Weberknechtphobie

Hallo!

Meine zehnjährige Tochter hat geradzu Panik vor Weberknechten. Nur und ausschließlich.
Wir haben Vogelspinnen zu Hause, die liebt mein Töchterchen über alles!
Nun, das wäre kein Problem, aber bei uns wimmelt es von Weberknechten, Meine Tochter hat ein Hochbett…am Fenster.
Sie weigert sich, länger nicht benutzte Kisten, Kartons oder größere Spielsachen anzuheben bzw. zu benutzen. Fast jeden Tag muss ich ein paar der kleinen Kerle absammeln… Sprich, es beeinflusst den Alltag. (Klingt hier jetzt nicht danach, ist aber so)

Was mich wundert, wie kann man so eine "nur Weberknechte - Phobie " haben?
Wie kann sie sie los werden? Die Theorie ist mir klar, hatte früher eine Spinnenphobie vom Feinsten, habe sie mir selbst (innerhalb von ca.2 Jahren) wegtherapiert.

Nur, meine Tochter weigert sich beharrlich, auch nur den kleinsten Blick auf einen Weberknecht zu werfen. Ich versuche es mit Spaß, lasse die Tierchen mit lustigen Stimmen „sprechen“, sage Dinge wie: „Guck mal, der hat’nen grünen Hut auf!“ und ähnlichen Blödsinn, nüscht hilft.

Hat jemand 'nen Tipp?
Vielen Dank
MAria

Hallo Maria.

Vogelspinnen sind interessant, aber nicht süß.

Du hast deine Spinnenangst überkompensiert. Unterschwellig hast du immer noch Angst. Und deine Tochter merkt das natürlich.
Und da sie vor Spinnen keine Angst haben darf, Mama sagt ja dauernd, dass die süß sind, überträgt sie die Spinnenangst nun auf Weberknechte.

So einfach ist das.

Man sollte sich bemühen, alle Tiere möglichst neutral und unvoreingenommen zu sehen, positiv wie negativ.

Und Vogelspinnen sind keine Haustiere, man muss sie nicht unbedingt halten.

Gruß, Nemo.

Hallo!

Meine Vogelspinnen sind süß! :wink: Hast du mal eine Avicularia gesehen? Ein kunterbunter, wuscheliger Kuschelball.(Nein, ich kuschele NICHT mit den Spinnen!)

Über die Haltung von Exoten kann man diskutieren, da hast du recht. Glücklicherweise sind Spinnen sehr bewegungsfaul und die klimatischen Bedingungen kann man gut nachstellen.

Und nein, ich habe wirklich keine Angst mehr. Meine Phobie ist seit ca. 15 Jahren besiegt. Zu 99%. Wenn ich heute eine Hausspinne sehe, bleibt mein Blutdruck normal, ich fange nicht an, unkontrolliert zu schwitzen etc.

Und meiner Tochter habe ich von vornherein NIE irgendeinen Ekel anerzogen (in meiner Familie war niemand Spinnenphobiker, das kam bei mir von selbst).
Sie sagt, sie hasst die langen Beine der Weberknechte, die seien so eklig.

Vielen Dank für Deine antwort, auch wenn du, denke ich, mit deiner Einschätzung nicht gaz richtig liegst.

Schönen Sonntag noch!
Maria

Nochmals HAllo

Habe mir deien Artikel nochmal durchgelesen. UND nachgedacht… Und so ein kleines Fitzelchen Wahrheit ist wohl doch drin versteckt.

Aber hast du einen Tipp? Und nein, meine Spinnen schaffe ich nicht ab! (Ich halte seit vielen Jahren Vogelspinnen, habe also Sachverstand. Und ich finde sie faszinierend).

Danke! :smile:
Maria

Hallo Maria!

Aber hast du einen Tipp? Und nein, meine Spinnen schaffe ich
nicht ab! (Ich halte seit vielen Jahren Vogelspinnen, habe
also Sachverstand. Und ich finde sie faszinierend).

Wovon geht die Faszination aus?

Auf welche Weise kommunizieren sie, welche Gefühle bereiten sie dir?

Ich möchte mich einfach nur in Halter von z.B. Leguanen, Schlangen, Agamen und Spinnen hineinversetzen können.

Mir würde die Anwesenheit solcher Tiere ein gewisses Gruseln bereiten und andererseits die Tatsache, dass die Tiere da eingesperrt sind, Bedauern für dieselben ehrvorrufen.

Ich hab mal in einer Wohnung gearbeitet, dauerte etwa eine halbe Stunde, da musste das Herrchen ausgerechnet in dieser Zeit anfangen, bei offenem Behältnis irgendwelche Vipern zu füttern.
Weswegen musste das sein?

Gruß

To.i

Hallo!
Obwohl ich dringenst gehen muss, möchte ich schnell noch antworten!

Was Agamen und Leguane berifft…oh! Ich LIEBE seit frühester Kindheit jegliche Art von Reptilien. Meine Mutter hat eine Schlangenphobie, ich eine Schlangenphilie. :smile:

Ich kann es nicht beschreiben, ich finde Reptilien einfach toll! Die sehen so urtümlich aus, ich kann es nicht erklären. Gruselfaktor für mich gleich null.

Was die Spinne betrifft: Die erste schaffte ich mir als letzte Etappe auf meinem Kampf gegen die Phobie an. Und ich beobachtete, las und lernte.
Erstens sind viele äußerlich schön. Leuchtende Farben etc.
Zweitens ist es wirklich spannend, sie zu beobachten. Wie sie jagen, über die Pflanzen krabbeln, buddeln, „umräumen“. Männchen, die ihre Spermanetze bauen, drunterkrabbeln, ihr Sperma hineingeben und dann wieder aufnehmen… Ganz zu schweigen von den Häutungen! Biologie live und in Farbe.
Ich finde auch Insekten toll. Es gibt Millionen verschiedene, seit Millionen von Jahren! In jedem Lebensraum. Schrecken, die zu 100% einem Blatt ähneln, einem vertrocknetem Ast… Schmetterlinge in allen Farben der Welt… Käfer in tausenden Formen, mit riesigen Hörnern… Es fasziniert und interessiert mich.

Andere geraten in orgiastische Zustände, wenn sie über Autos sprechen - das kann ich wiederum nicht nachvollziehen.
Wie heißt es: jedem Tierchen sein Plaisierchen. :smile:
Wäre doch schlimm, wenn alle deisselben Interessen und Vorlieben hätten!

Schönen Sonntag dir noch!
Maria

Hi,

die Faszination für das Exotische kannst du nicht nachvollziehen? Das wiederum kann ich nicht so ohne weiteres nachvollziehen :smile:

Selbstverständlich nur bei artgerechter Haltung, is klar. Wenn ich Geld und Zeit hätte, dann hätte ich hier schon längst riesige Terrarien rumzustehen.

In den späten 80ern, frühen 90ern hatte ich mal unter anderem ein kleineres mit zwei Nackenstachlern und einen Helmleguan. Die sehen aus wie kleine Drachen und sind in der Haltung bzgl. speziell der Fütterung zwar recht anspruchsvoll, aber furchtlos, gelassen und ungerührt, was ihr Leben in der Gefangenschaft anbelangt.

Aber mittlerweile bin ich weg davon. Jetzt hätte ich viel lieber ein Aquarium mit Seepferdchen und vor allem Quallen. Ach! Quallen!! Im Berliner Aquarium kann ich mich stundenlang nicht losreissen von denen. Es gibt auf der ganzen Welt nichts kontemplativeres als den majestätischen Medusen beim In-der-Gegend-Rumschweben zuzusehen, soviel ist mal klar.

Beste Grüße

Annie

Ich hatte lange Zeit absolute Panik vor so dickeren schwarzen Spinnen. Die anderen konnte ich mit Anspannung unter einem Glas einfangen, Papier drunter schieben un dann schnell raus damit.
Eines Tages fiel mir ein, dass mein grosser Bruder mir mal eine schwarze fette Gummispinne aufs Kopfkissen setzte, als ich gerade wach wurde!!!
Jetzt kann ich sehr gut alle Spinnenarten entfernen und wenns nötig ist, einen Weberknecht am Fuß schnappen und rausbringen.

Irgend etwas scheint sie mit Weberknechten erlebt zu haben.

Hallo Annie,

die Faszination für das Exotische kannst du nicht
nachvollziehen? Das wiederum kann ich nicht so ohne weiteres
nachvollziehen :smile:

Das habe ich so ja nicht gesagt.

In dem ich frage, worin die Faszination besteht, erkläre ich ja schon die Nachvollziehbarkeit.
Leider hat meine Frage wohl eine Umdeutung durch dich erfahren.

Zum Beispiel muss ich die Motivation, einen Hund oder einen Katz zu halten, nicht hinterfragen. Die Beweggründe liegen für mich auf der Hand. Wie auch bei einem Reitpferd oder Aquarienfischen.

Von Maria wollte ich wissen, worin die Faszination für sie besteht und sie hat es mir erklärt. Sogar ich hab das verstanden! :wink:

In den späten 80ern, frühen 90ern hatte ich mal unter anderem
ein kleineres mit zwei Nackenstachlern und einen Helmleguan.
Die sehen aus wie kleine Drachen und sind in der Haltung bzgl.
speziell der Fütterung zwar recht anspruchsvoll, aber
furchtlos, gelassen und ungerührt, was ihr Leben in der
Gefangenschaft anbelangt.

So ein Tier wäre für mich interessant, wenn es auf Geheiß Feuer speien könnte.

Aber mittlerweile bin ich weg davon. Jetzt hätte ich viel
lieber ein Aquarium mit Seepferdchen und vor allem Quallen.
Ach! Quallen!! Im Berliner Aquarium kann ich mich stundenlang
nicht losreissen von denen. Es gibt auf der ganzen Welt nichts
kontemplativeres als den majestätischen Medusen beim
In-der-Gegend-Rumschweben zuzusehen, soviel ist mal klar.

Na klar, aber das siehst du anders, wenn sie sich nicht von dir losreißen können, wenn du im Meer schwimmst.

Ich finde, Tiere sind in ihrem jeweils ursprünglichen Lebensraum am Besten aufgehoben.

In diesem Sinne

Peace

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Hallo!

Hallo!
Obwohl ich dringenst gehen muss,

Wohin? :wink:

möchte ich schnell noch
antworten!

Was Agamen und Leguane berifft…oh! Ich LIEBE seit frühester
Kindheit jegliche Art von Reptilien. Meine Mutter hat eine
Schlangenphobie, ich eine Schlangenphilie. :smile:

Hat deiner Mutter Phobie deine Vorliebe beeinflusst?

Ich kann es nicht beschreiben, ich finde Reptilien einfach
toll! Die sehen so urtümlich aus, ich kann es nicht erklären.

Ja, das kann ich nachvollziehen.

Gruselfaktor für mich gleich null.

Was die Spinne betrifft: Die erste schaffte ich mir als letzte
Etappe auf meinem Kampf gegen die Phobie an.

Ist dir das so empfohlen worden?

Ich finde auch Insekten toll. Es gibt Millionen verschiedene,
seit Millionen von Jahren! In jedem Lebensraum. Schrecken, die
zu 100% einem Blatt ähneln, einem vertrocknetem Ast…
Schmetterlinge in allen Farben der Welt… Käfer in tausenden
Formen, mit riesigen Hörnern… Es fasziniert und interessiert
mich.

Ja, sicher. Aber bitte nicht in meiner Wohnung … jedenfalls nicht alle …

Andere geraten in orgiastische Zustände, wenn sie über Autos
sprechen - das kann ich wiederum nicht nachvollziehen.

Ja, das aber kann ich nachvollziehen.
Z.B. http://www.maserati.it/ ist quasi eine Erotikseite.

Wie heißt es: jedem Tierchen sein Plaisierchen. :smile:
Wäre doch schlimm, wenn alle deisselben Interessen und
Vorlieben hätten!

Hierüber werde ich nachdenken!

Schönen Sonntag dir noch!

Dir auch!

To.i

Hi,

Mir würde die Anwesenheit solcher Tiere ein gewisses Gruseln
bereiten und andererseits die Tatsache, dass die Tiere da
eingesperrt sind, Bedauern für dieselben ehrvorrufen.

Ein Bekannter hält auch Vogelspinnen und sagt, daß die Tierchen in freier Natur nicht mehr Lebensraum beanspruchen als ein Terrarium groß ist. Eingesperrt ist also relativ …

Ob das stimmt, weiß ich nicht (bin kein Fachmann).

Gruß S

Hallo,

Meine zehnjährige Tochter hat geradzu Panik vor Weberknechten.
Nur und ausschließlich.
Wir haben Vogelspinnen zu Hause, die liebt mein Töchterchen
über alles!

Nun, die letzteren sind eingesperrt, vermute ich. Und deine Tochter weiß, sie sind „gefährlich“, weil giftig. Sie weiß auch, dass Weberknechte zwar ungefährlich sind und daher nicht separat gehalten werden müssen, aber:

Verknüpft sie dennoch unbewusst einige Dinge falsch miteinander?

Zusätzlich zu einem allgemein verbreiteten Unwohlsein vieler Menschen beim Anblick von Spinnen. Kann sehr unangenehme Gefühle auslösen, wenn sich mehrere davon gewohnheitsmäßig im Schlaf- oder Kinderzimmer (my home is …) aufhalten.

Franz

Faszination
Hallo Tokei-ihto,

Wovon geht die Faszination aus?

Auf welche Weise kommunizieren sie, welche Gefühle bereiten
sie dir?

Ich möchte mich einfach nur in Halter von z.B. Leguanen,
Schlangen, Agamen und Spinnen hineinversetzen können.

wohl die selbe Faszination wie bei anderen Tieren, die keine üblichen „Schmusetiere“ sind (z.B. Fische und andere in Aquarien gehaltene Tiere, oder sehr kleine Säugetiere oder Vögel).
Ich finde solche Tiere auch faszinierend, wennauch ich keines dieser Tiere und auch kein anderes Tier als Haustier habe - Tiere beobachten, ihr Sozialverhalten beobachten, das hat schon was. Ich persönlich finde nicht, dass ein Haustier unbedingt ein Tier sein muss, das sich gerne und häufig anfassen lässt, mit mir kommuniziert, Tricks lernt etc.
Reptilien, Amphibien, Insekten wie auch die doch häufiger anzutreffenden Fische sind eben Beobachtungstiere.

Viele Grüße,
Nina

Hallo Tokei-ihto,

Zum Beispiel muss ich die Motivation, einen Hund oder einen
Katz zu halten, nicht hinterfragen. Die Beweggründe liegen
für mich auf der Hand. Wie auch bei einem Reitpferd oder
Aquarienfischen.

warum kannst du Aquarienliebhaber bzw. Fischhalter besser verstehen als z.B. Eidechsen-/Frosch-/Spinnenhalter? Was ist für dich an Fischen so deutlich anders als an diesen Tieren?
Bis auf den Lebensraum ähneln sich die Tiere doch sehr:

  • bauen keine intensive Beziehung zum Menschen auf
  • man kann ihr (Sozial-)Verhalten beobachten
  • man kann sich an ihren Formen, Farben, Mustern erfreuen

Ich finde, Tiere sind in ihrem jeweils ursprünglichen
Lebensraum am Besten aufgehoben.

Das finde ich auch; wobei „ursprünglich“ durchaus teils schwer zu definieren ist (Hauskatze, Hund…).
Auf Tierhaltung verzichte ich, vor allem derzeit, ganz bewusst.

Viele Grüße,
Nina

Ach Häuptling,

ist dir das wirklich nicht klar?

Den meisten, wenn auch nicht allen, geht es um Prestigegewinn, das deutsche Wort dafür ist Angeberei. :smile:

So, wie man halt lieber 'nen Porsche fährt, als einen Polo, auch wenn der Polo längst ausreichend wäre.

Das geht vom Aquarium, wo es mindestens Diskusfische sein müssen, wenn man sich schon kein Meerwasseraquarium leistet, bis zum Hund, wo es mindestens ein „hinterindischer Lockenschweifhund“ sein muss, obwohl ein Dackel vollends genügte.

Bei giftigen, „ekligen“ und/oder gefährlichen Tieren kommt dann noch die Botschaft dazu: „Schaut her, ich habe keine Angst vor diesen Tieren, vor denen ihr alle euch gruselt, ich bin anders, mutiger, besser als ihr.“

Das Äquivalent zur giftigen Kobra ist dann in etwa der Kampfhund der Zuhälter.

Weil man aber mit Giftschlangen schlecht spazieren gehen kann, muss man sie eben füttern, wenn grad jemand da ist, sonst weiß ja niemand, wie mutig man ist.

Natürlich kommen auch sado-masochistische Züge voll zum Einsatz, etwa wenn man Schlangen mit lebenden Mäusen füttert. Die sind nämlich wirklich „süß“, die Mäuse, weil sie mehr unserem Niedlichkeits-Schema entsprechen.

Dass man sich das weitgehend nicht eingesteht und dann die ulkigsten Gründe erfindet, ist nunmal Menschenart.

Hierbei will ich nicht verkennen, dass jemand im Laufe der Zeit, wirklich eine Art Verhältnis zu so einem Tier aufbaut. Auch das ist Menschenart, aber das geht im Notfall auch mit einem Stück Holz.

Dass Prestgigegewinn (Angeberei) letztendlich der Fortpflanzung dient und somit sexuelle Gründe hat, sollte man hier nicht verschweigen.

Gruß, Nemo.

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Danke , lieber Kapitän.

Das erinnert mich an die Parabel, womit einer anhand des Besitzes eines Aquariums die Homosexualität des Besitzers widerlegen konnte.

Schöne Grüße

vom Indianerhäuptling

Hallo Nina,

warum kannst du Aquarienliebhaber bzw. Fischhalter besser
verstehen als z.B. Eidechsen-/Frosch-/Spinnenhalter? Was ist
für dich an Fischen so deutlich anders als an diesen Tieren?

Das kann daran liegen, dass in unserem Kulturkreis das Halten von Zierfischen mehr verbreitet ist als das von morgenländischen Kriechtieren und giftigem Geschlänge aus dem fernen Africa.

Bis auf den Lebensraum ähneln sich die Tiere doch sehr:

  • bauen keine intensive Beziehung zum Menschen auf
  • man kann ihr (Sozial-)Verhalten beobachten
  • man kann sich an ihren Formen, Farben, Mustern erfreuen

Die intensive Bindung baut ein Goldhamster ja auch nicht auf.

An ein Fischglas im Wohnzimmer habe ich auch schon gedacht. Aber ich glaube, das würde zuviel Unruhe reinbringen.

Auf Tierhaltung verzichte ich, vor allem derzeit, ganz
bewusst.

Ich auch.

Schönen Sonntag !

To.i

ist sicherlich die Faszination des Grusligen.

Warum Menschen etwa Horrorfilme angucken, oder an einem Faden angebunden von Brücken springen, oder bei Tempo 300 ihre Runden im Rennwagen drehen.

Ich kann mich noch an einen Film erinnern, in dem ein Affe ein paarmal unter einen Stein guckte, unter dem ein Skorpion oder sowas Ähnliches saß. Jedesmal, wenn er guckte, fiel er vor Schreck in Ohnmacht, was ihn nicht davon abhielt, erneut zu gucken.

Die Gründe dafür sind wohl weitgehend unbekannt, Adrenalin, vielleicht.

Wir sind halt Affen, daran lässt sich nicht rütteln.

Gruß, Nemo.

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Apes and monkeys
Und du bist unser Silberrücken.

Den Namen hab ich dir verliehen. Trag’ ihn mit Würde!

Hallo Tokei-ihto,

Das kann daran liegen, dass in unserem Kulturkreis das Halten
von Zierfischen mehr verbreitet ist als das von
morgenländischen Kriechtieren und giftigem Geschlänge aus dem
fernen Africa.

ist also mehr so eine gefühlte Sache, okay.
Denn exotisch ihrer Herkunft nach sind fast alle Zierfische auch, zumindest die üblichsten.
(Übrigens gibt es an Amphibien und Reptilien auch einheimische Arten zu kaufen - die Haltung von Feuersalamandern, Zauneidechsen, Ringelnattern etc. ist erlaubt, sofern es sich um Nachzuchten handelt.)

Viele Grüße,
Nina