Hi!
Ich zitiere hier teilweise aus: http://www.n-tv.de/2839384.html
(Zitat Anfang)
Wird Schröders „ruhige Hand“ nervös?
Jetzt ist amtlich, was zuvor schon viele Wirtschaftswissenschaftler prophezeit hatten: Deutschland schlittert in eine Rezession. Das hat Folgen - insbesondere für den Arbeitsmarkt: Die Zahl der Arbeitslosen könnte im Winter die Vier-Millionen-Marke wieder überschreiten. Wirtschaft und Politik sind auf der Suche nach Auswegen.
Doch einen Königsweg aus der Krise gibt es nicht. Ins Gespräch gebracht wird ein Vorziehen der nächsten Stufe der Steuerreform, aber auch Konjunkturprogramme sind für Viele kein Tabuthema mehr. So forderten etwa die Gewerkschaften ver.di, IG Metall und IG Bergbau, Chemie, Energie ein Vorziehen bzw. eine deutliche Erhöhung öffentlicher Investitionen.
Unter Zugzwang
Die Koalition sieht sich unter Zugzwang. Der Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Peter Struck, regte inzwischen an, die durch die Schuldentilgung frei werdenden Zinsersparnisse auch über 2003 hinaus zu investieren
Die Arbeitgeber dringen auf langfristige, niedrige Abschlüsse, die IG Metall hat dagegen bereits angekündigt, es müsse „kräftig Geld geben“. Fraglich ist, ob das Bündnis für Arbeit hier etwas ausrichten kann.
Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD). Schröders „Sparminister“ plant nach einem Bericht der „Berliner Zeitung“ inzwischen, seinen Konsolidierungskurs zu lockern.
(Zitat Ende, es wurde gekürzt)
Was passiert nun?
Werden die Sozis es schnallen und ihre verfehlte Steuer- und Wirtschaftspolitik korrigieren?
Ich fürchte nein.
Es gibt keine zukunftsfähigen Programme, noch nicht einmal tragfähige Ideen.
Es bleibt für jeden in diesem Land, der auf einen Arbeitsplatz in der freien Wirtschaft angewiesen ist, nur noch eine Hoffnung: nämlich daß sich die Union bis zur Wahl konsolidiert.
Grüße,
Mathias


