Was wird nun aus uns?

Hi!

Ich zitiere hier teilweise aus: http://www.n-tv.de/2839384.html

(Zitat Anfang)

Wird Schröders „ruhige Hand“ nervös?

Jetzt ist amtlich, was zuvor schon viele Wirtschaftswissenschaftler prophezeit hatten: Deutschland schlittert in eine Rezession. Das hat Folgen - insbesondere für den Arbeitsmarkt: Die Zahl der Arbeitslosen könnte im Winter die Vier-Millionen-Marke wieder überschreiten. Wirtschaft und Politik sind auf der Suche nach Auswegen.

Doch einen Königsweg aus der Krise gibt es nicht. Ins Gespräch gebracht wird ein Vorziehen der nächsten Stufe der Steuerreform, aber auch Konjunkturprogramme sind für Viele kein Tabuthema mehr. So forderten etwa die Gewerkschaften ver.di, IG Metall und IG Bergbau, Chemie, Energie ein Vorziehen bzw. eine deutliche Erhöhung öffentlicher Investitionen.

Unter Zugzwang

Die Koalition sieht sich unter Zugzwang. Der Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Peter Struck, regte inzwischen an, die durch die Schuldentilgung frei werdenden Zinsersparnisse auch über 2003 hinaus zu investieren

Die Arbeitgeber dringen auf langfristige, niedrige Abschlüsse, die IG Metall hat dagegen bereits angekündigt, es müsse „kräftig Geld geben“. Fraglich ist, ob das Bündnis für Arbeit hier etwas ausrichten kann.

Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD). Schröders „Sparminister“ plant nach einem Bericht der „Berliner Zeitung“ inzwischen, seinen Konsolidierungskurs zu lockern.

(Zitat Ende, es wurde gekürzt)

Was passiert nun?
Werden die Sozis es schnallen und ihre verfehlte Steuer- und Wirtschaftspolitik korrigieren?
Ich fürchte nein.
Es gibt keine zukunftsfähigen Programme, noch nicht einmal tragfähige Ideen.

Es bleibt für jeden in diesem Land, der auf einen Arbeitsplatz in der freien Wirtschaft angewiesen ist, nur noch eine Hoffnung: nämlich daß sich die Union bis zur Wahl konsolidiert.

Grüße,

Mathias

Hi!

Was passiert nun?
Werden die Sozis es schnallen und ihre verfehlte Steuer- und
Wirtschaftspolitik korrigieren?

[…]

Es bleibt für jeden in diesem Land, der auf einen Arbeitsplatz
in der freien Wirtschaft angewiesen ist, nur noch eine
Hoffnung: nämlich daß sich die Union bis zur Wahl
konsolidiert.

Nun bleib mal ganz ruhig. :smile:

Es gibt nämlich keine Rezession in diesem Land, für die die Sozis oder sonst eine Partei (von PDS bis CSU) verantwortlich gemacht werden kann.

Schuld an der Rezession in Deutschland sind einzig und allein die Amerikaner. Schließlich haben sie uns ihre Wirtschaftssystem übergestülpt und nicht gefragt, ob wir es haben wollen. Dann haben die Amerikaner, wohl um endgültig die Weltherrschaft an sich zu reißen, selbst eine Rezession im eigenen Land herbeigeführt. Dabei ist doch bekannt, wenn die USA husten, hat der Rest der Welt Lungenentzündung. Außerdem ist eine wirtschaftliche weltweite Krise das probateste Mittel, unliebige Konkurrenz auszuschalten - immerhin gingen die USA aus der Weltwirtschaftskrise von 1929 (und folgenden Jahren) gweltweit gestärkt hervor. Selbst fremde Wirtschaftssysteme (z.B. der oligarchisch kontrollierte Ölmarkt, die Warentauschmärkte in den Basaren, sogar die kontrollierte Planwirtschaft des früheren Ostblocks) erleiden heftigste Einbrüche, wenn die US-Wirtschaft rezessiv ist.

Merke also: Die aktuelle Rezession in Deutschland ist die Folge der weltweiten wirtschaftlichen Verschwörung einiger Wirtschaftspolitiker in Washington, DC, um den Leuten zu zeigen, was passiert, wenn man nicht spurt. Es könnte natürlich auch ein Bill Gates dahinter stecken, als Rache, weil die Verkaufszahlen von Windows XP so schlecht sind. Oder George Udo-Ulrich (Dabbel-Ju) Bush, weil er dadurch die arabischen Basare in den Ruin treiben will.

Wie auch immer: es sind keinesfalls die deutschen Sozis. Und die Leute der Cyber-Demokratischen Union sind es auch nicht.

Und falls du mir nicht glaubst, dann warte nur ein Weilchen. Vermutlich wird jemand mit -le am Namensende die entsprechenden Publikationen über eine weltweite Verschwörung der Amerikaner schon noch herbeischaffen. Da bin ich mir ziemlich sicher.

Also ganz ruhig bleiben! :smile:)

Grüße
Heinrich

Uns gehts doch gut
Moin Mathias,

wo gehobelt wird, da fallen Späne.

Mir ist es immer noch lieber, der Staat spart und senkt seine Verschuldung, als dass Geld in die Wirtschaft gepumpt wird.

Begründung:

  1. Nur durch einen ausgeglichener Haushalt wird die Regierung auch wieder Handlungsfähig und kann irgendwann daran denken, die Steuern zu senken. (Du kannst nun mal nicht gleichzeigt Steuern senken und Ausgaben erhöhen, denn Ausgabe = Einnahmen oder Einnahem + Schulden). Wenn ich mir anschaue, dass Zinzahlungen für Schulden mittlerweile einen der größen Haushaltsposten ausmachen (übrigens noch durch die vorherrige Regierung verursacht), dann wirds mir übel.

  2. Geld in die Wirtschaft zu pumpen, ist kein Allerheilmittel (siehe Japan). Ausserdem ist die Arbeitslosigkeit häufig strukturell oder regional bedingt.

Fazit: Lieber kurzfristig eine kleine Rezession mit steigernder Arbeitslosigkeit in Kauf nehmen. Das hat in England funktioniert (unter Theatcher) und wird auch hier funktionieren, zumal die sozialen Folgen hier weitaus abgeschwächter sein dürften.

Ich hoffe nur, Eichel bleibt standhaft und die Gewerkschaften finden ein neues Betätigungsfeld auf dem Mond.

Auf die Union würde ich zur Zeit nicht mal ein Weichnachtsplätzchen setzen. Die haben nicht nur keinen Plan sondern auch keine gescheiten Leute, und das schon seit Jahren.

Gruss
Marion

Hi!

Was passiert nun?
Werden die Sozis es schnallen und ihre verfehlte Steuer- und
Wirtschaftspolitik korrigieren?

[…]

Es bleibt für jeden in diesem Land, der auf einen Arbeitsplatz
in der freien Wirtschaft angewiesen ist, nur noch eine
Hoffnung: nämlich daß sich die Union bis zur Wahl
konsolidiert.

Nun bleib mal ganz ruhig. :smile:

Ich bin ruhig, denn ich bin flexibel…

Es gibt nämlich keine Rezession in diesem Land, für die die
Sozis oder sonst eine Partei (von PDS bis CSU) verantwortlich
gemacht werden kann.

Da weißt Du mehr als ich.

Schuld an der Rezession in Deutschland sind einzig und allein
die Amerikaner. Schließlich haben sie uns ihre
Wirtschaftssystem übergestülpt und nicht gefragt, ob wir es
haben wollen.

Schwachsinn.

Dann haben die Amerikaner, wohl um endgültig die
Weltherrschaft an sich zu reißen, selbst eine Rezession im
eigenen Land herbeigeführt. Dabei ist doch bekannt, wenn die
USA husten, hat der Rest der Welt Lungenentzündung. Außerdem
ist eine wirtschaftliche weltweite Krise das probateste
Mittel, unliebige Konkurrenz auszuschalten - immerhin gingen
die USA aus der Weltwirtschaftskrise von 1929 (und folgenden
Jahren) gweltweit gestärkt hervor.

Dem steht die mittlerweile auch in den USA starke Exportorientierung entgegen. Man hängt an den Märkten, die man sich geschaffen hat…

Selbst fremde
Wirtschaftssysteme (z.B. der oligarchisch kontrollierte
Ölmarkt, die Warentauschmärkte in den Basaren, sogar die
kontrollierte Planwirtschaft des früheren Ostblocks) erleiden
heftigste Einbrüche, wenn die US-Wirtschaft rezessiv ist.

Stimmt.
Und mit ihnen die unzähligen US-Firmen, die sich dort engagieren.

Merke also: Die aktuelle Rezession in Deutschland ist die
Folge der weltweiten wirtschaftlichen Verschwörung einiger
Wirtschaftspolitiker in Washington, DC, um den Leuten zu
zeigen, was passiert, wenn man nicht spurt. Es könnte
natürlich auch ein Bill Gates dahinter stecken, als Rache,
weil die Verkaufszahlen von Windows XP so schlecht sind. Oder
George Udo-Ulrich (Dabbel-Ju) Bush, weil er dadurch die
arabischen Basare in den Ruin treiben will.

Käse.

Wie auch immer: es sind keinesfalls die deutschen Sozis. Und
die Leute der Cyber-Demokratischen Union sind es auch nicht.

Naja…

Und falls du mir nicht glaubst, dann warte nur ein Weilchen.
Vermutlich wird jemand mit -le am Namensende die
entsprechenden Publikationen über eine weltweite Verschwörung
der Amerikaner schon noch herbeischaffen. Da bin ich mir
ziemlich sicher.

Also ganz ruhig bleiben! :smile:)

Ich versuche es…

Mathias

Hi Hausdrache!

wo gehobelt wird, da fallen Späne.

Mir ist es immer noch lieber, der Staat spart und senkt seine
Verschuldung, als dass Geld in die Wirtschaft gepumpt wird.

Tut man nichts für die Wirtschaft, steigen die Kosten für das Sozialsystem und es entsetehen neue Schulden.

Begründung:

  1. Nur durch einen ausgeglichener Haushalt wird die Regierung
    auch wieder Handlungsfähig und kann irgendwann daran denken,
    die Steuern zu senken. (Du kannst nun mal nicht gleichzeigt
    Steuern senken und Ausgaben erhöhen, denn Ausgabe = Einnahmen
    oder Einnahem + Schulden). Wenn ich mir anschaue, dass
    Zinzahlungen für Schulden mittlerweile einen der größen
    Haushaltsposten ausmachen (übrigens noch durch die vorherrige
    Regierung verursacht), dann wirds mir übel.

Mir auch.
Aber ohne Einnahmen aus der Wirtschaft wird das wiedrum nichts.

  1. Geld in die Wirtschaft zu pumpen, ist kein Allerheilmittel
    (siehe Japan).

Einverstanden.
Ich würde auch eher Programme zur Förderung und weniger direkte Zahlungen erwarten.

Ausserdem ist die Arbeitslosigkeit häufig
strukturell oder regional bedingt.

Vor allem ist Arbeitslosigkeit politisch bedingt.
Es gibt nur aus dem Grund Regionen mit sehr hoher Arbeitslosigkeit, weil die Leute dort soviel Unterstützung bekommen, so daß ein Umzug in stärkere Regionen nicht nötig ist.

Fazit: Lieber kurzfristig eine kleine Rezession mit
steigernder Arbeitslosigkeit in Kauf nehmen. Das hat in
England funktioniert (unter Theatcher) und wird auch hier
funktionieren, zumal die sozialen Folgen hier weitaus
abgeschwächter sein dürften.

Das ist richtig. Denn mit „soziale Folgen“ ist hier ausschließlich die Auswirkung auf sozial Bedürftige gemeint. Und das ist der Fehler. Die Leistungsfähigen gehen und es bleibt eine Gesellschaft des Bodensatzes übrig.
England ist hier ein gutes Beispiel. Alles außer London total im Eimer, aber man hat sich eben daran gewöhnt.
Der Vorteil ist, daß man dort den Prolos klargemacht hat, wo sie hingehören.

Ich hoffe nur, Eichel bleibt standhaft und die Gewerkschaften
finden ein neues Betätigungsfeld auf dem Mond.

Sieh mal in http://www.n-tv.de/2839384.html nach.

Auf die Union würde ich zur Zeit nicht mal ein
Weichnachtsplätzchen setzen. Die haben nicht nur keinen Plan
sondern auch keine gescheiten Leute, und das schon seit
Jahren.

Richtig. Leider. Daher kann Gerd ja überhaupt mit der PDS poussieren. Normalerweise müsste man ihm ein Verfahren wegen Staatsverrates an den Hals hängen und ihn nach Kuba ausweisen.

Würdest Du ein Plätzchen auf mich setzen?
Ich habe noch keins bekommen… :frowning:

Grüße,

Mathias

[…]

Da weißt Du mehr als ich.

[…]

Schwachsinn.

[…]

Käse.

[…]

PRRRUUUUUSSSSSTTTTT!!!

Du hast den Beitrag tatsächlich ernst genommen und - vor allem - geglaubt???

PRRRUUUUUSSSSSTTTTT!!!

Anscheinend geht hier wirklich jeder Scheiß als seriös durch.

PRRRUUUUUSSSSSTTTTT!!!
PRRRUUUUUSSSSSTTTTT!!!
PRRRUUUUUSSSSSTTTTT!!!

Grüße tränenlachenderweis
Heinrich

Ja ich weiß, nuir die Amerikaner. Und warum haben wir dann von deren Aufschwung nicht profitiert? Ja ja der Kohl ist schuld.

B2

hier wurde schon so viel Blödsinn ernst gemeint

Du hast den Beitrag tatsächlich ernst genommen und - vor allem

  • geglaubt???

PRRRUUUUUSSSSSTTTTT!!!

Anscheinend geht hier wirklich jeder Scheiß als seriös durch.

PRRRUUUUUSSSSSTTTTT!!!
PRRRUUUUUSSSSSTTTTT!!!
PRRRUUUUUSSSSSTTTTT!!!

Grüße tränenlachenderweis
Heinrich

Hallo Heinrich,

nur zur Verteidigung von Mathias, im Bereich Politik ist schon größerer Blödsinn als Dein Text (übrigens Kompliment, besonders über Bill hab ich herzlich gelacht) durchaus ernst gemeint veröffentlicht worden. Deshalb kennzeichnet z. B. Monitor vom WDR ihre Glosse ja auch immer :wink:

Gruß

ALex

Ausserdem ist die Arbeitslosigkeit häufig
strukturell oder regional bedingt.

Vor allem ist Arbeitslosigkeit politisch bedingt.
Es gibt nur aus dem Grund Regionen mit sehr hoher
Arbeitslosigkeit, weil die Leute dort soviel Unterstützung
bekommen, so daß ein Umzug in stärkere Regionen nicht nötig
ist.

Querverweis: meines Wissens werden im östlichen Brandenburg Prämien bezahlt an diejenigen, die in stärkere Regionen ziehen. Dadurch bleiben die in der Region, die auch in den stärkeren Regionen keine Chance haben. Ergo, die schon schwache Region wird auch noch ihrer qualifizierten Arbeitskräfte beraubt. Das kann ja auch nicht im Sinne des Erfinders sein.

Gruß

ALex

Hallo Heinrich,

ausnahmsweise, aber wirklich nur ausnahmsweise, erhältst Du von mir eine ungeschminkt ehrliche Antwort:
ich bin die ersten 3 Absätze drauf reingefallen, dann habe ich es geschnallt.

Grüße,

Mathias

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Ausserdem ist die Arbeitslosigkeit häufig
strukturell oder regional bedingt.

Vor allem ist Arbeitslosigkeit politisch bedingt.
Es gibt nur aus dem Grund Regionen mit sehr hoher
Arbeitslosigkeit, weil die Leute dort soviel Unterstützung
bekommen, so daß ein Umzug in stärkere Regionen nicht nötig
ist.

Querverweis: meines Wissens werden im östlichen Brandenburg
Prämien bezahlt an diejenigen, die in stärkere Regionen
ziehen. Dadurch bleiben die in der Region, die auch in den
stärkeren Regionen keine Chance haben. Ergo, die schon
schwache Region wird auch noch ihrer qualifizierten
Arbeitskräfte beraubt. Das kann ja auch nicht im Sinne des
Erfinders sein.

Doch, denn es ist die allererste Pflicht, die Abgaben für die aktiven Arbeitnehmer möglichst niedrig zu halten. Erst danach kann man über so etwas diskutieren.
Was bitte interessiert mich hier in München ein Kaff in Ostbrandenburg, dessen Einwohner auf Stütze leben weil sie nicht umziehen wollen?

Grüße,

Mathias

Slums kreieren leicht gemacht

Doch, denn es ist die allererste Pflicht, die Abgaben für die
aktiven Arbeitnehmer möglichst niedrig zu halten. Erst danach
kann man über so etwas diskutieren.

Verstehe ich dich hier richtig dass du es als „Pflicht“ ansiehst Gebiete zu erstellen in denen praktisch keine halbwegs qualifizierten Arbeiter zu finden sind sondern nur noch Alte und (wirtschaftlich gesehen) „Schwache“ .Das ist doch eine künstliche Slumbildung .So wirst du natürlich das Problem der Arbeitslosen lösen vorausgestzt es gelingt dir dann dieses Gebiet einem anderen Staat aufzudrehen

SAN

Hi!

Doch, denn es ist die allererste Pflicht, die Abgaben für die
aktiven Arbeitnehmer möglichst niedrig zu halten. Erst danach
kann man über so etwas diskutieren.

Verstehe ich dich hier richtig dass du es als „Pflicht“
ansiehst Gebiete zu erstellen in denen praktisch keine
halbwegs qualifizierten Arbeiter zu finden sind sondern nur
noch Alte und (wirtschaftlich gesehen) „Schwache“ .Das ist
doch eine künstliche Slumbildung .So wirst du natürlich das
Problem der Arbeitslosen lösen vorausgestzt es gelingt dir
dann dieses Gebiet einem anderen Staat aufzudrehen

Die Alten und wirtschaftlich schwachen Arbeitsunfähigen muß man ohnehin ernähren.
Daß aber aus soziogeographischen Erwägungen heraus auch noch Faulheit legitimiert werden soll ist für mich vollkommen inakzeptabel.
Bei unserem Sozialsystem würde ich mir außerdem keine Sorgen um Slumbildung in Ostbrandenburg machen.
Vielmehr könnte es passieren, daß gewisse strukturschwache Gegenden aussterben. Aber wen juckt das?

Grüße,

Mathias

Die Alten und wirtschaftlich schwachen Arbeitsunfähigen muß
man ohnehin ernähren.
Daß aber aus soziogeographischen Erwägungen heraus auch noch
Faulheit legitimiert werden soll ist für mich vollkommen
inakzeptabel.
Bei unserem Sozialsystem würde ich mir außerdem keine Sorgen
um Slumbildung in Ostbrandenburg machen.
Vielmehr könnte es passieren, daß gewisse strukturschwache
Gegenden aussterben. Aber wen juckt das?

Grüße,

Mathias

Mich!

Moin,

ich bin einer, der aus einer strukturschwachen Region in eine starke Region gezogen bin. Da ich ein gewisses Heimatgefühl pflege, würde ich schon gern wieder dort arbeiten.

Was ich eigentlich sagen wollte, war, dass man besser in die Struktur der strukturschwachen Regionen (sic!) investiert, als in die Abwanderung der qualifizierten Kräfte.

Ausserdem werden die strukturstarken Regionen auch irgendwann mal überlaufen, dann ist der Zuwanderungskollaps erreicht (übrigens ein beliebtes Argument der Befürworter der strengeren Zuwanderungspolitik). Mal sehen, wann ein bundeslandeigenes Asylgesetz eingreift (München steht da als Kandidat ganz oben.)

Dadurch erhöhen sich übirgens erheblich die Mieten in München, was ja auch nicht in Deinem Sinne sein kann.

Gruß

ALex

Hi!

Die Alten und wirtschaftlich schwachen Arbeitsunfähigen muß
man ohnehin ernähren.
Daß aber aus soziogeographischen Erwägungen heraus auch noch
Faulheit legitimiert werden soll ist für mich vollkommen
inakzeptabel.
Bei unserem Sozialsystem würde ich mir außerdem keine Sorgen
um Slumbildung in Ostbrandenburg machen.
Vielmehr könnte es passieren, daß gewisse strukturschwache
Gegenden aussterben. Aber wen juckt das?

Grüße,

Mathias

Mich!

Moin,

ich bin einer, der aus einer strukturschwachen Region in eine
starke Region gezogen bin. Da ich ein gewisses Heimatgefühl
pflege, würde ich schon gern wieder dort arbeiten.

Tja, ich hätte auch gerne weniger Abgabenlast…
Man kann wohl nicht alles haben.

Was ich eigentlich sagen wollte, war, dass man besser in die
Struktur der strukturschwachen Regionen (sic!) investiert, als
in die Abwanderung der qualifizierten Kräfte.

Das kommt auf den Einzelfall an.
Manchmal lohnt es sich eben nicht.

Ausserdem werden die strukturstarken Regionen auch irgendwann
mal überlaufen, dann ist der Zuwanderungskollaps erreicht
(übrigens ein beliebtes Argument der Befürworter der
strengeren Zuwanderungspolitik). Mal sehen, wann ein
bundeslandeigenes Asylgesetz eingreift (München steht da als
Kandidat ganz oben.)

Diese Fälle regulieren sich selbst, denn irgendwann wandern Firmen aus zu teuren Ecken in billigere ab bzw. Neugründungen lassen sich in günstigeren Regionen nieder.
München ist das beste Beispiel.
Eine Niederlassung für 2.000 Leute hier neu zu gründen wäre doof, denn die neuen Mitarbeiter würden keine Wohnungen finden.
Daher gehen z.B. AMD oder VW nach Dresden.

Dadurch erhöhen sich übirgens erheblich die Mieten in München,
was ja auch nicht in Deinem Sinne sein kann.

Nicht wirklich, wobei mich das nicht so schlimm trifft.
Ich sehe die Schwierigkeit eher darin, daß wir sehr hohe Gehälter auch bereits auf Sachbearbeiterebene bezahlen müssen, da uns sonst die Leute abhauen. Niemand möchte 70% seines Nettoeinkommens für Miete bezahlen.
Das schadet der produzierenden Wirtschaft sehr und macht Makler, Spekulanten und sonstiges Gesocks fett.

Grüße,

Mathias

Die Alten und wirtschaftlich schwachen Arbeitsunfähigen muß
man ohnehin ernähren.
Daß aber aus soziogeographischen Erwägungen heraus auch noch
Faulheit legitimiert werden soll ist für mich vollkommen
inakzeptabel.

Irgendwie scheinst du stehts davon auszugehen dass jeder Sozialhilfeempfänger immereinerseits selbst dran Schuld ist und andererseits auch zufrieden ist das zu sein…Beides ist meiner Meinung (ausser in Ausnahmen) völlig falsch

Bei unserem Sozialsystem würde ich mir außerdem keine Sorgen
um Slumbildung in Ostbrandenburg machen.

Ja willst denn nicht gerade DU dieses Sozialsystem ändern ,härter machen…

Vielmehr könnte es passieren, daß gewisse strukturschwache
Gegenden aussterben. Aber wen juckt das?

Hi!

Die Alten und wirtschaftlich schwachen Arbeitsunfähigen muß
man ohnehin ernähren.
Daß aber aus soziogeographischen Erwägungen heraus auch noch
Faulheit legitimiert werden soll ist für mich vollkommen
inakzeptabel.

Irgendwie scheinst du stehts davon auszugehen dass jeder
Sozialhilfeempfänger immereinerseits selbst dran Schuld ist
und andererseits auch zufrieden ist das zu sein…Beides ist
meiner Meinung (ausser in Ausnahmen) völlig falsch

Mir geht es hier eher um die Empfänger von AL-Geld. Um arbeitsfähige Menschen.
Bitte unterstelle mir nicht, ich würde hier auf den Bedürftigen und Arbeitsunfähigen herumhacken. Das ist nicht mein Ziel.

Bei unserem Sozialsystem würde ich mir außerdem keine Sorgen
um Slumbildung in Ostbrandenburg machen.

Ja willst denn nicht gerade DU dieses Sozialsystem ändern
,härter machen…

Natürlich.
Das betrifft aber nicht die Leute, ´für die es keinen Sinn machen würde umzuziehen.
Die können ja ruhig weiterhin in ihrer angestammten Umgebung bleiben.
Nur wer arbeiten kann, möge dies bitte auch tun. Zur Not eben woanders.
Ich kann mich nur wiederholen: es ist nicht meine Aufgabe als Erwerbstätiger, den Leuten ein kostenfreies Leben an ihrem Wunschwohnort zu finanzieren. Vielmehr ist es die hähere Pflicht einer Person, die auf Kosten der Allgemeinheit lebt, alles in ihrer Macht stehende zu tun um möglichst schnell wieder auf eigene Beine zu kommen.

Vielmehr könnte es passieren, daß gewisse strukturschwache
Gegenden aussterben. Aber wen juckt das?

Grüße,

Mathias

Moin

ich bin einer, der aus einer strukturschwachen Region in eine
starke Region gezogen bin. Da ich ein gewisses Heimatgefühl
pflege, würde ich schon gern wieder dort arbeiten.

Tja, ich hätte auch gerne weniger Abgabenlast…
Man kann wohl nicht alles haben.

Hab ich ja auch nicht, aber die Möglichkeiten, umzuziehen, haben Familien womöglich mit Eigenheim eher nicht.

Was ich eigentlich sagen wollte, war, dass man besser in die
Struktur der strukturschwachen Regionen (sic!) investiert, als
in die Abwanderung der qualifizierten Kräfte.

Das kommt auf den Einzelfall an.
Manchmal lohnt es sich eben nicht.

Manchmal schon, manchmal können sie es auch fast allein, siehe die A31 in meiner Heimatregion.
Ansonsten klingt das schon nach verschärften Darwinismus. Wann lohnt es sich nicht? Und wäre das nicht Verschwendung von Resourcen, diese Regionen brach liegen zu lassen inklusive der zwar schwachen aber vorhandenen Arbeitsfähigkeit?

Diese Fälle regulieren sich selbst, denn irgendwann wandern
Firmen aus zu teuren Ecken in billigere ab bzw. Neugründungen
lassen sich in günstigeren Regionen nieder.

Die dann aber so strukturschwach ist, dass die Neuinvestitionen dermaßen teuer wären, dass man doch in den starken Regionen bleibt. Ich sehe also einen Strukturaufbau eher als eine langfristige Investition eines Staates in die zukünftige Wirtschaft für den von Dir beschriebenen Fall denn als Almosen. Ausserdem ist eine Selbstregulierung immer etwas schmerzhafter als ein rechtzeitiges Gegensteuern.

München ist das beste Beispiel.
Eine Niederlassung für 2.000 Leute hier neu zu gründen wäre
doof, denn die neuen Mitarbeiter würden keine Wohnungen
finden.
Daher gehen z.B. AMD oder VW nach Dresden.

Ich zähle die Region Dresden auch nicht zur strukturschwachen Zone. Die wären nie nach MeckPom gegangen, da sie da nicht das Facharbeiterpotential haben, da es da schon lange weggezogen ist. (siehe oben).

Dadurch erhöhen sich übirgens erheblich die Mieten in München,
was ja auch nicht in Deinem Sinne sein kann.

Nicht wirklich, wobei mich das nicht so schlimm trifft.

Warum nicht? Eigentum?

Ich sehe die Schwierigkeit eher darin, daß wir sehr hohe
Gehälter auch bereits auf Sachbearbeiterebene bezahlen müssen,
da uns sonst die Leute abhauen. Niemand möchte 70% seines
Nettoeinkommens für Miete bezahlen.
Das schadet der produzierenden Wirtschaft sehr und macht
Makler, Spekulanten und sonstiges Gesocks fett.

Das ist es, was ich meinte.

Gruß

ALex

Hi!

ich bin einer, der aus einer strukturschwachen Region in eine
starke Region gezogen bin. Da ich ein gewisses Heimatgefühl
pflege, würde ich schon gern wieder dort arbeiten.

Tja, ich hätte auch gerne weniger Abgabenlast…
Man kann wohl nicht alles haben.

Hab ich ja auch nicht, aber die Möglichkeiten, umzuziehen,
haben Familien womöglich mit Eigenheim eher nicht.

Das ist genau die Frage: bin ich für das Eigenheim eines anderen zuständig?
Wohl kaum.

Was ich eigentlich sagen wollte, war, dass man besser in die
Struktur der strukturschwachen Regionen (sic!) investiert, als
in die Abwanderung der qualifizierten Kräfte.

Das kommt auf den Einzelfall an.
Manchmal lohnt es sich eben nicht.

Manchmal schon, manchmal können sie es auch fast allein, siehe
die A31 in meiner Heimatregion.
Ansonsten klingt das schon nach verschärften Darwinismus. Wann
lohnt es sich nicht? Und wäre das nicht Verschwendung von
Resourcen, diese Regionen brach liegen zu lassen inklusive der
zwar schwachen aber vorhandenen Arbeitsfähigkeit?

Die brach liegende Arbeitsfähigkeit dürfte da ja gar nicht sein, wie gesagt.
Außerdem kann ich nicht sehen, warum das ganze Land besiedelt sein muß.

Diese Fälle regulieren sich selbst, denn irgendwann wandern
Firmen aus zu teuren Ecken in billigere ab bzw. Neugründungen
lassen sich in günstigeren Regionen nieder.

Die dann aber so strukturschwach ist, dass die
Neuinvestitionen dermaßen teuer wären, dass man doch in den
starken Regionen bleibt.

Das stimmt nicht.
Deutschland hat so gut wie durchgängig eine ordentliche Infrastruktur.
Entlang der vorhandenen Autobahnen gibt es noch zahllose Landstriche, die man industriell nutzen kann.
Wenn es aber noch nicht so weit ist, müssen Arbeitslose aus Gegenden ohne Jobs eben erst mal umziehen.
Wie gesagt, ich kann nciht sehen, weshalb ich mit meinen Abgaben anderen das Leben an ihrem Traumwohnort finanzieren soll.
Bezahlt mir etwa jemand den Unterhalt in Montreal? Da würde ich ganz gerne wohnen.
Aber ich mußte im gegenteil vor 1,5 Jahren zum 4. mal innerhalb der letzten 8 Jahre umziehen. So ist das nunmal.

Ich sehe also einen Strukturaufbau
eher als eine langfristige Investition eines Staates in die
zukünftige Wirtschaft für den von Dir beschriebenen Fall denn
als Almosen. Ausserdem ist eine Selbstregulierung immer etwas
schmerzhafter als ein rechtzeitiges Gegensteuern.

Ich habe nichts gegen einen Strukturaufbau. Die nicht vorhandene räumliche Flexibilität mancher Stützeempfänger akzeptiere ich jedoch nicht.

München ist das beste Beispiel.
Eine Niederlassung für 2.000 Leute hier neu zu gründen wäre
doof, denn die neuen Mitarbeiter würden keine Wohnungen
finden.
Daher gehen z.B. AMD oder VW nach Dresden.

Ich zähle die Region Dresden auch nicht zur strukturschwachen
Zone. Die wären nie nach MeckPom gegangen, da sie da nicht das
Facharbeiterpotential haben, da es da schon lange weggezogen
ist. (siehe oben).

Mzuß den überall 100% Infrastruktur und die totale Industrialisierung sein?
Ich denke nicht.
Seit Jahrtausenden gibt es Völkermigrationen. Warum sollte man heute Unsummen an Kosten für die im Arbeitsleben aktiven verursachen, obwohl keine Notwendigkeit dazu besteht?

Dadurch erhöhen sich übirgens erheblich die Mieten in München,
was ja auch nicht in Deinem Sinne sein kann.

Nicht wirklich, wobei mich das nicht so schlimm trifft.

Warum nicht? Eigentum?

So ähnlich.

Ich sehe die Schwierigkeit eher darin, daß wir sehr hohe
Gehälter auch bereits auf Sachbearbeiterebene bezahlen müssen,
da uns sonst die Leute abhauen. Niemand möchte 70% seines
Nettoeinkommens für Miete bezahlen.
Das schadet der produzierenden Wirtschaft sehr und macht
Makler, Spekulanten und sonstiges Gesocks fett.

Das ist es, was ich meinte.

Und die Lösung denkst Du ist es, auch noch unflexible Arbeitslose fettzumachen?
Wohl kaum.

Grüße,

Mathias

Die Alten und wirtschaftlich schwachen Arbeitsunfähigen muß
man ohnehin ernähren.
Daß aber aus soziogeographischen Erwägungen heraus auch noch
Faulheit legitimiert werden soll ist für mich vollkommen
inakzeptabel.

Irgendwie scheinst du stehts davon auszugehen dass jeder
Sozialhilfeempfänger immereinerseits selbst dran Schuld ist
und andererseits auch zufrieden ist das zu sein…Beides ist
meiner Meinung (ausser in Ausnahmen) völlig falsch

Mir geht es hier eher um die Empfänger von AL-Geld. Um
arbeitsfähige Menschen.
Bitte unterstelle mir nicht, ich würde hier auf den
Bedürftigen und Arbeitsunfähigen herumhacken. Das ist nicht
mein Ziel.

Dann ersetze Sozialhilfeempfänger durch Arbeitslosengeldempfänger und meine Aussage steht immer noch.

Das betrifft aber nicht die Leute, ´für die es keinen Sinn
machen würde umzuziehen.
Die können ja ruhig weiterhin in ihrer angestammten Umgebung
bleiben.
Nur wer arbeiten kann, möge dies bitte auch tun. Zur Not eben
woanders.
Ich kann mich nur wiederholen: es ist nicht meine Aufgabe als
Erwerbstätiger, den Leuten ein kostenfreies Leben an ihrem
Wunschwohnort zu finanzieren. Vielmehr ist es die hähere
Pflicht einer Person, die auf Kosten der Allgemeinheit lebt,
alles in ihrer Macht stehende zu tun um möglichst schnell
wieder auf eigene Beine zu kommen.

Fein und jetzt unterscheide die beiden (oder sinds gar noch mehr)Gruppen mal

Viel Spass wünscht…
…SAN