Was wird hier angepflanzt ?

Wer ist denn mal richtiger Bauer hier und kann mir sagen was das ist ???

An dem Feld fahre ich immer vorbei wenn ich zu meinen Schwiegereltern fahr und jedes mal frage ich mich was das sein kann :wink:)

das ist auch komplett eingezäunt !!!

Bild ist im LINK:
http://www.abload.de/img/2012-12-0111.08.20lcuz8.jpg

Hopfen!

in Norddeutschland ??? Niedersachsen ???

Keine Ahnung, wo das ist. Ich bin mir grad nicht ganz sicher, ob es Hopfen ist, weil ich dei komischen „Bäumchen“ an den Stangen vorher nicht gesehen habe. Aber das ganze Arrangement mit den Spanndrähten erinnert mcih an Hopfenpfelder, die ich bisher gesehen habe.

Moin,

Hopfen!

wächst der seit neuestem auf Bäumen?

Wozu die grauen Stangen gut sind, mag der Geier wissen, an den Bambusstäben sind jedenfalls Bäumchen angebunden. Ohne Laub schlecht zu sagen, könnte nach der Figur Apfel sein.

Gruß Ralf

Doppelnutzung.
Wahrscheinlich, wie schon gesagt Apfel/Hopfen. Garnicht unüblich.
MfG

Tatsächlich? Die Obstbäume unter dem Hopfen bekommen genug Licht? Kann ich mir kaum vorstellen. Die Hopfenfelder, die ich so im Sinn habe, wirken nämlich wie dichte Urwälder.

Spalierobst
Moin!
Also ganz sicher wächst da kein Hopfen, auch nicht in Verbindung mit Obst.
Das ganze sieht viel zu niedrig aus. Vergleiche mal die Bilder(Traktor zum Größenvergleich ist teilweise drauf)

Meiner Meinung nach ist das Spalierobst, ist ein bißchen schlecht zu sehen, welche Drähte zum Zaun gehören und welche zu den Rankgerüsten.

Grüße
kernig

Wir können ja noch ein bisschen spekulieren, wie wäre es mit Bohnen?
An Spalierobst glaube ich nicht so ganz. Oder doch, die Zweige gehen nur nach rechts und links soweit man es sehen kann.
Schade, wir werden es nicht erfahren. :frowning: Hi Barbara Du hast ja einen urigen Platzhalter in Deiner Vika,toll!
aria

Hi Barbara Du hast
ja einen urigen Platzhalter in Deiner Vika,toll!

Ich mache ab und zu in Zamonien Urlaub :wink:.

Hallo,

Hopfen? absoluter Schmarrn.
Das sind genau die Pflanzstäbe, Verdrahtungen und jungen Apfelbäumchen, die hier in den südlichen Niederlanden (Limburg)zu tausenden stehen.
Gruß
Nastaly

Servus,

Äpfel und Hopfen gedeihen nicht auf dem selben Garten, in einem Hopfengarten ist ab Juni, wenn der Hopfen oben ist, in zwei Meter Höhe dichter, tiefer Schatten. Außerdem würden die Hopfenstöcke bei der Ernte die Äpfel gänzlich zusammendreschen. Ich habe als Azubi haufenweise Hopfen eingefahren, und stand dabei immer als vorderer Mann auf dem Wagen, weil ich nicht die Kraft zum Herunterreißen der Stöcke hatte, die der hintere Mann braucht. Schon nach einer Woche der dreiwöchigen Kampagne sprach ich mein Bild im Spiegel mit dem Osterlied „O Haupt voll Blut und Wunden“ an - es wäre auch unabhängig vom fehlenden Licht völlig unsinnig, Äpfel unter Hopfen zu pflanzen.

Außerdem wird Hopfen je nach Erziehung ungefähr sieben Meter hoch. In der Versuchsanstalt Straß bei Tettnang wurde vor einigen Jahren mit einer niedrigeren Erziehung von Hopfen zur Erleichterung mechanisierter Ernte experimentiert - ohne brauchbare Ergebnisse.

Schöne Grüße

Dä Blumepeder

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Servus,

Bohnen sind einjährig, mit Ausnahme der in D bloß im Oberrheinklima gedeihenden Helmbohne Lablab purpureus, die nicht gewerblich angebaut wird, sondern bloß von Liebhabern.

Und Lablab sehen aus wie Stangenbohnen, es gibt keine Lablab-Bäume oder -Sträucher, wie sie auf dem Bild zu sehen sind.

Schöne Grüße

Dä Blumepeder

Hi
das sind frisch gepflanzte obstbäumchen (Apfel?)
und die grauen Stangen mit der „Oberleitung“ sind zum Aufspannen von Hagelnetzen

Gruss

M@x

Servus,

wenn Dir ein Gehilfenbrief in Landwirtschaft plus ein Diplom in Agrarwissenschaften für einen „richtigen Bauern“ ausreicht:

Es geht hier garantiert nicht um Hopfen, Hopfengärten sehen völlig anders aus, und von den Hopfenstöcken selbst sieht man um diese Jahreszeit bis April nichts mehr.

Die üblichen Stein- und Kernobstsorten kommen auch nicht in Frage, die werden heute als Spindelbusch erzogen.

Allenfalls möglich wären Sauerkirschen, die sehr empfindlich auf Schnitt sind und daher nicht als Spindelbusch erziehbar sind. Bei denen würde man aber kaum so viele Leittriebe auf so dichtem Raum stehen lassen, wie im Bild zu sehen sind. Ob bei Sauerkirschen in den letzten Jahren solche Erziehungsformen eingeführt worden sind, um die Kultur früh in Ertrag zu bringen und eine leichte vollmechanisierte Ernte zu ermöglichen, weiß ich allerings nicht - auszuschließen ist das nicht.

Ich tippe aber eher auf Kiwi; es gibt bei Kiwi immer mehr Sorten, die an deutsches Klima angepasst sind. Möglich sind auch andere selten angebaute Fruchtkulturen, die mit der gezeigten Erziehung leichter mechanisierbar gemacht werden sollen, z.B. Sanddorn oder Holunder.

Um das zu verifizieren, wäre ein Foto nützlich, das mehr Details zu den Pflanzen zeigt, die in der Kultur stehen (Knospen, Rinde etc.).

Schöne Grüße

Dä Blumepeder

Servus,

Äpfel mit acht bis zehn Leittrieben auf derartig engem Raum?

Das glaube ich nicht.

Hagelnetze lassen sich übrigens mit viel geringerem Aufwand spannen.

Schöne Grüße

Dä Blumepeder

Hi,
bei Apfel hab ich ja ein Fragezeichen dahinter gemacht
was käme denn dann in Frage?

und Hagelnetze gibts so viel verschiedene Arten
siehe google Bilder Hagelnetze

Gruss

M@x

Servus,

einige Mutmaßungen habe ich an anderer Stelle in diesem Thread geäußert. Um Genaueres sagen zu können, bräuchte man eine detailliertere Darstellung der Pflanzen.

Von den üblichen Kulturobstsorten kommen allenfalls Sauerkirschen in Frage; die Erziehung ist aber für alle üblichen Stein- und Kernobstsorten so ungewöhnlich, dass ich vermute, dass es sich um eine Nischenkultur handelt. Welche genau, ließe sich mit Glück bereits anhand der Knospen bestimmen.

Schöne Grüße

Dä Blumepeder

Hallo,

Bohnenstangen sind auch anders gesteckt.
Ich habe vor einigen Jahren in Richtung Mosel aber sowas gesehen. Allerdings waren die "Hopfen"stangen weit auseinander und es gab Zwischenpflanzung von kleinen Bäumchen. Soetwas auch bei Magdeburg mal erspäht.
Vielleicht hatte sich jemand etwas ausgedacht und erprobt.Dafür spräche auch in diesem Fall, dass es eingezäunt ist.Aber auch das nur vielleicht gegen Wildverbiss.
Ich weiss aus meiner Zeit in Hessen, das oft probiert wurde.Auch im Kleinen kann man ja Erfolge erzielen. LG aria

Servus,

weder an der Mosel noch irgendwo in Hessen wird Hopfen angebaut; nur das Anbaugebiet Elbe-Saale käme in Frage. Mit welcher Kultur Du Hopfen verwechselst, kann ich mir nicht gut vorstellen: Hopfengärten sind so markant und typisch, dass man sie eigentlich nicht mit irgendwas anderem verwechseln kann.

Die Stahlseilbespannung in Hopfengärten, an der die Steigdrähte angebracht werden, die jeweils vom Drahten (ab Ende April) bis zur Ernte (Anfang September) im Garten verbleiben und jährlich erneuert werden, wird in sechs Meter Höhe angebracht.

Spindelbüsche in Obstanlagen werden je nach Sorte, Unterlage und Erziehung etwa zwei bis zweieinhalb Meter hoch. Außerdem haben Hopfen und alle Kern- und Steinobstarten so völlig unterschiedliche Ansprüche an die Bodenbearbeitung, dass man unweigerlich einer der beiden Kulturen schadete, wenn man sie zusammen kultivierte.

In einem Hopfengarten sieht es im Sommer ab Mitte Juli bis zur Ernte Anfang September ungefähr so aus: http://cms.tv-keh.de/Portals/3/Kultur%20und%20Geschi… (gezeigt ist hier eine Fahrgasse; die Reihenabstände innerhalb der Beete sind wesentlich enger).

Da hat ein Apfelbusch überhaupt keine Chance, Äpfel ausreifen zu lassen, und wegen der Beschattung wird er schon im ersten Sommer vergeilen - da kann man schneiden wie man will.

Schöne Grüße

Dä Blumepeder