Wasser trinken

hallo mal wieder!

wenn ihr wüßtet wie ich dieses forum schätze(!)aber das nur nebenbei…

leider bin ich im archiv nicht richtig pfündig geworden, drum nochmal:

ausreichend wasser trinken ist wichtig und ich versuche jeden tag mein bestes, auf 2 liter komme ich aber nie.

nun fällt das wasser trinken im winter besonders schwer da ich viel weniger durst verspüre. ich bin nun dazu übergegangen vermehrt kräutertee zu trinken und frage mich ob der zweck hier trotzdem erfüllt wird.

ist damit die zellversorgung gewährleistet oder muß es immer pures
(gefiltertes u. ernerget.) wasser sein?
das kaffee schwarztee, säfte. ect. nicht in frage kommen ist klar…

wer kann qualifiziert antworten?

gr. Hanna

t

Hi HAnna,

ich bin nun dazu übergegangen
vermehrt kräutertee zu trinken und frage mich ob der zweck
hier trotzdem erfüllt wird.

selbstverständlich.

ist damit die zellversorgung gewährleistet oder muß es immer
pures
(gefiltertes u. ernerget.) wasser sein?

Entschuldige bitte, aber wenn es nur :frowning:gefiltertes u. ernerget.) wasser sein darf, würden wohl 99 % der Menschheit verdursten.
Solche Fragen solltes Du ganz nebenbei besser im Eso-Brett stellen :wink:

das kaffee schwarztee, säfte. ect. nicht in frage kommen ist
klar…

Auch so eine Legende!
Alle Arten von Flüssigkeit, Zuckerwässer wie Cola und Limo mal außen vor, sind für die Flü+ssigkeitsversorgung geeignet.
Daß Kaffee und Tee ungeeignet seien (wegen harntreibender Wirkung) ist falsch. Der Körper gewöhnt sich sehr schnell an den Effekt und steuert gegen.

Gandalf

Hallo, Hanna,
zusätzlich zu dem was Gandalf sagt(und was ich auch unterschreibe),
möchte ich dich auch hinsichtlich der Menge beruhigen.
Denn auch Suppe und feste Nahrung enthält einen nicht geringen Anteil Wasser, auch alle anderen Nahrungsmittel die es zum Morgenkaffee, zu Mittag und zum Abendbrotgibt tragen nicht unerheblich zur Flüssigkeitsversorgung bei.

Die Gesamtmenge sollte dann etwa bei zwei Litern pro Tag liegen. Wenn es mal weniger ist, ist man auch nicht gleich tot!

Worauf man achten sollte: Bei erhöhtem Flüssigkeitsverlust z.B. durch starkes Schwitzen oder Durchfall sollte man etwas mehr auf die Flüssigkeitsaufnahme achten.
Die entwässernde Wirkung von Kaffee und Schwarztee wird oft überdramatisiert.
Und es muß nicht immer Wasser sein, sondern kann durchaus auch Früchtetee oder Limonade sein.
Natürlich sollte man bei gesüßten Getränken oder Bier die zusätzliche Kalorienzufuhr mit in Rechnung stellen.

Prost!
Eckard

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OT: Die Wahrheit über DIHYDROGENMONOXID
Hallo Hanna,

Achtung, hinter der verharmlosenden Bezeichnung „Wasser“ verbirgt sich die gefährliche chemische Verbindung Dihydrogenmonoxid (DHMO).
Weitere Informationen unter http://www.dhmo.de/

Viele Grüße
Eva

Die Wahrheit über Wasser
Hi ho,

Achtung, hinter der verharmlosenden Bezeichnung „Wasser“
verbirgt sich die gefährliche chemische Verbindung
Dihydrogenmonoxid (DHMO).

Achtung! Hinter der verharmlosenden Bezeichnung Wasser verbirgt sich die gefährliche chemische Verbindung H2O. Sie kann bei ausreichender Zufuhr zu längerem Leben führen und schädigt somit die Rentenkasse!

Gruss,

Herb

Hi Eva
Am besten gefiel mir der Zusammenhang zwischen DHMO und GEWALT AN SCHULEN. Muss unbedingt ins Witze-Brett!
Gruß,
Branden

hallo mal wieder!

Hallo Hanna
(lange nix gehört *g*)
Also: Was Gandalf und Eckard schreiben, ist völlig ausereichend. Das Andere kannste getrost vergessen. :wink:
Gruß,
Branden

Hi Eva,

die Seite verdient dir ein Sternchen!
Werde sofort meinen gesamten Haushalt auf Dihydrogenmonoxid-
derivate untersuchen und notfalls entsorgen.

Gruesse
Elke

Hallo, Hanna,
zusätzlich zu dem was Gandalf sagt(und was ich auch
unterschreibe),
möchte ich dich auch hinsichtlich der Menge beruhigen.

Hallo, Wassertrinker!
Wenn ich im Sommer bei über 50 Grad im Auto sitze, komme ich mit dem Trinken gar nicht mehr nach. Ihr müsst mal Ice Tea im Auto aufbewahren, nach einer halben Stunde habt ihr heißen Tee.
Noch viel Gesundheit
Franz

Prost!
Eckard

Hallo Hanna,

zu stark genormte Ernährungsrichtlinien sind lebensfeindlich. Ich habe z.B. viele alte Menschen kennengelernt, die ganz unglücklich sind, weil sie die 3 Liter Wasser pro Tag, die ihnen ihr Arzt empfiehlt (trinkt der die eigentlich selber auch?), nicht herunterkriegen. In Fachliteratur über Ernährung im Alter gibt es mittlerweile ernstzunehmende Beiträge, welche die Modeempfehlung, täglich soundsoviel Liter zu trinken, in Frage stellen. Mancher kommt mit 700 ml in Form von Getränken (Flüssigkeit in Essen kommt dazu, weiß ich) gut zurecht, die individuelle Bandbreite ist groß.

In der Chinesischen Medizin wird erhöhte Flüssigkeitszufuhr empfohlen, um kurzfristig viel Fleischgenuß auszugleichen (regt Aktivität des Organsystems „Niere“ und damit die Verarbeitung tierischer Nahrung an). Auf lange Sicht gilt beides aber als gesundheitlich abträglich.

Viele Grüße

Peter

Kräutertees
Hallo!

Letzt hat mir eine Ernährungsberaterin gesagt, ich solle Kräutertees nur in Maßen trinken. (Sie meinte damit ca. 1/2 liter pro Tag) Schliesslich hätten die meisten Kräuter ja auch eine Therapeutische Wirkung… und das solle man halt nicht überstrapazieren, weil es dann ja auch wieder negativ werden würde.

Also mir leuchtete das ein - aber mag logo jeder für sich entscheiden. Ich setze aber auf Tee-Vielfalt.

Viele Grüße,
Snoef

hallo mal wieder!

Hallo Hanna,
zuviel Wasser kann auch schädlich sein. Bei einem Wettwassertrinken trank jemand soviel Wasser, dass seine Zellen nicht mehr Wasser aufnehmen konnten und er dann ins Koma fiel.

ausreichend wasser trinken ist wichtig und ich versuche jeden
tag mein bestes, auf 2 liter komme ich aber nie.
wer kann qualifiziert antworten?
gr. Hanna

Glykol im Bier!!!

Viele Grüße

Hi,
die benoetigte Wassermenge muss mit der Aufnahme anderer Substanzen koordiniert werden. Wenn viel Schadstoffe auszuschwemmen sind, ist passend dazu viel Wasser noetig, und zwar sauberes Wasser. Niemand waescht seine Waesche mit Schlammwasser, weil sie dann nicht sauber wird, aber der Koerper soll mit unreinem Wasser zurechtkommen. Also ist wenigstens zum Teil reines Wasser noetig: Quell Gletscher Regen Gebirgs -Wasser mit wenig Mineralien.
Je mehr Schadstoffe zB aus de Tiereiweissverdauung anfallen, desto mehr Wasser ist noetig. Wer wenig und annaehernd schadstofffrei isst, braucht nur wenig Wasser. Und das Wasser in Obst und Gemuese zaehlt zum Teil mit.
Viel Gesundheit wuenscht allen Lesern Helmut

hallo hanna,

damit du nicht im archiv suchen musst:

Trinken bis zum Ertrinken
Von Brigitte Neumann

Keine der zehn DGE-Regeln dürfte so populär sein wie die, „reichlich Flüssigkeit” zu trinken. Nicht nur Sportler und Wellnessfans halten sich geradezu sklavisch an den Ratschlag, sondern auch Zeitgenossen, die sich weitaus weniger um „gesunde Ernährung” scheren. Sicherheitshalber trinken sie ebenfalls regelmäßig über ihren Durst. Denn die gängige Interpretation der Empfehlung lautet: Viel trinken ist stets gesund, in jedem Alter und in jeder Lebenslage.
Die Angst, nicht genügend zu trinken, sitzt tief in unserer Gesellschaft. Geschürt wird sie vor allem von Experten, die unermüdlich vor den Folgen einer Dehydrierung warnen. Bei erwiesenen gesundheitlichen Störungen mit Verlust des Durstgefühls, wie sie beispielsweise in der Altenpflege immer wieder beobachtet werden, mögen solche Hinweise zwar berechtigt sein, nicht jedoch bei gesunden Individuen. Schließlich hat sich die Menschheit seit Jahrtausenden auf ihr Durstgefühl verlassen – und kam unbeschadet über die Runden. Der unwiderstehliche Drang, bei Flüssigkeitsmangel trinken zu müssen, war und ist eine treibende Kraft, durch die der Körper im inneren Gleichgewicht bleibt. Die Natur hat dafür gesorgt, dass er nicht freiwillig auf lebensnotwendiges Wasser und damit auf die für seinen Körper erforderlichen Trinkmengen verzichtet.

Vom Lebenselixier zum Kultobjekt
Gerade weil es unverzichtbar ist, symbolisiert Wasser in allen Weltkulturen eine lebenserhaltende Kraft. Märchen, Mythen und Legenden ranken sich um das wertvolle Nass. So berichtet bereits Herodot von der Langlebigkeit der Äthiopien, die er mit dem Trinken des Wassers einer besonderen Quelle erklärt. Aus der Tiefe stammendes Brunnenwasser ist zwar nach wie vor dafür beliebt, dass es die „gesunden” Mineralien der Gesteine in sich birgt – wichtiger mag in früheren Jahrhunderten jedoch die Tatsache gewesen sein, dass es im Gegensatz zum oberflächennahen Wasser natürlich gereinigt war und keine Krankheitserreger enthielt.
In Zeiten moderner Trinkwasserversorgung kommt hygienisch einwandfreies Naß aus der Leitung, doch der Kult um das Wasser ist ungebrochen. Er spiegelt sich insbesondere in den Warenlagern der Lebensmittel- und Getränkemärkte wider. Dort hat der Kunde die Qual der Wahl zwischen still bis spritzig oder aromatisiert und jetzt sogar – mit dem heilbringenden Mythos frischen Quellwassers werbend – sauerstoffangereichert. Die Wässer stammen dabei nicht nur aus zahlreichen deutschen Regionen, sondern auch aus den entlegensten Weltgegenden.

Wenn das Fass überläuft
Die Statistiken der Brauerei- und Mineralwasserverbände zeigen, dass die Deutschen die angeratenen Flüssigkeitsmengen tatsächlich konsumieren. Im Durch-schnitt kauft der Bundesbürger jährlich knapp 700 Liter Flüssigkeit. 550 davon entfallen auf nichtalkoholische Getränke, was der empfohlenen Trinkmenge von 1,5 Liter täglich entspricht. Allein der Pro-Kopf-Verbrauch von Mineralwasser aus deutschen Brunnen ist seit 1970 von 12,5 auf 129 Liter im Jahr 2003 angestiegen, Importwässer und aufgesprudeltes Trinkwasser nicht einbezogen. Ganz zu schweigen vom Kaffee- und Teekonsum.
Doch geben diese Daten aus ernährungsphysiologischer Sicht Anlass zur Genugtuung? Leider nicht. Denn es gibt keinerlei Anzeichen dafür, dass die Gesellschaft durch fleißiges Trinken tatsächlich „gesünder” wurde. Trotzdem warnen Fachleute weiterhin vor zu geringer Flüssigkeitsaufnahme. Sie fordern, dass insbesondere Sportler, alte Menschen und Kinder, aber auch Diätwillige und Verschnupfte endlich mehr trinken müssten. Die Gefahren dieser Empfehlung werden dabei meist ignoriert: In den vergangenen Jahren häuften sich die Fälle von Wasserintoxikationen, vor allem in den genannten Zielgruppen. In Form von Lungen- und Gehirnödemen kann eine Wasservergiftung sogar lebensbedrohliche Ausmaße annehmen. Der Mythos des lebensspendenden Wassers darf deshalb nicht länger darüber hinweg-täuschen, dass ein Zuviel des wertvollen Nasses – besonders in Verbindung mit einer salzarmen Ernährung oder Salzverlusten – nicht zu mehr Gesundheit führt, sondern so manches Mal geradewegs auf die Intensivstation.

alle anderen, die den artikel kennen, sorry.

strubbel
W:open_mouth:)