rofl you made my day thx
owt
der war gut, viele gruesse, peter
Hi!
Jedes erfolgreiche Land profitiert auch von
Einwanderung,Das ist tatsächlich so. Ohne Eindwanderer gäbe es bald keine
Deutschen mehr. Siehe Geburtenrate!
Auf die demographische Entwicklung in Deutschland habe ich ja hier im Forum schon oft genug hingewiesen. Das setzen wir also bei uns beiden nun als bekannt voraus.
legt aber klare Regeln fest, wer als Einwanderer
gewünscht ist und was von ihm erwartet wird. Es geht hier v.a.
um erfolgversprechende, junge, gut ausgebildete Zuwanderer.An dieser Stelle habe ich drei Fragen / Bemerkungen:
- Warum ist es dann so, dass es meistens kein Problem ist,
zum Studium nach Deutschland zu kommen - nachdem man einen
Universitätsabschluss gemacht hat, man aber oft nicht mehr
erwünscht ist? (Gerade wenn man doch gut ausgebildet ist!)
Weil die Leute, welche hier die Einwanderungsentscheidungen treffen, entweder zu dumm sind, oder keine realitischen Rechtsgrundlagen an die Hand bekommen. Ich vermute rein persönlich, dass eher letzteres zutreffen dürfte.
- Wenn man sich umschaut in den Berufen, welche schlecht
bezahlt werden, weil sie auch keine hohen Anforderungen
stellen an die Bildung / Ausbildung der Arbeitnehmer, sind es
doch in der Mehrzahl Ausländer, welche diese Arbeit
übernehmen. Meistens handelt es sich um Jobs, die kein
Deutscher freiwillig annehmen würde.
…was nur darum liegt, dass hier der Druck auf die Arbeitslosen viel zu gering ist.
Wenn man nun nur noch hochqualifizierte Ausländer einwandern
lässt - wer liest dann die Kippen in der U-Bahn vom Boden auf,
wer holt den Müll ab? (Von mir aus dürften das auch ruhig
Deutsche machen - nur: es macht eben fast keiner)
Das würde sich von selbst regeln, wenn man realistische Zumutbarkeitsgrenzen für Arbeitslose einführen würde.
- Sollen wir uns verhalten wie Amerika, die wenig Geld für
ihre eigenen Leute ausgeben (Studiengebühren), aber aus dem
ganzen Ausland qualifizierte Leute anwerben, welche ihren
eigenen Staat jede Menge Kohle gekostet haben - also die Sahne
abschöpfen, aber nichts für die eigenen Leute tun?
Genau das wäre eine Zwischenlösung.
Immerhin besser als das, was wir hier veranstalten.
Ferner stimmt das, was Du schreibst, so nicht. In den USA wird bei gleicher Qualifikation nach meiner (nicht allzu geringen) Erfahrung immer der US-Amerikaner dem Ausländer vorgezogen.
Wenn sich jeder Staat so verhalten würde, gäbe es bald keine
qualifizierten Leute mehr. Man muss auch bereit sein, Geld für
Bildung ausgeben (auch für Ausländer), um danach kluge Köpfe
im eigenen Land zu haben.
Natürlich muss man das. Ich habe auch gar nichts dagegen, wissbegierige junge Abiturienten aus dem Ausland in Deutschland universität auszubilden.
Was wir jedoch nicht brauchen, ist der Import eines 59-jährigen Lagerarbeiters mit 8 Sozialfällen im Schlepptau.
Grüße,
Mathias
Hi!
dich dohc mal um, guck dir an, auf welchem wohlstandsniveau
sich deutschland befindet! der wohlstand ist höchstens
ungerecht verteilt, aber welche regierung könnte das wohl
ändern?
Keine. Denn die noch massivere Umverteilung von oben nach unten (die ohnehin nichts bringen würde, da diese Regierung locker auch 800 Mrd. p.a. an Erbschaftssteuern u.ä. sang und klanglos versenken könnte, ohne einen positiven Effekt zu erzielen) hätte eine sofortige Kapitalflucht zur Folge.
Was wir hier verstehen müssen ist, dass nicht alle Menschen finanziell gleich sind und auch nicht gleichzustellen sind.
Wir brauchen mehr Chancen, und mehr Bereitschaft, diese zu ergreifen.
Und die gibt´s durch niedrige Steuern, eine niedrige Staatsquote und gute Ausbildungsmöglichkeiten.
Grüße,
Mathias
Hallo (Steuern sind, im Gegensatz zu Abgaben, nicht zweckgebunden!
Da gibt es nichts zu diskutieren, diese Bezeichnungen sind so und nicht anders definiert.
Die Besteuerung von Gütern dient zwei Zwecken: Einnahmesicherung des Staates und Verminderung des Umsatz des besteuerten Gutes (ja, an dieser Stelle kann man sich Fragen, ob eine Lohnsteuer wirklich Sinn macht!).
Wo bleibt bei Beiden der Effekt?
Die Tabaksteuer senkt den Tabakkonsum, dadurch werden die Schäden durch Tabakkonsum reduziert. Das ist der Effekt.
Grüße,
Anwar
PS: Ein gutes VWL Buch kann niemandem Schaden.
Keine. Denn die noch massivere Umverteilung von oben nach
unten (die ohnehin nichts bringen würde, da diese Regierung
locker auch 800 Mrd. p.a. an Erbschaftssteuern u.ä. sang und
klanglos versenken könnte, ohne einen positiven Effekt zu
erzielen) hätte eine sofortige Kapitalflucht zur Folge.
Ja, eben. Einzige Möglichkeit wäre, den potentiellen Kapitalflüchtigen die Kapitalfluchtorte zu nehmen, aber das werde ich wohl nciht mehr erleben. Wenn überhaupt mal irgendwann irgendwer. Wer richtig viel Kohle hat, haut eh ab, wer gerade unterhalb der Schwelle liegt, sich einen Wohnsitz im benachbarten Ausland zu erlügen, muss halt blechen.
Was wir hier verstehen müssen ist, dass nicht alle Menschen
finanziell gleich sind und auch nicht gleichzustellen sind.
Wir brauchen mehr Chancen, und mehr Bereitschaft, diese zu
ergreifen.
Jep.
Und die gibt´s durch niedrige Steuern, eine niedrige
Staatsquote und gute Ausbildungsmöglichkeiten.
Vor allem letzteres, gerne auch auf Kosten von weiterhin hohen Steuern für Reiche. Also jetzt REICHE, nicht Normalverdiener (die ja mitunter auch schon als „reich“ bezeichnet werden). Finde es schon erstaunlich, dass manche Leute gar nichts tun, weil sie von den Einkünften ererbter Millionen und Immobilien leben können. Wer mit dem goldenen Löffel auf die Welt gekommen ist, wird es wohl noch verkraften, ein wenig davon abzugeben.
Aber mein Gott, dass deutsche Bildungssystem ist so beschissen. Echt jetzt. Gymnasien mögen ja noch international gehobener Durchschnitt sein, Real- Gesamt- und Hauptschulen sind jedenfalls desaströs ausgestattet und von unsern „Eliteunis“ wollen wir mal nicht reden. Bonn z.B. taucht ja bei Jura regelmäßg in den Top5 der Rankings auf, aber wenn ich hier so durchs Juridicum gehe, glaube ich manchmal, dass selbst osteuropäische Unis mittlerweile besser ausgestattet sind.
Bildung ist das einzige, wo ich gerne in das allgemeine Gejammer mit einstimme, aber auch nur, weil es wirklich mal etwas ist, wo die aktuelle Politik genau wie frühere versagt hat und immer noch versagt, obwohl sie was ändern könnte. Ist schließlich ihre Kompetenz - im Gegensatz zu wirtschaftspolitischen Regulierungen.
Gruß
Bildungsproblem
Aber mein Gott, dass deutsche Bildungssystem ist so
beschissen. Echt jetzt. Gymnasien mögen ja noch international
gehobener Durchschnitt sein, Real- Gesamt- und Hauptschulen
sind jedenfalls desaströs ausgestattet und von unsern
„Eliteunis“ wollen wir mal nicht reden. Bonn z.B. taucht ja
bei Jura regelmäßg in den Top5 der Rankings auf, aber wenn ich
hier so durchs Juridicum gehe, glaube ich manchmal, dass
selbst osteuropäische Unis mittlerweile besser ausgestattet
sind.
Könnte auch ein bißchen daran liegen, daß man in den 70er Jahren auf den Gedanken kam, jeder müßte Abitur machen und fast jeder studieren. In der Folge wurden Haupt- und Realschulabschluß massiv entwertet, so daß man damit heute nur noch mit Mühe einen Ausbildungsplatz bekommt.
Wie auch immer: Die Universitäten sind in keiner Hinsicht auf einen Massenansturm vorbereitet, wie sie ihn seit 20 Jahren erleben. Hinzu kommt, daß man die Anzahl der Studienabbrecher nicht zu hoch werden lassen wollte. So sank das Niveau noch schneller als das Budet und heraus kommen BWLer, die den Unterschied zwischen Rücklage und Rückstellung nicht kennen (hab ich als Zaungast bei einer mündlichen Prüfung erlebt) und Ostasienwissenschaftler, die nicht wissen, zu welchem Land Macao einst gehörte.
Gruß,
Christian
Könnte auch ein bißchen daran liegen, daß man in den 70er
Jahren auf den Gedanken kam, jeder müßte Abitur machen und
fast jeder studieren. In der Folge wurden Haupt- und
Realschulabschluß massiv entwertet, so daß man damit heute nur
noch mit Mühe einen Ausbildungsplatz bekommt.
Naja, in anderen Ländern hatten die Unis immer schon einen andern Zweck als bei uns: Nicht Eliten hervorbringen bzw. sich im Elfenbeinturm der Forschung verstecken, sondern eine breite Masse bilden. Insofern finde ich es schon in Ordnung, dass mehr Leute studieren können auch in Deutschland. Schlecht ist aber, dass das Abitur entwertet wurde, damit mehr Leute studieren können und dadurch auch das Studiumsniveau sank. Logisch. Es ist einfach ein falsches Konzept, auf einem schwächer gewordenen Abitur das gleiche Studiensystem aufzubauen. Immerhin, jetzt werden ja Bachelor-Studiengänge eingeführt etc… aber letztlich ist das alles Kosmetik.
Egal welches Konzept dahintersteckt - ich behaupte, das Konzept kann noch so scheisse sein, hauptsache es wird Geld in Bildung investiert und das Anforderungsniveau übersteigt nicht das, was die Studienbedingungen hergeben. Die Betreuung hier ist miserabel, Bücher und Zeitschriften sind vergilbt oder vergriffen…
Gruß
Hallo Anwar!
Nein, so meinte ich das auch nicht wirklich. Wenn alle Steuern zweckgebunden wären, würde das ganze Umverteilungssystem nicht funktionieren.
Ich hatte es absichtlich so übertrieben formuliert, weil Der Koordinator vorgeschlagen hatte, man solle sich als Bürger um das Meiste selbst kümmern. Dann, so hatte ich gesponnen, würde ich gerne nur noch für Serviceleistungen des Staates bezahlen wollen, die ich auch in Anspruch nehme und um die ich mich nicht selbst kümmern kann.
Gruß, Peter
Hallo Mathias,
Das kann ich mir ebenfalls nicht vorstellen. Man darf eben nur
Toleranz mit anderen Kulturen nicht mir Bedenkenloser Drangabe
der kulturellen Basis eines Staatswesens verwechseln.
Toelranz ist für mich Toleranz, ohen wenn und aber. Egal, ob die Ausländer einem Land etwas nutzen oder nicht!
Gruß
Camilla
Hallo Camilla,
Das kann ich mir ebenfalls nicht vorstellen. Man darf eben nur
Toleranz mit anderen Kulturen nicht mir Bedenkenloser Drangabe
der kulturellen Basis eines Staatswesens verwechseln.Toelranz ist für mich Toleranz, ohen wenn und aber. Egal, ob
die Ausländer einem Land etwas nutzen oder nicht!
das ist eine sehr positive, wenn auch recht pauschale Ansicht. Und man muss sich selbige leisten können…
Naja, wir, bzw. die Gründerväter unserer Republik in 1948, haben die Staatsform einer Demokratie gewählt. Wir dürfen also getrost beide unserer Ansicht in diesem Falle fröhnen…
Einen schönen Abend und viele Grüße,
Mathias
Hi!
Keine. Denn die noch massivere Umverteilung von oben nach
unten (die ohnehin nichts bringen würde, da diese Regierung
locker auch 800 Mrd. p.a. an Erbschaftssteuern u.ä. sang und
klanglos versenken könnte, ohne einen positiven Effekt zu
erzielen) hätte eine sofortige Kapitalflucht zur Folge.Ja, eben. Einzige Möglichkeit wäre, den potentiellen
Kapitalflüchtigen die Kapitalfluchtorte zu nehmen, aber das
werde ich wohl nciht mehr erleben.
Natürlich nicht. Ich bin bzgl. der europ. Steueroasen derselben Ansicht. Allerdings möchte ich parallel hierzu ein Steuersystem sehen, welches jeden Bürger fair behandelt. 15, 25 und 30% Fertig aus.
Wenn überhaupt mal
irgendwann irgendwer. Wer richtig viel Kohle hat, haut eh ab,
Das stimmt so nicht.
Die österreichischen Top-Verdiener bleiben zum größten Teil im Land, da man sich mit der Regierung auf 25% geeinigt hat. Besser 25%, als nix…
Der deutsche Neider bringt so etwas natürlich nicht zustande.
wer gerade unterhalb der Schwelle liegt, sich einen Wohnsitz
im benachbarten Ausland zu erlügen, muss halt blechen.
Ganz recht.
Was wir hier verstehen müssen ist, dass nicht alle Menschen
finanziell gleich sind und auch nicht gleichzustellen sind.
Wir brauchen mehr Chancen, und mehr Bereitschaft, diese zu
ergreifen.Jep.
…und das bedeutet für Dich, eine Zwangsbeglückung durch Umverteilung und Abschaffung der Steueroasen???
Und die gibt´s durch niedrige Steuern, eine niedrige
Staatsquote und gute Ausbildungsmöglichkeiten.
Vor allem letzteres, gerne auch auf Kosten von weiterhin hohen
Steuern für Reiche.
Das wäre nicht nötig, wenn man dem system die notwendige Straffung der unproduktiven Ausgaben angedeihen lassen würde.
Also jetzt REICHE, nicht Normalverdiener
(die ja mitunter auch schon als „reich“ bezeichnet werden).
Wer ist das denn, und wie hoch wäre das Potential?
Finde es schon erstaunlich, dass manche Leute gar nichts tun,
weil sie von den Einkünften ererbter Millionen und Immobilien
leben können.
Wo ist das Problem?
Wer mit dem goldenen Löffel auf die Welt
gekommen ist, wird es wohl noch verkraften, ein wenig davon
abzugeben.
Das tut er.
Wer das Geld einmal verdient hat, hat es versteuert. Wer das Geld erbt, versteuert es erneut. Entstehen dann Früchte aus Zinseinnahmen, werden diese besteuert.
Aber mein Gott, dass deutsche Bildungssystem ist so
beschissen. Echt jetzt.
Ja, ganz echt…
So ein Unfug!
Gymnasien mögen ja noch international
gehobener Durchschnitt sein, Real- Gesamt- und Hauptschulen
sind jedenfalls desaströs ausgestattet und von unsern
„Eliteunis“ wollen wir mal nicht reden.
In Bayern läuft das einwandfrei…
Bonn z.B. taucht ja
bei Jura regelmäßg in den Top5 der Rankings auf, aber wenn ich
hier so durchs Juridicum gehe, glaube ich manchmal, dass
selbst osteuropäische Unis mittlerweile besser ausgestattet
sind.
Das glaube ich nicht. Aber wohl auch nicht viel schlechter.
Deutschland investiert einfach nicht in Hochtechnologie. Weder an den Unis in Ausstattung für die Naturwissenschaften, noch in Form von sinnvollen Reformen zur Förderung der Ansiedlung neuer Unternehmen jenseits der Gebäudereinigungs- und Dönerbratebranche…
Der Grund ist, dass solcherlei wissenschaftliche Betätigung als schmutzig gilt. Lieber schafft man Sozialpädagogik-Fachschaften…
Bildung ist das einzige, wo ich gerne in das allgemeine
Gejammer mit einstimme, aber auch nur, weil es wirklich mal
etwas ist, wo die aktuelle Politik genau wie frühere versagt
hat und immer noch versagt, obwohl sie was ändern könnte. Ist
schließlich ihre Kompetenz - im Gegensatz zu
wirtschaftspolitischen Regulierungen.
Wo bitte ist unsere aktuelle Regierung bildungspolitisch kompetent?
Weil ein paar verkrachte linke Lehrer im Parlament sitzen? Weil unser Aussenminister keinen Schulabschluß hat?
Weil der Großteil Jura studiert hat?
No way. Diese Dünnbrettbohrer sprechen zu einem großen Teil noch nicht einmal Englisch. Armselig ist das!
Grüße,
Mathias
Protestwahlen sind Unsinn
Hi!
Protestwahlen sind Unsinn.
Radikale wie DVU, PDS u.ä. zu unterstützen, ist der Zukunft
des Landes in meinen Augen nciht dienlich.
Da hast Du gewiss Recht, aber es scheint mir das einzigste Mittel allen (ob Reg. oder Opp.) zu zeigen, dass es so nicht okay ist. Ich freu mich auf die nächste Wahl.
Wenn ich diesen ganzen Politik-Sumpf betrachte wird mir einfach nur schlecht. Es scheint gängig zu sein, die eignen Taschen vollzustopfen und dem gemeinen Volk Genügsamkeit zu predigen. Für mich ist das alles einfach nicht mehr glaubwürdig. Es geht doch nur noch drum, dass ein „Ertappter“ diesen Schaden durch rückzahlung begrenzt. Und was ist mit dem ganzen, das nicht ertappt wurde. Es gehört gehörig vorgegangen, gegen dieses ganze Gemauschel. Aber da müssten die Betroffenen ja gegen sich selber vorgehen. Logisch passiert da nix.
Bananenrepublik-Grüße
Sarah
Hi!
Protestwahlen sind Unsinn.
Radikale wie DVU, PDS u.ä. zu unterstützen, ist der Zukunft
des Landes in meinen Augen nciht dienlich.Da hast Du gewiss Recht, aber es scheint mir das einzigste
Mittel allen (ob Reg. oder Opp.) zu zeigen, dass es so nicht
okay ist. Ich freu mich auf die nächste Wahl.
Du zeigst damit lediglich, dass Du Deine Stimme „verbrannt“ hast.
Wenn ich diesen ganzen Politik-Sumpf betrachte wird mir
einfach nur schlecht. Es scheint gängig zu sein, die eignen
Taschen vollzustopfen und dem gemeinen Volk Genügsamkeit zu
predigen.
Das gilt für viele, aber nicht alle Politiker.
Das Problem, welches ich bei diesen Leuten eher sehe ist, dass sehr viele von ihnen niemals „normal“ gearbeitet haben, sie somit die Sorgen des normalen Menschen in Deutschland kaum verstehen können.
Ferner sind gewisse Berufsgruppen wie Lehrer und Juristen sowie Ö-Dienst überrepräsentiert, was ebenfalls kaum zu einer Wende hin zu einer bürgernäheren Politik führen dürfte.
Es fehlt mir hier das „Keep-it-simple“-Prinzip, auf welches ein Wirtschaftswissenschaftler, ein Praktiker wohl eher kommen würde.
Für mich ist das alles einfach nicht mehr
glaubwürdig. Es geht doch nur noch drum, dass ein „Ertappter“
diesen Schaden durch rückzahlung begrenzt. Und was ist mit dem
ganzen, das nicht ertappt wurde. Es gehört gehörig
vorgegangen, gegen dieses ganze Gemauschel. Aber da müssten
die Betroffenen ja gegen sich selber vorgehen. Logisch
passiert da nix.
Shit happens…
Ändern wird sich das nicht durch die Wahl der PDS.
Grüße,
Mathias
hi Mathias,
…was nur darum liegt, dass hier der Druck auf die
Arbeitslosen viel zu gering ist.
Hier wäre jetzt wohl eine Diskussion über das Deutsche soziale System und co. nötig, würde aber weit ins Off Topic führen. Nur eine kurze Anmerkung: sobald es gesetzlich festgelegte Mindestlöhne in Deutschland gibt, lass uns weiter reden…
- Sollen wir uns verhalten wie Amerika, die wenig Geld für
ihre eigenen Leute ausgeben (Studiengebühren), aber aus dem
ganzen Ausland qualifizierte Leute anwerben, welche ihren
eigenen Staat jede Menge Kohle gekostet haben - also die Sahne
abschöpfen, aber nichts für die eigenen Leute tun?Genau das wäre eine Zwischenlösung.
Immerhin besser als das, was wir hier veranstalten.
Ich sage nicht, dass das Bildungssytem momentan gut ist. Aber stell Dir vor, alle Industrieländer würden so handeln: es gäbe bald keine klugen Köpfe mehr auf der Welt, weil sie nirgendwo gefördert werden, und jedes Land nur daran denkt, die „Sahne“ abzuschöpfen. Abgesehen davon dass dies total asozial gegenüber klugen Leuten aus ärmeren Familien ist, ist es weiterhin ein nicht zu überbietender globaler Egoismus.
Ferner stimmt das, was Du schreibst, so nicht.
Doch.
In den USA wird
bei gleicher Qualifikation nach meiner (nicht allzu geringen)
Erfahrung immer der US-Amerikaner dem Ausländer vorgezogen.
Das hat ja mit dem, was ich sage, nichts zu tun. Ich sage nur, dass es in Amerika zu 99% vom Geldbeutel abhängt, ob man studieren kann. Dies führt dazu, dass es wenig wirklich kluge und innovative Köpfe in USA gibt - deshalb sind die USA darauf angewiesen, für die Forschung Leute aus dem Ausland zu holen, die sie mit Geldern locken (welches sie an der Förderung ihrer eigenen Bevölkerung sparen).
Natürlich muss man das.
Na dann sind wir uns zumindest in diesem Punkt einig.
Ich habe auch gar nichts dagegen,
wissbegierige junge Abiturienten aus dem Ausland in
Deutschland universität auszubilden.
Genau diese Mentalität mag ich überhaupt nicht. Denn wer hat die bisherige Schulausbildung dieser Abiturienten bezahlt? Doch nicht der deutsche Staat. Natürlich sollte man es solchen Leuten leicht machen, herzukommen - doch sie auf Teufel komm raus zu ködern, und die eigenen Gymnasien verkommen zu lassen, kann keine Lösung sein.
Was wir jedoch nicht brauchen, ist der Import eines
59-jährigen Lagerarbeiters mit 8 Sozialfällen im Schlepptau.
Von diesen „8 Sozialfällen“, wie Du sie pauschalisierend nennst, sind vielleicht 7 Kinder. Diese Kinder wachsen hier in Deutschland auf und sind möglicherweise eines Tages wissbegierige junge Abiturienten, die Du gerne haben möchtest…
Statt sich Leute aus dem Ausland zu „erkaufen“, sollte Deutschland lieber sein Bildungssystem wieder fit bekommen und die eigenen Leute fördern, statt ständig an den Universitäten und Stipendiengebern, Studentenwohnheimen etc. zu kürzen. Es werden wohl kaum Studenten aus dem Ausland kommen, wenn sie die erste Nacht auf einer Frankfurter Parkbank verbringen müssen… (hier schon geschehen).
Außerdem möchte ich auf Deine Wortwahl hinweisen - es klingt ziemlich nach „Mensch als Ware“ - die guten ins Töpfchen, die schlechten abschieben…
Gruß,
Mirjam
Ja, eben. Einzige Möglichkeit wäre, den potentiellen
Kapitalflüchtigen die Kapitalfluchtorte zu nehmen, aber das
werde ich wohl nciht mehr erleben.Natürlich nicht. Ich bin bzgl. der europ. Steueroasen
derselben Ansicht. Allerdings möchte ich parallel hierzu ein
Steuersystem sehen, welches jeden Bürger fair behandelt. 15,
25 und 30% Fertig aus.
keine ahnung, ob sich das rechnet, bin kein ökonom. finde ich einfach so dahingestellt eher populistisch, die forderung.
Was wir hier verstehen müssen ist, dass nicht alle Menschen
finanziell gleich sind und auch nicht gleichzustellen sind.
Wir brauchen mehr Chancen, und mehr Bereitschaft, diese zu
ergreifen.Jep.
…und das bedeutet für Dich, eine Zwangsbeglückung durch
Umverteilung und Abschaffung der Steueroasen???
ich kann systemimmanent krisieren oder das system an sich kritisieren. bleibe ich systemimmanent, kann es nur darum gehen, (aus)bildung über den internationalen standard zu heben, weil es nichts gibt in deutschland außer ideen bzw. dienstleistungen und maschinen, die auf ideen beruhen.
Vor allem letzteres, gerne auch auf Kosten von weiterhin hohen
Steuern für Reiche.Das wäre nicht nötig, wenn man dem system die notwendige
Straffung der unproduktiven Ausgaben angedeihen lassen würde.
keine ahnung. was ist alles unproduktiv? in den beiden erlebten kommunen bonn und krefeld fielen mir sicherlich dutzende ausgaben ein, die sich auf millionen summieren würden.
Also jetzt REICHE, nicht Normalverdiener
(die ja mitunter auch schon als „reich“ bezeichnet werden).Wer ist das denn, und wie hoch wäre das Potential?
ich driftete ab in systemfeindliche kritik. ich finde es einfach lächerlich, dass menschen von der arbeit ihrer eltern leben können, während andere sich ein leben lang ab-arbeiten und niemals auch nur einen ausgedehnten urlaub genießen können.
Aber mein Gott, dass deutsche Bildungssystem ist so
beschissen. Echt jetzt.Ja, ganz echt…
So ein Unfug!
nee.
es läuft auch nicht alles rund in bayern. kenne doch einige leute aus bayern; und kenne daher genug bayern die genauso doof sind wie die leute hier. wenn auch der schnitt -zugegebenermaßen- besser ausgebildet sein mag als in nrw.
Bonn z.B. taucht ja
bei Jura regelmäßg in den Top5 der Rankings auf, aber wenn ich
hier so durchs Juridicum gehe, glaube ich manchmal, dass
selbst osteuropäische Unis mittlerweile besser ausgestattet
sind.Das glaube ich nicht. Aber wohl auch nicht viel schlechter.
Deutschland investiert einfach nicht in Hochtechnologie. Weder
an den Unis in Ausstattung für die Naturwissenschaften, noch
in Form von sinnvollen Reformen zur Förderung der Ansiedlung
neuer Unternehmen jenseits der Gebäudereinigungs- und
Dönerbratebranche…
ja. über die förderungswürdigkeit der jurisprudenz oder der wirtschaftswissenschaften kann man sicherlich vortrefflich streiten, aber wer bei maschinenbau, chemie, physik, informatik spart, hat einfach nicht gerafft, wo wir stehen und worauf es in zukunft ankommt.
Der Grund ist, dass solcherlei wissenschaftliche Betätigung
als schmutzig gilt. Lieber schafft man
Sozialpädagogik-Fachschaften…
geht so. find ich wieder etwas stammtischig. es ist ja nicht so, dass sich höhere physik und sozialpädagogik im wege stünden.
Wo bitte ist unsere aktuelle Regierung bildungspolitisch
kompetent?
ich sagte, es fällt in ihre kompetenz - nicht, dass sie diese auch kompetent wahrnehmen.
No way. Diese Dünnbrettbohrer sprechen zu einem großen Teil
noch nicht einmal Englisch. Armselig ist das!
und damit repräsentieren sie exakt DAS, was sich deutschland in zukunft nicht mehr leisten kann.
gruß
Hi!
…was nur darum liegt, dass hier der Druck auf die
Arbeitslosen viel zu gering ist.Hier wäre jetzt wohl eine Diskussion über das Deutsche soziale
System und co. nötig, würde aber weit ins Off Topic führen.
Nur eine kurze Anmerkung: sobald es gesetzlich festgelegte
Mindestlöhne in Deutschland gibt, lass uns weiter reden…
Die gibt es in so gut wie allen Bereichen ohnehin.
Es gibt doch für so gut wie alles und jeden einen Tarifvertrag.
- Sollen wir uns verhalten wie Amerika, die wenig Geld für
ihre eigenen Leute ausgeben (Studiengebühren), aber aus dem
ganzen Ausland qualifizierte Leute anwerben, welche ihren
eigenen Staat jede Menge Kohle gekostet haben - also die Sahne
abschöpfen, aber nichts für die eigenen Leute tun?Genau das wäre eine Zwischenlösung.
Immerhin besser als das, was wir hier veranstalten.Ich sage nicht, dass das Bildungssytem momentan gut ist. Aber
stell Dir vor, alle Industrieländer würden so handeln: es gäbe
bald keine klugen Köpfe mehr auf der Welt, weil sie nirgendwo
gefördert werden, und jedes Land nur daran denkt, die „Sahne“
abzuschöpfen.
Das ist doch auch gar nicht das Ziel. Natürlich muss eine Industrienation selbt gute Köpfe ausbilden, allein schon, um als Standort für die Industrie interessant zu sein.
Abgesehen davon dass dies total asozial
gegenüber klugen Leuten aus ärmeren Familien ist, ist es
weiterhin ein nicht zu überbietender globaler Egoismus.
Das ist das allgemeine Totschlagargument, welches ich nicht gelten lasse.
Wer kein Geld hat, soll einen günstigen Kredit erhalten, den er nach dem Studium zurückzahlen kann.
Zum Thema „globaler Egoismus“: denkst Du ernsthaft, die Welt ist eine fröhliche Multi-Kulti-Veranstaltung und alle sollen gute Freunde sein?
Wir befinden uns in einem massiven globalen Wettbewerb um Märkte und Wohlstand.
Länder bewerben sich heute bei Unternehmen, nicht umgekehrt.
Die aktuelle Diskussion und die iDrohungen von Siemens, Arbeitsplätze zu verlagern, die Verlagerungen, die schon stattfinden, sind die Realität. Der Traum des sozialen Schlaraffenlandes ist ausgeträumt. Nur hat man das in D noch nicht kapiert.
Ferner stimmt das, was Du schreibst, so nicht.
Doch.
Nein.
In den USA wird
bei gleicher Qualifikation nach meiner (nicht allzu geringen)
Erfahrung immer der US-Amerikaner dem Ausländer vorgezogen.Das hat ja mit dem, was ich sage, nichts zu tun. Ich sage
nur, dass es in Amerika zu 99% vom Geldbeutel abhängt, ob man
studieren kann.
Das hattest Du bislang so nicht geschrieben. Wir waren zunächst beim internationalen „Angestellten-Sourcing“.
Nun also zum Thema Studium und Gebühren.
Dies führt dazu, dass es wenig wirklich kluge
und innovative Köpfe in USA gibt - deshalb sind die USA darauf
angewiesen, für die Forschung Leute aus dem Ausland zu holen,
die sie mit Geldern locken (welches sie an der Förderung ihrer
eigenen Bevölkerung sparen).
Das stimmt, wie ich bereits sagte, so nicht.
In den USA gibt es eine Unzahl von Stipendien für die Top-Leute.
Nach dem Diplom, also für Post-Docs u.s.w. sind die USA für Amerikaner sowie für Ausländer so reizvoll, weil man dort in die Lehre investieren kann. Natüürlich auch aufgrund der EWrhebung von Studiengebühren. Das US-System ist, da gehe ich allerdings mit, nicht chancengleich für ganz normale Leute, die studieren wollen.
Daher werfe ich mal einen Blick über den Kanal nach UK. Dort gibt es Gebühren, es gibt aber auch spottbillige Studiendarlehen.
Die Leute müssen eben von anfang an eine gewisse Verantwortung übernehmen, was sich auch in den durchschnittlichen Studienzeiten niederschlägt.
Es muss nicht immer alles umsonst sein, vom Staat durchorganisiert und von Steuergeldern finanziert. Etwas Selbstverantwortung ist da kein Fehler.
Ich habe auch gar nichts dagegen,
wissbegierige junge Abiturienten aus dem Ausland in
Deutschland universität auszubilden.Genau diese Mentalität mag ich überhaupt nicht. Denn wer hat
die bisherige Schulausbildung dieser Abiturienten bezahlt?
Ein Land, in welchem dann junge Deutsche studieren gehen. Kedin Problem für mich.
Die Welt ist global orientiert. Und genau das müssen wir hier schleunigst kapieren.
Daimler juckt es auch nicht, dass der deutsche Steuerzahler die Strassen finanziert hat, auf denen die Werker nach Sindelfingen fahren, die Steuern aber in den USA bezahlt werden.
Es herrschaft Wettbewerb zwischen den Ländern um die besten Köpfe und die besten Unternehmen.
Doch nicht der deutsche Staat. Natürlich sollte man es solchen
Leuten leicht machen, herzukommen - doch sie auf Teufel komm
raus zu ködern, und die eigenen Gymnasien verkommen zu lassen,
kann keine Lösung sein.
Wenn die eignen es nicht bringen, kommen andere.
Allerdings passiert das in D ja nicht. Es muss nicht jeder studieren, wer studieren will, muss es wollen. Wer es will, bezahlt auch gerne dafür. Wer kein Geld hat, bekommt einen günstigen Kredit. Ganz einfach.
Was wir jedoch nicht brauchen, ist der Import eines
59-jährigen Lagerarbeiters mit 8 Sozialfällen im Schlepptau.Von diesen „8 Sozialfällen“, wie Du sie pauschalisierend
nennst, sind vielleicht 7 Kinder. Diese Kinder wachsen hier in
Deutschland auf und sind möglicherweise eines Tages
wissbegierige junge Abiturienten, die Du gerne haben
möchtest…
Wir beide wissen, dass dies in den allerseltensten Fällen passiert. Das ist Sozialträumerei.
Statt sich Leute aus dem Ausland zu „erkaufen“, sollte
Deutschland lieber sein Bildungssystem wieder fit bekommen und
die eigenen Leute fördern, statt ständig an den Universitäten
und Stipendiengebern, Studentenwohnheimen etc. zu kürzen.
Das deutsche Bildungssystem wird auf Dauer zu teuer, wenn man nicht über alternative Finanzierungswege nachdenkt. Industriesponsoring gilt ja nach wie vor als Ehrenrührig, Studiengebühren sind kaum ein Thema, da die Diskussion polemisiert wird.
Ich denke, Deutschland muss gewaltig in seine Schulen investieren. Die Finanzierung der Unis kann man dann deutlich flexibler organisieren, s.o.
Es
werden wohl kaum Studenten aus dem Ausland kommen, wenn sie
die erste Nacht auf einer Frankfurter Parkbank verbringen
müssen… (hier schon geschehen).
Das passiert auch anderswo. Dafür gibt es an gut orgenisierten Instituten die Fachschaften und Studentenvertretungen.
Gibt es keine Wohnungen in der Stadt, so muss man sich eben um Wohnheime kümmern. Ohne Geld geht das jedoch nicht, daher werden wir uns an den gedanken gewöhnen müssen, dass ein Studium Geld kostet.
Außerdem möchte ich auf Deine Wortwahl hinweisen - es klingt
ziemlich nach „Mensch als Ware“ - die guten ins Töpfchen, die
schlechten abschieben…
Genau das ist die realität in dieser bösen Welt.
Was ich persönlich davon halte, steht auf einem ganz anderen Blatt.
Es hilft nichts, sich irgendwelchen gutmenschlichen Sozialträumereien hinzugeben. Die Realität ist, dass Deutschland nicht von Beamten, Rentnern und Arbeitslosen leben kann. Daher muss man sich um Unternehmen bewerben und die Rahmenbedingungen für erfolgversprechende Neugründungen schaffen.
Und das geht wohl kaum ohne radikale Sparmassnahmen bei unproduktiven Themen und Investitionen in die Zukunft. Wir jedoch investieren noch viel zu viel in die Vergangenheit…
Grüße,
Mathias
Hi!
Ja, eben. Einzige Möglichkeit wäre, den potentiellen
Kapitalflüchtigen die Kapitalfluchtorte zu nehmen, aber das
werde ich wohl nciht mehr erleben.Natürlich nicht. Ich bin bzgl. der europ. Steueroasen
derselben Ansicht. Allerdings möchte ich parallel hierzu ein
Steuersystem sehen, welches jeden Bürger fair behandelt. 15,
25 und 30% Fertig aus.keine ahnung, ob sich das rechnet, bin kein ökonom.
Mit der aktuellen Ausgabensituation rechnet sich das nicht. Macht aber auch nichts, denn der Staat kann auch mit deutlich weniger Geld auskommen. Er muss eben sparen und sich aus gewissen Theman zurückziehen, die privatwirtschaftlich deutlich besser orgenisiert werden können.
finde ich
einfach so dahingestellt eher populistisch, die forderung.
So kann man natürlich jedwede Diskussion um neue Vorschläge abwürgen.
Ich halte es für populistisch (und verantwortungslos) zu behaupten, es können mit dem aktuellen System noch länger als 15 Jahre weitergemacht werden…
Was wir hier verstehen müssen ist, dass nicht alle Menschen
finanziell gleich sind und auch nicht gleichzustellen sind.
Wir brauchen mehr Chancen, und mehr Bereitschaft, diese zu
ergreifen.Jep.
…und das bedeutet für Dich, eine Zwangsbeglückung durch
Umverteilung und Abschaffung der Steueroasen???ich kann systemimmanent krisieren oder das system an sich
kritisieren. bleibe ich systemimmanent, kann es nur darum
gehen, (aus)bildung über den internationalen standard zu
heben, weil es nichts gibt in deutschland außer ideen bzw.
dienstleistungen und maschinen, die auf ideen beruhen.
Deine „systemimmanenten“ Punkte funktionieren nur nicht ohne eine Änderung des Systems an sich…
Vor allem letzteres, gerne auch auf Kosten von weiterhin hohen
Steuern für Reiche.Das wäre nicht nötig, wenn man dem system die notwendige
Straffung der unproduktiven Ausgaben angedeihen lassen würde.keine ahnung. was ist alles unproduktiv? in den beiden
erlebten kommunen bonn und krefeld fielen mir sicherlich
dutzende ausgaben ein, die sich auf millionen summieren
würden.
Eben. Mir geht es jedoch zunächst um eine realistische, also bezahlbare Ausrichtung der sozialen Sicherungssysteme. Hier liegen die Kosten.
Und hier muss offen und ehrlich darüber gesprochen werden, was machbar ist, um das Land nicht an die Wand zu fahren.
je länger man wartet, desto härter wird das natürlich.
Je stärker die Anzahl der Rentner, Arbeitslosen- und Sozialhilfeempfänger steigt, desto mehr Wähler müsste man durch eine zukunftsorientierte Politik verärgern…
Also jetzt REICHE, nicht Normalverdiener
(die ja mitunter auch schon als „reich“ bezeichnet werden).Wer ist das denn, und wie hoch wäre das Potential?
ich driftete ab in systemfeindliche kritik. ich finde es
einfach lächerlich, dass menschen von der arbeit ihrer eltern
leben können, während andere sich ein leben lang ab-arbeiten
und niemals auch nur einen ausgedehnten urlaub genießen
können.
Ich sehe da kein Problem. Es sind eben nicht alle gleich. Zur Besteuerung von erbschaften habe ich ja schon etwas geschrieben.
Aber mein Gott, dass deutsche Bildungssystem ist so
beschissen. Echt jetzt.Ja, ganz echt…
So ein Unfug!
nee.
es läuft auch nicht alles rund in bayern. kenne doch einige
leute aus bayern;
Ich auch… 
und kenne daher genug bayern die genauso
doof sind wie die leute hier.
Wo lebst Du denn?
wenn auch der schnitt
-zugegebenermaßen- besser ausgebildet sein mag als in nrw.
Ganz recht.
Bonn z.B. taucht ja
bei Jura regelmäßg in den Top5 der Rankings auf, aber wenn ich
hier so durchs Juridicum gehe, glaube ich manchmal, dass
selbst osteuropäische Unis mittlerweile besser ausgestattet
sind.Das glaube ich nicht. Aber wohl auch nicht viel schlechter.
Deutschland investiert einfach nicht in Hochtechnologie. Weder
an den Unis in Ausstattung für die Naturwissenschaften, noch
in Form von sinnvollen Reformen zur Förderung der Ansiedlung
neuer Unternehmen jenseits der Gebäudereinigungs- und
Dönerbratebranche…ja. über die förderungswürdigkeit der jurisprudenz oder der
wirtschaftswissenschaften kann man sicherlich vortrefflich
streiten, aber wer bei maschinenbau, chemie, physik,
informatik spart, hat einfach nicht gerafft, wo wir stehen und
worauf es in zukunft ankommt.
Das stimmt.
Daher müssen wir die Ökoterroristen schleunigst abwählen…
Der Grund ist, dass solcherlei wissenschaftliche Betätigung
als schmutzig gilt. Lieber schafft man
Sozialpädagogik-Fachschaften…geht so. find ich wieder etwas stammtischig.
Richtig. Nur sollte man nicht vergessen, dass an Stammtischen nicht generell die Unwahrheit gesagt wird…
es ist ja nicht
so, dass sich höhere physik und sozialpädagogik im wege
stünden.
Das tun sie durchaus, denn keine Uni hat eine unbegrenzte Zahl an Mitteln und Hörsälen.
Wo bitte ist unsere aktuelle Regierung bildungspolitisch
kompetent?ich sagte, es fällt in ihre kompetenz - nicht, dass sie diese
auch kompetent wahrnehmen.
O.K.
No way. Diese Dünnbrettbohrer sprechen zu einem großen Teil
noch nicht einmal Englisch. Armselig ist das!und damit repräsentieren sie exakt DAS, was sich deutschland
in zukunft nicht mehr leisten kann.
Das sehe ich anders. Deutschland kann sich das leisten, nur der deutsche Staat selbst wird vermutlich nicht mehr alles bezahlen können. „Deutschland“ besteht aber auch aus den Bürgern selbst, die m.E. ruhig ein wenig mehr Verantwortung für ihr eigenes Leben übernehmen könnten.
Grüße,
Mathias
keine ahnung, ob sich das rechnet, bin kein ökonom.
Mit der aktuellen Ausgabensituation rechnet sich das nicht.
Macht aber auch nichts, denn der Staat kann auch mit deutlich
weniger Geld auskommen. Er muss eben sparen und sich aus
gewissen Theman zurückziehen, die privatwirtschaftlich
deutlich besser orgenisiert werden können.
Ja, und es wird ja auch gespart. Auch die von dir gescholtenen Ökoterroristen tun das, und zwar im Vergleich zur konservativen Regierung sehr viel rigoroser. Was das für die nächsten Wahlen bzw. die kommenden Wahlen bedeutet, siehst du ja. Die Regierung wird gnadenlos abgestraft - wer sieht schon ein, dass der deutsche Staaten jahrzehntelang völlig über seine Verhältnisse Geschenke an seine Bürger gemacht hat, die ganz klar nicht mehr haltbar sind.
finde ich
einfach so dahingestellt eher populistisch, die forderung.So kann man natürlich jedwede Diskussion um neue Vorschläge
abwürgen.
Ich halte es für populistisch (und verantwortungslos) zu
behaupten, es können mit dem aktuellen System noch länger als
15 Jahre weitergemacht werden…
Ist nicht minder populistisch. Wenn ich mir den DGB angucke, kann ich nur mit dem Kopf schütteln.
…und das bedeutet für Dich, eine Zwangsbeglückung durch
Umverteilung und Abschaffung der Steueroasen???ich kann systemimmanent krisieren oder das system an sich
kritisieren. bleibe ich systemimmanent, kann es nur darum
gehen, (aus)bildung über den internationalen standard zu
heben, weil es nichts gibt in deutschland außer ideen bzw.
dienstleistungen und maschinen, die auf ideen beruhen.Deine „systemimmanenten“ Punkte funktionieren nur nicht ohne
eine Änderung des Systems an sich…
Mit „System“ meine ich die soziale Marktwirtschaft, die momentan ganz offenkundig zuviel „sozial“ und zuwenig „Marktwirtschaft“ beinhaltet, um auf Dauer weiter zu funktionieren. Systemimmanente Kritik bedeutet also für mich, mehr „Marktwirtschaft“ und weniger „sozial“, um das Ganze am Laufen zu halten.
keine ahnung. was ist alles unproduktiv? in den beiden
erlebten kommunen bonn und krefeld fielen mir sicherlich
dutzende ausgaben ein, die sich auf millionen summieren
würden.Eben. Mir geht es jedoch zunächst um eine realistische, also
bezahlbare Ausrichtung der sozialen Sicherungssysteme. Hier
liegen die Kosten.
Und hier muss offen und ehrlich darüber gesprochen werden, was
machbar ist, um das Land nicht an die Wand zu fahren.
je länger man wartet, desto härter wird das natürlich.
Je stärker die Anzahl der Rentner, Arbeitslosen- und
Sozialhilfeempfänger steigt, desto mehr Wähler müsste man
durch eine zukunftsorientierte Politik verärgern…
Tja. Manchmal frage ich mich ja ohnehin, ob wirklich langfristige, nachhaltige Politik und Mediendemokratie wirklich miteinander zu vereinen sind.
Also jetzt REICHE, nicht Normalverdiener
(die ja mitunter auch schon als „reich“ bezeichnet werden).Wer ist das denn, und wie hoch wäre das Potential?
ich driftete ab in systemfeindliche kritik. ich finde es
einfach lächerlich, dass menschen von der arbeit ihrer eltern
leben können, während andere sich ein leben lang ab-arbeiten
und niemals auch nur einen ausgedehnten urlaub genießen
können.Ich sehe da kein Problem. Es sind eben nicht alle gleich. Zur
Besteuerung von erbschaften habe ich ja schon etwas
geschrieben.
Steuern hin oder her, ich finde es einfach ungerecht. Schlicht und ergreifend. Dass man mit harter Arbeit ein gutes Leben führen kann, ist doch eine riesige Lüge. Klar, mir könnte es egal sein. Ich hab wohlhabende Eltern, eine gute Bildung und studiere ein Studium, das mit etwas Fleiß ebenfalls Wohlstand verheißt.
Andererseits kann ein so großes soziales Gefälle durchaus zu argen Problemen führen; vor allem auf kommunaler Ebene. Was machen Städte, in denen ca. nur Rentner und sozial Schwache leben? Manche Regionen in Ostdeutschland liefern ja gerade ein hervorragendes Beispiel, wie so etwas zu einer kompletten Abwärtsspirale führt,die dann letztlich doch auch meine Lebensqualität beeinträchtigen kann/wird/könnte.
So ein Unfug!
nee.
es läuft auch nicht alles rund in bayern. kenne doch einige
leute aus bayern;Ich auch…
und kenne daher genug bayern die genauso
doof sind wie die leute hier.Wo lebst Du denn?
na, bonn halt im moment.
wenn auch der schnitt
-zugegebenermaßen- besser ausgebildet sein mag als in nrw.Ganz recht.
Ja, schön und gut. Ich würde mich allerdings nicht gerade darüber freuen, im Bundesschnitt unter den Blinden der einäugige König zu sein.
Ich behaupte, dass die Qualität vieler Gymnasien in NRW durchaus mit der jener in Bayern vergleichbar ist. Nur wird das NRW-Abi durch Gesamtschulen und schwache Gymnasien entwertet, was in Bayern und BaWü so nicht der Fall ist. Und, wie gesagt, Real- und Hauptschulen sind dort sicherlich besser.
ja. über die förderungswürdigkeit der jurisprudenz oder der
wirtschaftswissenschaften kann man sicherlich vortrefflich
streiten, aber wer bei maschinenbau, chemie, physik,
informatik spart, hat einfach nicht gerafft, wo wir stehen und
worauf es in zukunft ankommt.Das stimmt.
Daher müssen wir die Ökoterroristen schleunigst abwählen…
haha, und dann wieder „Zukunftsminister“ Rüttgers an den Start bringen? Rotgrün hat, soweit ich weiss, die Zuschüsse des Bundes an die Hochschulen verdoppelt im Vergleich zu dem, was die ach so forschungsfördernde CDU-Regierung gebracht hat. Es ist einfach nur immer noch viel zu wenig.
Bildungspolitik hat nichts mit Parteipolitik zu tun, es gibt in allen Lagern genug Leute, die wissen, was Sache ist und was getan werden müsste - und ebenso viele, die es noch lang nicht gerafft haben oder denen es schlicht egal ist. Bildungspolitik ist Wirtschaftspolitik, würde ich das mal populistisch auf den Punkt bringen. Und ich bin gespannt, wann das auch die verstanden haben, die jetzt fleißig Bauern und Bergwerke subventionieren.
es ist ja nicht
so, dass sich höhere physik und sozialpädagogik im wege
stünden.Das tun sie durchaus, denn keine Uni hat eine unbegrenzte Zahl
an Mitteln und Hörsälen.
Gut. Sozialpädagogen werden also nicht gebraucht? Behinderte Kinder etc. brauchen keine Betreuung?
Nein. Wir brauchen neben Sozialpädagogen, die sicherlich nicht das Fundament deutscher Wirtschaft sind, auch Physiker, und zwar gut ausgestattete.
Tschö
Hi Lars!
keine ahnung, ob sich das rechnet, bin kein ökonom.
Mit der aktuellen Ausgabensituation rechnet sich das nicht.
Macht aber auch nichts, denn der Staat kann auch mit deutlich
weniger Geld auskommen. Er muss eben sparen und sich aus
gewissen Theman zurückziehen, die privatwirtschaftlich
deutlich besser orgenisiert werden können.Ja, und es wird ja auch gespart. Auch die von dir gescholtenen
Ökoterroristen tun das, und zwar im Vergleich zur
konservativen Regierung sehr viel rigoroser. Was das für die
nächsten Wahlen bzw. die kommenden Wahlen bedeutet, siehst du
ja. Die Regierung wird gnadenlos abgestraft - wer sieht schon
ein, dass der deutsche Staaten jahrzehntelang völlig über
seine Verhältnisse Geschenke an seine Bürger gemacht hat, die
ganz klar nicht mehr haltbar sind.
Das ist das deutsche Dilemma. Der Bürger will Reformen, aber bloss nicht bei ihm selbst.allerdings muss ich widersprechen, dass unsere Ökos zu Einsparungen beitragen.
Die Grünen sind die teuerste Aktion Deutschlands seit dem 2. Weltkrieg, s. Arbeitsplatzvernichtung durch steigende Energie- und Infrastrukturkosten -> Standortnachteil. Nur als kleines Beispiel.
finde ich
einfach so dahingestellt eher populistisch, die forderung.So kann man natürlich jedwede Diskussion um neue Vorschläge
abwürgen.
Ich halte es für populistisch (und verantwortungslos) zu
behaupten, es können mit dem aktuellen System noch länger als
15 Jahre weitergemacht werden…Ist nicht minder populistisch.
Sage ich ja…
Wenn ich mir den DGB angucke,
kann ich nur mit dem Kopf schütteln.
Ja.
…und das bedeutet für Dich, eine Zwangsbeglückung durch
Umverteilung und Abschaffung der Steueroasen???ich kann systemimmanent krisieren oder das system an sich
kritisieren. bleibe ich systemimmanent, kann es nur darum
gehen, (aus)bildung über den internationalen standard zu
heben, weil es nichts gibt in deutschland außer ideen bzw.
dienstleistungen und maschinen, die auf ideen beruhen.Deine „systemimmanenten“ Punkte funktionieren nur nicht ohne
eine Änderung des Systems an sich…
Mit „System“ meine ich die soziale Marktwirtschaft, die
momentan ganz offenkundig zuviel „sozial“ und zuwenig
„Marktwirtschaft“ beinhaltet, um auf Dauer weiter zu
funktionieren. Systemimmanente Kritik bedeutet also für mich,
mehr „Marktwirtschaft“ und weniger „sozial“, um das Ganze am
Laufen zu halten.
Richtig. Das läuft allerdings Deinen Umverteilungszielen zuwider.
keine ahnung. was ist alles unproduktiv? in den beiden
erlebten kommunen bonn und krefeld fielen mir sicherlich
dutzende ausgaben ein, die sich auf millionen summieren
würden.Eben. Mir geht es jedoch zunächst um eine realistische, also
bezahlbare Ausrichtung der sozialen Sicherungssysteme. Hier
liegen die Kosten.
Und hier muss offen und ehrlich darüber gesprochen werden, was
machbar ist, um das Land nicht an die Wand zu fahren.
je länger man wartet, desto härter wird das natürlich.
Je stärker die Anzahl der Rentner, Arbeitslosen- und
Sozialhilfeempfänger steigt, desto mehr Wähler müsste man
durch eine zukunftsorientierte Politik verärgern…
Tja. Manchmal frage ich mich ja ohnehin, ob wirklich
langfristige, nachhaltige Politik und Mediendemokratie
wirklich miteinander zu vereinen sind.
Klar sind sie das. Nur unsere deutsche Mentalität steht einer erfolgreichen Lösung entgegen. Zuviel Neid bei zuwenig Leidensfähigkeit…
Also jetzt REICHE, nicht Normalverdiener
(die ja mitunter auch schon als „reich“ bezeichnet werden).Wer ist das denn, und wie hoch wäre das Potential?
ich driftete ab in systemfeindliche kritik. ich finde es
einfach lächerlich, dass menschen von der arbeit ihrer eltern
leben können, während andere sich ein leben lang ab-arbeiten
und niemals auch nur einen ausgedehnten urlaub genießen
können.Ich sehe da kein Problem. Es sind eben nicht alle gleich. Zur
Besteuerung von erbschaften habe ich ja schon etwas
geschrieben.Steuern hin oder her, ich finde es einfach ungerecht.
Finde ich keineswegs. Ungerecht ist es in meinen Augen, Leuten, die viel geleistet haben (oder eben deren Erben) ihr Vermögen wegzuverteilen an andere, die weniger haben, vielleicht, weil sie sich nicht so bemüht hatten oder nicht so clever waren.
Schlicht
und ergreifend. Dass man mit harter Arbeit ein gutes Leben
führen kann, ist doch eine riesige Lüge. Klar, mir könnte es
egal sein. Ich hab wohlhabende Eltern, eine gute Bildung und
studiere ein Studium, das mit etwas Fleiß ebenfalls Wohlstand
verheißt.
Also weshalb schreibst Du dann diesen altsozialistischen Käse? Wenn Du irgendwann mal Miete zahlen und Kinder füttern musst, wirst Du Dich über ein paar Einnahmen aus Deinem Erbe freuen.
Andererseits kann ein so großes soziales Gefälle durchaus zu
argen Problemen führen; vor allem auf kommunaler Ebene. Was
machen Städte, in denen ca. nur Rentner und sozial Schwache
leben?
Sie können aich um die Ansiedelung von Unternehmen bewerben, indem sie günstige Rahmenbedingungen schaffen.
Manche Regionen in Ostdeutschland liefern ja gerade ein
hervorragendes Beispiel, wie so etwas zu einer kompletten
Abwärtsspirale führt,die dann letztlich doch auch meine
Lebensqualität beeinträchtigen kann/wird/könnte.
s.o.
Es ist ein Wettbewerb.
So ein Unfug!
nee.
es läuft auch nicht alles rund in bayern. kenne doch einige
leute aus bayern;Ich auch…
und kenne daher genug bayern die genauso
doof sind wie die leute hier.Wo lebst Du denn?
na, bonn halt im moment.
Na dann…
Geht da noch was seit dem Umzug der Regierung…?
wenn auch der schnitt
-zugegebenermaßen- besser ausgebildet sein mag als in nrw.Ganz recht.
Ja, schön und gut. Ich würde mich allerdings nicht gerade
darüber freuen, im Bundesschnitt unter den Blinden der
einäugige König zu sein.
Ich persönlich komme als jemand, der in bayern Abitur gemacht und studiert hat im internationalen Vergleich ganz gut zurecht.
Ich behaupte, dass die Qualität vieler Gymnasien in NRW
durchaus mit der jener in Bayern vergleichbar ist. Nur wird
das NRW-Abi durch Gesamtschulen und schwache Gymnasien
entwertet, was in Bayern und BaWü so nicht der Fall ist. Und,
wie gesagt, Real- und Hauptschulen sind dort sicherlich
besser.
Solche Details, sorry, jucken mich wenig, denn was zählt, ist eine sehr gute Ausbildung für die guten Leute, die etwas leisten wollen. Hier ist Bayern sehr gut, unsere Realschüler machen einem hessischen Gesamtschulabsolventen locker etwas vor. Daher sollte man das bayerische System bundesweit installieren und fertig. Die Bildungsautonomie der Länder scheint nicht zu funktionieren.
ja. über die förderungswürdigkeit der jurisprudenz oder der
wirtschaftswissenschaften kann man sicherlich vortrefflich
streiten, aber wer bei maschinenbau, chemie, physik,
informatik spart, hat einfach nicht gerafft, wo wir stehen und
worauf es in zukunft ankommt.Das stimmt.
Daher müssen wir die Ökoterroristen schleunigst abwählen…haha, und dann wieder „Zukunftsminister“ Rüttgers an den Start
bringen? Rotgrün hat, soweit ich weiss, die Zuschüsse des
Bundes an die Hochschulen verdoppelt im Vergleich zu dem, was
die ach so forschungsfördernde CDU-Regierung gebracht hat.
Wer hat die meisten arbeitslosen produziert?
Bei wem wandern die meisten Unternehmen ins Ausland ab?
Es
ist einfach nur immer noch viel zu wenig.
Bildungspolitik hat nichts mit Parteipolitik zu tun, es gibt
in allen Lagern genug Leute, die wissen, was Sache ist und was
getan werden müsste - und ebenso viele, die es noch lang nicht
gerafft haben oder denen es schlicht egal ist.
Vermutlich.
Bildungspolitik
ist Wirtschaftspolitik, würde ich das mal populistisch auf den
Punkt bringen.
Da gehe ich mit.
Und ich bin gespannt, wann das auch die
verstanden haben, die jetzt fleißig Bauern und Bergwerke
subventionieren.
Dann, wenn es zu spät ist.
es ist ja nicht
so, dass sich höhere physik und sozialpädagogik im wege
stünden.Das tun sie durchaus, denn keine Uni hat eine unbegrenzte Zahl
an Mitteln und Hörsälen.Gut. Sozialpädagogen werden also nicht gebraucht?
Kaum.
Behinderte
Kinder etc. brauchen keine Betreuung?
Die brauchen sie. Nur brauchen sie keine Betreuung durch 200.000 studierte Soz.-Päds, sondern durch qualifizierte Pfleger.
Irgendwer muss halt die Arbeit machen…
Nein. Wir brauchen neben Sozialpädagogen, die sicherlich nicht
das Fundament deutscher Wirtschaft sind, auch Physiker, und
zwar gut ausgestattete.
Die Austarierung muss neu erledigt werden.
Grüße,
Mathias
Hi,
Das ist das deutsche Dilemma. Der Bürger will Reformen, aber
bloss nicht bei ihm selbst.allerdings muss ich widersprechen,
dass unsere Ökos zu Einsparungen beitragen.
Die Grünen sind die teuerste Aktion Deutschlands seit dem 2.
Weltkrieg, s. Arbeitsplatzvernichtung durch steigende Energie-
und Infrastrukturkosten -> Standortnachteil. Nur als
kleines Beispiel.
ach komm. Du siehst das durch eine völlig ideologisch gefärbte Brille. Echt jetzt mal. Der Gedanke der Gründen war ja, Energie zu verteuern und Lohnnebenkosten billiger zu machen. Das ist ein sinnvoller GEdanke, denn bei Energie kann man sparen; unter anderem auch, indem man effizienter arbeitet - Effizienz = Standortvorteil. (Die Energiepolitik in den USA z.b. ist durchaus weniger gelungen als unsere, dabei werden die USA ja immer als DAS beispiel schlechthin für Wirtschaftswunderländer angeführt.)
Dass das nicht so klappt sondern auf halbem Wege stecken geblieben ist, hängt wohl eher mit der Unbeweglichkeit unserer reformfeindlichen "Volks"parteien zusammen und mit der seit je betriebenen zähen Konsens-Suppe, die diese zusammen kochen.
Mit „System“ meine ich die soziale Marktwirtschaft, die
momentan ganz offenkundig zuviel „sozial“ und zuwenig
„Marktwirtschaft“ beinhaltet, um auf Dauer weiter zu
funktionieren. Systemimmanente Kritik bedeutet also für mich,
mehr „Marktwirtschaft“ und weniger „sozial“, um das Ganze am
Laufen zu halten.Richtig. Das läuft allerdings Deinen Umverteilungszielen
zuwider.
Kommt drauf an. Bring meine Gedanken zu ererbtem Vermögen nicht mit dem andern hier durcheinander, das unten ist nur meine ganz persönliche Meinung zu falschen Auswüchsen des „sozialen Kapitalismus“.
Meine Umverteilungsziele lauten eigentlich nur: Subventionen weg, Sozialausgaben überdenken, keine dämlichen Prestigeobjekte mehr bauen, Hochschulen Selbstverwaltung geben, Schulen Selbstverwaltung geben, Geld umverteilen in Bildungssektor. Bildungsausgaben soweit erhöhen, dass Deutschland wieder ein geistiges Hochleistungsland wird.
Tja. Manchmal frage ich mich ja ohnehin, ob wirklich
langfristige, nachhaltige Politik und Mediendemokratie
wirklich miteinander zu vereinen sind.Klar sind sie das. Nur unsere deutsche Mentalität steht einer
erfolgreichen Lösung entgegen. Zuviel Neid bei zuwenig
Leidensfähigkeit…
Hat m.E. nichts mit deutscher Mentalität zu tun, einen funktionierenden Sozialstaat zu haben. Eher mit europäischer. Der speziell schiefgelaufene Aspekt in detscuhland ist, dass das soziale Netz mitunter früher eher einer Matratze glich, von der jetzt keiner mehr runter will. (geil, mit so sprüchen sollte ich eigentlich politiker werden können)
Ich sehe da kein Problem. Es sind eben nicht alle gleich. Zur
Besteuerung von erbschaften habe ich ja schon etwas
geschrieben.Steuern hin oder her, ich finde es einfach ungerecht.
Finde ich keineswegs. Ungerecht ist es in meinen Augen,
Leuten, die viel geleistet haben (oder eben deren Erben) ihr
Vermögen wegzuverteilen an andere, die weniger haben,
vielleicht, weil sie sich nicht so bemüht hatten oder nicht so
clever waren.
Was hat denn jemand geleistet, dessen Eltern mit Glück, Arbeit und Verstand ein Vermögen angehäuft haben?
Schlicht
und ergreifend. Dass man mit harter Arbeit ein gutes Leben
führen kann, ist doch eine riesige Lüge. Klar, mir könnte es
egal sein. Ich hab wohlhabende Eltern, eine gute Bildung und
studiere ein Studium, das mit etwas Fleiß ebenfalls Wohlstand
verheißt.Also weshalb schreibst Du dann diesen altsozialistischen Käse?
Wenn Du irgendwann mal Miete zahlen und Kinder füttern musst,
wirst Du Dich über ein paar Einnahmen aus Deinem Erbe freuen.
Je nun. Eine hohe Erbschaftssteuer auf Immobilien z.b. fände ich auch durchaus zu krass. Aber wer 1 Million auf dem Konto hat, ohne je was geleistet zu haben, ist m.M.n. selbst bei 90% Steuern auf das Vermögen mit 100.000 noch immer reicher als er es eigentlich verdient. Sorry, meine Meinung. Wie gesagt, wirf das nicht mit dem obigen durcheinander, das eine solche Steuer ohnehin niemals hier eingeführt würde, ist mir auch klar. Aber wir reden von Chancengleichheit und blablabla. In Wirklichkeit gibt es 2 Möglichkeiten, reich zu werden: Du bist es, weil deine Eltern es waren und bewahrst und mehrst dein dir in die Wiege gelegtes Vermögen mit bescheidenem Fleiß. Oder du genießt eine gute Ausbildung (wie wir beide wissen, nicht ganz so einfach), und ackerst dich danach halbtot. Hast Du keine gute Ausbildung, wirst Du es nie mehr schaffen, als am Wohlstand zu kratzen. Reich wirst Du nie. Geschweige denn deine Kinder, denn denen kannst Du ja keine gute Ausbildung gewähren.
Andererseits kann ein so großes soziales Gefälle durchaus zu
argen Problemen führen; vor allem auf kommunaler Ebene. Was
machen Städte, in denen ca. nur Rentner und sozial Schwache
leben?Sie können aich um die Ansiedelung von Unternehmen bewerben,
indem sie günstige Rahmenbedingungen schaffen.
In concreto? Wie kann Cottbus im schönen Brandenburg günstige Rahmenbedingungen schaffen? Junge, gut ausgebildete Arbeitskräfte sind nicth vorhanden. Niedrige Gewerbesteuern gibt es auch anderswo. Bessere INfrastruktur vielleicht auch. Was könnte dich bewegen, dein Unternehmen dort anzusiedeln?
na, bonn halt im moment.
Na dann…
Geht da noch was seit dem Umzug der Regierung…?
Mehr als vorher. Man profitiert vom Verbleib von Telekom (sorry, „t-com“) und Post, verbliebenen Ministerien, UN-Institutionen und demnächst dann Kongresszentrum und ähnlichem. Bislang die einzige Stadt in NRW ohne Nachtragshaushalt, hat sich jetzt aber auch erledigt - telekom kriegt Gewerbesteuer zurück. Just 100 milliönchen…
wenn auch der schnitt
-zugegebenermaßen- besser ausgebildet sein mag als in nrw.Ganz recht.
Ja, schön und gut. Ich würde mich allerdings nicht gerade
darüber freuen, im Bundesschnitt unter den Blinden der
einäugige König zu sein.Ich persönlich komme als jemand, der in bayern Abitur gemacht
und studiert hat im internationalen Vergleich ganz gut
zurecht.
Es geht ja weniger um dich persönlich als um bayrischer Politiker, die so tun, als könne man das bayrische Modell 1:1 auf andere Bundesländer übertragen. Viel Spaß dabei, in Duisburger Stadtteilen mit 60% ausländischen Kindern funktionert das bestimmt 1a.
Ich behaupte, dass die Qualität vieler Gymnasien in NRW
durchaus mit der jener in Bayern vergleichbar ist. Nur wird
das NRW-Abi durch Gesamtschulen und schwache Gymnasien
entwertet, was in Bayern und BaWü so nicht der Fall ist. Und,
wie gesagt, Real- und Hauptschulen sind dort sicherlich
besser.Solche Details, sorry, jucken mich wenig, denn was zählt, ist
eine sehr gute Ausbildung für die guten Leute, die etwas
leisten wollen. Hier ist Bayern sehr gut, unsere Realschüler
machen einem hessischen Gesamtschulabsolventen locker etwas
vor. Daher sollte man das bayerische System bundesweit
installieren und fertig. Die Bildungsautonomie der Länder
scheint nicht zu funktionieren.
Mann, wer macht sich denn mit 10, 11, 12, 13, 14 Jahren GEdanken über Karriere und „was leisten wollen“?! Klar, man versucht vielleicht, gut in der Schule zu sein, ist ja auch in Ordnung. Aber irgendwann hat man auch mal keinen Bock mehr Schule, Pubertät etc. Ist doch normal. Gerade in der Phase ist es aber alles andere als gut, Klassen mit 30 Schülern zu haben. Man bräuchte viel bessere Einzelbetreuung. Mehr Fremdsprachen, auch in unteren Klassen, aber auch nicht zu früh zu gezwungen, in der Grundschule raffen viele ja nichtmal Deutsch.
Boah, und in der Oberstufe plädiere ich ja ohnehin für Abschaffung dieses ganzen „ich wähle mir mein Abi zusammen“. Überhaupt, die Abinote als Qualifikationsmaßstab für NC-Werte im Studium zu nehmen, wie lächerlich. Als ob ein Mathematiker gute noten in Sport oder Religion bräuchte, um ein guter Mathematiker zu werden. Oder ein Jurist gute Noten in Biologie.
haha, und dann wieder „Zukunftsminister“ Rüttgers an den Start
bringen? Rotgrün hat, soweit ich weiss, die Zuschüsse des
Bundes an die Hochschulen verdoppelt im Vergleich zu dem, was
die ach so forschungsfördernde CDU-Regierung gebracht hat.Wer hat die meisten arbeitslosen produziert?
Bei wem wandern die meisten Unternehmen ins Ausland ab?
Ich bin kein Anwalt der rotgrünen Regierung. Ich stelle nur faktisch fest, dass die CDU-Regierung halb so viel Geld für die Hchoschulen ausgegeben hat wie die jetzige.
Und ich bin gespannt, wann das auch die
verstanden haben, die jetzt fleißig Bauern und Bergwerke
subventionieren.Dann, wenn es zu spät ist.
Ist kurz davor. Bis sich eine neue, verbesserte Bildungspolitik auszahlt, werden 10-20 Jahre vergangen sein.
Das tun sie durchaus, denn keine Uni hat eine unbegrenzte Zahl
an Mitteln und Hörsälen.Gut. Sozialpädagogen werden also nicht gebraucht?
Kaum.
Behinderte
Kinder etc. brauchen keine Betreuung?Die brauchen sie. Nur brauchen sie keine Betreuung durch
200.000 studierte Soz.-Päds, sondern durch qualifizierte
Pfleger.
Irgendwer muss halt die Arbeit machen…
Jo, Pfleger aus Polen, Russland und der Türkei; der Deutsche macht solche Jobs ja nicht mehr so gern.
Gruß