Wechsel der Riesterrente sinnvoll?

Guten Tag,

ich habe vergangenen September die Riester-Rente bei der DEVK abgeschlossen. Da war ich noch der Meinung, dass das gesetzlich geregelt sei und es daher egal ist, wo man diese Versicherung abschließt. Am Donnerstag hatte ich einen Termin auf meiner Hausbank, der Volksbannk. Dort wurde mir das System von Union Investment vorgerechnet und klar gemacht, dass das für junge Leute wie mich (bin 22 Jahre) sinnvoller wäre, da man in einen Fonds spart und nicht in eine Lebensversicherung. Das hat sich wirklich sehr gut angehört. Aber auf der anderen Seite ist der Mann ein Versicherungsvertreter und möchte auch nur sein Geld verdienen. Daher hoffe ich, dass ich hier eine unabhängige Meinung bekommen kann.

Vielen Dank schon mal im voraus.

Viele Grüße
Simone

nur sein Geld verdienen. Daher hoffe ich, dass ich hier eine
unabhängige Meinung bekommen kann.

Eine unabhängige Meinung in dieser Frage gibt es nicht, weil es hierzu keine allgemeingültige wahrheit gibt. Jeder, der Dir hierzu antwortet hat seine Sichtweise, deswegen wirst Du alles Mögliche zu lesen bekommen.

Es kann durchaus Sinn machen, die Riesterrente in einem Fondprodukt anzusparen. Das heißt aber nicht automatisch, dass man das bei der Volksbank bzw. bei der R+V und Union Invest machen muß. Ich persönlich habe mit der Union Invest sehr schlechte Erfahrungen gemacht. Laß Dich dort, wo Du die Riesterrente abgeschlossen hast, über eine Fond-Variante beraten und entscheide Dich dann.

Ich gebe Nordlicht Recht, eine unabhängige Meinung wird man hier nicht finden. Der eine sieht die Versicherungslösung vorn und setzt alles dran, diese durchzudrücken. Der andere mag wieder die Fondlösung.
Ich persönlich empfehle ganz was anderes, nämlich die Riesterrente auf Fondsbasis.
Sie dürfen sich bei der ganzen Auswahl auch ein wenig auf das Thema Verteilung der Abschlusskosten konzentrieren, da merken Sie vielleicht auch, dass es wenig Sinn macht, in den ersten Jahren fast die gesamten Kosten der Laufzeit einzukassieren. Das verzinst sich nicht wirklich.
Seit einiger Zeit gibt es auch bei der DWS solche Fondssparpläne, da halte ich nicht wirklich viel von.
Das Verhältnis von Chance und Risiko sollte immer gewahrt bleiben. Ein Fondssparplan über 40 Jahre, der regelmäßig bespart wird, ist nun wahrlich nicht als unsicher zu bezeichnen. Nehmen Sie sich einen Renditerechner und vergleichen Sie die Unterschiede von wenigen Prozenten, das macht es sicher etwas deutlicher.
Und geben Sie nicht so viel darauf, wenn die Unsicherheit von langlaufenden Aktienfondssparplänen mit dem Absturz überteuert gekaufter Einzelaktien und anschließendem Panikverkauf „bewiesen“ wird.
Einfach mal vergleichen, Aktienfonds gibt es schon ein paar Jährchen, da kann man sehen, was in der Vergangenheit so möglich war.
Wobei natürlich zu sagen ist, dass in Zukunft alles gaaanz anders wird.
Glaube ich :smile:))

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grübel
Hallo,

es hierzu keine allgemeingültige wahrheit gibt. Jeder, der Dir
hierzu antwortet hat seine Sichtweise, deswegen wirst Du alles

Stimmt wohl,

machen muß. Ich persönlich habe mit der Union Invest sehr
schlechte Erfahrungen gemacht.

nur mit dieser Bemerkung hast du selber das geamcht, wovor du vorher noch abgeraten hat.

Laß Dich dort, wo Du die

Riesterrente abgeschlossen hast, über eine Fond-Variante
beraten und entscheide Dich dann.

hm, das zum Beispiel halt ich nicht für sinnvoll, denn es bliebt diesselbe Gesellschaft/Berater bei der man sich informiert.

Gruss
Börsnefan1968

PS. Der gute Erfahrungen mit der Fond-Variante der UnionInvestment gemacht hat :smile:))

Hallo

von Union Investment vorgerechnet und klar gemacht, dass das
für junge Leute wie mich (bin 22 Jahre) sinnvoller wäre, da
man in einen Fonds spart und nicht in eine Lebensversicherung.

das hängt von einigen Faktoren ab.
Prinzpiel macht in deimen Alter eine Fonds-Lösung mit eimen hohen Aktienanteil sehr viel Sinn.

Du musst allerdings mit höherem Risiko leben können.
Allerdings dürfte das mit einer Laufzeit von fast 40 Jahren kein Problem sein.

Ob du nun Union oder DWS wählst ist ein bisschen Geschmacksache. Aber besten von beiden Anbieter sind erstmal Informationsmaterial geben lassen.

Gruss
Börsenfan1968

Der gesunde Menschenverstand
ist ein hohes Gut, das man sich in jedem Lebensalter erhalten sollte.

Guten Tag Börsenfan,
Sie ahnen vielleicht schon, worauf ich hinaus will.
Nun, unumwunden gesagt, ich stoße mich erheblich daran, dass Sie
hier Feststellungen treffen, die geeignet sind, bei jemandem, der
Unerschütterlichkeit in der Darstellung mit Sicherheit in der Aussage verwechselt, Gefahr heraufzubeschwören. Die Gefahr nämlich, seinen
gesunden Menschenverstand gegen nachzuplappernde Worthülsen einzutauschen.

Woraus ergibt sich, dass ein Aktienengagement - und ein solches ist selbstredend auch ein Fondsengagement - in jüngeren Jahren „sehr viel
Sinn“ macht ?

Wieso dürfte es „kein Problem“ sein, 40 Jahre lang mit einem
höheren Risiko zu leben ?

Auf die Gefahr hin, dass Sie mich einen Miesepeter zeihen, wage ich die Behauptung, dass diese Ihre Feststellungen in der Sache einer
Grundlage entbehren. Ich halte sie im harmlosen Fall für
Phantasiegespinste, im weniger harmlosen Fall für nachgerade
typische Verkaufsargumente, die dazu ersonnen sind, Interessenten
in Massen über den Löffel zu balbieren und Sinn und Verstand durch
hohle Phrasen zu ersetzen, um dadurch Geldgier und Dummheit zu
befördern.
Gruß
Günther

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Woraus ergibt sich, dass ein Aktienengagement - und ein
solches ist selbstredend auch ein Fondsengagement - in
jüngeren Jahren „sehr viel
Sinn“ macht ?

Es geht nicht um die letzten Jahre, es geht um den Anlagehorizont von ungefähr 40 Jahren. Deine Frage ist also schon mal falsch gestellt.

Wieso dürfte es „kein Problem“ sein, 40 Jahre lang mit einem
höheren Risiko zu leben ?

Eine Riesterrente garantiert die eingezahlten Beiträge plus Zulagen. Es ergibt sich also IMMER eine Bruttorendite von 2-3 %. Das ist sicher.

Darüber hinaus macht die wahrscheinliche Rendite den Unterschied. Die ist bei einem guten Aktienfonds weit besser als bei einer Versicherung. Ein guter Rentenfonds kommt wahrscheinlich ebenso auf eine bessere Rendite. Denn auch Versicherungen legen das Geld (nach Abzug gehöriger Kosten) in Renten und Aktien an.

Auf die Gefahr hin, dass Sie mich einen Miesepeter zeihen,
wage ich die Behauptung, dass diese Ihre Feststellungen in der
Sache einer
Grundlage entbehren.

Die Grundlage gibt die Entwicklung der Aktien- und Rentenmärkten sowie der Versicherungen der vergangenen 60 Jahre (wer will kann den DAX bis in das 16. Jahrhundert zurückrechnen). Das gibt natürlich keine Garantie für die Zukunft, bildet aber eine sehr gut fundierte Grundlage für Aussagen über dieselbe.

Benni

Einen verschneiten Guten Morgen!

Ich möchte Dir meine Erfahrung mit einer fondsgebundenen Versicherung sagen. Mein Mann hat mit 18 eine solche Versicherung abgeschlossen. (Kein Riester, der war damals nicht aktuell). Bei Versicherungsabschluß wurde eine hohe Rendite errechnet (diese „wenn alles glatt läuft könnte“ Berechnung). Seither wurde diese Rendite von Jahr zu Jahr nach unten korrigiert.

Grüße

Tina

Frech, Unverschämt und Unwahr
Hallo

Guten Tag Börsenfan,
Sie ahnen vielleicht schon, worauf ich hinaus will.

Nein das ahnte ich nicht.

Nun, unumwunden gesagt, ich stoße mich erheblich daran, dass
Sie hier Feststellungen treffen, die geeignet sind, bei jemandem,
der Unerschütterlichkeit in der Darstellung mit Sicherheit in der
Aussage verwechselt, Gefahr heraufzubeschwören. Die Gefahr
nämlich, seinen gesunden Menschenverstand gegen nachzuplappernde Worthülsen einzutauschen.

aber ich stosse mich sehr daran, das Sie hier unterschwellig mir Dinge unterstellen und Behauptungen auftstellen die falsch sind.

Woraus ergibt sich, dass ein Aktienengagement - und ein
solches ist selbstredend auch ein Fondsengagement - in
jüngeren Jahren „sehr viel Sinn“ macht ?

Auf den Erfahrungen und Ergebnisse der Vergangenheit, die zeigen das das beilangfristigem Investieren in Aktien kurzfristige Turbulenzen und Kursstürze unerheblich sind.

Aber das dürfte Ihnen doch auch bekannt sein oder ?

Wieso dürfte es „kein Problem“ sein, 40 Jahre lang mit einem
höheren Risiko zu leben ?

Auf dem eben gesagten.

Auf die Gefahr hin, dass Sie mich einen Miesepeter zeihen,
wage ich die Behauptung, dass diese Ihre Feststellungen in der
Sache einer Grundlage entbehren. Ich halte sie im harmlosen Fall für
Phantasiegespinste, im weniger harmlosen Fall für nachgerade
typische Verkaufsargumente, die dazu ersonnen sind, Interessenten
in Massen über den Löffel zu balbieren und Sinn und Verstand
durch hohle Phrasen zu ersetzen, um dadurch Geldgier und Dummheit zu
befördern.

Was sie mir hier unterstellen und behaupten ist schon frech , sehr frech. Und das ist nett ausgedrückt.

Gerade solche Aussagen zielen darauf hinaus Anlager zu verunsichern und vom investieren in rentablen Anlagen wie Aktien abzuhalten.
Gerade diese Art von Panikmache führt dazu das viele Anleger sind in Garnatieprodukte und Versicherungslösungen stürzen in dem Glauben, dass sie eine sichere Sache.

Mit Aussagen wie „Phantasiegespinste“ und „in Massen über den Löffel zu balbieren“ mir zu Unterstellen ich würde sogar bewusst falsch informieren sind unverschämt.

Der Versuch mit solchen Aussagen andere „schlecht zu reden“ wird Ihnen aber nicht gelingen.

Börsenfan1968

Pax, Pax
Guten Tag Börsenfan,
für den Fall, dass Sie sich durch mich beleidigt sehen, bitte ich
um Entschuldigung. Ich möchte Sie als Person nicht beleidigen.

Ich halte Ihnen vielmehr zugute, dass die von Ihnen verwendeten
Argumente in Form von „sehr viel Sinn“ und „kein Problem“
in guter Absicht, in gutem Glauben und in beschwichtigender Weise
verwandt wurden.

Allerdings meine ich schon, dass diese und vergleichbare Argumente
von denen, die sie ursprünglich ersonnen haben, in der Tat gefährlich sind. Ich verkenne dabei nicht, dass das System Börse nur funktionieren kann, wenn eine hinreichend große Menge Menschen
darauf einsteigt und genau die Fehler begeht, die systemimanent
notwendig sind, um Profit wiederum für andere zu erzeugen.
Ich halte es aber für unstatthaft, die in Rede stehenden Argumente

  • wenngleich auch in guter Absicht - zu eben diesem Zweck gegenüber
    Unbedarften zu äußern.
    Gruß
    Günther

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Guten Tag,

Du wirst viele tolle Tipps bekommen, die meisten dienen der Geldverminderung. Informiere Dich selbst im Netz, bevor Du 30-40 Jahre in etwas investierst, solltest Du es selbst verstanden haben.

Einen der „tollen“ Fonds (Uniprofi-Rente) findest Du hier.
http://fonds.onvista.de/charts/preis.html?ID_INSTRUM…

Das hierbei noch erhebliche Kosten von der „Performance“ abgezogen werden, ist nur den wenigsten klar.

Gruß

Detlev

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Hallo

Guten Tag Börsenfan,
Sie ahnen vielleicht schon, worauf ich hinaus will.

Nein das ahnte ich nicht.

Nun, unumwunden gesagt, ich stoße mich erheblich daran, dass
Sie hier Feststellungen treffen, die geeignet sind, bei jemandem,
der Unerschütterlichkeit in der Darstellung mit Sicherheit in der
Aussage verwechselt, Gefahr heraufzubeschwören. Die Gefahr
nämlich, seinen gesunden Menschenverstand gegen nachzuplappernde Worthülsen einzutauschen.

aber ich stosse mich sehr daran, das Sie hier unterschwellig
mir Dinge unterstellen und Behauptungen auftstellen die falsch
sind.

Woraus ergibt sich, dass ein Aktienengagement - und ein
solches ist selbstredend auch ein Fondsengagement - in
jüngeren Jahren „sehr viel Sinn“ macht ?

Auf den Erfahrungen und Ergebnisse der Vergangenheit, die
zeigen das das beilangfristigem Investieren in Aktien
kurzfristige Turbulenzen und Kursstürze unerheblich sind.

Hallo Börsenfan,
der von ihnen kritisierte Artikelschreiber hat genausowenig oder genausoviel Recht wie sie! Sie haben, mit Sicherheit, bis dato keinerlei praktische Erfahrung, wie sich ein auf 40 Jahre ausgelegter Aktienfonds bei Auszahlung darstellt! Sie sollten deshalb genauso nicht irgendwelche Dinge behaupten, die sie nie und nimmer beweisen können (Performancedarstellungen sind wie Schall und Rauch).
Zudem, ob ein Aktienfonds „gut“ oder „schlecht“ war, entscheidet ausschließlich die aktuelle Börsenlage zum Auszahlungszeitpunkt!! (Irgendwelche durchschnittliche Wertsteigerungsdarstellungen eines lange bestehenden Fonds sind für den Anleger völlig uninteressant!)
Steuerliche Komponenten sind übrigens auch nicht zu vernachlässigen!

Passend dazu ist das Zitat von einem der bekanntesten deutschen Wirtschaftsjournalisten, Arno Surminski:
„Welch unverantwortlicher Leichtsinn!..Alle Welt starrt mit angehaltenem Atem auf den Gipfelsturm der Aktienkurse in Amerika und Europa. Fast stündlich wird mit einem Absturz der Akrobaten gerechnet.
In einer solchen Hexenküche soll der kleine Mann seine auf 40 Jahre Dauer angelegte Altersversorgung kochen! Man kann nur hoffen, daß die Ratgeber, die den Verbraucher in eine solche Anlage treiben, eine gute Haftpflichtversicherung haben.“

Gruß cooler

Aber das dürfte Ihnen doch auch bekannt sein oder ?

Wieso dürfte es „kein Problem“ sein, 40 Jahre lang mit einem
höheren Risiko zu leben ?

Auf dem eben gesagten.

Auf die Gefahr hin, dass Sie mich einen Miesepeter zeihen,
wage ich die Behauptung, dass diese Ihre Feststellungen in der
Sache einer Grundlage entbehren. Ich halte sie im harmlosen Fall für
Phantasiegespinste, im weniger harmlosen Fall für nachgerade
typische Verkaufsargumente, die dazu ersonnen sind, Interessenten
in Massen über den Löffel zu balbieren und Sinn und Verstand
durch hohle Phrasen zu ersetzen, um dadurch Geldgier und Dummheit zu
befördern.

Was sie mir hier unterstellen und behaupten ist schon frech ,
sehr frech. Und das ist nett ausgedrückt.

Gerade solche Aussagen zielen darauf hinaus Anlager zu
verunsichern und vom investieren in rentablen Anlagen wie
Aktien abzuhalten.
Gerade diese Art von Panikmache führt dazu das viele Anleger
sind in Garnatieprodukte und Versicherungslösungen stürzen in
dem Glauben, dass sie eine sichere Sache.

Mit Aussagen wie „Phantasiegespinste“ und „in Massen über den
Löffel zu balbieren“ mir zu Unterstellen ich würde sogar
bewusst falsch informieren sind unverschämt.

Der Versuch mit solchen Aussagen andere „schlecht zu reden“
wird Ihnen aber nicht gelingen.

Börsenfan1968

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Fonds korrigiert?
Hallo Tina,

so kann das nicht stimmen, weil man keine Prognosen für fondsbasierte LV korrigiert; dazu sind die Fonds zu volatil. Es klingt eher nach einer klassischen LV.

Gruß,
Andreas

Hallo Börsenfan,

PS. Der gute Erfahrungen mit der Fond-Variante der
UnionInvestment gemacht hat :smile:))

Ach? Hast Du Deine Rente schon bekommen?

Fragt
Andreas

Hallo Andreas,

doch stimmt so, ist eine fondsgebundene LV. Det Ding heißt glaub ich I-Fonds oder so ähnlich, müßte ich mal zuhause nachgucken!

Gruß

Tina

Hallo Tina,
da hat Andreas ausdrücklich Recht.
Es wurde dir vielleicht suggeriert, dass eine verbindliche Ablaufleistung zu erwarten ist. In Wirklichkeit hast du eine REIN MATHEMATISCHE DARSTELLUNG einer angenommenen Wertsteigerung bekommen, im Sinne von „die Fonds-LV bringt eine Ablaufleistung von Zigtausend, WENN DER FONDS z.B. 9% erwirtschaften WÜRDE“. Da dies also nur wahllos angenommen wurde, kann auch nichts korrigiert werden (der Vertreter hätte auch 12%, 15% oder 6% annehmen können, das wäre der gleiche Unsinn gewesen)!

Gruß cooler

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

sag ich doch, die „wenn alles glatt läuft, könnte“ - Berechnung. Und genau diese Berechnung wird Jahr für Jahr nach unten „korrigiert“. Natürlich handelt es da nicht um die Garantiewerte, das ist schon klar. Aber bei Abschluß wurden die tollsten Berechnungen angestellt, der tatsächlich garantierte Wert ist jedoch so gering, da hätte man mit einer anderen Anlageform bessere Werte erzielt. Die gleiche Versicherung hat uns jetzt eine Fonds-Riester angeboten, der Garantiewert war gerademal etwas über dem eingezahlten Kapital! Deshalb würde ich so eine Versicherung nicht mehr abschließen.

Gruß

Tina

Welche Kosten meinst Du?

Das hierbei noch erhebliche Kosten von der „Performance“
abgezogen werden, ist nur den wenigsten klar.

Hallo,

welche „erheblichen“ Kosten sind das Deiner Meinung nach?
Die nach BVI ermittelte Rendite beinhaltet bereits alle Kosten mit Ausnahme der Depotgebühren (bei Union Investment wohl so um die €10 im Jahr - wohl kaum „erheblich“) und des Ausgabeaufschlags. Dieser läßt sich bei der UniProfiRente nicht vermeiden (bei anderen Riesterfonds aber sehr wohl). Allerdings fallen selbst 5 % AA nach einer Ansparzeit von 30 und mehr Jahren kaum noch ins Gewicht und machen sich nur im Bereich von Zentelprozenten bemerkbar.

Also noch mal: Welche erheblichen Kosten meinst Du?

Benni

Nochmal Hallo,

was ich eigentlich damit sagen wollte, es wurde eine hohe Gewinnerwartung suggeriert, die heute bei weitem nicht eingehalten werden konnte. Die Differenz liegt bei ein paar Tausend €.

Gruß

Tina

Hallo,
Fonds-LVn sind ja in Wirklichkeit auch nur ehemalige Ladenhüter (werden dann verstärkt angeboten, wenn der Aktienmarkt gut läuft), die nur eine gute Rendite suggerieren. In Wirklichkeit funktioniert das nicht, da sie mit viel zu hohen Kosten beladen sind!
Fakt ist, dass alte Fonds-LVn nicht gerade das Gelbe vom Ei waren. Ist ja egal, dann „macht“ man halt wieder ne neue mit neuen Fonds, neuer Bezeichnung - dann hat man ja wieder einige Jahre Zeit, bis die REALEN Werte auf dem Tisch liegen!

Gruß cooler

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