Noch mehr Bausteine
Hi,
Schon mal vorab ein kleiner Katalog möglicher (und bekannter)
Antworten:
Hier gibts noch mehr:
http://www.rp-kassel.de/static/themen/verkehr/humor_…
mfg Ulrich
Noch mehr Bausteine
Hi,
Schon mal vorab ein kleiner Katalog möglicher (und bekannter)
Antworten:
Hier gibts noch mehr:
http://www.rp-kassel.de/static/themen/verkehr/humor_…
mfg Ulrich
Holla.
ein autofahrer fährt unter der woche, nachts um ca. 3.30 uhr,
die strasse entlang. er fährt zügig, da er es eilig hat und
nach hause will.
Aha. Es handelt sich also nicht um ein Augenblicksversagen, sondern um Vorsatz. Interessant.
er fährt durch die 30iger zone und wird
geblitzt. der gemessene wert liegt bei ca 75 km/h. das kostet
ihn viel geld und 2 moante den führerschein. da er ihn aber
unbeding benötigt möchte er dagegen vorgehen mit der
begründung das nacht um 3.30 uhr an der schule, in der KEIN
mensch ist, man wohl nicht 30 fahren MUSS, sondern man
durchaus 50 km/h fahren kann.
Und deswegen 75 fährt. Einfache Rechnung : Ich fahre vormittags 30 und nachts 75, der Schnitt liegt also noch unter 50.
er meinte man kann
dagegen vorgehen mit der von eben genannten begründung das
nachts durchaus eine 30Km/h zone umgewandelt werden kann in
eine 50 km/h zone
Das macht in diesem unserem komischen Land üblicherweise eine Behörde. Außerdem heißt es ‚kann‘ und 50. Nicht ‚muss‘ und 75.
aber bevor man nun vor gericht zieht, wie stehe die chancen
denn wirklich ? nicht das es noch teurer am ende wird , wenn
man verliert
Worst case (für andere vielleicht der best case) : Aufgrund der Tatsache, dass mit Vorsatz gehandelt wurde, sowie der sonstigen Einlassungen zum Thema, bestehen erhebliche Zweifel an der charakterlichen Eignung zum Führen eines Kfz im Straßenverkehr. Die Verwaltungsbehörde wird angewiesen, die Fahrerlaubnis einzuziehen und nur gegen Vorlage eines positiven MPU-Befundes wieder rauszurücken.
Nicht ganz so hart : Der Vorsatz wirkt strafverschärfend. Der Kandidat geht ein wenig länger zu Fuß und die Geldstrafe wird verdoppelt. Dazu kommen Anwalts- und Verfahrenskosten (ja, ja - die Rechtsschutzversicherung, so vorhanden, wird dem Kandidaten was husten, wenn dieser mit einer so hanebüchenen Begründung ein Verfahren anstrengt …). Nix billig, teurer jedenfalls als Taxi, Bus und Bahn in der Zeit des Fahrverbots.
Gruß Eillicht zu Vensre
Sofern das Schild gut lesbar war, ist es zwar nicht allzu
clever, so viel zu schnell zu fahren.
Genau genommen ist es schlicht rechtswidrig.
Aber diese
Pauschalverurteilungen wie hier geschrieben kommen zumeist von
Leuten, die auf den 5.000 Km, welche sie pro Jahr fahren,
ständig den ganzen Laden aufhalten und dadurch erst die
richtig schweren Unfälle provozieren.
Das ist doppelter Unsinn. Ich z.B. bin ein ziemlich zügiger Fahrer. Außerdem ist es grober Unfug zu behaupten, dass die langsam fahrenden Autos die „richtig schweren Unfälle“ provozieren. In der Tat gehen die meisten Unfälle auf das Konto „überhöhte Geschwindigkeit“, was bei kurzem Nachdenken schon sehr einsichtig ist.
Rasen vor Schulen ist inakzeptabel, aber 75 Km/h ist kein
Rasen und um 3.30 Uhr ist kein Kind auf der Straße.
Ob ein Fahren „rasen“ ist oder nicht, kann man doch nicht an einer festen Geschwindigkeit messen. Entscheidend sind viel mehr die Gesamtumstände. Da du die Umstände dort, wo die Geschwindigkeitsbegrenzung gilt, überhaupt nicht kennst, finde ich es ertaunlich, dass du festlegen kannst, dass 75 km/h dort kein Rasen ist. Anders gesagt: Auch 120 km/h muss nicht unbedingt ein Rasen sein, es ist immer nur die Frage, wo man so schnell fährt.
Natürlich ist so eine Begrenzung Unfug
Natürlich! Das ist doch ganz offensichtlich! Wie kann man nur auf 30 km/h beschränken? Das kann doch nur pure Willkür sein!
und natürlich hast Du
eine, wenn auch ausgesprochen kleine, Chance, glimpflich davon
zu kommen.
Richtig. Ausgesprochen klein. Tendiert gegen null.
Wenn Du sonst keine schweren Verstöße begangen hast,
optimalerweise punktefrei und dazu noch einsichtig bist
Die Einsichtigkeit willst du ihm doch eigentlich ausreden. Du bist doch der Meinung, dass das gar nicht so schlimm gewesen sei. Genau genommen meinst du also nicht „einsichtig sein“, sondern „Einsichtigkeit vorspielen“.
Levay
Hallo!
Bei einer solchen Einstellung wäre die Behörde verpflichtet mit besonderer Härte, wenn nicht sogar zusätzlich mit Entzug der Lenkberechtigung zu reagieren. Bei uns nennt man das jedenfalls „mangelnde Verkehrszuverlässigkeit“ und das ist ein klarer Entziehungstatbestand.
Gruß
Tom
Hallo!
es gab durchaus richter die da dem
kläger recht gaben
Bitte Quelle (also Aktenzeichen und Gericht)
Gruß
Tom
Hi Tom!
Nur gut, dass Du das nicht zu entscheiden hast.
Grüße,
Mathias
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Halloo!
Sofern das Schild gut lesbar war, ist es zwar nicht allzu
clever, so viel zu schnell zu fahren.Genau genommen ist es schlicht rechtswidrig.
Das darf man in diesem Fall wohl voraussetzen.
Die Frage ist nun lediglich, inwieweit es vernünftig ist, den vorliegenden Fall zu ahnden.
Der Zweck der Begrenzung ist, offensichtlich, die Schule. Das ist eingängig und wer hier zu Schulzeiten zu schnell fährt, sollte scharf bestraft werden.
Nur war eben keine Schulzeit und der Zweck der Begrenzung somit obsolet.
Aber diese
Pauschalverurteilungen wie hier geschrieben kommen zumeist von
Leuten, die auf den 5.000 Km, welche sie pro Jahr fahren,
ständig den ganzen Laden aufhalten und dadurch erst die
richtig schweren Unfälle provozieren.Das ist doppelter Unsinn. Ich z.B. bin ein ziemlich zügiger
Fahrer. Außerdem ist es grober Unfug zu behaupten, dass die
langsam fahrenden Autos die „richtig schweren Unfälle“
provozieren. In der Tat gehen die meisten Unfälle auf das
Konto „überhöhte Geschwindigkeit“, was bei kurzem Nachdenken
schon sehr einsichtig ist.
Keineswegs. Schleicher auf Landstraßen verleiten zu Überholmanövern, die per se bereits ein risiko sind. In solchen Fällen ein leicht vermeidbares Risiko.
Auf der Autobahn führen hohe Differenzgeschwindigkeiten, verursacht durch sehr langsame und sehr schnelle Fahrzeuge, zudem zu unnötigen
Gefahren.
Rasen vor Schulen ist inakzeptabel, aber 75 Km/h ist kein
Rasen und um 3.30 Uhr ist kein Kind auf der Straße.Ob ein Fahren „rasen“ ist oder nicht, kann man doch nicht an
einer festen Geschwindigkeit messen. Entscheidend sind viel
mehr die Gesamtumstände. Da du die Umstände dort, wo die
Geschwindigkeitsbegrenzung gilt, überhaupt nicht kennst, finde
ich es ertaunlich, dass du festlegen kannst, dass 75 km/h dort
kein Rasen ist. Anders gesagt: Auch 120 km/h muss nicht
unbedingt ein Rasen sein, es ist immer nur die Frage, wo man
so schnell fährt.
Er hat doch beschrieben, wie es dort aussieht.
Natürlich ist so eine Begrenzung Unfug
Natürlich! Das ist doch ganz offensichtlich! Wie kann man nur
auf 30 km/h beschränken? Das kann doch nur pure Willkür sein!
Das ist für mich in der Tat keine Frage. Die beschriebene Situation als Abzocke zu identifizieren bedarf keines Genies.
und natürlich hast Du
eine, wenn auch ausgesprochen kleine, Chance, glimpflich davon
zu kommen.Richtig. Ausgesprochen klein. Tendiert gegen null.
Keineswegs.
Der Versuch ist es m.E. durchaus wert.
Wenn Du sonst keine schweren Verstöße begangen hast,
optimalerweise punktefrei und dazu noch einsichtig bistDie Einsichtigkeit willst du ihm doch eigentlich ausreden.
Es geht nur um die Wirkung vor Gericht. Ferner „will“ ich hier nichts, sondern schreibe nur meine unmaßgebliche Meinung. ich empfehle nichts, möchte nichts, bin kein Anwalt.
Du
bist doch der Meinung, dass das gar nicht so schlimm gewesen
sei.
Richtig.
Genau genommen meinst du also nicht „einsichtig sein“,
sondern „Einsichtigkeit vorspielen“.
Richtig. Ich entschuldige mich für die mißverständliche Formulierung im vorangegangenen Posting.
Grüße,
Mathias
Hi!
Es stellen sich mir die Haare zu Berge, wenn ich diesen hier
teilweise formulierten Unsinn lesen muss.
Sofern das Schild gut lesbar war, ist es zwar nicht allzu
clever, so viel zu schnell zu fahren. Aber diese
Pauschalverurteilungen wie hier geschrieben kommen zumeist von
Leuten, die auf den 5.000 Km, welche sie pro Jahr fahren,
ständig den ganzen Laden aufhalten und dadurch erst die
richtig schweren Unfälle provozieren.… das das Gefährdungspotential eines Kraftfahrzeugs mit
seiner Langsamkeit zunimmt, ist ja wohl der aller größte
Unsinn der hier verbreitet wurde.
siehe meine Antwort eins weiter oben.
Ein langsam fahrendes Fahrzeug kann ein wenig nervig sein.
Eine Bedrohung kann allerdings nur ein schneller Drängler
sein!
Natürlich. Da bist Du ja voll auf Tiefensees Linie…
Es ist genau deine Ansicht, ein Recht auf rücksichtsloses
Rasen zu haben, die mir die Haare zu Berge stehen läßt, und
die - und das sage ich jetzt ganz pauschal - für die richtig
schweren Unfälle verantwortlich ist!
Ich kann mich nicht erinnern, ein solches Recht eingefordert zu haben bzw. geschrieben zu haben, ich würde mir dieses Recht nehmen.
Ich rase nie. Ich reise nur zügig und fahre mit offenen Augen den Verhältnissen angepasst und nicht immer nur stur nach Schild.
Grüße,
Mathias
Hallo!
Ich will es ja gar nicht entscheiden, berufsbedingt würde ich in einem konkreten Fall auf der Seite des Lenkers stehen.
Ich sage nur, dass eine Behörde so entscheiden müsste und es auch täte und das ist auch gut so.
Gruß
Tom
Hallo ulrich!
Es stellen sich mir die Haare zu Berge, wenn ich diesen hier
teilweise formulierten Unsinn lesen muss.Nach dem Durchlesen deines Beitrages standen sie mir auch zu
Berge.
Dann sind wir bereits zwei.
Sofern das Schild gut lesbar war, ist es zwar nicht allzu
clever, so viel zu schnell zu fahren. Aber diese
Pauschalverurteilungen wie hier geschrieben kommen zumeist von
Leuten, die auf den 5.000 Km, welche sie pro Jahr fahren,
ständig den ganzen Laden aufhalten und dadurch erst die
richtig schweren Unfälle provozieren.Du hast gerade eine neue Pauschalverurteilung von dir gegeben.
Es wird niemand gezwungen, einen langsam fahrenden Autofahrer
zu überholen.
Wer nebenbei auch noch ab und an arbeiten muss, kann es sich selten leisten, dauerhaft unterhalb der erlaubten Geschwindigkeiten unterwegs zu sein.
Wer aufgrund einer solchen Ungeduld überholt und
dabei einen Unfall verursacht, hat die Situation meist falsch
eingeschätzt und ist für mich der Verursacher.
Ich sehe das, wie gesagt, ein wenig anders.
Ich empfehle da dringend den $1 StVO.
Da hake ich ein. Rücksicht heisst immer auch, einen anderen mal vorbeizulassen.
Rasen vor Schulen ist inakzeptabel, aber 75 Km/h ist kein
Rasen und um 3.30 Uhr ist kein Kind auf der Straße.Ab wann fängt für dich denn Rasen an?
Ab einer unangemessenen Geschwindigkeit.
Zu Schulzeiten ist das für mich sehr langsam, nachts etwas schneller.
Tip aus
http://www.autokiste.de/start.htm?site=/service/anha…
Bei 30 km/h hast du einen Anhalteweg von ca. 12 Metern, bei 50
sinds schon ca 25 Meter und bei 75 erhalten wir schlappe 45
Meter. Die Zahlen sprechen IMHO für sich.
Mein Auto hat bessere Bremsen… 
Zudem ist dieses Argument gut für die Forderung nach dauerhaft Tempo 0.
Ich halte mich da doch lieber an meiner Erfahrung nach vernünftige Geschwindigkeiten, die auch noch eine gewisse Relation zur gesamten Fahrzeit zeigen.
Viele Autofahrer vergessen leider, daß es physikalische
Gesetze gibt, die nicht im Bundestag (oder wo auch immer)
beschlossen wurden. Gerade die kinetische Energie
http://de.wikipedia.org/wiki/Kinetische_Energie sollte niemals
unterschätzt werden. Sie ist keine lästige
Verwaltungsvorschrift, sondern grausame Realität.
Wie gesagt, dann lieber gleich Tempo 0 oder Bahn Fahren.
Eine angepasste Geschwindigkeit, offene Augen, Nüchternheit und Erfahrung sind m.E. die Grundregeln.
Der Rest ist verhandelbar.
Grüße,
Mathias
Hallo!
Ich weiß schon, manche Leute wollen Dinge einfach nicht wahrhaben, auch wenn sie rational noch so logisch sind.
Keineswegs. Schleicher auf Landstraßen verleiten zu
Überholmanövern, die per se bereits ein risiko sind.
So ist es - und zwar sind sie vermeidbar, indem der Hinterherfahrende nicht überholt. Wenn sich der Hinterherfahrende diesbezüglich psychisch nicht im Griff hat ist er aus psychologischer Sicht nicht verkehrszuverlässig und muss den Schein abgeben.
Nebenbei: Erfahrungsgemäß bezeichnen Leute wie du solche Autofahrer als „Schleicher“, die sich einfach an die Verkehrsregeln halten. Soll keine Unterstellung sein, ist aber meine Erfahrung.
Auf der Autobahn führen hohe Differenzgeschwindigkeiten,
verursacht durch sehr langsame und sehr schnelle Fahrzeuge,
zudem zu unnötigen
Gefahren.
Richtig - und da nicht alle sehr schnell fahren können, müssen die sehr schnellen Fahrzeuge gebremst werden, um die Differenz zu reduzieren.
Ob ein Fahren „rasen“ ist oder nicht, kann man doch nicht an
einer festen Geschwindigkeit messen. Entscheidend sind viel
mehr die Gesamtumstände. Da du die Umstände dort, wo die
Geschwindigkeitsbegrenzung gilt, überhaupt nicht kennst, finde
ich es ertaunlich, dass du festlegen kannst, dass 75 km/h dort
kein Rasen ist. Anders gesagt: Auch 120 km/h muss nicht
unbedingt ein Rasen sein, es ist immer nur die Frage, wo man
so schnell fährt.
…und vor allem wer zu schnell fährt. Die richtige Einstellung lautet ungefähr so: wenn ich zu schnell fahre, dann ist das in dieser Situation angemessen, wenn andere das etwa unmittelbar vor meiner Haustür tun, dann nicht, und alle die was gegen mich sagen, reden Unsinn. Fehler machen immer die anderen, die anderen Autofahrer, die Behörden, die Richter und alle sonstigen anderen, die nicht Auto fahren können, nur ich selbst nicht. Wenn was passiert sind auch die immer die anderen schuld, nur ich nicht.
Und das alles nur weil man unfähig ist zur Selbstkritik - jeder von uns hat wahrscheinlich schon mal eine Vorschrift übertreten, manches war schlimmer, manches weniger schlimm und die meisten von uns haben wahrscheinlich schonmal eine Geschwindigkeitsbegrenzung übertreten - aber nicht jeder von uns schiebt das eigene Fehlverhalten stets auf andere - das ist der entscheidende Unterschied!
Nochmals zur Klarstellung: ich weiß selbst, dass es in manchen Fällen unsinnige und damit rechtswidrige Geschwindigkeitsbegrenzungen gibt - das ändert aber nichts an dem was ich gesagt habe.
Gruß
Tom
Hallo!
Ich rase nie. Ich reise nur zügig und fahre mit offenen Augen
den Verhältnissen angepasst und nicht immer nur stur nach
Schild.
…die Kriegsherren des letzten und dieses Jahrhunderts führen auch keinen Krieg, sie verteidigen sich nur… trotzdem ist es Krieg.
Krieg bleibt Krieg und Rasen bleibt Rasen - es wird inhaltlich nicht anders, nur weil man etwas anders (beschönigend) nennt.
Gruß
Tom
Hi,
Nur gut, dass Du das nicht zu entscheiden hast.
ne.
Leiderleider!
Gandalf
Hallo Christian,
Pauschalverurteilungen wie hier geschrieben kommen zumeist von
Leuten, die auf den 5.000 Km, welche sie pro Jahr fahren,
ständig den ganzen Laden aufhalten und dadurch erst die
richtig schweren Unfälle provozieren.Es ist ja bekannt, daß aus Deiner Sicht ein guter Autofahrer
nur sein kann, der Dir beim Ausleben Deiner Freiheit, so
schnell zu fahren wie Du gerade möchtest, nicht im Weg ist.
Nicht ganz. Ein guter Autofahrer ist m.E. derjenige, der zügig, sicher und mit gesundem Menschenverstand sein Auto pilotiert.
Rasen vor Schulen ist inakzeptabel, aber 75 Km/h ist kein
Rasen und um 3.30 Uhr ist kein Kind auf der Straße.Und jeder andere, der weiß, daß dort eigentlich 30 km/h
Höchstgeschwindigkeit herrschen, muß sich darauf einstellen,
daß da zwischendurch mal einer mit der zweieinhalbfachen
Geschwindigkeit durchbrettert?
Nachts um 3.30 gibt es dort im statistischen Mittel schätzungsweise eine Person pro Woche. Und die dürfte das als Local wissen.
Wenn nicht, kann sie auch mit 30 überfahren werden, so sie im Suff vor den Kühler stolpert…
Wenn Du sonst keine schweren Verstöße begangen hast,
optimalerweise punktefrei und dazu noch einsichtig bist,Genau, der ganze Artikel trieft nur so vor Einsichtigkeit.
Ich schrieb nicht, dass ich selbst einsichtig sein möchte. Ich selbst fahre auch nicht in einem solchen Maße zu schnell. Ich verstehe nur, dass so etwas bei vollkommen schwachsinnigen Beschilderungen passieren kann, ohne ein pathologisch ignoranter Raser zu sein.
Falls in diesem Fall die Übertretung aufgrund der örtlichen Gegenbenheiten milder bestraft werden kann, als der Bußgeldkatalog es vorsieht, wird der Ausgangsposter mit etwas Glück den richtigen Richter finden können und evtl. ohne Fahrverbot davonkommen.
Um mehr geht es mir hier nicht. Ich propagiere das Rasen nicht, sondern das Fahren mit ein wenig Hirn anstatt ausschließlicher Obrikeitshörigkeit. Es ist der goldene Mittelweg, der einen den Alltag im Straßenverkehr sicher und zügig meistern lässt.
kann
vor Gericht durchaus auf das Fahrverbot verzichtet werden.Ich hoffe nicht. Gerade an Berufs- und Vielfahrer sollte ein
besonders Maßstab angelegt werden, denn sie erfüllen
einerseits Vorbildfunktionen und andererseits haben sie
dadurch besonders großes Gefährdungspotential.
Das ist die übliche und für mich vollkommen inakzeptable Position auch vieler Richter.
Wer den beruflichen Alltag auf der Straße kennt, behauptet solchen, entschuldige, Quatsch nicht ernsthaft.
Gerade wer beruflich viel fährt, kennt üblicherweise sein Fahrzeug, wartet es gut, kennt oft auch die Strecken und ist erfahren.
Solche Leute kommen auch in Gefahrensituationen mit ihrem Auto zurecht und reagieren bei 20 Km/h über Limit noch besser, als die Hausfrau mit ihrem 11 Jahre alten Twingo und verrosteten Bremsscheiben unter Einhaltung der Begrenzung.
Mir ist durchaus bewusst, dass diese Argumentation von Wenigfahrern oft nicht nachvollzogen werden kann. Vielfahrer, auch solche ohne Punkte, werden dies jedoch sehr häufig bestätigen.
Ich habe überigens keinen Punkt (mehr) in Flensburg und in den letzten 12 Monaten 4 Strafzettel erhalten. Einer wegen 12 Km/h zuviel auf der Autobahn und 3 wegen falsch Parkens. In diesem Zeitraum bin ich 50.000 Km gefahren.
Die Verbrauchsanzeige in meinem Auto steht bei 9.0 L /100 Km. Es handelt sich um einen 1.800 Kg schweren Kombi mit 3.2 Liter Dieselmaschine.
Somit dürfte klar sein, wie ich fahre und was ich hier zum Ausdruck bringen möchte.
Im übrigen kann man bei 75 km/h statt 30 schon Vorsatz
unterstellen und dann wirds noch teurer und länger und
vielleicht ist noch eine MPU drin.
Das wäre dann noch die Höhe. Wobei man sich schon sehr dreist benehmen muss, um das vor Gericht aufgebrummt zu bekommen. Aber in Deutschland wundert mich nichts mehr. Nur gut dass die Praxis mit der MPU in Brüssel gerade auf dem Prüfstand steht und vermutlich weitgehend gekippt werden wird (lt. einem Artikel in der SZ vor ein paar Wochen).
Zudem ist die Zahl der durchgeführten MPUs rückläufig. Vielleicht gibt es doch eine gewisse Einsicht auf beiden „Seiten“…?
Grüße,
Mathias
Hallo!
Mein Auto hat bessere Bremsen…
vor allem bessere, als die Physik zulässt. Gute Einbildung!
Zudem ist dieses Argument gut für die Forderung nach dauerhaft
Tempo 0.
Nein. Autofahren ist immer Risiko - es geht nicht darum, das Risiko auszuschalten, sondern einen Risikoausgleich zwischen den vielen Verkehrsteilnehmern auf der Straße zu finden - das ist wichtig, weil halt so viel passiert und der Straßenverkehr ist gefährlich.
Das geht nur mit Kompromissen und da müssen halt alle zurückstecken. Der dichte Verkehr geht nur im Miteinander und nicht im Gegeneinander und daher sind egoistische Verkehrsteilnehmer, die meinen sie sind die einzigen auf der Straße und können machen was sie wollen und sich erhaben und arrogant über das Gesetz stellen auf unseren Straßen überflüssig. Eine Gesellschaft kann nur funktionieren, wenn man gegenseitig Rücksicht nimmt und das schließt nunmal ein, dass man sich an die gesellschaftlichen Regeln hält - nichts anderes sind Verkehrszeichen.
Gruß
Tom
Hi!
nach hause will. er fährt durch die 30iger zone und wird
geblitzt. der gemessene wert liegt bei ca 75 km/h. das kostet
ihn viel geld und 2 moante den führerschein. da er ihn aberRecht so ! Zweithäufigste Unfallursache: Nicht angepaßte
Geschwindigkeit.unbeding benötigt möchte er dagegen vorgehen mit der
Vergiß es! 30 ist 30, egal um welche Uhrzeit. Allein die
Tatsache, dass dort um diese Uhrzeit geblitzt wurde zeigt,
dass es sich um einen Unfallschwerpunkt handelt.
Möglicherweise zeigt es auch einfach nur, dass es sich besonders lohnt…
begründung das nacht um 3.30 uhr an der schule, in der KEIN
mensch ist, man wohl nicht 30 fahren MUSS, sondern man
durchaus 50 km/h fahren kann.Dann brauchen wir keine Schilder, wenn sich jeder aussuchen
kann, wann er sich daran halten will und wann nicht.
Das ist die rechtfertigung für jedweden behördenschwachsinn.
Ich bevorzuge da dann doch das Mitdenken.
Der deutsche Schilderwald soll ja nun auch gelichtet werden. Ein Schild ist somit keines der 10 Gebote, sondern sollte dort regeln, wo es nötig ist.
Hälst Du
nachts um drei vor einer roten Ampel oder fährst Du durch,
weil ja eh kein anderer auf der Straße ist ?
Viele Taxifahrer fahren durch.
Ich selbst aber nicht.
aber bevor man nun vor gericht zieht, wie stehe die chancen
denn wirklich ? nicht das es noch teurer am ende wird , wenn
man verliertDarauf kannst Du Dich verlassen, ich glaube kaum, dass der
Richter sich auf eine Diskussion über die Sinnhaftigkeit
dieses Verkehrsschildes einläßt. Wenn Du dann noch die
falschen Argumente präsentierst, könnte es sein, dass Du Dich
noch weiter in den Schlamassel reinreitest.
Gut vorbereitet sein, dann kann es auch klappen. Man wird sehen, vielleicht werden wir ja auf dem laufenden gehalten.
Grüße,
Mathias
Hi!
Das ist das Problem in Deutschland.
Das Problem hier ist m.E. vor allem, dass jeder Unfug reglementiert ist bis zum geht-nicht-mehr.
Was soll das denn, vor einer Schule an der eigens dafür eingerichteten 30er Zone um 3.30 nachts zu blitzen?
Ist doch klar, worum es hier geht.
Grüße,
Mathias
Ausnahmsweise mal zur Sache:
Moinsen,
verstehe gar nich, warum sich hier alle so über einen hypothetischen Fahrer aufregen, ist doch nur ein fiktiver Fall…!?
U.U. könnte §41 StVO die Lösung, bzw. zumindest einen Ansatz enthalten:
Zitat: „Das Ende einer Verbotsstrecke ist nicht gekennzeichnet, wenn das Streckenverbotszeichen zusammen mit einem Gefahrzeichen angebracht ist und sich aus der Örtlichkeit zweifelsfrei ergibt, von wo an die angezeigte Gefahr nicht mehr besteht. Es ist auch nicht gekennzeichnet, wenn das Verbot nur für eine kurze Strecke gilt…“
Sprich, WENN die Schilder mit dem Zuastz „Schule“ versehen sind, hat man sich solange an die Beschränkung zu halten, wie die Gefahr besteht. Wenn die Schule vorbei ist, bzw. aufgrund anderer Gründe keine Gefahr mehr vorhanden ist, kann man wieder Gas geben. Man kann also dann nicht erwarten, dass irgendwann tatsächlich noch eine zusätzliche Aufhebung des Streckenverbotes erfolgt, so dass man die Lage selbst beurteilen muss.
Gruß,
Markus
Hi!
Ich weiß schon, manche Leute wollen Dinge einfach nicht
wahrhaben, auch wenn sie rational noch so logisch sind.Keineswegs. Schleicher auf Landstraßen verleiten zu
Überholmanövern, die per se bereits ein risiko sind.So ist es - und zwar sind sie vermeidbar, indem der
Hinterherfahrende nicht überholt. Wenn sich der
Hinterherfahrende diesbezüglich psychisch nicht im Griff hat
ist er aus psychologischer Sicht nicht verkehrszuverlässig und
muss den Schein abgeben.
Nicht dass wir diese Diskussion nicht schon einmal gehabt hätten.
Ich meine hingegen, wenn jemand nicht in der Lage ist, sein Fahrzeug bei guten Straßen- und Wetterverhältnissen mit der zulässigen Vmax zu betreiben, möge er in die Bahn umsteigen.
Nebenbei: Erfahrungsgemäß bezeichnen Leute wie du solche
Autofahrer als „Schleicher“, die sich einfach an die
Verkehrsregeln halten. Soll keine Unterstellung sein, ist aber
meine Erfahrung.
So sehe ich persönlich das nicht. Wer mit der erlaubten V unterwegs ist, wird von mir üblicherweise nicht überholt.
Auf der Autobahn führen hohe Differenzgeschwindigkeiten,
verursacht durch sehr langsame und sehr schnelle Fahrzeuge,
zudem zu unnötigen
Gefahren.Richtig - und da nicht alle sehr schnell fahren können, müssen
die sehr schnellen Fahrzeuge gebremst werden, um die Differenz
zu reduzieren.
So ist es. Vmin auf Autobahnen auf der linken Spur 150, der mittleren Spur 120 und rechts 80. Ganz einfach…
Kein PKW läuft heute noch weniger als 140 Km/h (Extrembeispiele beiseite gelassen). Also ist es nicht nötig, andere vorsätzlich aufzuhalten.
Ob ein Fahren „rasen“ ist oder nicht, kann man doch nicht an
einer festen Geschwindigkeit messen. Entscheidend sind viel
mehr die Gesamtumstände. Da du die Umstände dort, wo die
Geschwindigkeitsbegrenzung gilt, überhaupt nicht kennst, finde
ich es ertaunlich, dass du festlegen kannst, dass 75 km/h dort
kein Rasen ist. Anders gesagt: Auch 120 km/h muss nicht
unbedingt ein Rasen sein, es ist immer nur die Frage, wo man
so schnell fährt.…und vor allem wer zu schnell fährt. Die richtige
Einstellung lautet ungefähr so: wenn ich zu schnell fahre,
dann ist das in dieser Situation angemessen, wenn andere das
etwa unmittelbar vor meiner Haustür tun, dann nicht, und alle
die was gegen mich sagen, reden Unsinn.
Du kommst dem Punkt endlich näher…! 
Fehler machen immer
die anderen, die anderen Autofahrer, die Behörden, die Richter
und alle sonstigen anderen, die nicht Auto fahren können, nur
ich selbst nicht. Wenn was passiert sind auch die immer die
anderen schuld, nur ich nicht.
Es passiert nichts, außer so ein Depp pennt vor mir entlang… 
Und das alles nur weil man unfähig ist zur Selbstkritik -
jeder von uns hat wahrscheinlich schon mal eine Vorschrift
übertreten, manches war schlimmer, manches weniger schlimm und
die meisten von uns haben wahrscheinlich schonmal eine
Geschwindigkeitsbegrenzung übertreten - aber nicht jeder von
uns schiebt das eigene Fehlverhalten stets auf andere - das
ist der entscheidende Unterschied!
Die meisten tun das. Das liegt in der menschlichen Natur.
Nochmals zur Klarstellung: ich weiß selbst, dass es in manchen
Fällen unsinnige und damit rechtswidrige
Geschwindigkeitsbegrenzungen gibt - das ändert aber nichts an
dem was ich gesagt habe.
Ich kann nur wiederholen: ich würde es darauf ankommen lassen und vor Gericht eine gute Show abliefern.
Aber ich bin natürlich nur ein juristischer Laie mit 0 Punkten in Flensburg und 40-50 TKM Jahresfahrleistung.
Grüße,
Mathias
Hi!
Mein Auto hat bessere Bremsen…
vor allem bessere, als die Physik zulässt. Gute Einbildung!
Klar.
Zudem ist dieses Argument gut für die Forderung nach dauerhaft
Tempo 0.Nein. Autofahren ist immer Risiko - es geht nicht darum, das
Risiko auszuschalten, sondern einen Risikoausgleich zwischen
den vielen Verkehrsteilnehmern auf der Straße zu finden - das
ist wichtig, weil halt so viel passiert und der Straßenverkehr
ist gefährlich.
Amen…
Dass ein solcher Risikoausgleich immer auf der individuellen Einschäzungen eines jeden Verkehrsteilnehmers in tausenden kleinen Situationen am Tag besteht, dürfte klar sein.
Der ein schätzt halt 65 als o.k. ein, der andere 45. Ersterer fährt dann eben vorbei. In 99% der Fälle ist das so einfach.
Die paar wirklich ärgerlichen Fälle beschränken sich bei mir mittlerweile auf 1-2/Tag. Damit kann ich leben und ich nehme mich dann eben zurück.
Ich verstehe aber auch, wenn jemand auf der Landstraße einen Schnarcher, der 60 fährt, zackig überholt, wp Platz ist. Auch wenn gerade Überholverbot herrscht. ich selbst mache das nicht (mehr), ich verstehe ihn aber eher noch als den penner, der den ganzen laden blockiert.
Das geht nur mit Kompromissen und da müssen halt alle
zurückstecken.
So ist es.
Der dichte Verkehr geht nur im Miteinander und
nicht im Gegeneinander und daher sind egoistische
Verkehrsteilnehmer, die meinen sie sind die einzigen auf der
Straße und können machen was sie wollen und sich erhaben und
arrogant über das Gesetz stellen auf unseren Straßen
überflüssig.
Richtig. Extreme Übertretungen sind fehl am Platze.
Oberlehrer m.E aber mindestens genauso sehr.
Eine Gesellschaft kann nur funktionieren, wenn
man gegenseitig Rücksicht nimmt und das schließt nunmal ein,
dass man sich an die gesellschaftlichen Regeln hält - nichts
anderes sind Verkehrszeichen.
Das stimmt generell schon. Aber das unser juristisches System vor allem aus Auslegungen und Interpretationen besteht, ist für Doich nichts neues.
Dasselbe gilt für Verkehrsregeln. Der Rahmen mag bei Geschwindigkeitslimits nur 2-5% sein, aber so ist das eben. Die Regeln 100% zu befolgen ist unmöglich und wer das verlangt, fährt nicht im innerstädtrischen Alltag Auto, sondern vielleicht auf seinem Bauernhof.
Grüße,
Mathias