Hi,
ich hoffe du hast nichts dagegen, wenn ich ein paar „Ungereimtheiten“ nenne:
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Da hätten wir Genesis 1,1 bis 2,4a… die Erschaffung der Erde:
Auch, wenn niemand sicher weiß, wie das Universum wirklich entstanden ist, so kann man doch absolut sicher sagen, dass die Erde nicht erschaffen wurde, sondern sich entwickelt hat! -
Direkt im Anschluss… man kann heute mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass der Mensch nicht „geknetet“ wurde, bzw. die Frau aus einer Rippe entstand.
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Hast du dir mal die Lebensdaten der Nachkommen Sets durchgelesen?
Liest sich fast wie ein Buch von Terry Pratchet. -
Die große Flut:
Ob es zur damaligen Zeit eine regionale Flut gab bezweifle ich eigentlich nicht, aber folgendes Zitat lässt mich an der „absoluten Korrektheit der Bibel“ zweifeln: „(7,19)Das Wasser war auf der Erde gewaltig angeschwollen und bedeckte alle hohen Berge, die es unter dem ganzen Himmel gibt.“
Grob geschätzte 8km zusätzliche Wasserspiegelhöhe…
Wo soll das Wasser herkommen?
(Komm nicht mit dem Argument der göttlichen Allmacht, denn der Herr hat in den seither vergangenen Jahren gezeigt, dass er, wenn, nicht so deutlich interveniert.)
Das möge es vorerst sein, hab jetzt keine Lust noch weiter in der Bibel zu lesen um Widersprüche zu suchen, vorallem der Anfang ist da aber doch recht ergiebig!
Ich möchte damit übrigens nicht die Bibel „schlecht“ machen, aber sie ist nunmal nicht das, wofür sie leider noch immer viel zu viele Menschen halten:
Sie ist KEIN Tatsachenbericht.
Sie ist geschrieben von Menschenhand und gibt das wieder, was diese Menschen geglaubt haben und wie sie sich ihre Welt erklärt haben.
Niedergeschriebene Erzählungen, die von Generation zu Generation weitergegeben wurden, ähnlich den Büchern der Gebrüder Grimm. Sie enthalten viele Weißheiten im Verborgenen, aber es bleiben letztlich Erzählungen.
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