Wechsel von GKV in PKV?

Hallo zusammen,

folgender Sachverhalt:

Beamter (37 Jahre) mittlerer Dienst A8, verheiratet, 2 Kinder (9 und 7 Jahre alt) ist als freiwillig Versicherter zu 100% bei einer GKV versichert und zahlt pro Monat 412,00 Euro Beitrag inkl. Pflegeversicherung (die Ehefrau und die beiden Kinder sind mitversichert).

Wie hoch wäre der Beitrag bei einer PKV???

Gruss,

The Burner

Bei einem Beihilfesatz von 70% kannste bei einer sehr guten Gesellschaft und einem umfangreichen Leistungspaket mit ca. 130-170 Euro rechnen, wobei du bei Leistungsfreiheit bei vielen Gesellschaften drei Monatsbeiträge rückerstattet bekommst.
Gruß, Alexander

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Bei einem Beihilfesatz von 70% kannste bei einer sehr guten
Gesellschaft und einem umfangreichen Leistungspaket mit ca.
130-170 Euro rechnen, wobei du bei Leistungsfreiheit bei
vielen Gesellschaften drei Monatsbeiträge rückerstattet
bekommst.
Gruß, Alexander

Hallo,
das stimmt so nicht!

  1. Frau und Kinder sind mitzuversichern, das ist nur Beitrag
    für Mann
  2. Welche Beihilfe ? Bund ? Land ? wenn ja welches ?
  3. Risikoprüfung/Vorerkrankungen ?
  4. Es gibt auch Gesellschaften, die 4 Beiträge oder auch
    gar nichts zurückzahlen
    Ich empfehle: beraten lassen
    Gruß

Hallo Alexander!

Bei einem Beihilfesatz von 70% kannste bei einer sehr guten
Gesellschaft und einem umfangreichen Leistungspaket mit ca.
130-170 Euro rechnen, wobei du bei Leistungsfreiheit bei
vielen Gesellschaften drei Monatsbeiträge rückerstattet
bekommst.

Solche Auskünfte sind die Ursache für den fragwürdigen Ruf von Teilen der Versicherungskaste. Ein verheirateter A8-Beamter mit 2 Kindern ist in der gesetzlichen KV gar nicht schlecht bedient. Bei einem PKV-Angebot müßtest Du den günstigsten Fall mit Rückerstattung zugrunde legen und selbst dann wird es eng - ganz abgesehen davon, daß man im gleichen Atemzug die Frage nach bestehenden Erkrankungen und Risiken stellen müßte.

Warum zum Teufel bringen es etliche Leute der Versicherungszunft nicht fertig, ein Mindestmaß an Ehrlichkeit und Transparenz an den Tag zu legen? In der Zunft treiben sich furchtbar schräge Vögel herum, die jeden Interessenten, der sich nicht vorher neutral informierte, hemmungslos über den Tisch ziehen. Gegen gute Geschäfte ist gar nichts zu sagen, aber wer es in beliebiger Branche nicht fertig bringt, einem Interessenten ehrlich zu sagen, daß er beim bisherigen Anbieter in guten Händen ist, treibt damit Menschen unnötigerweise in vermeidbare Kosten und tut sich längerfristig selbst keinen Gefallen. Gier und Abschluß um jeden Preis sprechen sich im begrenzten Einzugsbereich eines Versicherungsmenschen herum.

Gruß
Wolfgang

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Hallo Alexander!

Solche Auskünfte sind die Ursache für den fragwürdigen Ruf von
Teilen der Versicherungskaste. Ein verheirateter A8-Beamter
mit 2 Kindern ist in der gesetzlichen KV gar nicht schlecht
bedient. Bei einem PKV-Angebot müßtest Du den günstigsten Fall
mit Rückerstattung zugrunde legen und selbst dann wird es eng

  • ganz abgesehen davon, daß man im gleichen Atemzug die Frage
    nach bestehenden Erkrankungen und Risiken stellen müßte.

Warum zum Teufel bringen es etliche Leute der
Versicherungszunft nicht fertig, ein Mindestmaß an Ehrlichkeit
und Transparenz an den Tag zu legen? In der Zunft treiben sich
furchtbar schräge Vögel herum, die jeden Interessenten, der
sich nicht vorher neutral informierte, hemmungslos über den
Tisch ziehen. Gegen gute Geschäfte ist gar nichts zu sagen,
aber wer es in beliebiger Branche nicht fertig bringt, einem
Interessenten ehrlich zu sagen, daß er beim bisherigen
Anbieter in guten Händen ist, treibt damit Menschen
unnötigerweise in vermeidbare Kosten und tut sich
längerfristig selbst keinen Gefallen. Gier und Abschluß um
jeden Preis sprechen sich im begrenzten Einzugsbereich eines
Versicherungsmenschen herum.

Gruß
Wolfgang

Dieses Problem kommt durch die Provisionsabhängigkeit. Gäbe es einen anderen Vergütungsweg, wären die Kunden nicht so schlecht dran. Andererseits würden dadurch wahrscheinlich die Gewinne der Versicherungsunternehmen sinken. Schwierig schwierig …

Die Antworten hier erschrecken mich etwas!

Als Beamter mit 50% (Nehm ich an ???) Beihilfeanspruch musst du natürlich nur die Hälfte Privat versichern. Zzgl. eines Beihilfeergänzungstarifes den ich dringend empfehle und den nicht jede Gesellschaft anbietet.
Die Kinder erhalten 80% Beihilfe, müssen als nur zu 20% privat versichert werden.

Die Aussagen hier das die Empfehlung privat quasi unseriös ist ist somit Blödsinn!

Der Beitrag für den Vater liegt bei ca. 140-250 Euro (je nach Gesellschaft und Umfang ist alles möglich).
Der Beitrag je Kind liegt bei ca. 40-70 Euro je Kind !

Im sehr teuren Fall komme ich also auf 390 Euro mtl. .
Bei dann aber deutlich höheren Leistungen als in der Gesetzlichen.

Darüber hinaus muss man bedenken, dass die Kinder irgendwann eigenes Geld verdienen und aus der Privaten rausfallen während die Beiträge in der Gesetzlichen gleich bleiben.

Wo Vorsicht geboten ist wäre wenn sich die Personen voll, also ohne Beihilfe versichern müssten.

Bei der Wahl der richtigen Gesellschaft würde ich mich nicht auf die Leistungsbeschreibungen und aktuellen Beiträge verlassen.
Rückstellungen, Schadenabwicklung und Hinterfragen der Leistungen sollte eine Rolle spielen. Am Besten beraten lassen bei Skepsis auch mal von 2-3 unterschiedlichen PErsonen beraten lassen! Schliesslich geht es um eine Menge und die Entscheidung sollte in Ruhe bedacht werden. Die Beratung erläutern lassen.

Und bitte bitte nicht die Gesetzliche kündigen bevor eine Zusage der Privaten da ist !!!
Sollten sich Termine überschneiden ist eine Beginnverlegung von 1 Monat wirklich kein Problem !

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Hallo Frank!

Die Aussagen hier das die Empfehlung privat quasi unseriös ist
ist somit Blödsinn!
Der Beitrag für den Vater liegt bei ca. 140-250 Euro (je nach
Gesellschaft und Umfang ist alles möglich).
Der Beitrag je Kind liegt bei ca. 40-70 Euro je Kind !
Im sehr teuren Fall komme ich also auf 390 Euro mtl. .

Und die Ehefrau wird kostenlos in der PKV versichert?

Gruß
Wolfgang

@Wolfgang

Von der Frau war hier nicht die Rede. Wenn sie selbst erwerbstätig ist hat sie eine eigene Versicherung.
Ansonsten bekäme Sie ebenfalls Beihilfe. In der Regel 70%. Evtl. bekämen so sogar beide 70% Beihilfe was den Beitrag des Mannes wiederum reduzieren würden.

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Bzgl. der Aussage über Versicherungsmakler/Vermittler

Nun, es gibt einige Defizite in Beratungen. Ich wurde öfters eingesetzt um auch für Fachmagazine anonym Berater zu testen.
Die Ergebnisse bei über 30 durchgeführten Tests sind nicht immer positiv aber entsprechen auch garnicht dem was Wolfgang hier sagt.
Vielmehr habe ich das Gefühl das es bei der Aussage um ein pauschalisierendes Vorurteil auf Grund vielleicht eigener schlechter Erfahrungen handelt.
Um diesen Erfahrungen vorzubeugen empfehle ich halt immer 2-3 Aussagen zu vergleichen.
Mal ehrlich, wer mtl. 400-500 Euro zahlen soll und das evtl. ein Leben Lang der hantiert mit Beträgen die in den sechsstelligen Bereich gehen. Das dann mit einer 2-3 Stündigen Beratung abzutun und 2 Testzeitschriften wälzen ist auch vom Versicherten fahrlässig.
Vergleichen, Fragen, fragen und fragen…

Hallo Frank!

Von der Frau war hier nicht die Rede.

Vielleicht ist bei mir wer-weiss-was kaputt, weil im Ursprungsposting steht: „die Ehefrau und die beiden Kinder sind mitversichert“.

Gruß
Wolfgang

Stimmt :smile:
Nicht bei dir ist was kaputt sondern wohl etwas mit meinen Augen. Sorry!
Dann dürfte der Beitrag insgesamt bei in dieser Konstellation normalen Beihilfesätzen bei ca. 380 - 600 Euro liegen.
Dann bei höheren Leistungen in der PKV. Und man muss berücksichtigen das die Beiträge der Kinder irgendwann wegfallen.
Dazu fällt evtl. die Frau auch raus wenn sie wieder arbeiten geht. Was ich allerdings hier natürlich nicht weis.
Ein unmittelbarer Beitragsvorteil besteht drzeit eher nicht. Aber ein Leistungsvorteil.
Man muss sich aber wirklich sehr genau informieren um eine Entscheidung zu treffen.
Auch bei der Gesetzlichen gibt es durchaus Unterschiede. Nicht nur im Beitrag.

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Stimmt :smile:
Nicht bei dir ist was kaputt sondern wohl etwas mit meinen
Augen. Sorry!
Dann dürfte der Beitrag insgesamt bei in dieser Konstellation
normalen Beihilfesätzen bei ca. 380 - 600 Euro liegen.

„dürfte“, „normal“ „ca.380-600“ … das sind ja schon mal ein paar Variablen, die die Entschiedungsgrundlage eher labil wirken lassen.
Aber danke dass Sie sich die Mühe bemacht haben, anhand der Gesundheitsfragen der vier Personen bei den Gesellschaften Risiko-Voranfragen durchzuboxen und diese sensationell kurzen Zeit verbindliche Monatsbeiträge erhalten haben.
Vor dieser Leistung ziehe ich meinen Hut - ich dachte immer, mein Abwicklungsweg wäre schnell.

Dann bei höheren Leistungen in der PKV.

Was sind denn höhere Leistungen? Bitte senden Sie mir per email mal einen der Tarif die Sie meinen. Danke!!

Und man muss
berücksichtigen das die Beiträge der Kinder irgendwann
wegfallen.

Tun Sie das? Sicher?

Dazu fällt evtl. die Frau auch raus wenn sie wieder arbeiten
geht.

„evtl.“, „Wenn“… Variablenzahl + 2.

Frank Wilke

Schade Herr Wilke das Sie leider nur in der Lage sind hier unsachliche Kommentare von sich zu geben. Das disqualifiziert sie selbst. Statt Argumenten kommt einfach nur Miesmachen.
Beteiligen Sie sich sachlich mit eigenen Argumenten oder lassen Sie es.
Wobei ich vermute das Sie überhaupt keine Ahnung von der Thematik haben da Sie sich ja sachlich absolut zurückhalten. Schade!

Kinder werden wohl kaum mit 30 noch familienversichert sein.
Bzgl. der Beiträge ist das der grobe Rahmen natürlich ohne evtl. Risikozuschläge. Das ist aber wohl klar und deshalb habe ich ja geschrieben zunächst zu vergleichen !!! Aber sowas kann man natürlich gerne überlesen wenn man einfach nur polemisch hier angreifen will.

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Schade Herr Wilke das Sie leider nur in der Lage sind hier
unsachliche Kommentare von sich zu geben. Das disqualifiziert
sie selbst. Statt Argumenten kommt einfach nur Miesmachen.
Beteiligen Sie sich sachlich mit eigenen Argumenten oder
lassen Sie es.
Wobei ich vermute das Sie überhaupt keine Ahnung von der
Thematik haben da Sie sich ja sachlich absolut zurückhalten.
Schade!

Das könnte evtl. daran liegen, dass Sie selbst so hier reingeplatzt sind.
Der erste Beitrag, den ich von Ihnen gelesen habe, war nicht gerade geeignet, in Ihnen einen angenehmen Dialogpartner zu sehen.
Wer sich auf diese Art und Weise einführt, muss sich seiner Sache ganz schön sicher sein. Schade, dass beide Themen Ihr Hintergrundwissen oder Ihre Genauigkeit überbeansprucht haben.

Hallo,

Die Antworten hier erschrecken mich etwas!

mich auch, leider auch Deine.

Als Beamter mit 50% (Nehm ich an ???) Beihilfeanspruch musst
du natürlich nur die Hälfte Privat versichern. Zzgl. eines
Beihilfeergänzungstarifes den ich dringend empfehle und den
nicht jede Gesellschaft anbietet.
Die Kinder erhalten 80% Beihilfe, müssen als nur zu 20% privat
versichert werden.

Bundesbeihilfe, sowie Beihilfe der Länder, ausgenommen Bremen/Hessen:
Beamter mit 2 berücksichtigungsfähigen Kindern: 70%iger Beihilfeanspruch. Aber was, wenn Beihilfe Hessen/Bremen ?

Die Aussagen hier das die Empfehlung privat quasi unseriös ist
ist somit Blödsinn!

nein! kann so nicht gesagt werden; was ist mit der Risikoprüfung ?

Bei dann aber deutlich höheren Leistungen als in der
Gesetzlichen.

Die Leistungen der PKV sind nicht immer besser; was ist bei Kur/Reha ?

Darüber hinaus muss man bedenken, dass die Kinder irgendwann
eigenes Geld verdienen und aus der Privaten rausfallen während
die Beiträge in der Gesetzlichen gleich bleiben.

Dann sinkt u.U. der Beihilfeanspruch des Beamten und die PKV wird (für ihn) teurer. Außerdem sinkt dann sein Einkommen und somit auch der Beitrag zur GKV

Und bitte bitte nicht die Gesetzliche kündigen bevor eine
Zusage der Privaten da ist !!!

korrekt. Aber ansonsten: nichts überstürzen, zunächst Bestandsaufnahme
welche Beihilfe ? Vorerkrankungen ? gewünschter Leistungsumfang etc.
Gruß

Kann man Euch…
… wirklich nicht alleine lassen!

Das ist eine Frage, die man im Forum nicht beantworten kann.

Das ist das Ergebnis umfassender Beratung und Information!

PKV hat Vorteile ---- und Nachteile!

Für einige gilt, was Herr Dreyer bereits sagte - da muss wohl unser www kaputt sein - seins und meins! Soviel Blödsinn in einem Tread habe ich selten gesehen!

Thorulf Müller

Schade Herr Wilke das Sie leider nur in der Lage sind hier
unsachliche Kommentare von sich zu geben.

Das ist Ihre Sichtweise und das akzeptiere ich, gebe aber zu bedenken, dass Ihre Äußerung in dem von mir zitieren Text einfach sinnbefreit ob der nicht vorhandenen Riskoprüfung war.
Wenn Sie sich die Mühe gemacht hätten, in den langen 48 Stunden nach Ihrer Anmeldung in diesem Forum nicht nur zitternd auf die erste Frage zu warten, sondern das Archiv nach Beiträgen mit meinem Namen zu durchsuchen, werden Sie vielleicht den einen oder anderen aus den letzten acht Monaten finden, in dem ich einen Anflug von Kompetenz erkennen ließ.

Das disqualifiziert
sie selbst. Statt Argumenten kommt einfach nur Miesmachen.
Beteiligen Sie sich sachlich mit eigenen Argumenten oder
lassen Sie es.

Ich passe mich nur an, und versuche Sie ein wenig zu bremsen. Die Tür aufreißen und den Oberlehrer spielen, aber den Kindern erzählen wollen, dass 2+2=5 ist, das geht nun einmal nicht und ist kein guter Stil für dieses Forum.

Wobei ich vermute das Sie überhaupt keine Ahnung von der
Thematik haben da Sie sich ja sachlich absolut zurückhalten.
Schade!

Hochachtung vor dieser eingedampften Aussage meiner sämtlichen Beiträge, die Sie sich offensichtlich ebenso schnell durchgelesen haben wie Sie Risiko-Voranfragen bei KV-Gesellschaften durchführen.

Kinder werden wohl kaum mit 30 noch familienversichert sein.

Hatte ich behauptet?

Bzgl. der Beiträge ist das der grobe Rahmen natürlich ohne
evtl. Risikozuschläge. Das ist aber wohl klar und deshalb habe
ich ja geschrieben zunächst zu vergleichen !!! Aber sowas
kann man natürlich gerne überlesen wenn man einfach nur
polemisch hier angreifen will.

Ich bitte um Entschuldigung, wenn ich die für Sie als selbsverständlich erscheinenenden Präsuppositionen nicht berücksichtigt habe. Oder anders gesagt: Wie soll man etwas lesen, was nicht da steht. Sie schreiben: Der Betrag wird zwischen x und y liegen. DAs war’s. Wo steht der Hinweis, dass hier Riskozuschläge eingeholt werden müssen? Sie sind hier der Experte ,nicht der Fragende!

Mit der Bitte um etwas Ruhe und Gelassenheit - ich will nix böses, aber wer in den Wald hineinruft, dem schallt es nunmal ab und zu entgegen.

Frank Wilke
Nichtsnutz und Polemiker vorm Herrn

Hallo,
da sich die selbst ernannten Experten hier noch lustig streiten, will ich mal für Dich zusammen fassen, was für Dich vorab wahrscheinlich wichtig zu wissen wäre und was Du als Basiswissen mit in eine Beratung nehmen kannst, um die Du aber nicht herum kommen wirst.

Beamter (37 Jahre) mittlerer Dienst A8, verheiratet, 2 Kinder
(9 und 7 Jahre alt) ist als freiwillig Versicherter zu 100%
bei einer GKV versichert und zahlt pro Monat 412,00 Euro
Beitrag inkl. Pflegeversicherung (die Ehefrau und die beiden
Kinder sind mitversichert).

Beamte haben im Allgemeinen Anspruch auf Bundesbeihilfe, die normalerweise wie folgt aussieht:

Der Beamte selbst: 50%
nicht erwerbstätiger Ehepartner: 70%
Kinder (bis höchstens 27.LJ): 80%

Die restlichen Prozente sind über eine Restkostenversicherung selbst abzudecken.

Nun mal zur Frage, was besser ist, GKV oder PKV:

Das kann man so einfach nicht beantworten.
Die GKV hat den ganz großen Vorteil, dass man auch mit Vorerkrankungen genommen wird und eben die gesamte Familie als Familienversicherung versichert werden kann.
Nachteilig sind die Höhe des Beitrages im Vergleich zum immer dünner werdenden Leistungskatalog.
Als Beitragsberechnungsgrundlage wird hier prozentual das Einkommen zugrunde gelegt.

In der PKV wird nach Eintrittsalter der Beitrag berechnet, was sich, je jünger man ist, um so vorteilhafter auswirkt.
Die Beiträge variieren ansonsten stark tarifabhängig, was aber eben auch den Vorteil hat, dass man selbst entscheiden kann, wie wichtig welcher Leistungsumfang einem selbst ist und man sich eben ggf. sehr gut und umfangreich absichern kann, wobei dann natürlich die Beiträge entsprechend hoch ausfallen. Viele Tarife haben die Möglichkeit der Beitragsrückerstattung für Leistungsfreiheit, aber damit würde ich jetzt nicht unbedingt von vornherein rechnen, denn man weiss ja nie, ob man krank wird oder nicht.

In der PKV gibt es keine Familienversicherung in dem Sinne. Jede Person wird einzeln versichert und hat einen eigenen Beitrag, daher auch eigene Leistungsumfänge.

Größter Nachteil: mit Vorerkrankungen wird es richtig schwer, in der PKV genommen zu werden, also dies sollte unbedingt vorher abgeklärt werden. Nicht dass man seine GKV gekündigt hat und dann im schlimmsten Falle ohne Versicherungsschutz da steht, denn in der PKV besteht kein Kontrahierungszwang.

So, das sollte als Basiswissen aureichen.

Sehr wichtig ist wirklich die kompetente Beratung. Wenn Dir der Vertreter nicht mindestens die obenstehenden Sachen von sich aus erklären kann, solltest Du’s dort lassen. Lass’Dich ruhig mehrfach beraten und denk’dran, dass Beitrag nicht gleich Beitrag ist, Du musst die Leistungen im Verhältnis zum Beitrag vergleichen, nur so hast Du einen echten Vergleich.

Noch ein kleiner Tipp: es gibt auch sehr gute private Krankenzusatzversicherungstarife, wo man grundversichert in der GKV bleibt und seinen Versicherungsschutz noch zusätzlich privat aufmöbelt.

Grüsse

Icequeen

Größter Nachteil: mit Vorerkrankungen wird es richtig schwer,
in der PKV genommen zu werden, also dies sollte unbedingt
vorher abgeklärt werden. Nicht dass man seine GKV gekündigt
hat und dann im schlimmsten Falle ohne Versicherungsschutz da
steht, denn in der PKV besteht kein Kontrahierungszwang.

Das hat doch aber in der Praxis bei wahrheitsgemäßen Angaben keinerlei
Bedeutung. Antrag stellen, Zusage abwarten und DANN ERST BEI DER GKV KÜNDIGEN! Sollte aber eine ander Reaktion vom Versicherer kommen (Zuschlagsangebot,etc., abwägen ob es noch vorteilhaft ist - wenn´nicht gefällt bleibt man halt bei der GKV! So einfach ist das!
Außerdem, wer als Beamter unter norm. Umständen NICHT In die PKV geht, der ist - ich drück´s mal feinfühlig aus - kaufmännisch und auch mental unlogisch! Deshalb versteh ich diese Debatten nur zur Hälfte!

Das hat doch aber in der Praxis bei wahrheitsgemäßen Angaben
keinerlei
Bedeutung. Antrag stellen, Zusage abwarten und DANN ERST BEI
DER GKV KÜNDIGEN! Sollte aber eine ander Reaktion vom
Versicherer kommen (Zuschlagsangebot,etc., abwägen ob es noch
vorteilhaft ist - wenn´nicht gefällt bleibt man halt bei der
GKV! So einfach ist das!
Außerdem, wer als Beamter unter norm. Umständen NICHT In die
PKV geht, der ist - ich drück´s mal feinfühlig aus -
kaufmännisch und auch mental unlogisch! Deshalb versteh ich
diese Debatten nur zur Hälfte!

Definiere!

  1. kaufmännsich unlogisch!

  2. mental unlogisch!!!

Man - die DeBeKa Fuzzis haben manchmal einen an der Waffel! Ist das Einstellungsvoraussetzung oder ein Ergebnis der Tätigkeit für das unternehmen?

Mal sachlich - erst Anfragen - annonym bei guten Gesellschaften mit guten Tarifen, guten Bilanzen und guten Bedingungen - also nicht bei bestimmten Gesellschaften!

Dann hat man ein Ergebnis und kann sich entscheiden!!!

bei Euch gibt es nur Antrag und Ergebnis und dann kündigen!!! Hallo??? Es gibt andere und bessere Gesellschaften und Produkte!! Ihr seid zwischenzeitlich nicht einmal mehr Durchschnitt!!!

Thorulf Müller