angebotene Alkoholika ablehnen wird.

Willst Du unmissverständlich kommunizieren oder deine Erwartungen Gassi führen? :smile:

Deine Einstellung zum Alkohol ist lobenswert - ich würde das genauso machen. Aber bei mir warst Du noch nie. :smile:

Du könntest sogar noch ein Stück weitergehen: Von einem nornmalen Menschen ist eigentlich zu erwarten, daß er dir das Bier erst gar nicht anbietet, denn schließlich kann er sich denken, daß Du deine beruflichen Termine nicht mit der U-Bahn abklapperst. Auf diese Weise kann man sich wunderbar in eine Haltung des Nichtkommunizierens und des permaenten Frustes über die dumme Welt, die nichts versteht, hineinsteigern. Meine Frau kann das gut.

Wenn amn kommunizieren will, muß man nicht von seinem eigenen Horizont ausgehen, sondern von dem des Empfängers. Und Menschen haben nunmal unterschiedliche Kulturen, Weltanschauungen, Erfahrungen, Meinungen. Eine Kommunikation, die darauf baut, daß der andere die gleiche Weltanschuung teilt, ist oft halt nur eine halbe Kommunikation.

Sich an die 0,8 Promille heransaufen ist ein weitverbreitetes Verhalten. Für Dein Gegnüber möglicherweise sogar das Verhalten eines „normalen Menschen“. Da kann man sich jetzt lang drüber streiten, was normal ist - es bringt bloß nichts. Letztendlich hilft es nur, seine Kommunikation auf größtmögliche Unmisserständlichkeit zu optimieren.

Mit dem ersten Teilsatz beabsichtigte ich, die Ablehnung nicht
ganz unfreundlich, nicht persönlich gemeint wirken zu lassen.

Ja - und hast sie damit gleichzeitig abgeschwächt.

„Schatz, wollen wir heute ins Kino gehen?“
„Liebend gerne, aber wir haben keinen Babysitter!“
„Du, ich habe schon meine Mutter gefragt - sie passt auf!“

So fangen Rosenkriege an. :smile:

Lg,
Max

Hi, Max

Deine Einstellung zum Alkohol ist lobenswert - ich würde das
genauso machen. Aber bei mir warst Du noch nie. :smile:

Ach, mir dir tät ich sogar ein Bier trinken, oder zwei.
Vielleicht geht ja ein Kraftomnibus oder eine Elektrische Straßenbahn!

Wenn amn kommunizieren will, muß man nicht von seinem eigenen
Horizont ausgehen, sondern von dem des Empfängers. Und
Menschen haben nunmal unterschiedliche Kulturen,
Weltanschauungen, Erfahrungen, Meinungen. Eine Kommunikation,
die darauf baut, daß der andere die gleiche Weltanschuung
teilt, ist oft halt nur eine halbe Kommunikation.

Ja, da hast du wahr …

Sich an die 0,8 Promille heransaufen ist ein weitverbreitetes
Verhalten.

Sogar die 0,8 sind ein weit verbreiteter Irrtum.
Von einem Bekannten (Polizist) weiß ich, dass man schon mit 0,3 den Führerschein verlieren kann, wenn ein z.B. Unfall passiert.

Wie gesagt: Ein Bier ist immer drin, oder was man halt z.B. so zum Essen trinkt.

Mit dem ersten Teilsatz beabsichtigte ich, die Ablehnung nicht
ganz unfreundlich, nicht persönlich gemeint wirken zu lassen.

Ja - und hast sie damit gleichzeitig abgeschwächt.

Dann werde ich das fortan anders gestalten.

„Schatz, wollen wir heute ins Kino gehen?“
„Liebend gerne, aber wir haben keinen Babysitter!“
„Du, ich habe schon meine Mutter gefragt - sie passt auf!“

Was wurde denn für ein Film in der Lichtspielanstalt gezeigt?

Schönen Gruß!

^OO^

Sich an die 0,8 Promille heransaufen ist ein weitverbreitetes
Verhalten.

Sogar die 0,8 sind ein weit verbreiteter Irrtum.
Von einem Bekannten (Polizist) weiß ich, dass man schon mit
0,3 den Führerschein verlieren kann, wenn ein z.B. Unfall
passiert.

Darf ich die Herren auf den aktuellen Stand bringen?

Die 0,8 sind Schnee von vorgestern. Inzwischen haben wir bei unauffälliger Fahrweise und unfallfrei 0,5 http://tinyurl.com/42bavcg
Allerdings bin ich ebenfalls der Auffassung, dass man sich auch da nicht ransaufen sollte.

Die 0,3 bei Unfallbeteiligung (nicht Schuld!) oder auffälligem Fahrverhalten gelten aber schon beinahe ewig, jedenfalls seit dem ich meinen Lappen habe und den habe ich schon mehr als zwei Jahrzehnte.

Liebe Janina,

das ist ja eigentlich auch egal.

Wir fahren nicht, wenn wir noch trinken müssen.
Bis auf die eine Flasche Bier oder das Glas Champagner zum Frühstück!

Und basta.