Hallo,
kann mir jemand erklären, was man unter „objective well-being“ im Vergleich zu „subjetive well-being“ nach Kahnemann versteht? Ich finde weder im Netz noch in Büchern Info in Kurzform!
Vielen Dank im Voraus!
Hallo,
kann mir jemand erklären, was man unter „objective well-being“ im Vergleich zu „subjetive well-being“ nach Kahnemann versteht? Ich finde weder im Netz noch in Büchern Info in Kurzform!
Vielen Dank im Voraus!
Vielleicht meint Kahnemann (ich kenn ihn leider auch nicht), dass man im Besitz eines fundierten Kriteriums (naturwissenschaftlich gestütztes Glücks- oder Gesundheitsmodell) sein muß, um den tatsächlichen Glücks-Zustand eines psychisch gesunden Lebewesens von dem eingebildeten oder chemisch induzierten ‚Wohkfühlgefühl‘ eines Kranken sicher zu unterscheiden. Solch ein Glücks-Zustand (kein -Gefühl) ergäbe sich aus der innerlich-äußeren Naturverbundenheit des Lebewesens, unabhängig davon, ob es gerade von Löwen oder Viren gefressen wird oder nicht…
Eventuell ist Kahnemann aber kein Naturwissenschaftler sondern ein Anhänger der Religion - in dem Fall wird er das Glück auf Erden natürlich für objektiv unmöglich erklären und es auf’s Jenseits verlagern.
Kahnemann SWB & objective happiness
Kahnemanns subjective well-beeing (in der Literatur meist einfach SWB) und den Gegensatz objective happiness findest du recht gut kommentiert in
David Phillips: Quality of life
http://books.google.de/books?id=PFl-r2Vf5xYC&pg=RA1-…
Further reading
http://www.fz-juelich.de/inb/inb-mut/innsbruck/somme…
Ani
Joshua!
Eventuell ist Kahnemann aber kein Naturwissenschaftler sondern
ein Anhänger der Religion - in dem Fall wird er das Glück auf
Erden natürlich für objektiv unmöglich erklären und es auf’s
Jenseits verlagern.
Dann google doch einfach nach „Kahnemann“ bevor du hier eine totale Nonsens-Anwort ins Forum setzt, oder übe alternativ ein wenig Abstinenz.
An den Fragesteller: Kahnemann hat das Wohlbefinden meines bescheidenden Wissens nach halt nicht einfach nur mittels objektiver Faktoren (Einkommen, Berufsprestige usw.) gemessen, und er hat auch die subjektiven Formen des Wahrnehmens und Urteilens nicht nur als bloße subjektive „Verzerrung“ dieser objektiven Faktoren verstanden, sondern er hat diese Subjektivität in seinen Ansatz der 'Prospect Theory" integriert, also z.B. das Einkommen in Bezug auf subjektive Einkommenserwartungen erfasst usw.
Feinheiten dazu müsste ich selbst ergoogeln, weshalb ich mich hierzu enthalte.
_ ℂ Λ ℕ Ð I Ð € _
Dann google doch einfach nach „Kahnemann“ bevor du hier eine totale Nonsens-Anwort ins Forum setzt, oder übe alternativ ein wenig Abstinenz.
Wieso? Ist doch Sinn dieser ergooglebaren Plattform, wenn Leute wie Du besser als andere informiert sind und z.B. so sehr schön leicht verständlich darlegen können, dass ein Kahnemann anscheinend keine religiös inspirierte Well-feelings-Hypothese vertritt. Oder habe ich da was mißverstanden?
oT: ein wirklicher Klassiker
Dann google doch einfach nach „Kahnemann“ bevor du hier eine totale Nonsens-Anwort ins Forum setzt, oder übe alternativ ein wenig Abstinenz.
Wieso? Ist doch Sinn dieser ergooglebaren Plattform
Lieber Joshua,
ich bin da keineswegs besonders gut informiert, aber ich fand es schon extrem strange, ja eigentlich sogar richtig witzig, dass du -quasi mit vollem Bewusstsein dessen- total komplett an der Frage vorbei antwortetest.
In solcher Reinform habe ich das hier noch nie gesehen 
Schönen Sonntag!
_ ℂ Λ ℕ Ð I Ð € _
Lieber Candide!
Dann google doch einfach nach „Kahnemann“ bevor du hier eine totale Nonsens-Anwort ins Forum setzt, oder übe alternativ ein wenig Abstinenz.
Wieso? Ist doch Sinn dieser ergooglebaren Plattform, wenn Leute wie Du besser als andere informiert sind und z.B. so sehr schön leicht verständlich darlegen können, dass ein Kahnemann anscheinend keine religiös inspirierte Well-feelings-Hypothese vertritt. Oder habe ich da was mißverstanden?
Lieber Joshua,
ich bin da keineswegs besonders gut informiert, aber ich fand es schon extrem strange, ja eigentlich sogar richtig witzig, dass du -quasi mit vollem Bewusstsein dessen- total komplett an der Frage vorbei antwortetest.In solcher Reinform habe ich das hier noch nie gesehen
Interessante Wahrnehmungen, die Du da hast. Ich habe allerdings nicht behauptet, dass Du besonders gut informiert wärest, und wie Deine eigenwillige Interpretation entstand, ist mir auch etwas rätselhaft. Die Frage lautet u.a.: „Was versteht MAN unter ‚objective well-being‘“, wo sich dann zunächst die naturwissenschaftlich fundierte und religiös abgehobene Position gegenüber stehen, meiner Meinung nach. Willst Du das für Unsinnig erklären?
Im weiteren wäre natürlich die Frage, welche von beiden oder was sonst Kahnemann vertritt - eine Wertung, zu der ich mich ausdrücklich enthielt, bzw. in Abstinenz geübt hab. So wie’s ausschaut - dank Deiner Erläuterungen -, ist aber seine Sichtweise weder religiös noch naturwissenschaftlich fundiert, sondern schlicht an den Wertvorstellungen des psychisch kranken Gesellschaftsmenschen und entsprechend statistisch gewonnenen „Normalseins-“ bzw. Wohlfühl-Konzepten orientiert…
Hallo,
Interessante Wahrnehmungen, die Du da hast.
Die ich teile.
Die Frage lautet u.a.: „Was
versteht MAN unter ‚objective well-being‘“,
Nein. Die Frage hieß:
kann mir jemand erklären, was man unter „objective
well-being“ im Vergleich zu „subjetive well-being“
nach Kahnemann versteht?
(meine Hervorhebung)
Das man sich selbst etwas unter objective and subjective well-being vorstellen kann, wenn man des Englischen einigermaßen mächtig ist, versteht sich ja fast von selbst. Es war aber konkret auf diesen Autor bezogen gefragt.
zunächst die naturwissenschaftlich fundierte und religiös
abgehobene Position gegenüber stehen, meiner Meinung nach.
Willst Du das für Unsinnig erklären?
Im Bezug auf die Frage: auf jeden Fall.
Gruß
Elke
Das man sich selbst etwas unter objective and subjective well-being vorstellen kann, wenn man des Englischen einigermaßen mächtig ist, versteht sich ja fast von selbst. Es war aber konkret auf diesen Autor bezogen gefragt.
Das auch, ja. Dem Titel nach aber wird, bevor das spezielle Begehren erscheint, nach einer allgemeinen Definition gefragt: 'Was versteht man". Das ist auch sehr konstruktiv so, dass man zunächst einmal allgemein definiert haben möchte, wovon dann im Speziellen die Rede ist…
Interessante Wahrnehmungen, die Du da hast.
Die ich teile.
Na, dann seit Ihr ja jetzt schon zwei Kandidaten mit einem mir nicht recht nachvollziehbaren Denken.
zunächst die naturwissenschaftlich fundierte und religiös abgehobene Position gegenüber stehen, meiner Meinung nach.
Willst Du das für Unsinnig erklären?
Im Bezug auf die Frage: auf jeden Fall.
Fein. Und wie würdest Du Deine spannende Meinung begründen? Wenn Du der Ansicht sein solltest, dass man sich gegenüber den Äußerungen sowohl allgemein aller Menschen als auch eines Autors im besonderen nicht fragen soll, ob sie naturwissenschaftlich fundiert, religiös abgehoben, oder sonstwo versponnen wären, dann würde mich auch nicht weiter wundern, hier demnächst Dein Glaubensbekenntnis serviert zu finden…
Hallo,
ich kann mich nur wiederholen: es war in Bezug auf einen speziellen Autor gefragt.
Wenn ich frage, was Freud unter z.B. dem „Es“ verstanden hat, brauche ich auch keine Antwort, dass das ein Personalpronomen im Deutschen ist.
Gruß
Elke
ich kann mich nur wiederholen: es war in Bezug auf einen speziellen Autor gefragt.
Ja, und wie gesagt dem Titel nach, nach „Was versteht man“. Und was im speziellen von Kahnemann zu halten sein könnte, habe ich ja dargelegt, nachdem Candide freundlicher Weise ein paar Infos zusammengegoogelt hat, also: Was willst Du eigentlich?
Wenn ich frage, was Freud unter z.B. dem „Es“ verstanden hat, brauche ich auch keine Antwort, dass das ein Personalpronomen im Deutschen ist.
Ach was. Und was wäre im Deutschen das „objective well-feeling“?
ich kann mich nur wiederholen: es war in Bezug auf einen speziellen Autor gefragt.
Ja, und wie gesagt dem Titel nach, nach „Was versteht man“.
Und falls es dir schon aufgefallen ist, hat die Betreffzeile eine Begrenzung der Zeichenanzahl. Deshalb schreibt man dann im Text genauer was man wissen will.
Und was im speziellen von Kahnemann zu halten sein könnte,
Nein, du hast keine Ahnung von dem Mann.
Wenn ich frage, was Freud unter z.B. dem „Es“ verstanden hat, brauche ich auch keine Antwort, dass das ein Personalpronomen im Deutschen ist.
Ach was.
Genau: Ach was - das habe ich gedacht, als ich dein erste Antwort las.
Und was wäre im Deutschen das „objective
well-feeling“?
Keine Ahnung. Den Ausdruck „well-feeling“ gibts im Englischen nämlich gar nicht (Gewehr-Schuss-eigener Fuss).
Solltest du den Begriff „well-being“ meinen, der im Ursprungsposting angesprochen ist, so kann man den mit „Wohlbefinden, Wohlergehen“ aber auch „Gesundheit“ übersetzen. Wie Kahnemann das definiert, weiß ich nicht, weshalb ich mich in der Beantwortung der Frage zurückgehalten habe.
Elke
Solltest du den Begriff „well-being“ meinen, so kann man den mit „Wohlbefinden, Wohlergehen“ aber auch „Gesundheit“ übersetzen.
Danke, das fand ich auch.
Wie Kahnemann das definiert, weiß ich nicht…
…du hast keine Ahnung von dem Mann.
Interessante Kombination. Ich warte jetzt mal lieber auf Kritik von Seiten derer, die Ahnung haben wie Kahnemann das definiert, falls er es überhaupt getan hat. Wenn ja, könnte es als ein Indiz für seine „wissenschaftliche“ Herangehensweise gewertet werden…