Was war Mohammeds Ausgangsreligion?

Mich würden die wichtigsten Lebensabschnitte von Mohammed
interessieren.
Allah ist der barmherzige Gott. Warum sind aber gerade die, die sich
auf ihn berufen so unbarmherzig?

Mich würden die wichtigsten Lebensabschnitte von Mohammed
interessieren.

Er soll seinen Background bei den „Hanifen“ gehant haben, einer monotheistischen Gruppierung in Mekka.
Mohammed verlor als Junge seine Eltern, wurde von Familienmitgliedern großgezogen, wurde Kaufmann, heiratete später seine Arbeitgeberin, eine verwitwte Kauffrau. Als angeblich nachdenklicher und zurückgezogener Mann wurde er während einer Meditation in einer Höhle von Allah durch den halluzinierten Gabriel aufgefordert, Allahs Wort den Menschen zu bringen. Er soll dann „stückweise“ Eingebungen gehabt haben, besondere Zustände, in denen er den Koran empfangen und wiedergeben hat. Aufgeschrieben haben ihn Gefolgsleute, wann genau ist nicht bekannt. Mohammed verließ Mekka, um in Medina eine Stellung als Stadthalter anzunehmen, kehrte später nach Mekka zurück um dort eine alte PIlgerstätte die Kaaba wiederzubeleben bzw. dem von ihm verkündeten Glauben zu widmen. Woher der neue Glauben seine Überzeugungskraft nahm, ist mir nicht bekannt, aber durch Mohammed wurde wohl erstmalig so etwas wie eine verbindliche Religion inclusive der für sie typischen Regeln, Normen, Verhaltensvorschriften etabliert. Wobei Mohammeds (des KOran) Äußerungen zu Frauen, die uns heute so archaisch vorkommen, damals wohl eine echte Verbesserung darstellten…

Es war zwas nicht Deine explizite Frage, aber hinter diesen beiden LInks finden sich 2 Artikel zur Entstehung des Koran, die ich sehr aufschlußreich fand:

http://zeus.zeit.de/text/2003/21/Koran

http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/kultu…

Allah ist der barmherzige Gott. Warum sind aber gerade die,
die sich
auf ihn berufen so unbarmherzig?

Das ist eher POlitik als Religion. Und im Namen „des Herrn Jesus Christus“ sind geschichtlich derart viele und üble Taten ausgeführt worden und werden es noch (meines Wissens beruft Bush sich auch auf eben diesen…), dass man annehmen muss, es geht nicht um Gott oder Allah sondern eben um LAnd, MAcht, Ressourcen…Und Religion ist halt ein geeignetes MIttel um den Unterschied zwischen „uns“ und „denen“ zu betonen und aus der Verschiedenheit dann weiß der Geier welche perversen Rechte abzuleiten. Sorry für die Polemik…

dalga

Mich würden die wichtigsten Lebensabschnitte von Mohammed
interessieren.
Allah ist der barmherzige Gott. Warum sind aber gerade die,
die sich
auf ihn berufen so unbarmherzig?

Ist das beim so genannten christlichen Gott denn anders??

Im Namen keiner anderen Religion wurden so viele Kriege geführt. So viele Menschen getötet ! Ganze Völker ausgerottet!

Die christliche Religion ist die blutrünstigste Religion aller Zeiten!

Die Moslems sind nur etwas zurück in ihrer Entwicklung. Sie sind dort, wo wir, die so genannten Christen, während des 30jährigen Krieges waren.

Nur, weil unsere Religion so langsam einschläft, ist sie jetzt nicht mehr so gefährlich. Das heißt, wenn Herr Busch so weiter macht, überholt er die Moslems noch.

mfgConrad

Hallo,

Mich würden die wichtigsten Lebensabschnitte von Mohammed
interessieren.

Er soll seinen Background bei den „Hanifen“ gehant haben,
einer monotheistischen Gruppierung in Mekka.
Mohammed verlor als Junge seine Eltern, wurde von
Familienmitgliedern großgezogen, wurde Kaufmann, heiratete
später seine Arbeitgeberin, eine verwitwte Kauffrau. Als
angeblich nachdenklicher und zurückgezogener Mann wurde er
während einer Meditation in einer Höhle von Allah durch den
halluzinierten Gabriel aufgefordert, Allahs Wort den Menschen
zu bringen. Er soll dann „stückweise“ Eingebungen gehabt
haben, besondere Zustände, in denen er den Koran empfangen und
wiedergeben hat. Aufgeschrieben haben ihn Gefolgsleute, wann
genau ist nicht bekannt. Mohammed verließ Mekka, um in Medina
eine Stellung als Stadthalter anzunehmen, kehrte später nach
Mekka zurück um dort eine alte PIlgerstätte die Kaaba
wiederzubeleben bzw. dem von ihm verkündeten Glauben zu
widmen. Woher der neue Glauben seine Überzeugungskraft nahm,
ist mir nicht bekannt, aber durch Mohammed wurde wohl
erstmalig so etwas wie eine verbindliche Religion inclusive
der für sie typischen Regeln, Normen, Verhaltensvorschriften
etabliert. Wobei Mohammeds (des KOran) Äußerungen zu Frauen,
die uns heute so archaisch vorkommen, damals wohl eine echte
Verbesserung darstellten…

Cool, ich hätte nicht gedacht, dass man das so kurz fassen kann. Respekt.

Es war zwas nicht Deine explizite Frage, aber hinter diesen
beiden LInks finden sich 2 Artikel zur Entstehung des Koran,
die ich sehr aufschlußreich fand:

http://zeus.zeit.de/text/2003/21/Koran

http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/kultu…

Das Problem an diesen Interpretationsversuchen ist, dass es so einige Stellen im Koran gibt, an denen ganz klar davon gesprochen wird, dass er auf arabisch ist:
(13,37) „Und so sandten Wir ihn als Richtschnur in arabischer Sprache hinab…“
(12,2) „Siehe, Wir haben ihn hinabgesandt, in arabischer Sprache vorgetragen, damit ihr es begreift.“
(46,12) „Aber vor ihm gab es das Buch Moses, eine Richtschnur und eine Barmherzigkeit. Und dies ist ein Buch, das es (die Thora) in arabischer Sprache bestätigt, um die Übeltäter zu warnen und als frohe Botschaft für die Rechtschaffenen.“

Gruss, Omar Abo-Namous

Hallo,

Allah ist der barmherzige Gott. Warum sind aber gerade die,
die sich
auf ihn berufen so unbarmherzig?

Wen meinst du?

Gruss, Omar Abo-Namous

oT: Submission von Theo van Gogh

Hier ein Artikel:
http://zeit.de/2004/47/submission_online

und hier der Film:
http://www.ifilm.com/ifilmdetail/2655656

Warum sind aber gerade die,
die sich
auf ihn berufen so unbarmherzig?

ohweia. das ist einer der klassischen fehlschlüsse.

fast jeder moderne selbsmordterrorist ist moslem. aber nicht jeder moslem ist ein selbstmordterrorist.

datafox

Mich würden die wichtigsten Lebensabschnitte von Mohammed
interessieren.
Allah ist der barmherzige Gott. Warum sind aber gerade die,
die sich
auf ihn berufen so unbarmherzig?

Moin, moin Alexander,

es ist etwas verwirrend: erst willst Du etwas von Mohammeds Ausgangsreligion wissen, dann über seine Biographie und endlich rutschst Du ab in die Religionskritik.

An der Diskussion des letzteren werde ich mich nicht beteiligen; nicht, weil ich an der Religion - auch der meinen - nichts zu kritisieren hätte, sondern weil hier in aller Regel die alten immer gleichen Vorurteile abgesondert werden. Da kannst du reden, wie du willst - es hilft nichts.

Über den Werdegang Mohammeds hast Du ja schon was zu lesen bekommen.

Nun zur Ausgangsreligion: es gibt eine Reihe von Anhaltspunkten dafür, daß Mohammed in seiner Frühzeit mit Christen mindestens in Berührung gekommen ist, wenn er nicht sogar selbst einer christlichen Gemeinde angehörte. Im Koran sind nämlich etliche Stellen zu finden, die sich auf altchristliche Hymnen zurückführen lassen. Ein sehr lesenswertes Buch dazu ist:
Christoph Luxenberg, Die syro-aramäische Lesart des Koran - ein Beitrag zur Entschlüsselung der Koransprache

Dann hat Günter Lüling eine Reihe von Aufsätzen und Büchern veröffentlicht, in denen er Mohammed einer arianisch-christlichen Gemeinschaft zuordnet. Seine Schriften gibt’s aber nicht im Buchhandel, sondern nur bei ihm selber. Über Google wirst Du ihn finden.

In manchen Suren (13, 39; 43, 3) bezeichnet der Koran die Bibel als „Mutter der Schrift“. Die Übertragung ins Arabische soll dem Zweck dienen, den Gottesfürchtigen die Botschaft zu verkündigen (19, 97), und 42, 51 macht noch einmal deutlich, daß sich der Koran nicht als neue Offenbarung versteht.

Ich denke, man kann einen christlichen Hintergrund bei Mohammed durchaus voraussetzen.

Gruß - Rolf

Hallo,

Nun zur Ausgangsreligion: es gibt eine Reihe von
Anhaltspunkten dafür, daß Mohammed in seiner Frühzeit mit
Christen mindestens in Berührung gekommen ist, wenn er nicht
sogar selbst einer christlichen Gemeinde angehörte.

In der arabischen Halbinsel haben keine christlichen Gemeinden existiert. Es gab vereinzelt Christen (auch in Mekka), allerdings waren das keine nennenswerten Zahlen. Ganz anders verhielt es sich mit Juden. Die gab es tatsächlich und waren als jüdische Clans bekannt.

Im Koran
sind nämlich etliche Stellen zu finden, die sich auf
altchristliche Hymnen zurückführen lassen. Ein sehr
lesenswertes Buch dazu ist:
Christoph Luxenberg, Die syro-aramäische Lesart des Koran -
ein Beitrag zur Entschlüsselung der Koransprache

Nochmal hier: Das Buch ist nur in die Schlagzeilen gekommen, weil es davon spricht, dass es im Paradies keine Jungfrauen gibt. Dass der Koran aber in arabischer Sprache ist, sollte selbstverständlich sein, da es selbst das sagt. Für jemanden, der nicht daran glaubt, ist das natürlich eine vollkommen andere Geschichte.

Dann hat Günter Lüling eine Reihe von Aufsätzen und Büchern
veröffentlicht, in denen er Mohammed einer
arianisch-christlichen Gemeinschaft zuordnet. Seine Schriften
gibt’s aber nicht im Buchhandel, sondern nur bei ihm selber.
Über Google wirst Du ihn finden.

Der Vorwurf ist übrigens nicht neu. Tatsächlich versteht sich der Islam als eine Vollendung der beiden Religionen Judentum und Christentum. Auf der anderen Seite hätte Mohammad (sas) alles bei Christen abgeguckt, wären ihm ja zuallererst Christen gefolgt, was sie nicht taten.

In manchen Suren (13, 39; 43, 3) bezeichnet der Koran die
Bibel als „Mutter der Schrift“.

Kannst du mir bitte die Quelle für deine Interpretation geben?
(13,38-39) „38. Und wahrlich, Wir entsandten Gesandte schon vor dir und gaben ihnen Gattinnen und Nachkommenschaft. Kein Gesandter konnte aber ohne Allahs Erlaubnis Wunder wirken. Jedes Zeitalter hat sein Buch. 39. Allah löscht aus oder bestätigt, was Er will, und bei Ihm ist die Quelle der Offenbarungen.“

Ich schätze du meinst die Quelle der Offenbarung, aber die ist ja bei Gott, von der Bibel war im Vers 38 die Rede u.a… Also bitte weiter erklären.

Ich denke, man kann einen christlichen Hintergrund bei
Mohammed durchaus voraussetzen.

Das denke ich nicht. Gründe siehe oben. Welcher Gemeinde soll er denn angehört haben?

Gruss, Omar Abo-Namous

Warum sind aber gerade die,

die sich
auf ihn berufen so unbarmherzig?

Hallo Alexander!
Ich finde Deine Frage durchaus berechtiugt angesichts der gegenwärtigen Weltsituation und ich finde die bisherigen Antworten dazu eigentlich recht unbefruedigend und großenteils ausweichend.
Die Diskrepanz, die Du da ansprichst, fällt jedem unbefangenen Betrachter auf. Also lass Dich nicht von sophistischen Antworten von Deiner Fragestellung abbringen.
Offenbar sind ja -wenn wir jetzt nur die 5 oder 6 Weltreligionen betrachten- nicht alle gleichermaßen in der Lage, soviele Fanatiker und Massenmörder auf den Plan zu rufen. Das haben bis jetzt zwei geschafft: Das Christentum, welches seine „Pubertät“ anscheinend hinter sich hat (Mittelalter) und der Islam, der ja die jüngste der großen Religionen ist.
Deine Frage, die ich leicht modifizieren darf, ist also folgende: Was im Islam macht so viele Menschen zu Fanatikern?
Gruß, Branden

christliche Gemeinden in Arabien
Hallo Omar

In der arabischen Halbinsel haben keine christlichen Gemeinden
existiert. Es gab vereinzelt Christen (auch in Mekka),
allerdings waren das keine nennenswerten Zahlen.

Wie definierst du Gemeinden?
In Jubail am arabischen Golf gibt es eine Kirchenruine, die
aus dem 3. Jahrhundert stammen soll (Angaben sind vage,
weil die Saudis die Existenz offiziell leugnen - das Gelaende
ist eingezaeunt, aber hinten ist ein Loch im Zaun, das Wissen
um diese paar Mauern wird von Expats hinter vorgehaltener
Hand weitergegeben). Immerhin gab es also eine Gemeinde,
die es sogar zu einer Kirche gebracht hat (das ist fuer
Mohammed natuerlich nicht interessant, weil er, so weit
ich weiss, nie auf der oestlichen Seite der arabischen
Halbinsel war).

Gruesse
Elke

Hi Conrad!

Im Namen keiner anderen Religion wurden so viele Kriege
geführt. So viele Menschen getötet ! Ganze Völker ausgerottet!

Die christliche Religion ist die blutrünstigste Religion aller
Zeiten!

Ääähhh…Die aztekische Religion? Die altassyrische Religion? Die Religion der Shang? Die christliche Religion mag blutrünstiger erscheinen, weil sie neben dem Judentum und dem Hinduismus eine der ältesten Religionen ist und sich im Unterschied zu diesen weltweit verbreitet hat, was naturgemäß die Chancen für Untaten erheblich vergrößert…

Die Moslems sind nur etwas zurück in ihrer Entwicklung. Sie
sind dort, wo wir, die so genannten Christen, während des
30jährigen Krieges waren.

ZURÜCK?? Was hast du für ein Bild von Religionen, Kulturen, Geschicte? Ein „religions-darwinistisches“? Deiner Argumentation zufolge müssten die Moslems zu Zeiten des 30jährigen Krieges irgendwo in der religiösen Ursuppe rumgeschwommen sein, wenn sie jetzt „noch“ in einemZustand sind, der dem Christentum gegenüber „zurück“ ist. Die Moslems waren den Christen laaaange Zeit so was von voraus und sind auch jetzt noch nicht hintendran, nur weil es ein paar Fanatiker gibt, deren Geschrei so laut ist, dass es in der ganzen Welt gehört wird!

Nur, weil unsere Religion so langsam einschläft, ist sie jetzt
nicht mehr so gefährlich. Das heißt, wenn Herr Busch so weiter
macht, überholt er die Moslems noch.

Dagegen verwehre ich mich allerenergischstens!!!
Bush steht für Bush und was er macht auch, aber in gar keinem Fall für „die christliche Religion“!! (allenfalls für eine Strömung innerhab der US-amerikanischen Protestanten) Ich betrachte Bush auch as Unglücksfall der Geschichte, aber mit solchen Äußerungen schießt du weit über´s Ziel hinaus…Mal ganz davon abgesehen, daß du damit „die Moslems“ in aller Welt gröblichst beleidigen dürftest… (s.o.)

VG
Christian

Semitistik

Hallo Rolf,

Im Koran
sind nämlich etliche Stellen zu finden, die sich auf
altchristliche Hymnen zurückführen lassen. Ein sehr
lesenswertes Buch dazu ist:
Christoph Luxenberg, Die syro-aramäische Lesart des Koran -
ein Beitrag zur Entschlüsselung der Koransprache

Das Buch ist in aufgeklärten Kreisen heutzutage kein Thema mehr. Es wurde von einem fundamentalistischen libanesischen Christen unter Pseudonym geschrieben und wurde bereits von Kennern des Alt-Aramäischen und insbesondere von (keine Sorge: nicht-muslimischen) Wissenschaftlern der Semitistik einhellig geradezu in der Luft zerrissen.

Gruß,

Mohamed.

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Hallo!

Ganz anders
verhielt es sich mit Juden. Die gab es tatsächlich und waren
als jüdische Clans bekannt.

Nicht nur das. Im Jemen gab es zur Zeit Mohammeds ein jüdisches Königreich, das den Handel auf dem Roten Meer beherrschte (der dortige König war mitsamt seinem Volk konvertiert)! Es beherrschte auch den Karawanenhandel ganz Arabiens - die Handelsstadt Mekka gehörte zu diesem Königreich. Auch zu den christlichen Königreichen Ghassan und Hira im Norden der Halbinsel, die dort als Vasallenkönigreiche von Byzanz bzw. der Sassaniden existierten, dürfte der Großhändler Mohammed recht intensive Beziehungen gehabt haben. Mohammed selber war ursprünglich wohl Anhänger der beduinischen Naturreligion, die wohl von einem Mondgott dominiert wurde. Bei all den internationalen Beziehungen der damaligen Araber machte sich eine generelle Unzufriedenheit mit der eigenen , recht primitiven Religion breit, was dazu führte, dass sich die Araber recht intensiv mit dem Thema Religion beschäftigten. Auch Mohammed tat das offensichtlich…

VG
christian

Hallo Branden,

Ich finde Deine Frage durchaus berechtiugt angesichts der
gegenwärtigen Weltsituation und ich finde die bisherigen
Antworten dazu eigentlich recht unbefruedigend und großenteils
ausweichend.
Die Diskrepanz, die Du da ansprichst, fällt jedem unbefangenen
Betrachter auf. Also lass Dich nicht von sophistischen
Antworten von Deiner Fragestellung abbringen.
Offenbar sind ja -wenn wir jetzt nur die 5 oder 6
Weltreligionen betrachten- nicht alle gleichermaßen in der
Lage, soviele Fanatiker und Massenmörder auf den Plan zu
rufen. Das haben bis jetzt zwei geschafft: Das Christentum,
welches seine „Pubertät“ anscheinend hinter sich hat
(Mittelalter) und der Islam, der ja die jüngste der großen
Religionen ist.
Deine Frage, die ich leicht modifizieren darf, ist also
folgende: Was im Islam macht so viele Menschen zu Fanatikern?

Es ist nicht der Islam, der so viele Menschen zu Fanatikern macht. Es sind die Situationen, in die Menschen kommen!

Als Beweis dafür reicht eigentlich die Mehrheit der islamischen Geschichte. Aber auch heute kann man diese Effekte sehen:

Vergleich den deutschen Otto-Normalmuslim mit einem Muslim aus Palästina und du wirst merken, dass der aus Palästina (vorsichtig ausgedrückt) sehr viel über die Pflicht eines Muslim weiss, sein Land zu verteidigen, während der deutsche Muslim sehr viel auf gemeinschaftliche und soziale Arbeit setzt. Vergleiche einen gläubigen Muslim aus dem Qatar mit einem gläubigen Muslim aus Afghanistan, man wird pauschal ausgedrückt merken, dass der aus dem Qatar bspw. das Eigentumsrecht, die Almosen und den Handel im Islam hervorhebt, während der Muslim aus Afghanistan sich auf den Kampf gegen die Besatzung, gegen das Unrecht „spezialisiert“ hat.

In allen Fällen ist der Islam derselbe! Noch ein Beispiel: die meisten Muslime aus dem nahen Osten würden auf eine Frage nach ihrer Einstellung zu Juden mit Abneigung reagieren. Sie werden sogar geschichtliche und religiöse Ereignisse dafür heranziehen. Aber richtet sich der Islam gegen Juden? Nein, denn Juden wie alle anderen Menschen konnten mehrere Jahrhunderte lang friedlich in einem islamischen Reich leben.

Deshalb ist die Frage weiter oben nicht gerechtfertigt.

Gruss, Omar Abo-Namous

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Allah ist der barmherzige Gott. Warum sind aber gerade die,
die sich auf ihn berufen so unbarmherzig? Wen meinst du?

Omar Abo-Namous: War das ein Wtz? Du musst mal deinen Fernseher
einschalten. Handelt die Al Kaida im Namen eures barmherzigen Gottes?
Ich bin mir bewusst, das die Christen im Namen ihres Gottes die
abscheulichsten Verbrechen gegen die Muslime begannen haben. Doch das
Christentum hat erkannt, dass das Sünde war. Der new born Christian
Bush hat zwar das irakische Volk vom Oberteufel Saddam befreit, doch
nur weil es ein gutes Geschäft ahnte. Doch was machen muslimische
Soldaten in Daffour? Sie töten und sie vergewaltigen. Hat denn Allah
seine Krieger nicht unter kontrolle? Wo ist die große Barmherzigkeit
Allahs. Ums aber klar gesagt zu haben: Der Christengott hat seine
Krieger auch noch nie unter seiner Kontrolle gehabt. Allah und der
Christengott passen einfah nicht auf. Ich frage mich: Wer ist der
Erfolgreichere Gott. Allah? In seinem Namen wurde eine gute Frau
umgebracht, die den Ärmsten der Armen im Irak ihre Liebe und Fürsorge
gab. Und die Muslime schweigen. Oh Omar, du willst wissen wen ich
meinte, die Allah bespucken? Du beleidigst mich.

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Mich würden die wichtigsten Lebensabschnitte von Mohammed
interessieren.
Allah ist der barmherzige Gott. Warum sind aber gerade die,
die sich
auf ihn berufen so unbarmherzig?

es ist etwas verwirrend: erst willst Du etwas von Mohammeds
Ausgangsreligion wissen, dann über seine Biographie und
endlich rutschst Du ab in die Religionskritik.

Ach Rolf,
das sind drei Fragen und Fragen müssen doch nicht abgestimmt werden.
Was bringt Menschen dazu, die sich auf Allah den barmhherzigen
berufen, so unbarmherzig zu sein? Gut, hier im Forum wurde ich auf
diese Frage zurückgefragt, wen ich da meine: Ich meine die Unmenschen
von Al Kaida & Co., die den Namen ihres geliebten Gottes so mit Dreck
bewerfen. Ich habe sie bewundert, die Muslime, für ihre Kunst und für
ihre Menschlichkeit. Doch jetzt schreien die Unwürdigsten der
Muslime. Voller Zweifel bin ich. Ist das das Benehmen einer großen
Religion? Übrigens: Die christlichen Kreuzritter waren üble
Mordgesellen, die hoffentlich Gottes Zorn zu spüren bekommen - mit
euren Religionsverbrechern Osama & Co.

…in aller Regel die alten immer gleichen Vorurteile abgesondert

werden.
Na, dann mach mal klar, dass die Morde, die in Gottes Namen geschahen
alte Vorurteile sind. Haben die Christen das Gebot gebrochen: Du
sollst nicht töten?

hALLO oMAR

Es ist nicht der Islam, der so viele Menschen zu Fanatikern
macht. Es sind die Situationen, in die Menschen kommen!

Menschen aus andeen Kulturen und Religionen, die in ähnlichen schwierigen Verhältnissen leben, bomben sich nicht den Weg frei. Z.B. die Mehrhet der Hindus und der Buddhisten gehen weitaus pazifistischer mit diesen Problemen um.

der aus Palästina

(vorsichtig ausgedrückt) sehr viel über die Pflicht eines
Muslim weiss, sein Land zu verteidigen

Vorsichtig ausgedrückt?? Bomben wahllos in Restaurants und Diskos zu tragen und überall Gemetzel auszulösen, hat für mich (ebenfalls vorsichtig ausgedrückt) wenig mit Verteidigung zu tun.

In allen Fällen ist der Islam derselbe!

Wenn es so ist, dann ist die oben abzulesende Befürchtung des Ausgangsposters noch mehr zu verstehen!

Gruß, Branden

Allah ist der barmherzige Gott. Warum sind aber gerade die,
die sich auf ihn berufen so unbarmherzig? Wen meinst du?

Omar Abo-Namous: War das ein Wtz? Du musst mal deinen
Fernseher
einschalten.

Genau den will ich liebend gerne ausgeschaltet lassen. Auch als eine Empfehlung an dich.

Handelt die Al Kaida im Namen eures barmherzigen
Gottes?

Nein.

Gruss, Omar Abo-Namous

Handelt die Al Kaida im Namen eures barmherzigenGottes?

Nein.

Warum lese ich das nur hier? Warum habe ich noch keine Stellungnahme
der Musime gelesen: Das was Osama im Namen Gottes tut, ist ein
Verbrechen.
Wenn ich mit Muslimen dieses Problem bespreche, wird mir immer sehr
eifrig erklärt, das dies sehr unislamisch sei. In Deutschland wächst
das Unverständnis dieser Untaten.