Ich finde es jedoch schade, dass in Deutschland ein Stuium mehr wert it als Praxis.
Einige der mächtigsten Menschen dieses Planeten haben kein Studium absolviert, und auch unser Telekom-Chef hat keins.
Das ist allerdings die Ausnahme.
Ein Studium macht einen Menschen nicht zum Experten in Sachen Wirtschaft oder Finanzen.
Aber es beweist, dass man in der Lage ist, sich unter widrigen Bedingungen (schon mal das „Nettoeinkommen“ eines Studenten gesehen? LACH! Man steht nach 3 Jahren mit €20000+ Schulden da, wenn man nicht neben einem VOLLZEIT-Studium noch 19hr arbeiten geht für 7€/hr) in einem Themengebiet Expertise anzueignen und eigenständig Resultate zu erbringen und dabei möglicherweise noch Neues, nie Erkanntes zu entdecken.
Wer das im Studium bewiesen hat, der hat zumindest gute Voraussetzungen, es zu wiederholen.
Jemand, der eine Lehre gemacht hat und für’s Muffeneinsetzen seine €800 pro Monat kassiert hat, der weiß gar nicht, welche Leistungen ein diplomierter Akademiker in seinem Leben schon gebracht hat, klar dass diese Leute auch neidisch darauf sind, dass nahezu jeder Spitzenverdiener Akademiker ist „UND ICH NICHT!“
Allerdings steht es jedem Menschen frei, auf der Abendschule das Abi nachzuholen und parallel zum Beruf ein Fernstudium zu absolvieren.
Wer das nicht kann, der darf sich seinen Neid auf die besser positionierten Diplom/Promovierten Akademiker wohin schmieren, denn in der Wirtschaft zählt Leistung, und nur wer die beständig und in höchstem Maß bringt, der zählt zur Elite - Akademiker hin oder her!
Fakt ist einfach, dass in Deutschland mehr Futterneid und Mißgunst als Eifer und Willen zum Verbessern besteht. Und gerade Nicht-Akademiker sind oft erste Sahne darin, mehr über Andere zu meckern als ihr eigenes Potential auszuschöpfen:
Am Fernseher über das Einkommen von Ackermann und Co. lästern kann jeder - aber eine 80-Stunden-Woche schieben und zukunftsfähige Entscheidungen treffen + umsetzen, während Gewerkschaft, Betriebsrat und Belegschaft die Kooperation verweigern… das wollen die Wenigsten!
Ja, ich bin auch Akademiker.
Nein, ich finde auch das Gesamt-Einkommen einiger Topmanager absurd.
Aber mir geht’s auf den Sack, wenn Leute, die nie im Leben was auf die Beine gestellt haben über Leute lästern, die 10000 und mehr Menschen eine bezahlte Arbeit verschaffen und dann noch was von Übervorteilung seitens der Akademikerklasse faseln. Hier in Deutschland kann jeder einen Studienabschluss bekommen!
Gruß,
Michael