Was sind die Ursachen der seelischen Krankheiten

ja, ich möchte es sogar noch extremer ausdrücken als du:

(fast)ALLE psychischen Störungen entstehen in der Gegenwart -
unter anderem durch die Faktoren, die du aufgeführt hast. Dazu
kommen traumatische Ereignisse, das wären quasi die Armbrüche
(oder schlimmeres) der Psyche.

Hmm, meine psychische Erkrankung entstand in der Kindheit, in der ich gezwungen war, Bewältigungsstrategien zu entwickeln, die heute nicht mehr adäquat und notwendig, sondern sogar hinderlich sind, die ich jedoch nicht so ohne weiteres ablegen kann.

Natürlich kann ein Kindheitstrauma bleibende Schäden
hinterlassen, aber die heutigen Probleme entstehen auch da nur
durch heutiges Verhalten.

Ich würde nicht von „bleibenden Schäden“ sprechen, sondern wie ich oben geschrieben habe, von Verhaltensstrategien, die in der Gegenwart nicht mehr adäquat sind, und die mit entsprechender professioneller Begleitung geändert werden können.

Ich meine, zu konstruktiven Lösungen kommen wir nur, wenn wir
uns klar machen, dass psychische Probleme nur durch unser
gegenwärtiges Verhalten entstehen und auch nur in der
Gegenwart behandelt werden können (medikamentöse Behandlung
beziehe ich da durchaus mit ein).

Es hilft aber schon, zu wissen, dass die Ursachen in der Vergangenheit liegen.

Graben in der Vergangenheit und Beschuldigung von Eltern,
Schule oder sonstigem mag nachvollziehbar sein, konstruktiv
ist es nicht.

Im allgemeinen stimmt das, jedoch bei (schweren) Misshandlungen in der Kindheit muss dem Patienten erstmal vermittelt werden, dass er/sie keine Mitschuld an dem Geschehen trägt, sondern allein der Täter verantwortlich und schuldig ist. Opfer neigen nämlich dazu zumindest einen Teil der Schuld bei sich zu suchen. Das gilt im übrigen für alle misshandelten Menschen, nicht nur für jene, die in der Kindheit Opfer wurden.

Gruß ina

Gruß
morrighan.

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Hi

Willst du damit sagen, dass koerperlich Krankheiten andere
Ursachen haben als die Krankheiten der Seele?

Das kann man nicht so einfach trennen - zumindest bei psychosomatischen Erkrankungen haben wir ja einen seelischen Auslöser, der sich dann körperlich manifestiert (Magengeschwür, Colitis, Muskelverspannungen mit Kopfschmerzen etc.).
Bei den Neurosen haben wir überwiegend Kindheitseinflüsse als Auslöser, bei den Psychosen ist viel konstitutionell.
Gruß,
Branden

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Ich merke schon, es hat wenig Sinn, mit dir wissenschaftlich zu diskutieren. Lassen wir es lieber.

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Ja. Da Dein Verständnis von „Wissenschaft“ anscheinend darauf hinausläuft, die Dir gestellten Fragen nicht zu beantworten, macht es wohl keinen rechten Sinn, mit mir wissenschaftlich zu diskutieren.

Fang doch einfach mal an, deine ViKa in korrektem Deutsch abzufassen - das wär doch ein erster Schritt.
Zum Beispiel: Statt „entnehme“ würde ich „entnimm“ empfehlen.
Nur so als Anregung.

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Danke; ich werds meinem Verleger ausrichten. Ansonsten hoffe ich, Dir sei bei der Kleinschreibung Deines „deine“ lediglich ein freudscher Flüchtigskeitsfehler unterlaufen. Oder gibst Du Dir etwa ganz bewusst Mühe, Dich wenn schon nicht über eine wissenschaftliche Diskussion, mittels kleiner Unhöflichkeiten als mein Lieblingsfeind zu profilieren? Das wäre drollig…

mich stört es nicht so sehr, wenn das ein oder andere Wort nicht ganz richtig geschrieben ist. In Foren sehe ich das ziemlich locker.
Find es etwas schade, darüber extra eine Diskussion entbrennen zu lassen.

Ich weiss nicht wie ich es genau beschreiben soll. Denn es sind ja keine konkreten Sätze die ich da höre, sondern ehr mal so ein Gemurmel, so ein Stimmengewirr, ab und an verstehe ich mal ein Wort. Es tritt oft auf wenn ich müde bin oder im Halbschlaf bin. Ich träume auch sehr intensiv, vielleicht hängt es auch zusammen.

Solltest du in deinem Wäldchen noch nicht davon gehört haben, dass man seit Jahren „du“ klein schreibt? Isses denn zu fassen?

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es ist einfach lächerlich, wenn einem nichts mehr einfällt auf die rechtschreibung des anderen zu achten. gerade bei getippten texten passieren fehler ganz schnell und solche kleinigkeiten machen den inhalt des geschriebenen nicht schlechter. leider gibt es in foren immer wieder solche leute, die meinen mit solchen mitteln eine diskussion für sich zu entscheiden.

Hierbei handelt es sich nicht um einen Tippfehler
sondern um die Verwahrlosung der deutschen Sprache, du Schlaumeier. Wenn man statt „entnimm“ „entnehme“ schreibt, ist das kein Tippfehler, sondern eine fundamentale Unkenntnis bzw. die um sich greifende Sprachverwahrlosung, die ja auch schon im Fernsehen gang und gäbe ist, z.B. „Helf mir!“ statt „Hilf mir!“ oder „Ess!“ statt „Iss!“
Gruß,
Branden

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sprache ist lebendig. früher habe ich mich auch dagegen zur wehr gesetzt, aber es ist sinnlos. ein bisschen sprachgeschichte dürfte dich überzeugen. noch mag es ein fehler sein, aber die tendenz ist klar: sprache verändert sich ständig. war das „schlaumeier“ beleidigend gemeint? wenn ja, bin ich zu tiefst verletzt, ganz ehrlich…

tendenz ist klar: sprache verändert sich
ständig.

Ja, gut, das darf und soll sie auch. Aber es kommt dabei auch ein bißchen auf das Niveau an. Wenn sie sich nur nivelliert, wär mir das nicht genug, unter uns gesagt. Wenn die Sptrache nur noch vom Wohl und wehe des ungebildeten Prekariats abhängt, roughly spoken, dann gute Nacht. Wir wollen ja auch noch n bißchen Freude an der Sprache haben, oder?
war das „schlaumeier“ beleidigend gemeint? wenn ja,

bin ich zu tiefst verletzt, ganz ehrlich…

Hm…beleidigend ist zuviel gesagt…ein Hinweis eher…

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