HI!
Schmarrn.
99% der arbeitsfähigen Arbeitslosen und Sozialhilfeempfänger
könnten ohne große Härte umziehen.Richtig: Schmarrn.
Na wenigstens das hast Du erkannt.
Tja, das sehe ich eben anders.
Was gehen mich anderer Leute Kinder an, um mal ganz hart zu
fragen.Wenn die von Dir vertrene Politik die Kriminalität aufgrund
der sozialen Entwurzelung erhöht wird, geht Dich das durchaus
etwas an (weil Dich das dann auch finanziell betrifft und Geld
ja das einzige zu sein scheint, was Dich interessiert).Ich bin nicht kriminell geworden.
Genausowenig wie mein gesamter Freundeskreis, der schon Jobs
in der ganzen Welt machen musste.Du hast vorher selbst gesagt, dass du keine Kinder hast. Und
um die ging es. Nicht um die Eltern, die wegen Job durch die
ganze Welt ziehen. Ob in deinem Freundeskreis Kinder sind (und
ob die schon in einem Alter sind, wo sie kriminell werden
können), weiß ich nicht.
Viele meiner Freunde sind alle 3 Jahre umgezogen bis sie sich dann zum Studium (!) niederlassen konnten.
Ihre Eltern hatten Jobs, die sie teilweise bis Venezuela und Japan führten.
Nun ist die nächste Generation dran und viele haben einfach keine Wahl.
Ob Kinder oder nicht halte ich, wie ja auch bereits erwähnt, für unerheblich. Es kommt auf die Erziehung und auch auf das Umfeld an, ob ein Kind kriminell wird. Wenn ich mir da manche Käffer im Osten mit einer AL-Rate von 35% und mehr ansehe, kann ein Umzug für die dort lebenden Kinder doch nur gut sein.
Es gibt keinen ursächlichen Zusammenhang zwischen Jugendkriminalität und einem jobbedingten Umzug der Eltern.
Mein Vater war fast nur unterwegs als ich klein war. Heute
arbeiten wir zusammen und es ist durchaus etwas aus mir
geworden.Kann man aber nicht verallgemeinern.
Oh doch, das muss man sogar.
Man muß gar nicht, allenfalls die Realität anerkennen, was Du
mit solchen Verallgemeinerungen nicht tust.
Ein System von 80 Mio. Menschen baut zwangsläufig auf Verallgemeinerung auf.
Die Realität ist, ganz nebenbei, eine Kostenexplosion im Sozialwesen, rückläufige Steuereinnahmen und die Abwanderung von KMUs und High-Potentials.
Wird meine Eltern (beide über 60) wohl auch in der nächsten
Zeit. Nur Du kannst nicht alle 70-jährigen gleichsetzen. Für
einige wäre der Auszug aus dem Haus ihrer Kinder, ihres
verstorbenen Mannes praktisch ihr Todeurteil.Das ist mir zu polemisch.
Nein, ist nicht polemisch sondern so ist die Welt.
Die Welt ist hart.
Also, wenn durch die von Dir vertrenede Politik viele alte
Menschen an sozialer Entwurzelung sterben, sagst Du nur: „Die
Welt ist hart.“ Auch eine Einstellung.Keine 2% sterben. Und das ist dann ein Grund, die Gesellschaft
bis über die äußerste Grenze hinaus zu belasten?Immerhin gibst Du zu, dass Du die von Dir vertrene Politik
alte Menschen in den Tod getrieben werden. Das ist doch schon
mal eine Aussage.
Es gibt immer eine Person, der irgendetwas nicht passt oder für die bestimmte, für die Gesellschaft vorteilhafte, Änderungen unerfreulich sind.
In den Tod gerieben wird m.E. aber in diesem Zusammenhang so schnell niemand.
Wenn es denn so schlimm ist, nur um noch mal auf diesen
absoluten Einzelfall einzugehen,Ist auch alles andere als ein Einzelfall. Du scheinst von
Menschen nicht viel zu verstehen. Kann das sein?Was soll das?
Nur ein Ratschlag. Solltest Dich mal mit Menschen
beschäftigen, bevor Du Kommentare abgibst, die zu einer
Erhöhung der Selbstmordrate führen.Sag mal, liest Du eigentlich Deine Postings bevor Du sie
abschickst?Yepp!
sollte das doch für den
40-jährigen Sohn eine ganz besondere Motivation sein, das Haus
zu erhalten und sich eben woanders einen Job zu suchen. Die
Oma kann wunderbar von einer Pflegerin betreut werden.Wenn er beides finanzieren kann.
Das sollte er versuchen.
Ja. Aber wenn er es nicht kann, was dann?
Dann werden die beiden wohl umziehen müssen.
Womit Du wieder eine alte Frau in den Tod getrieben hast.
So ein Schwachsinn. Davon bekomme ich wirklich Zahnweh.
Ist
Dir ja nur Recht, weil dies Deinen Geldbeutel (Rentenzahlung
u.ä.) schont. Und Menschen interessieren Dich ja nicht sondern
nur Dein Geld.
Du hast nicht mitgelesen.
Ich interessiere mich nicht sonderlich für Geld, denn ich habe genug.
Was mich interessiert sind die Leute, die den ganzen Käse hier tragen und dafür nur noch mehr bestraft werden.
Wird
doch sowieso weitgehend vom Staat bezahlt.Mit der Pflegeversicherung und wann man in welche Pflegestufe
kommt, hast du dich noch nicht beschäftigt, nicht wahr?Ansatzweise.
Wenn auch nur „ansatzweise“ stimmt, dann solltest Du wissen,
dass eine an sich rüstige Frau, die aber hinter ihrem Sohn
hergezogen ist und in Depression verfällt, weil sie das Haus
ihres verstorbenen Mannes etc. aufgegeben hat, keine Pflegerin
gestellt bekommt. Hieran sind aber schon viele Menschen
gestorben.Die Frage hier ist eben, wieweit die Solidarität gehen soll.
Wenn ich nun meinen Job verliere, wird mich auch niemand
danach fragen, ob ich mein Elternhaus verkaufen will. Die Bank
wird das freudig für mich übernehmen.
Warum also mit zweierlei Maß messen?
Die Allgemeinheit ist nicht zuständig für die freie
Wohnortwahl von Leuten, die sich nicht selbst ernähren können.
Sie ist lediglich dazu verpflichtet, diesen Leuten Obdach und
Essen zu geben, bis sie einen Job finden (falls sie arbeiten
können).
So wird ja auch gehandelt. Die Begründung „Ich wohne in
Hamburg bei meiner 70-jährigen Mutter und kann einen Job in
München nicht annehmen“ wird ja auch nicht akzeptiert vom
Arbeitsamt.
Und das ist nur korrekt.
Nur Du mußt akzeptieren, dass es Menschen gibt,
denen das Leben der Eltern noch wichtiger als Geld ist. Auch
wenn dies für Dich ein unmoralisches Verhalten ist.
Das akzeptiere ich. Ich denke genauso. Nur muß man sich das finanziell auch leisten können.
Wir kommen so wieder auf die Frage zurück, weshalb ich der
alten Dame ihr Haus finazieren sollte, wenn sie in einem
Stift, der ja sowieso vorhanden ist und auch vpon mir bezahlt
wird, relaistischerweise viel besser aufgehoben ist.In ihrem Haus, in dem sie 50 Jahre (oder vielleicht sogar seit
ihrer Geburt) gelebt hat, ist sie besser aufgehoben als in
einem Stift.Das mag stimmen, aber es ist m.E. IMMER zuerst zu betrachten,
wer das bezahlen soll.Wenn Dich ein Dieb mit der Frage „Geld oder Leben?“ auf der
Straße überfällt, antwortest Du sicherlich „Geld“, nicht wahr?
Nein, ich trete ihm in den Arsch.
Grüße,
Mathias