Was schont die Stimme?

Hi,

was könnt’ Ihr empfehlen dass hilft bei vielem Reden die Stimmbänder zu stärken / schonen bzw. Halsentzündungen vorzubeugen? Habe aktuell Salbei-Pastillen von Weleda und ansonsten nehme ich reichlich CeTeBe, wobei Letzteres sich wohl kaum auf meine Stimme und Stimmbänder so föderlich auswirken dürfte. Doch da ich die letzte Zeit extrem viel reden muss am Tag, habe ich nahezu täglich Halsschmerzen und tendiere zu Heiserkeit.

Oder gibt es da noch anderes wie z.B. die Sprechstimme „schulen“? Irgendwo sah ich mal eine Seite mit einem Tool, mit dem man testen können sollte, ob man denn richtig sprechen würde. Es hieß, dass man in der heutigen Zeit immer mehr reden würde, doch würden Menschen oft durch eine falsche Sprechtechnik sich überbelasten oder falsch belasten. So ähnlich habe ich es noch dunkel im Hinterkopf. Leider habe ich die Seite dann nicht näher angeschaut und den Link verbummelt.

Interessanterweise sind meine Stimmbänder nur dann in Mitleidenschaft gezogen, wenn ich in den Gesprächen sehr konzentriert sein muss und sehr auf den Gesprächspartner eingehen können muss. Ansonsten bekomme ich wissentlich keine Halsprobleme.

Wie dem auch sei, was hilft noch meine Stimmbänder zu schonen, denn sie fühlen sich gerade schon ziemlich entzündet an.

Ciao,
Romana

Sticky’s Hausmittelchen

Habe aktuell Salbei-Pastillen von Weleda und
ansonsten nehme ich reichlich CeTeBe, wobei Letzteres sich
wohl kaum auf meine Stimme und Stimmbänder so föderlich
auswirken dürfte. Doch da ich die letzte Zeit extrem viel
reden muss am Tag, habe ich nahezu täglich Halsschmerzen und
tendiere zu Heiserkeit.

Hallo Romana,

Honig im Tee kann sehr hilfreich sein, allerdings solltest du bei deiner Ernährung auf Milch verzichten, die „verschleimt“ den Hals.

Gruß
Sticky

Hi,
Ciao,
Romana

Der Speichel desinfiziert. Ehrlich, als ich Halsschmerzen hatte, spuckte ich verkehrterweise den Speichel aus. Also besser den Mund stets geschlossen halten. Dann heilt alles wie von selbst.

Hi Hans,

mit geschlossenem Mund spreche ich nur so undeutlich. :smile:))

Ciao,
Romana

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Hallo,

Interessanterweise sind meine Stimmbänder nur dann in
Mitleidenschaft gezogen, wenn ich in den Gesprächen sehr
konzentriert sein muss und sehr auf den Gesprächspartner
eingehen können muss. Ansonsten bekomme ich wissentlich keine
Halsprobleme.

Vielleicht vermischst Du „verstehen“ (kapieren) mit „verstehen“ (Hören)also dass Du immer lauter wirst um sicher zu gehen, dass Dein Gegenüber Dich „verstanden“ hat?

Wie dem auch sei, was hilft noch meine Stimmbänder zu schonen,
denn sie fühlen sich gerade schon ziemlich entzündet an.

Versuche mal Isla-Moos Lutschtabletten, die gibts in der Apo. Süssholz, und Fenchel fühlen sich im Hals auch gut an.(Tee)
Was Hans sagte bez. des Speichels ist nicht verkehrt. Du produzierst auch mehr Speichel wenn Du ein Lutschbonbon im Mund hast (Honig, Fenchel, Bayrisch-Malz etc.) also hab immer irgendwas zum Lutschen mit.

Zudem solltest Du darauf achten durch die Nase einzuatmen, denn so wird die Luft nicht nur gefiltert und erwärmt, sondern auch befeuchtet. Wenn du durch den Mund atmest nicht, da ziehst Du Dir die Luft so wie sie ist rein…trocken, staubig unter Umständen kalt…
Erhöhe die Luftfeuchtigkeit in den Räumen (Luftbefeuchter, Schalen mit Wasser,Zimmerbrunnen Nebler etc.) achte dabei aber auch auf die Hygiene Deiner Feuchtigkeitsspender, denn sonst werden die schnell zu Keimbomben.
Zuhause kannst Du die Luftfeuchtigkeit erhöhen, wenn Du ab und an Wäsche (ohne Weichspüler, der reizt die Atemwege) zum Trocknen in der Wohnung aufhängst.

Falls Du verschleimt sein solltest, so habe ich mal gehört, dass man nicht räuspern, sondern richtig husten sollte, da das Räuspern die Stimmbänder zu sehr belastet (Das kann ich aber nicht mehr verifizieren).

Trotz alledem ist bei ständig wiederkehrenden Halsschmerzen verbunden mit Heiserkeit ein Arztbesuch nicht verkehrt, möglicherweise hast Du auch eine Laryngitis die so vor sich hinschleicht?

Gruß und gute Besserung
Maja

Hi Maja,

Hallo,

Interessanterweise sind meine Stimmbänder nur dann in
Mitleidenschaft gezogen, wenn ich in den Gesprächen sehr
konzentriert sein muss und sehr auf den Gesprächspartner
eingehen können muss. Ansonsten bekomme ich wissentlich keine
Halsprobleme.

Vielleicht vermischst Du „verstehen“ (kapieren) mit
„verstehen“ (Hören)also dass Du immer lauter wirst um sicher
zu gehen, dass Dein Gegenüber Dich „verstanden“ hat?

Werde so gut wie nie lauter. Als ich noch im Team arbeitete, meinten manche Kollegen sogar, dass ich sehr leise am Telefon sei. Außerdem hasse ich regelrecht laute, häßliche Geräusche / Stimmen.

Wie dem auch sei, was hilft noch meine Stimmbänder zu schonen,
denn sie fühlen sich gerade schon ziemlich entzündet an.

Versuche mal Isla-Moos Lutschtabletten, die gibts in der Apo.
Süssholz, und Fenchel fühlen sich im Hals auch gut an.(Tee)
Was Hans sagte bez. des Speichels ist nicht verkehrt. Du
produzierst auch mehr Speichel wenn Du ein Lutschbonbon im
Mund hast (Honig, Fenchel, Bayrisch-Malz etc.) also hab immer
irgendwas zum Lutschen mit.

Ich mag Lutschbonbons nur nicht. Aber man kann sich ja an was gewöhnen. Allerdings dachte ich, es wäre leichter die Stimmbänder irgendwie zu trainieren.

Zudem solltest Du darauf achten durch die Nase einzuatmen,
denn so wird die Luft nicht nur gefiltert und erwärmt, sondern
auch befeuchtet. Wenn du durch den Mund atmest nicht, da
ziehst Du Dir die Luft so wie sie ist rein…trocken, staubig
unter Umständen kalt…

Das ist ein interessanter Punkt, werde hier mal mehr drauf achten. Danke.

Erhöhe die Luftfeuchtigkeit in den Räumen (Luftbefeuchter,
Schalen mit Wasser,Zimmerbrunnen Nebler etc.)

Im Arbeitszimmer und Wohnzimmer stehen jeweils ein Zimmerbrunnen. :smile:

achte dabei aber

auch auf die Hygiene Deiner Feuchtigkeitsspender, denn sonst
werden die schnell zu Keimbomben.

Zuhause kannst Du die Luftfeuchtigkeit erhöhen, wenn Du ab und
an Wäsche (ohne Weichspüler, der reizt die Atemwege) zum
Trocknen in der Wohnung aufhängst.

Nee, das tut meinem gelegentlich immer noch und immer wieder auftretendem Asthma nicht gut. Feuchte Luft ist nichts für meine Lungen.

Falls Du verschleimt sein solltest, so habe ich mal gehört,
dass man nicht räuspern, sondern richtig husten sollte, da das
Räuspern die Stimmbänder zu sehr belastet (Das kann ich aber
nicht mehr verifizieren).

Husten ist jedoch lauter. :smile: Das kostet Überwindung. Mal schauen.

Trotz alledem ist bei ständig wiederkehrenden Halsschmerzen
verbunden mit Heiserkeit ein Arztbesuch nicht verkehrt,
möglicherweise hast Du auch eine Laryngitis die so vor sich
hinschleicht?

Ansich habe ich diese Probleme ja nicht. Doch da ich aktuell viel reden muss, fühlen sich die Stimmbänder gereizt an. Und ich hatte schon mal eine Stimmbandentzündung und bekam 14 Tage Sprechverbot. Und das mir. :frowning: Sogesehen wollte ich eben Prophylaxe betreiben. Und was mir unklar ist, da ich früher auch so sehr viel geredet hatte und nie Halsprobleme bekam, wo ist der Unterschied zum beruflichen Reden bei mir? Ich denke schon, dass ein Zusammenhang damit besteht, dass ich hier viel konzentrierter sein muss und dadurch vielleicht auch mehr an- und verspanne? Und dass das just eben auf die Stimmbänder geht, könnte ich mir gut vorstellen.

Danke und ciao,
Romana

Gruß und gute Besserung
Maja

Hallo,

es klingt, als würdest Du unter Anspannung die Stimmer mehr anstrengen. Da könnte ein Besuch beim Logopäden oder Stimmtrainer helfen (oder beim Gesangslehrer), um Dir die richtige Atemtechnik beizubringen.

Gruß,

Myriam

Hi Myriam,

ansich dachte ich das auch, doch warum einfach wenn es auch kompliziert geht. Scheinbar brauchte ich erst die Bestätigung in Form dieser Antwort. Dann lerne ich mal richtiger zu atmen. :smile:

Danke und ciao,
Romana

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Hi Romana,

du hast ja hier schon viele gute Tipps bekommen.
Ich würde dir auch empfehlen, einen Logopäden oder einen Sprechtrainer aufzusuchen. Honig und warmen Tee (kein Pfefferminz, der trocknet die Schleimhäute aus) kann ich dir empfehlen, keine kalten Getränke (reizt zu sehr). Milch ist gut, meiner Erfahrung nach, eben weil sie schleimt.

Viel interessanter finde ich aber, hier mal draufzuschauen:

Interessanterweise sind meine Stimmbänder nur dann in
Mitleidenschaft gezogen, wenn ich in den Gesprächen sehr
konzentriert sein muss und sehr auf den Gesprächspartner
eingehen können muss. Ansonsten bekomme ich wissentlich keine
Halsprobleme.

Eines hast du ja unten weiter in einem Posting selbst geschrieben, dass du vielleicht angespannter bist, wenn du sehr nah bei den Menschen bist, mit denen du sprichst. Nimmst du dann deren Anspannung auf? Oder woran liegt es, dass du angespannter bist?

Und ich würde dich fragen, wenn du mit deinen Stimmproblemen zu mir kämest, was es denn an positiven Effekten dieser „Sprachhemmung“ geben könnte… Das sind meist nicht Sachen, die einem sofort einfallen, aber vielleicht ist es ja für einen Teil von dir irgendwie wichtig oder gut, dass du in manchen Situationen nicht gut sprechen kannst.

Wie dem auch sei, was hilft noch meine Stimmbänder zu schonen,
denn sie fühlen sich gerade schon ziemlich entzündet an.

Nicht räuspern, nicht flüstern (verursacht mehr Anspannung als leises sprechen), tiefe Atmung, deutlich sprechen (bessere Verständlichkeit -> weniger Anstrengung), viel trinken. Hör und spür mal nach, wie sich dein Stimmapparat anfühlt, wenn du unangestrengt sprichst und wie er sich anfühlt und klingt, wenn du angestrengt sprichst. Und lass vom Arzt abklären, ob du nicht doch ne Entzündung hast.
Das ist das, was mir spontan dazu einfällt. Gute Besserung!

Gruß
Xelya

Hallo Ramona,

tatsächlich kann man (und sollte auch, vor allem als Berufssprecher) den Muskelaparat trainieren. Dies beim Logopäden, als Stimmprophylaxe.
Ich würde allerdings gerade auch die Stimme trainieren (sofern der Arzt ein organisches Problem ausgeschlossen hat), dabei lässt sich die Atmung auch wunderbar bearbeiten. Der ganze Kreislauf zusammen: Stimme, Atmung, Haltung.

Werde so gut wie nie lauter. Als ich noch im Team arbeitete,
meinten manche Kollegen sogar, dass ich sehr leise am Telefon
sei. Außerdem hasse ich regelrecht laute, häßliche Geräusche /
Stimmen.

… und Persönlichkeit. Dass Du leise Stimmen bevorzugst und selber vielleicht versuchst, leiser zu sprechen, kann einen Hintergrund in Deiner Persönlichkeit haben.
Denn von der Physiologie her heißt es ja nicht, dass leise Stimme (im Sinne von ständig von der Lautstärke unterdrückt) gesund ist!
Erlebst Du vielleicht auch derzeit Situationen, wo Du meinst, Du musst Dich zurück nehmen? Vielleicht gibt es Parallelen zu der Stimme?

Es gibt viele Möglichkeiten… Vielleicht entscheidest Du Dich für eine fachmännische Stimmprophylaxe.

Zu den stimmhygienischen Maßnahmen fällt mir noch ein: ausgewogener Rhythmus, vor allem Schlaf-Wach-Phasen, innere Ausgeglichenheit, körperliche Fitness.

Viel Erfolg und viel Spaß in der Arbeit mit der Stimme wünscht Dir

Marta

Hi Marta,

Hallo Ramona,

Romana, bitte.

tatsächlich kann man (und sollte auch, vor allem als
Berufssprecher) den Muskelaparat trainieren. Dies beim
Logopäden, als Stimmprophylaxe.

Ansich redete ich privat früher viel zu viel, bin hier nun stimmiger und rede sicherlich immer noch mehr als der Durchschnitt. Doch beruflich mußte ich auch schon immer viel reden. Doch aktuell kann ich mir keine Krankheiten leisten. Und just schmerzen meine Stimmbänder gar arg. Und da ich Marathongespräche mit Stimmbandentzündung kenne, wollte ich mal gucken was ich tun kann. Zumal ich ja auch spüre, dass ich bei geschäftlichen Gesprächen mehr verspanne, je nachdem mit wem ich Kontakt habe, haben muß. Und der Punkt ist hier eben auch locker zu bleiben, gelassener zu reagieren lernen.

Ich würde allerdings gerade auch die Stimme trainieren (sofern
der Arzt ein organisches Problem ausgeschlossen hat), dabei
lässt sich die Atmung auch wunderbar bearbeiten. Der ganze
Kreislauf zusammen: Stimme, Atmung, Haltung.

Würde sicherlich zu meinen asthmatischen Schüben gut passen. Organisch ist bei mir nix zu motzen. Habe eine Rossnatur.

Werde so gut wie nie lauter. Als ich noch im Team arbeitete,
meinten manche Kollegen sogar, dass ich sehr leise am Telefon
sei. Außerdem hasse ich regelrecht laute, häßliche Geräusche /
Stimmen.

… und Persönlichkeit. Dass Du leise Stimmen bevorzugst und
selber vielleicht versuchst, leiser zu sprechen, kann einen
Hintergrund in Deiner Persönlichkeit haben.

Ich bevorzuge nicht leise stimmen sondern wohlklingende Stimmen. :smile: Bei Frauen mag ich z.B. gerne etwas tiefere und warm klingende Stimmen. Beispielsweise die Sprechstimme von Susanne von Borsody gefällt mir oder wie heißt die dunkelhaarige Schauspielerin, die mit Ann-Kathrin Kramer in so einer Krimiserie spielt? Die hat auch eine geile Stimme. Wäre ich ein Mann… :smile:) Bei Männern mag ich ich weiche, warme Stimmen, die sich gleichzeitig jugendlich und energiegeladen anhören. Die Stimme eines Menschen muss mich berühren können, wenn ich mit einem Menschen was anfangen können soll. Menschen wie Elmar Gunsch (Großvater-Stimme) oder Verona Poth (Piepsstimmchen) bereiten mir bei längerem Zuhören nicht nur unangenehme Gefühle sondern ich bekomme da mitunter sogar Kopfschmerzen. Ich reagiere selten auf etwas so sensibel bei Menschen wie auf deren Stimme.

Denn von der Physiologie her heißt es ja nicht, dass leise
Stimme (im Sinne von ständig von der Lautstärke unterdrückt)
gesund ist!

Ich finde mich nicht leise. Außerdem denke ich, es ist auch noch ein Unterschied zwischen Telefon- und Sprechstimme. Ich glaube, weil im Team die Geräuschkulisse im Hintergrund schon so laut war, suchte ich dies durch leiser sprechen auszugleichen. Unsinnig, aber was macht schon alles Sinn das der Mensch tut. Außerdem fand ich das Sprechen in meiner Lautstärke für mich selbst einfach angenehmer. Ich wollte ja mein Gegenüber nicht anschreien. So fühlte ich mich mehr in mir ruhend und ich kann mich auch nicht erinnern, dass Gesprächspartner groß nachgefragt haben, weil ich ihnen zu leise war. Auch kenne ich mich in Gruppen, wo ich dann teils auch schon mal gerügt werde zu laut zu sein, vor allem wenn ich mal mit Lachen loslege. Und ich sehe mich schon auch im Wechsel als introvertiert und extrovertiert an, bin weder so noch so, sondern sowohl als auch.

Erlebst Du vielleicht auch derzeit Situationen, wo Du meinst,
Du musst Dich zurück nehmen? Vielleicht gibt es Parallelen zu
der Stimme?

Wenn ich das meine und ich es ungerechtfertigt finde, werde ich leider eher lauter und wenn ich mal am Schimpfen bin, sollte mir jeder aus dem Weg gehen der an seinem Leben noch hängt. Kommt selten vor, aber wenn dann ist’s heftig. Ansonsten mag ich meine königlich-bayrische Ruhe leben.

Es gibt viele Möglichkeiten… Vielleicht entscheidest Du Dich
für eine fachmännische Stimmprophylaxe.

Wo? Machen das Logopäden? Das wäre sicherlich interessant.

Ein Kumpel meinte heute mehrmals zu mir, ich solle was trinken, hörte mich an als würde ich aus dem letzten Loch pfeifen. Grummel. Habe mir eben Tee und Honig gekauft, wobei ich weder noch mag.

Zu den stimmhygienischen Maßnahmen fällt mir noch ein:
ausgewogener Rhythmus, vor allem Schlaf-Wach-Phasen, innere
Ausgeglichenheit, körperliche Fitness.

Habe letzten Donnerstag von meinem Arzt ein neues homöopathisches Mittel dazu bekommen und das haut tierisch rein. Was die letzte Woche abgegangen ist… Gestern habe ich mir den Zeh gebrochen,habe ziemlich Asthma bzw. die Bronchien pfeifen die Liebesgesänge der Buckelwale und in dem Stil ging es auf unterschiedlichen Ebenen die ganze Woche schon. Na, wenn das die Erstverschlimmerungen sind, dann freue ich mich auf die Verbesserungen. :smile:

Viel Erfolg und viel Spaß in der Arbeit mit der Stimme wünscht
Dir

Danke. Da fällt mir jemand ein der meinte er wäre als Musiker auch mal zu einer Logopädin gegangen und die stellte fest, dass seine Singstimme zu hoch sein. Derweil der Mann für mich eine sehr tiefe Singsttimme schon hat(te). Er erzählte, er hätte da Übungen machen müssen wie auf einem Trampolin zu springen. Was hat das mit Stimme bzw. Stimmbänder zu tun? Aber wenn’s hilft. :smile:

Ciao,
Romana

Marta

Hi Romana,

was könnt’ Ihr empfehlen dass hilft bei vielem Reden die
Stimmbänder zu stärken / schonen

Einen Sprachtrainer /Logopäden.

Alles andere ist Symptombehandelei und setzt nicht bei der Ursache an.
Du scheinst einen nicht optimalen Sprechstil zu haben, da hilft nur Training unter Anleitung.

Gandalf

Hi Romana,

Hi Xelya,

du hast ja hier schon viele gute Tipps bekommen.
Ich würde dir auch empfehlen, einen Logopäden oder einen
Sprechtrainer aufzusuchen. Honig und warmen Tee

Eben besorgt. :smile:

(kein

Pfefferminz, der trocknet die Schleimhäute aus) kann ich dir
empfehlen, keine kalten Getränke (reizt zu sehr). Milch ist
gut, meiner Erfahrung nach, eben weil sie schleimt.

Also, doch Milch? Ich liebe ja Milch, darf auch gerne Sojamilch sein. Ich könnte mich zwar etwas einschränken, doch verzichten würde ich nicht wollen. Und ich denke das soll es auch nicht sein, wenn man so gerne etwas trinkt.

Viel interessanter finde ich aber, hier mal draufzuschauen:

Interessanterweise sind meine Stimmbänder nur dann in
Mitleidenschaft gezogen, wenn ich in den Gesprächen sehr
konzentriert sein muss und sehr auf den Gesprächspartner
eingehen können muss. Ansonsten bekomme ich wissentlich keine
Halsprobleme.

Eines hast du ja unten weiter in einem Posting selbst
geschrieben, dass du vielleicht angespannter bist, wenn du
sehr nah bei den Menschen bist, mit denen du sprichst. Nimmst
du dann deren Anspannung auf? Oder woran liegt es, dass du
angespannter bist?

Nein, 1. bin ich ein in vieler Hinsicht sehr extremer Mensch. Zwar war ich nahezu mein gesamtes berufliches Leben selbständig, doch insgesamt dürfte ich schon ein Dreivierteljahr bis Jahr auf Lohnsteuerkarte auch gearbeitet haben. Das Problem ist hier, dass ich doppelt soviel - wenigstens - arbeite als die anderen. Dafür gab es auch Belege von z.B. bearbeiteten Aufträgen. Ich kann nicht langsam arbeiten sondern bin ein Mensch der gerne durchpowert und dann gerne was anderes, Neues machen möchte. Also, so ein Job im Büro von 9 - 5 Uhr wäre die Hölle für mich. Dh. ich habe in solchen Jobs dann halt auch mal bis zur totalen Erschöpfung gearbeitet, und begonnen zu verschlafen. Hatte kein Leben mehr. Die Anderen konnten ihre Pausen, ihr Nichtstun besser tarnen. Ach, was begann ich in dieser Zeit zu rauchen, so als wäre eine Rauchpause eine Legitimation überhaupt mal pausieren zu dürfen. Ich habe dann sozusagen acht Stunden am Tag Akkord gearbeitet, weil langsam kann ich eben nicht. (Es wäre sicherlich gut für mich zu lernen auch mal Pausen zu machen, machen zu dürfen. Aber ich glaube, das will ich gar nicht wirklich hinbekommen. So pendlich ich je nachdem was ich mache, machen muss, dann zwischen Akkordarbeit und totaler Erschöpfung hin und her.) Für den Arbeitgeber mag das ja angenehm gewesen sein, doch ich kam dann energetisch am Zahnfleisch daher. Ich hatte dann die verschlafene Zeit halt immer nachgearbeitet. :smile:

Dh. ich brauche eine Tätigkeit bei der ich mir selbst die Zeit einteilen kann, bei der ich nach Tagesform arbeiten kann. Dh. für mich auch, mitunter mal ein paar Tage nichts zu tun und dann wieder voll zu powern. Das ist mein Ding. Ich meine gerade in kreativen Berufen, wirst Du halt nicht immer zwischen 9 - 17 Uhr von der Muse geküsst. Es kommt halt dann die kreative Phase oder der Arbeitstrieb, wenn es halt gerade so sein soll. Im Moment kann ich meine Zeit weitgehend selbst einteilen, wenn ich auch hauptberuflich nicht sonderlich kreativ sein kann, doch da ich vorhabe etwas zu machen, wozu ich ein kleines Vermögen brauche, arbeite ich entsprechend viel auch. Und das geht auf die Stimmbänder. (Sprich ich bin das viele Sprechen in der Form nicht mehr gewohnt bzw. siehe nachfolgenden Punkt.)

Ein anderer Aspekt ist, dass ich mir zwar Leute mit denen ich zusammen arbeite mehr oder weniger gut aussuchen kann, jedoch nicht unbedingt Kunden. Ansich hat es gar nichts mit Kunden zu tun. Als ich beispielsweise in Kenia war, war da eine Gruppe österreichischer Touristen und die fragten dann einen Kenianer der dort eine Berühmtheit ist und den ich unlängst im Fernsehen sah, wie alt er sei, ob er denn auch Kinder hätte, ob er Eier essen würde und Katzen? Als ich mit einer anderen Touristen zu ihm fuhr, wobei diese Gruppe von der anderen Touristen nichts wussten, war ja eh klar, weshalb ich hingefahren war: Sex. Was hätte ich denn auch sonst mit ihm machen wollen / können. Argh!!! Ein Mann aus dieser Gruppe erzählte, er hätte mal eine Farm in Kenia gehabt und sprach von den Kenianern als „Bimbo“ und nannte sie bestenfalls Neger, die total dumm seien und denen man alles sagen müsse, die nicht selbständig denken könnten. Ein anderer aus derselben Gruppe meinte, er habe mal einen Neger zusammen geschlagen und der Richter der auch ein Negerhasser gewesen sei, habe ihn dann freigesprochen. Der „Neger“ lag im Krankenhaus. Wenn ich solche Sachen höre, packt mich die Wut. Menschen sind wie sie sind. Und ich bin in der glücklichen Lage mit Menschen die solche Haltungen und Denkweisen haben zumeist nichts zu tun haben zu müssen. Doch so ganz frei bin ich im Moment gerade nicht.

Aktuelles Beispiel: ein Kunde meinte gestern zu Afrika, was ich denn von den Deppen da unten wollen würde. Auch fiel das Wort „Neger“ mehrmals. Auch erzählte er, er habe mal ein Angebot erhalten und auf dem Angebot sei ein Bild des Verkäufers gewesen. Und dann sprach er davon, dass er dem fetten Schwein nicht auch noch Geld geben wollte, dass das fette Schwein auf seine Kosten noch fetter werden könne. Das sind so Situationen wo ich einerseits mir denke, nun, es ist seine Meinung. Doch für mich sind das „dumme“ Ansichten und ich kann nicht ganz umhin auch meine Meinung kundzutun, um solch einem Menschen doch auch mal eine Anregung mit auf dem Weg zu gehen, dass es auch andere Sichtweisen gibt.

Erst sagte ich ihm, dass es nicht um das Aussehen eines Verkäufers ginge sondern um dessen Kompetenz. Das tat er ab und meinte, er könne mir ja das Bild faxen und der Verkäufer wäre so eklig fett gewesen, dem würde er nie was abkaufen, damit der nur noch fetter werden könne. Tja, dann meinte ich, dass das Gewicht eines Menschen nicht unbedingt von der Essmenge abhängen würde. Es gibt sicherlich auch übergewichtige arbeitslose Menschen, die ihr Übergewicht durch Fehlernährung, Stoffwechselkrankheiten usw. haben… Jedenfalls blieb er bei dem angwiderten Bild des fetten Verkäufers dem er nie Geld geben wolle.

Dann erzählte er mir noch von einem Russen der ein ganz tolles Gerät entwickelt habe, und mit dem ich ja Geschäfte machen könne. Der Russe könne zwar kaum Englisch, aber vielleicht mittlerweile doch…

Bei diesem Kunden kommt speziell hinzu, dass er eben vom eigentlichen Thema abschweift und ich Schwierigkeiten habe, ihn immer wieder zum Thema zurück zu führen. Das war bislang in der Form nie nötig. Und ich merke dann, dass ich zuviel erdulde, was mich dann auch ärgerlich macht. Doch dann stehe ich in dem Konflikt, meinen Ärger auch nicht ausdrücken zu können, da ich ihn ja auch als Kunden gewinnen / ahlten möchte. Gleichzeitig habe ich kein Interesse so viele Stunden hier zuzuhören bzw. ist es für mich eine Herausforderung seine Sichtweisen zu tolerieren.

Nunja. Doch die Halsschmerzen hatte ich vorab schon. Sprich, die Halsschmerzen haben sicherlich etwas mit angestauter Wut oder wenigstens ärgerlichen Gefühlen hinsichtlich Menschen und Menschsein zu tun. Ja, es gibt Menschen die so denken. Es fällt mir nur schwer das auszuhalten. Und hi und da kann ich es mir nicht verkneifen, wenn der Kunde auch König ist, auch mal eine andere Sichtweise einfließen zu lassen. Damit riskiere ich zwar auch einen Auftrag nicht zu erhalten, aber was soll’s. Dh. ich kann für mich nur versuchen möglichst bald wieder das beruflich machen zu können, wo ich möglichst wenig mit so denkenden Menschen zu tun haben muss.

Natürlich könnte ich mich nun fragen, was soll mir das sagen? Sollte ich die Gespräche rein auf das Geschäftliche beziehen? Derweil ich auch von Kollegen weiß, dass es um das Geschäftliche oft nur 5 - 10 Minuten geht und dann noch z.B. eine halbe Stunde um Dies und Das. Auch bin ich ja ein kommunikativer Mensch. Gestern wollte eine Frau ein Horoskop von mir haben und am Ende hatte sie vermutlich auch noch einen Wechsel der Telefongesellschaft. :smile: Das war nun ein extremeres Beispiel, doch mich ärgern halt auch viele Kleinigkeiten, z.B. wenn mögliche Kunden sagen sie hätten keine Unterlagen erhalten, und das gleich mehrfach nicht. Oder mich ärgert es auch, wenn ich jemand berate und der Mensch dann in ein Gechäft vorort geht und dort seinen Vetrag abschließt, weil er davon ausgeht, dort wird ihm geholfen werden, wenn denn mal was sein sollte. Wieso sollte ich das nicht auch leisten können? Tja, und mich ärgert es halt auch, dass dann Kollegen Kunden einem in gewisser Weise klauen, in dem sie z.B. den bereits informierten Kunden anbieten, dass sie ihm was schenken. Dh. ich habe die Vorarbeit gemacht und ein Kollege kassiert dann ab. Dieser Job ist ein Job auf Zeit, doch da muss ich halt jetzt durch.

Und ich würde dich fragen, wenn du mit deinen Stimmproblemen
zu mir kämest, was es denn an positiven Effekten dieser
„Sprachhemmung“ geben könnte… Das sind meist nicht Sachen,
die einem sofort einfallen, aber vielleicht ist es ja für
einen Teil von dir irgendwie wichtig oder gut, dass du in
manchen Situationen nicht gut sprechen kannst.

Wenn ich nicht sprechen, sprich arbeiten, kann, muss ich mich auch weniger mit Menschen wie eben beschrieben auseinander setzen. Mit den Härten des Lebens, sprich so denkende Menschen so sein zu lassen wie sie eben sind, habe ich mitunter Halsschmerzen / Wutgefühle / Probleme. Die Welt ist in meiner Phantasie oder Wunschvorstellung heiler, schöner, idealer. :smile:

Wie dem auch sei, was hilft noch meine Stimmbänder zu schonen,
denn sie fühlen sich gerade schon ziemlich entzündet an.

Nicht räuspern, nicht flüstern (verursacht mehr Anspannung als
leises sprechen), tiefe Atmung, deutlich sprechen (bessere
Verständlichkeit -> weniger Anstrengung), viel trinken.

Tja, ein Heilpraktiker sagte mir mal, ich solle wenigstens 3 l am Tag trinken. Mein aktueller Arzt ist der Ansicht, ich solle nur soviel trinken wie ich durstig bin, was ich nicht sonderlich bin. Wenn ich zwei, drei Liter an Tag trinken würde, selbst wenn es nur Wasser ist, was ich nicht schaffe, käme ich in keine Schuhe mehr rein. Habe ansich Schuhgröße 36, aber wenn ich viel trinke oder Zitrusfrüchte esse bzw. viel Zuckerhaltiges oder Kaffee, passe ich kaum noch in Schuhgröße 38 / 39 rein. Meine Nieren schaffen das trotz medikamentöser Unterstützung nicht.

Hör

und spür mal nach, wie sich dein Stimmapparat anfühlt, wenn du
unangestrengt sprichst

wohlig, geborgen, angemehm, Kraft ausstrahlend, in mir ruhend, gelassen…

und wie er sich anfühlt und klingt,

wenn du angestrengt sprichst.

Ist mir nicht so bewußt, doch sicherlich gestreßt, genervt, empfinde die Stimme dann als weniger wohlklingend, auch ein wenig lauter (wenn ich keine Chance sehe mir sonst Gehör zu verschaffen, wobei ich nicht wirklich laut werde, eher schärfer / giftiger im Ton. (Ich hasse laute hässliche Geräusche.)…

Und lass vom Arzt abklären, ob

du nicht doch ne Entzündung hast.

Habe ich im Moment garantiert. Doch von allein kommt sowas ja auch nicht. Gleich was jemand hat (Rückenprobleme, Neurodermitis, Krebs…) es liegt ja nicht nur an einer Disposition zu der jeweiligen Krankheit, sondern da kommen ja mehrere Faktoren zusammen, dass einer eine Krankheit bekommt und ein anderer nicht.

Wie übe ich mich in noch mehr Toleranz und wie werde ich noch gelassener? Wie kann ich das Wohl des Kunden im Auge haben und ihm bestmöglich dienen, ohne mich selbst dabei auszubeuten? Noch ein Beispiel: als ich im Sommer mit diesem neuen Job anfing, lockte mich ein Interessent damit, dass er es toll fände wie hartnäckig ich sei. Er wäre ja so interessiert, sogar an zwei Aufträgen… Doch nach einigen Anrufen schmiss ich das Handtuch. Sicherlich habe ich zwischenzeitlich bei anderen potenziellen Kunden häufiger angerufen als bei ihm, doch ich spürte bei diesem Menschen einfach, dass er das will / braucht, dass ich ihm nachtelefoniere / nachlaufe. Ja, vielleicht hätte er sogar irgendwann bei mir abgeschlossen. Doch wozu den Stress? Ich denke, es gibt auch andere Menschen, die einfach sagen können dass und was sie haben wollen. Ich will mir einen Kunden nicht erobern müssen. Wenn er nicht will, soll er es bleiben lassen. Ohnehin mag ich niemanden was nachtragen, das er / sie gar nicht haben möchte.

Das ist das, was mir spontan dazu einfällt. Gute Besserung!

Danke und ciao,
Romana

Gruß
Xelya

Hallo Romana - entschuldige Bitte den Fehler!,

alles, was ich hier geschrieben habe ist natürlich rein hypothetisch und zeigt nur mögliche Denkrichtungen, die Du dann für Dich - eventuell mit dem Logopäden - weiter denken könntest.

Und ja, die Stimmprophylaxe kannst Du natürlich beim Logopäden machen!

Übrigens, das was Dein Bekannter gemacht war, riecht stark nach dem funktionalen Stimmtraining.
Der Sinn dieser Übung liegt darin, dass bei Gleichgewichtsübungen oder eben bei so was wie Trampolin springen, auf dem Petziball hüpfen, das Zwerchfell aktiviert wird und positiv den Kehlkopf beeinflusst. Außerdem werden alle normale Bewegungs- und Spannungsmuster für diesen Moment zerstört, so dass die Stimme sich frei entfalten kann (das beihnhaltet z.B. dass die Stimmlippen physiologisch und effektiv arbeiten, dass die Resonanzräume angesprochen werden können etc). Das hört man sofort! Das Gehirn verrechnet dann diese neue Daten für die gute Stimme und nach und nach werden sie ins Sprechen übertragen und so entstehen neue, aber physiologische (Phonations-, Sprech-) Muster.

Übrigens, gut angeleitete Stimmübungen haben tatsächlich häufig einen positiven Einfluss auf Asthma (und natürlich andere Krankheiten, Allergien etc.)

Alles Gute und schöne Grüße

Marta

Hallo!

Wurde ja soweit schon alles gesagt, deshalb nur noch kurz. Logopäde ist bestimmt richtig! Du mußt aber dann auch nebenbei immer noch trainieren, sonst fällt man schnell automatisch in alte Verhaltensmuster zurück (so wie ich, leider…).
Für die „schnelle Schadensbegrenzung“, wenn Du gerade viel sprechen mußt ist Ipalat gut. Gurgeln mit Salzwasser ist zwar eklig, wirkt aber kurzfristig auch. Und summ zwischendurch immer mal ein bißchen, das kann nie schaden. Und bauchatmen.

Gute Besserung!

M.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hai, Romana,

manchmal braucht man einem „Patienten“ nur zuhören, bzw. -lesen:

Wenn ich nicht sprechen, sprich arbeiten, kann, muss ich mich
auch weniger mit Menschen wie eben beschrieben auseinander
setzen.

Hört sich für mich an, als wolle Dein Unterbewusstsein Dir was mitteilen…

Gruß
Sibylle

Hallo Romana,

sorry für die späte Antwort, ich hatte die „Nase voll“ :smile:, sprich ne dicke Erkältung.

(kein

Pfefferminz, der trocknet die Schleimhäute aus) kann ich dir
empfehlen, keine kalten Getränke (reizt zu sehr). Milch ist
gut, meiner Erfahrung nach, eben weil sie schleimt.

Also, doch Milch? Ich liebe ja Milch, darf auch gerne
Sojamilch sein. Ich könnte mich zwar etwas einschränken, doch
verzichten würde ich nicht wollen. Und ich denke das soll es
auch nicht sein, wenn man so gerne etwas trinkt.

Manche Menschen haben ein gutes Gespür dafür, was Ihnen gut tut. Dem sollten sie folgen, finde ich. Ansonsten legt sich der Schleim der Milch wie ein Film auf die rauen Stimmbänder und das beruhigt sie. Wenn du ein Problem mit übermässiger Schmleimproduktion in den Bronchien hast, würde ich das nicht empfehlen, aber das ist es ja wohl nicht, richtig?

Ich hab das hier mal gelöscht, weil viel :smile:
Ich kenne das mit den extremen sehr gut, gerade mit viel und schneller Arbeit :smile: und auch den daraus resultierenden Erschöpfungszuständen (nachdem ich in einem solchen Zustand mich befindend, vor einiger Zeit auf der Autobahn fahrend, völlig abgeschaltet habe -konnte einfach nicht mehr- und einen Unfall gebaut habe, achte ich da mehr auf mich und siehe da… es geht und der „Kick“ ist dennoch nicht weg).

Davon abseits denke ich auch (wie Sibylle unten schrieb), dass deine Heiserkeit ein Zeichen deines Unbewussten ist. Oftmals ist so ein Symptom mit einer ursprünglich guten Absicht verbunden („muss mich mit den Leuten nicht mehr abgeben“), die leider mit etwas uneffektiven Methoden versucht wird zu erreichen. Was also ist genau das positive daran, und wie könntest du sicherstellen, dass das gewährleistet wird, ohne dass du dazu heiser werden musst?

Du schreibst, dass du dich viel über bestimmte Kunden ärgerst. Du wirst diese Leute nicht ändern können, vergebliche Liebesmüh. Und da du den Job noch zum Geldverdienen behalten willst, frage ich mich, ob es für dich möglich ist, dein Verhalten und zwar deine innere Reaktion auf die Menschen, zu verändern.

Nunja. Doch die Halsschmerzen hatte ich vorab schon. Sprich,
die Halsschmerzen haben sicherlich etwas mit angestauter Wut
oder wenigstens ärgerlichen Gefühlen hinsichtlich Menschen und
Menschsein zu tun. Ja, es gibt Menschen die so denken. Es
fällt mir nur schwer das auszuhalten. Und hi und da kann ich
es mir nicht verkneifen, wenn der Kunde auch König ist, auch
mal eine andere Sichtweise einfließen zu lassen. Damit
riskiere ich zwar auch einen Auftrag nicht zu erhalten, aber
was soll’s. Dh. ich kann für mich nur versuchen möglichst bald
wieder das beruflich machen zu können, wo ich möglichst wenig
mit so denkenden Menschen zu tun haben muss.

Oder innerlich solche Leute dir den Buckel runterrutschen zu lassen und deine Energie denen zu schenken, die etwas damit anfangen können.
Vielleicht wird dein „dicker Hals“ ja etwas besänftigt dadurch.

, doch mich ärgern halt auch viele
Kleinigkeiten, z.B. wenn mögliche Kunden sagen sie hätten
keine Unterlagen erhalten, und das gleich mehrfach nicht. Oder
mich ärgert es auch, wenn ich jemand berate und der Mensch
dann in ein Gechäft vorort geht und dort seinen Vetrag
abschließt, weil er davon ausgeht, dort wird ihm geholfen
werden, wenn denn mal was sein sollte. Wieso sollte ich das
nicht auch leisten können? Tja, und mich ärgert es halt auch,
dass dann Kollegen Kunden einem in gewisser Weise klauen, in
dem sie z.B. den bereits informierten Kunden anbieten, dass
sie ihm was schenken. Dh. ich habe die Vorarbeit gemacht und
ein Kollege kassiert dann ab. Dieser Job ist ein Job auf Zeit,
doch da muss ich halt jetzt durch.

Was machst du denn eigentlich?
Schau mal hinter den Ärger… wenn du dich über so viele Kleinigkeiten ärgerst, dann ist das doch quasi wie ein Riesenhinweisschild „hier ist was los“ oder nicht?

Wenn ich nicht sprechen, sprich arbeiten, kann, muss ich mich
auch weniger mit Menschen wie eben beschrieben auseinander
setzen. Mit den Härten des Lebens, sprich so denkende Menschen
so sein zu lassen wie sie eben sind, habe ich mitunter
Halsschmerzen / Wutgefühle / Probleme. Die Welt ist in meiner
Phantasie oder Wunschvorstellung heiler, schöner, idealer. :smile:

Klingt gut :smile: Kannst du davon nicht etwas mitnehmen in deine Realität?

Hör

und spür mal nach, wie sich dein Stimmapparat anfühlt, wenn du
unangestrengt sprichst

wohlig, geborgen, angemehm, Kraft ausstrahlend, in mir ruhend,
gelassen…
und wie er sich anfühlt und klingt,

wenn du angestrengt sprichst.

Ist mir nicht so bewußt, doch sicherlich gestreßt, genervt,
empfinde die Stimme dann als weniger wohlklingend, auch ein
wenig lauter (wenn ich keine Chance sehe mir sonst Gehör zu
verschaffen, wobei ich nicht wirklich laut werde, eher
schärfer / giftiger im Ton. (Ich hasse laute hässliche
Geräusche.)…

Dann hast du ja eine Referenzerfahrung, wie deine Stimme sich anhört und -fühlt, wenn es ihr gut geht. Ich kann das nicht gut schriftlich beschreiben, aber du kannst diese beiden Stimmerfahrungen quasi übereinanderlegen (so wie Schnittmuster, um zu sehen, wo sie sich unterscheiden) und das angestrengte dem guten anpassen… und das üben, damit es dir in stressigen Situationen leichter fällt so zu sprechen. Besser kann ich es in diesem Kontext leider nicht erklären, das sprengt den Rahmen.

Zur Trinkmenge kann ich leider nix sagen. Das ist wahrscheinlich eine Glaubenssache.

Und lass vom Arzt abklären, ob

du nicht doch ne Entzündung hast.

Habe ich im Moment garantiert. Doch von allein kommt sowas ja
auch nicht. Gleich was jemand hat (Rückenprobleme,
Neurodermitis, Krebs…) es liegt ja nicht nur an einer
Disposition zu der jeweiligen Krankheit, sondern da kommen ja
mehrere Faktoren zusammen, dass einer eine Krankheit bekommt
und ein anderer nicht.

Sicher. Nur, wenn du aktuell eine Entzündung hast, dann kann es die Stimme schädigen, wenn du sie weiterhin so unter Stress setzt.

Wie übe ich mich in noch mehr Toleranz und wie werde ich noch
gelassener? Wie kann ich das Wohl des Kunden im Auge haben und
ihm bestmöglich dienen, ohne mich selbst dabei auszubeuten?

Bist du schon mal gelassen und tolerant gewesen? Wie hast du das da hingekriegt? Keine Patentrezepte, leider. In welcher Stadt wohnst du? (Hab nicht in die Vika gucken können, jetzt beim Schreiben)

Liebe Grüße
Xelya
Was so alles hinter Heiserkeit stecken kann…

Hi Xelya,

hatte schon mal eine massive Stimmbandentzündung mit wochenlangem Sprechverbot, was mich sehr sehr hart ankam. Um das zu vermeiden, wollte ich ein paar Hilfsmittelchen. Sicherlich ist ein Teil, dass ich zu sehr anspanne beim Arbeiten. Im privaten Rahmen kann ich sagen was ich denke, bei geschäftlichen Kontakten sollte ich doch mehr filtern. Ein Ex meinte mal lachend zu mir, woher solle ich denn wissen was ich denke, bevor ich es nicht ausgesprochen habe. Er bezeichnete mich als Munddenkerin. Dh. denken und reden läuft bei mir ziemlich 1:1. Und das ist nicht immer gut. Von daher MUSS ich mich auch etwas kontrollieren und konzentrieren. Beides führt etwas zu Verspannungen.

Doch sicherlich ist es auch ein Faktor dass ich verspanne, wenn ich mit Menschen konfrontiert bin, deren Geisteshaltung so gar nicht nachvollziehen kann, z.B. rassistisches Gedankengut. Aber wie wir ja wissen, man kann andere Menschen nicht ändern, nur sich selbst. Ergo, neues zusätzliches Globuli und ich hoffe, die Tage kehrt noch etwas mehr Gelassenheit bei mir ein. Ich sage wie ich es sehe und wenn jemand dabei bleibt, dass Farbige Bimbos und Deppen sind, ist das sein Ding.

@all: danke Euch. :smile:)

Ciao,
Romana