michael das ist interessant.
allerdings habe ich bisher noch keinen Zusammenhang zwischen „Noten“ und der tatsächlichen Fertigkeiten (in dem Fachgebiet) finden können, weder in der schulzeit, noch in der Universitätsausbildung.
Wer beispielsweise eine „1“ in einer Klausur fabrizierte (und zuvor davon nichts gewußt hatte), der funktioniert meistens… schulkonform, wenn man jedoch einen Praktiker, der gerade frisch aus den Aufträgen geholt wird und dann in diese ebengleiche Klausur „steckt“, der kommt bestimmt nicht auf eine „1“, die er ja automatisch hätte bekommen können, wenn praktisch-wertvolle inhalte geprüft werden würden…
Ebenso stellte ich (Jahrzehnte nach dem Besuch von Schule und Uni fest), das das dort Gelehrte eine „blinde“ Faktenaneignung war und in keiner Weise, leider (!) Realistätsverwendbar auch nur annähernd ist.
Bei den „Betragen, Fleiss, Mitarbeitsnoten“ stellte ich fest, wenn ich mich so beobachte, daß diese Noten erst – lange Zeit später – als „Sozialkompetenz“ „wirken“, ABER NIEMALS das ein Kind als „Sozialkompetent“ zu bewerten ist! Als Kind musst du dich kloppen, musst du Diplomat sein, musst du Intelligenz anderer Art haben als abgefeimter „Erwachsener“.
Ich hatte da immer so 1- 2 (in Betragen auch mal eine „3“) diese „3“ kam derart zustande (ACHTUNG:!!!) Das Kind hat einen eigenen Kopf und macht was es für richtig hält, ohne dem Lehrer wohlwollend den Kopf zu schütteln.
Es wurden also „Ja-Sager“ gewünscht, was den niedrigen Mittelmenschen produziert, der immerzu das tut, was man ihm sagt. Forscher und Entdecker jedoch, die vom Wege abkommen (müssen) um zu wirken, jedoch unerwünscht waren.
Allerdings halte ich „Ordnung, Fleiss“ als recht sinnvoll. Das könnte den „Gedanken-Kasten“ eventuell eine „Bewertung“ zukommen lassen.
Wobei… der Pauker in seinem Unverstand und Machtpotenzial gehörig die Karriere versauen kann, ehe diese begann. Oftmals passiert das auf Seiten der Pauker, die Ihre eigene Unfähigkeit / Unterwürfigkeitsgehabe auf die Kinder rasseln lassen… Wenn ich mir das so betrachte, welche waren Flaschen wir damals als Pauker in der Schule hatten, würde ich heute noch Strafverfahren und Schadensersatzansprüche in horrenden Summen anstrengen, wenn man nur könnte!
Wenn man es ganz fair nimmt, würde ich keine Noten generell vergeben, ebenso würde ich die Schule mit der 4. Klasse enden lassen, und mit fakultativen Kursbesuchen DEN INTERESSIERTEN BESUCHER eine Entwicklung zukommen lassen.
Wer lesen, schreiben und rechnen kann, der kann den (Folge)-Rest sich selbst erarbeiten und diese Fertigkeiten wurden mit der 4. Klasse abgeschlossen.
Hatte Lomonossow, Aristoteles, daVincy und so fort 13 Schulklassen erleiden müssen…? Bestimmt nicht, sonst wären sie sicherlich einfältiger Natur geblieben.
So jedenfalls mein - rückblickend - eigener Werdegang. Alles andere ist / war Blöff (für den am Leben INTERESSIERTEN Menschen)…
Gerne höre ich gegenteilige Auffassungen.
In welcher Zwicklage befindet sich heute ein Lehrer, was hindert einen Lehrenden Menschen daran, das anders anzugehen, das man mit Interesse (diese man einbringen möchte) in die Penne rennt?
Also ich entsinne mich, das derjenige der damals die Penne geschwenzt hat (Rodeln aufn Berge ging), jetzt vom Feinsten lebt … wogegen der Streber und Einsenschreiber nicht mehr über der Erde ist…