Was soll ich bloß studiern?

Hallo,

Luft & Raumfahrttechnik. Da kommt von allem etwas vor…
Wirtcschft, Computer, Mathe, Physik, Chemie etcetc…

Außerdem ist es z.zt. wohl einer der Studiengänge mit den
besten Berufsaussichten überhaupt :smile:.

Momentan is das echt irre… bei mir an der Uni werden z.B.
Diplomanden aktiv von Aunternehmen mit nem großen Gehalt aus
der Uni gelockt… Die schmeißen ihre Promotion einfach hin,
weil die Unternehmen mit so viel Geld winken!.. Muss man sich
mal vorstellen… . Auch um Diplomanden reißen sich die
Unternehmen z.Zt. regelrecht.
Also wenn du LRT studierst, dann irst du dir später mit
ziemlicher SIcherheit die Firma, die dir das beste „Angebot“
unterbreitet aussuchen…

Grüße, Tom

gilt das auch in 6 Jahren, wenn fetter Mops sein Diplom hat. Woher nimmst die die Prognosesicherheit? Was wäre, wenn jetzt unzählige Abiturenten - viel mehr als bisher - deinen Rat befolgen sollten?
Erinnere dich an die Zeit vor ca 7/8 Jahren, als die Wirtschaft mit dem Hinweis auf einen massiven Informatikermangel eine Green Card-Regelung durch die Bundesregierung erreichte. Kurz nach dem die ersten Inder, Ungern usw. hier waren, zerplatzte dies wie eine Seifenblase. Unzählige Informatiker waren plötzlich arbeitslos

Gruß
Otto

Das kann ich nur befürworten, ausgenommen Fächer, die immer irgendwie gut gefragt sind und gute Aussichten nach dem Studium haben. Falls du (Threadsteller) irgendwann eine Liste mit Studiengängen haben solltest, die dich interessieren, zieh den Schweinezyklus als ein (!) Kriterium heran.

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hallo,

ich kann dir meinen Studiengang nur empfehlen:

Luft & Raumfahrttechnik. Da kommt von allem etwas vor…
Wirtcschft, Computer, Mathe, Physik, Chemie etcetc…

Außerdem ist es z.zt. wohl einer der Studiengänge mit den
besten Berufsaussichten überhaupt :smile:.

Momentan is das echt irre… bei mir an der Uni werden z.B.
Diplomanden aktiv von Aunternehmen mit nem großen Gehalt aus
der Uni gelockt… Die schmeißen ihre Promotion einfach hin,
weil die Unternehmen mit so viel Geld winken!.. Muss man sich
mal vorstellen… . Auch um Diplomanden reißen sich die
Unternehmen z.Zt. regelrecht.
Also wenn du LRT studierst, dann irst du dir später mit
ziemlicher SIcherheit die Firma, die dir das beste „Angebot“
unterbreitet aussuchen…

Grüße, Tom

Herzlichen Glückwunsch an dich:wink: Aber genau deswegen wäre ich vorsichtig, genau dieses Fach einem Anfänger zu empfehlen. Es weiß inzwischen jedes Kind, dass Leute wie dich Mangelware sind, weil es in der einschlägigen Presse ständig irgendwo geschrieben steht. Bekommen viele den Rat, dieses Fach zu studieren und werden die es auch tun, sind die Einstiegsgehälter in Null Komma nix wieder unten und der Arbeitsvertrag noch vor dem Diplom ist Vergangenheit.

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hmm
ich empfehle dir dann einfach auch mal meinen Studiengang

Verfahrenstechnik , Vertiefung Anlagenbau

Man braucht : Mathe als Grundlage aber nicht so sehr tief
bisserl Maschinenbau : festigkeit Staik und so
Chemie : Anorganik Organik , physikalische Chemie ; hört sich fies an wird aber sehr anders als in der Schule gelehrt
Physik : Thermodynamik, Strömungslehre und noch mehr Kram

dann Infoschiene : grundlegende INformatik, FEM , Mess - Regelungstechnik , Prozesssimulation

und dann wenn man fertig ist , stehen die Chancen ganz gut ins Ausland zu kommen wenn man möchte . Weil viele Anlagen im Ausland errichtet werden

Rubok

Ich bin ja ein sehr liberal eingestellter Mensch mit einer sozialen Ader.

Aber solche Fragen und teilweise Kommentare lassen mich hoffen, dass die hoffentlich bald kommenden Studiengebühren dort wirken wo sie sollen.

Da sitzt bei Günther Jauch ein Literaturstudent, der auf Jauchs Frage, was er nach dem Studium machen will, antwortet, dass er noch nicht weiß was er machen könnte.

Da wird hier gefragt was man studieren könnte,

Und es wird geantwortet, studiere doch mein Fach, da kriegt man schon vor dem Diplom einen Job.


Studieren kostet Geld, verdammt viel Geld, nicht nur das Geld des Studenten und seiner Eltern, sondern auch der Steuerzahler.

und richtig, wir brauchen Akademiker.

ich erhoffe mir, dass endlich mal nur die studieren, die Perspektive haben, und dass auch mal wieder das *Richtige* studiert wird.

Mein Tipp an den Threadersteller:

Suche doch erstmal dein Weg, du kannst doch erst mal jobben oder eine Ausbildung machen. dann kannst du immer noch studieren, und bist dir aber sicher, dass du weißt, was du willst und was du mit dem Studium später überhaupt damit machen kannst.

Nicolle

Hi,

-Besorg dir im BIZ (Befufs Informatins Zentrum) der Arbeitsagentur den Studienführer.
-Geh in die Studienberatung an die Uni deiner Wahl.

Alles weitere liegt bei dir!

Cheers,

Hilmar

Hallo Nicolle,

Da sitzt bei Günther Jauch ein Literaturstudent, der auf
Jauchs Frage, was er nach dem Studium machen will, antwortet,
dass er noch nicht weiß was er machen könnte.

ah ja, und sowas wie Literaturwissenschaften und ähnlich unnötige Fächer wird dann abgeschafft, denn die brauchen wir nicht, die sind nicht „zielführend“.

Da wird hier gefragt was man studieren könnte,

Nun ja, nicht jeder hat Deine Erziehung genossen (Du bist doch Erzieherin, oder) und weiß von Anfang an, was aus ihm oder ihr werden soll.

Und es wird geantwortet, studiere doch mein Fach, da kriegt
man schon vor dem Diplom einen Job.

Was ist daran schlimm, bei einem Studium schon vor dem Diplom einen Job zu kriegen? Viele brauchen das, weil die Förderung der Studenten in unserem Land nicht so ist, dass sie ohne dazuverdienen überhaupt durchkommen.

Studieren kostet Geld, verdammt viel Geld, nicht nur das Geld
des Studenten und seiner Eltern, sondern auch der
Steuerzahler.

und richtig, wir brauchen Akademiker.

Eben. Dafür sind meine Steuern zum Beispiel gut angelegt. Da gibt es Anderes, wo in meinen Augen Geld verschwendet wird.

ich erhoffe mir, dass endlich mal nur die studieren, die
Perspektive haben, und dass auch mal wieder das *Richtige*
studiert wird.

Und dann haben wir die stromlinienförmige „schöne neue Welt“, in der de Querdenker auf eine einsame Insel verbannt werden (Huxley schon gelesen?)

Ich persönlich habe Angst für die Menschen, bei denen schon Mitte 20 die Welt fest vorgegeben ist. Sind die überhaupt in der Lage, mit einer unvorhergesehenen Situation fertig zu werden?

Da finde ich junge Menschen schon besser, die zugeben können, dass sie sich unsicher fühlen bei ihrer Zukunftsplanung. Die lernen nämlich eines, das ganz wichtig ist: Sich Hilfe in unklaren Lebenslagen zu holen. Die stehen vor umkippenden Verhältnissen nicht so leicht perplex da, wie diejenigen, die ihren im Kopf vorgezeichneten Weg gehen. Was machen letzter, wenn der Weg auf einmal nicht mehr existiert?

Gruß, Karin

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schön, dass es diese Meinung auch noch gibt - mein Gott, wie kotzt mich dieses stromlinienförmige Getue an!

Immer häufiger frage ich mich beim Lesen der Posts hier: Wie kann ein 15jähriger nichts anderes im Kopf haben, als die Frage, welche Uni im Bereich BWL den besseren Ruf hat?

Danke, Karin!

gilt das auch in 6 Jahren, wenn fetter Mops sein Diplom hat.
Woher nimmst die die Prognosesicherheit?

Es gibt schon einige Fächer, da sind die Gehälter hoch, die Nachfrage auch, die Anzahl der Studienanfänger aber gering.
Beispiel Elektrotechnik

Klar, das Fach ist absolut scheiße (meine Meinung) und schwer, deswegen hat auch keiner Bock drauf.

Andere Fächer (wenn bspw. das Wort Design drin vorkommt, oder Personal) werden wohl nie sonderlich gute Berufsaussichten haben.

hallo,

Mit 19 Jahren nac dem Abitur ziellos umherzuirren, ein soziales Jahr an das nächste zu hängen, ist meiner Meinung nach ein Armutszeugnis für heutige Schüler. Sie zeigen damit deutlich, daß sie sich noch nie „richtig“ für etwas engagiert, eingesetzt oder interessiert haben. Kurz gesagt: sie sind noch nicht wirklich „reif“ für das Leben nach der Schule. Das sieht in anderen Länhdern übrigens anders aus. Das ist nicht „normal“ dieser Zustand und sagt etwas über unserer Gesellschaft aus.

Abgesehen landet ein Großteil GENAU DIESER LEUTE, die nach dem Abitur noch nicht wissen, was sie machen sollen genau in diesen BWL und Jura Studiengängen. Einfach weil ihnen nichts besseres einfällt und das Niveau nicht so hoch ist. Es ist schlichtweg Bequemlichkeit.

Deswegen bemitleide ich auch diese Leute auch überhaupt nicht, zu 0%, null komma nix, daß sie später die mit Abstand langweiligsten Jobs aller Abiturienten haben werden. Da ist ja jeder Straßenkehrer Job interessanter, als in nem Büro zu hocken und Akten umherzuschaufeln. Selbst Schuld kann ich nur sagen.

Grüße, Tom

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gilt das auch in 6 Jahren, wenn fetter Mops sein Diplom hat.
Woher nimmst die die Prognosesicherheit?

yau tut es. Ich nehme die Progonsesicherheit daher, da der Ingenieurbedarf seit Jahren steigt, die Studienanfängerzahl jedoch seit Jahren sinkt.

Was wäre, wenn jetzt
unzählige Abiturenten - viel mehr als bisher - deinen Rat
befolgen sollten?

selbst wenn ganz plötzlich 3x so viele Leute in meinem Studiengang anfangen würden, wie zuvor, würden immer noch nciht annähernd genug Leute kommen, um die freien Stellen zu besetzen.

Erinnere dich an die Zeit vor ca 7/8 Jahren, als die
Wirtschaft mit dem Hinweis auf einen massiven
Informatikermangel eine Green Card-Regelung durch die
Bundesregierung erreichte.

Damals wurden Ingenieure genauso gesucht.

Kurz nach dem die ersten Inder,
Ungern usw. hier waren, zerplatzte dies wie eine Seifenblase.
Unzählige Informatiker waren plötzlich arbeitslos

im Gegensatz zu den Ingenieuren. Die heute noch dringendr gesucht werden, als damals.

Nein: Ernshaft: Ingenieurs/Physiker/Mathematiker-Mangel besteht bereits seit mehreren dutzend Jahren in Deutschland (oder sogar der gesamten Welt).

Während die Nachfrage nach den Job stetig steigt, sinkt die Anzahl der Studienanfänger genauso stetig.

Ein besonders krasses Beispiel sind Ingenieure im Gießereiwesen. Wie jeder weiß, erlebt die Stahlbranche z.Zt. einen Aufschwung UNGEHEUREN Außmaßes.
Doch so wie es aussieht, ist der zugehörige Studiengang sehr unattraktiv, so daß nur sehr wenige das studieren.

Gleichzeitig gibt es gerade eine große Welle von Chefs, die in den Ruhestand gehen in der Branche. Und jetzt haltet euch fest: es gibt Vorfälle, wo Chefs dieser Unternehmen an die Uni kommen, sich einen Studenten raussuchen und ihm quasi von Anfang an klarmachen: wenn du nach dem Studium zu uns kommst kriegst du meinen Chefsessel.

Eine steilere Karriere gibts ja wohl kaum. Ich versteh nich, warum da noch jemand BWL studiert. BWL is noch viel langweiliger als Gießereiwesen.

Gruß
Otto

Grüße, Tom

Siehst Du, so unterschiedlich können Meinungen sein: meine Idealwelt besteht aus Literurwissenschaftlern, Deine aus Straßenkehrern…

Für mich ist hier Schluss, viel Spaß noch im Studium.

Hallo tobi,

gilt das auch in 6 Jahren, wenn fetter Mops sein Diplom hat.
Woher nimmst die die Prognosesicherheit?

Es gibt schon einige Fächer, da sind die Gehälter hoch, die
Nachfrage auch, die Anzahl der Studienanfänger aber gering.
Beispiel Elektrotechnik

auch in elektrotechnik gibt es sowas wie einen Schweinezyklus. Und das Problem dabei ist, dass ja bei einem Überangebot, selbst wenn es nur eines im Verhältnis zu den aktuell angebotenen Stellen ist, immer die „hinten runter“ fallen, die nicht so gut sind. I.d.R. sind das diejenigen, die ein Fach nur wegen der beruflichen Aussichten ohne die entsprechenden Interessen studiert haben.

Klar, das Fach ist absolut scheiße (meine Meinung) und schwer,
deswegen hat auch keiner Bock drauf.

Hm, ich habe selber einen solchen Schweinezyklus in diesem Fach erlebt. Gut, für mich (nicht so gute Noten als alleinerziehende Mutter beim Studium) konnte ich mein Sprachtalent aktivieren und gehörte damit (als schreibende Ingenieurin) wieder zu den gesuchten Leuten.

Andere Fächer (wenn bspw. das Wort Design drin vorkommt, oder
Personal) werden wohl nie sonderlich gute Berufsaussichten
haben.

Hier kann ich aber auch nur widersprechen: Gute (und ggf. auch flexible) Designer werden wohl immer gefragt sein.

Gruß, Karin

Siehst Du, so unterschiedlich können Meinungen sein: meine
Idealwelt besteht aus Literurwissenschaftlern, Deine aus
Straßenkehrern…

Für mich ist hier Schluss, viel Spaß noch im Studium.

Gegen Literaturwissenschaftler hab ich ganz und garnichts :smile:. Im Gegenteil… wäre definitv besser, wenn sich mehr Studentne für so nen Studiengang entscheiden, als für BWL oder Jura. leider machen das die wenigsten. Und von denjenigen, die es machen sind nur die allerwenigsten solche, die nahc ihrme ABi „ziellos“ umherirren.

Grüße, Tom

schön, dass es diese Meinung auch noch gibt - mein Gott, wie
kotzt mich dieses stromlinienförmige Getue an!

Immer häufiger frage ich mich beim Lesen der Posts hier: Wie
kann ein 15jähriger nichts anderes im Kopf haben, als die
Frage, welche Uni im Bereich BWL den besseren Ruf hat?

Danke, Karin!

hallo,

Mit 19 Jahren nac dem Abitur ziellos umherzuirren, ein
soziales Jahr an das nächste zu hängen, ist meiner Meinung
nach ein Armutszeugnis für heutige Schüler.

Verstehe ich nicht. Was willst du damit sagen? Warum ist das ein Armutszeugnis für heutige Schüler? Gelten die Maßstäbe nicht auch für ältere Generationen? Oder willst du sagen alle heutigen Abiturienten irren ziellos umher? Woher nimmst du deine Informationen?
Gott sei Dank bereitet die Schule ja hervorragend auf das zukünftige Berufsleben vor, so dass jedem Schüler glasklar sein müsste, welchen der zigtausend Berufe/Studiengänge er ausüben/studieren will.

Meine Schulzeit ist rund 13 Jahre her und ich wage zu behaupten, dass wohl ein Großteil meiner Klasse nicht den blassesten Schimmer oder falsche Vorstellungen von ihrem späteren Beruf hatten.

Sie zeigen damit
deutlich, daß sie sich noch nie „richtig“ für etwas engagiert,
eingesetzt oder interessiert haben. Kurz gesagt: sie sind
noch nicht wirklich „reif“ für das Leben nach der Schule.

War das früher anders? Wofür hat sich eigtl. meine großartige Elterngeneration engagiert? Werde bei Gelegenheit mal nachfragen müssen. Wann ist man eigtl. „reif“ für das Leben?

Das
sieht in anderen Länhdern übrigens anders aus. Das ist nicht
„normal“ dieser Zustand und sagt etwas über unserer
Gesellschaft aus.

In welchen Ländern ist das anders? China? Und was genau soll das über unsere Gesellschaft aussagen? Das sie so frei ist, dass ein Abiturient die Möglichkeit hat sich im Internet über Studienziele zu informieren anstatt zu studieren was ihm von Kindheit an eingeimpft wurde?. Schock!

Abgesehen landet ein Großteil GENAU DIESER LEUTE, die nach dem
Abitur noch nicht wissen, was sie machen sollen genau in
diesen BWL und Jura Studiengängen. Einfach weil ihnen nichts
besseres einfällt und das Niveau nicht so hoch ist. Es ist
schlichtweg Bequemlichkeit.

Gott sei Dank kam das früher nie vor. Ich bin absolut sicher, dass sämtliche älteren Generation immer hundertprozentig zufrieden mit ihrer Berufswahl waren und das ihre Berufswahl auch immer Spross ihrer „Lebensreife“ war.

Deswegen bemitleide ich auch diese Leute auch überhaupt nicht,
zu 0%, null komma nix, daß sie später die mit Abstand
langweiligsten Jobs aller Abiturienten haben werden. Da ist ja
jeder Straßenkehrer Job interessanter, als in nem Büro zu
hocken und Akten umherzuschaufeln.

BWL geschädigt oder schaufeln wirklich alle BWLer nur Akten hin und her?

Selbst Schuld kann ich nur
sagen.

Grüße, Tom

Gruss Marco

Hallo Nicolle,

ah ja, und sowas wie Literaturwissenschaften und ähnlich
unnötige Fächer wird dann abgeschafft, denn die brauchen wir
nicht, die sind nicht „zielführend“.

Um Gottes willen, es sollen keine Studiengänge abgschafft werden. Ein Studium sollte ebenso eine zielführende Bildung sein wie eine berufliche Ausbildung. Wer Literatur studieren will, sollte schon vorher grob wissen, was er damit machen will. (selber schreiben, in die Bibliothek, antiquariat, Lehramt etc.) gibt ja etliche Möglichkeiten, nur sollte man sich Gedanken machen.

Nun ja, nicht jeder hat Deine Erziehung genossen (Du bist doch
Erzieherin, oder) und weiß von Anfang an, was aus ihm oder ihr
werden soll.

Ich wußte auch nicht, von anfang an was ich wollte, ist ja auch okay, aber dann bitte nicht auf kosten der Steuerzahler. Ohne Pläne zu studieren ist für alle zu teuer.

Was ist daran schlimm, bei einem Studium schon vor dem Diplom
einen Job zu kriegen? Viele brauchen das, weil die Förderung
der Studenten in unserem Land nicht so ist, dass sie ohne
dazuverdienen überhaupt durchkommen.

*Das geld wächst auf Bäumen, und weil man 2006 den Job hinterhergeschmissen kriegt wird es 2010 auch so sein!!*
Das ist mein Problem mit solchen Aussagen

Und dann haben wir die stromlinienförmige „schöne neue Welt“,
in der de Querdenker auf eine einsame Insel verbannt werden
(Huxley schon gelesen?)

Das *Richtige* ist das was die Wirtschaft braucht!!!

nicolle

Das *Richtige* ist das was die Wirtschaft braucht!!!

Ist das dein Ernst? Entschuldige aber da möchte ich deutlich widersprechen. Die Anforderungen der Wirtschaft sind ganz sicher nicht die maßgebliche Instanz! Das *Richtige* ist das, was einem liegt und Spass macht (oder zumindest nicht nervt)!
Wenn es nach der Wirtschaft ginge hätten wir bis heute noch nicht Mathematik, Physik, …, auf einem solchen Stand, da die „faulen“ Philosophen die nur in der Sonne rumlagen einen vernünftigen Job nachgegangen wären.

Gruss
Marco

War das früher anders? Wofür hat sich eigtl. meine großartige
Elterngeneration engagiert? Werde bei Gelegenheit mal
nachfragen müssen. Wann ist man eigtl. „reif“ für das Leben?

hm. yau. sorry… meine ganze Geschichte war „allgemein“ auf Abiturienten bezogen, eher weniger auf die heutige Generation oder so :smile:. Sorry, wenn das Mißverstanden wurde…

Grüße, Tom.

Kein Problem, sry wenn ich was mißverstanden habe.
Worauf ich eigtl. bloss hinweisen möchte ist, dass ich den Threadersteller irgendwie verstehen kann, die Anzahl der Studiengänge wird immer unüberschaubarer, die Arbeitsmarkt Situation immer schwieriger („gestern“ wurde ein Studienfach noch gebraucht „heute“ ist es überflüssig) und als taufrischer Abiturient/Realschüler/Hauptschüler kann man da schon ins grübeln geraten.

Gruss Marco

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Tach,

ganz zweifellos hast Du viele gute Ratschläge bekommen (vermute ich mal, denn gelesen habe ich die Antworten nicht).

Das erste, was Du beantworten müßtest, ist die Frage: Was interessiert mich?
Das zweite ist die Frage: Was kann ich?
Das dritte ist die Frage: Muß ich überhaupt studieren? Kann ich nicht auch als Buchhändler oder Industriemechniker glücklich werden?

Gruß - Rolf