meine Tochter (9 Monate) ist ganz offensichtl.tatsächlich wasserscheu!
Und zwar war die Gastherme (im Bad installiert) vor einiger Zeit kaputt: es gab ständig heftige Verpuffungen, also jeweils einen richtig lauten Knall beim Anspringen - so laut, daß sogar nachts alle davon wach wurden! EINmal ist es denn auch prompt vorgekommen, während ich sie in der Babybadewanne hatte. Die Reaktion könnt Ihr Euch sicher vorstellen…
Seitdem ist das Baden ein nervenzerfetzendes Thema bei uns.
Melody geht absolut nicht mehr ins Wasser!
Nicht in ihre Wanne, nicht in die große Wanne, nicht in eine Schale, nicht mit einem von uns zusammen - alleine schon gar nicht - und auch nicht außerhalb des Badezimers (nicht einmal bei Oma).
Sie schreit und weint, strampelt und versucht zu flüchten…
Noch Stunden später ist sie aufgeregt.
Mit nichts ist sie zu beruhigen.
Die schiebt richtig Panik.
Hab schon versucht, sie angezogen in die trockene Wanne zu setzen.
Oder mit ganz wenig Wasser drin, und natürlich viel Spielzeug.
Nichts zu machen!
Lasse sie auch mit den Händen in einer Wasserschale spielen.
Das geht gerade so, aber auch da hat sie Angst.
Also, an Babyschwimmen ist gar nicht zu denken!
Aber ich wäre auch schon froh, wenn das Waschen klappte…
Hat irgendjemand noch kreative Vorschläge?
(oder ähnliche Erfahrungen)
es ist die Frage ob sie angst vor eurem Bad hat oder vor dem Wasser. Beim Bad würde es helfen wenn ihr öfters auch mal so rein geht, sei es zum saubermachen oder ihr nehmt sie mit wenn ihr euch fertig macht und lasst sie zusehen ohne das sie groß involviert ist.
Sollte sie Angst vor Wasser haben (das dürfte aber nicht unbedingt von einem einmaligen Vorfall kommen, Kinder vergessen noch sehr schnell) hilft nur Geduld. Bei dieser Jahreszeit würde es sich anbieten wenn ihr viel Zeit mir ihr am Wasser verbringt (Babywanne oder Planschbecken im Garten/Balkon). Dabei solltet ihr anfangs auf den Körperkontakt zu euch achten, haltet sie fest wenn sie im Wasser ist, nehmt sie auf den Arm oder setzt euch neben sie ins Wasser und versucht spielerisch (aber ohne nass spritzen) ihr den Spaß am Element Wasser wiederzugeben.
Bei einem Befreundeten Paar von uns hat es fast ein Jahr gedauert und heute ist er eine Wasserrate wie aus dem Bilderbuch.
Du schreibst, sie geht nicht in die große Wanne.
Geht sie in die Wanne, wenn sie leer ist?
Wie wär’s wenn du mit ihr badest?
Vielleicht ganz am Anfang OHNE Wasser.
Und dann mit 2 cm Wasser (Brrr… vorher gut das
Badezimmer heizen!)
Ich konnte mit meinen Jungs einfach ALLES machen,
solange sie viel Hautkontakt hatten (nicht nur
Körperkontakt, ich meine schon Hautkontakt).
Oder wenn ihr eine Dusche habt, mit ihr unter die
Dusche gehen. Aber eben zusammen und zuerst vielleicht
nur ein paar Tröpfchen aus dem Brauskopf fangen.
ich würd erst mal versuchen, ob sie Angst vor der Badewanne IN DIESEM RAUM hat.
Bringt sie doch mal zur Oma. Die soll sie dann bei bei sich (also in anderer Umgebung) mit Wasser in Berührung bringen.
vielleicht nicht grad in der Badewanne, vielleicht kann die Oma (oder sonst irgend wer) bei sich zu Hause ein Planschbecken mit Wasser füllen und sich dann im Garten/Balkon aufhalten zusammen mit dem Kind und sich nicht weiter drum kümmern, ob das Kind ins Wasser geht oder nicht.
Ich sag dir, sie wird gehen . Habe noch kein Kind erlebt, das dieser Versuchung widerstehen kann.
Ich gehe davon aus, dass sie schon sitzen und krabbeln kann. Oder? Wenn nicht ist mein Vorschlag natürlich so nicht umzusetzen. Dann vielleicht noch ein paar Wochen warten. Der Sommer ist ja noch lang.