Wechseljahre verhütung

Hallo u guten Morgen,

mit 46 Jahren bin ich nun in die Wechseljahre gekommen, was n.m.M. nicht os schlimm ist…mit den Wechseljahrenbeschwerden kann man ja umgehen lernen u was dagegen tun :smile:

Mein Gynäkologe ist sich aber unschlüssig wegen meiner zukünftigen Verhütung…und verhüten muss ich nun einmal.
Ich habe schon 3 Kinder und ein Kind ist, aufgrund von Frühgeburt u Entwicklungsstörungen behindert; außerdem bin ich chronisch krank und habe auch dolle Bandscheiben u einen Wirbelsäulenschaden u reumatische Beschwerden u deswegen will ich auch kein weiteres Kind mehr.
Mein Mann auch nicht, der sich mit 55 J. nun zu alt fühlt für weitere Kinder und eine Herzerkrankung hat.

Schließlich kann eine Frau immer noch schwanger werden ab 46 Jahren. Da gab es schon Frauen, die mit 60 noch ein Kind bekommen haben. Das will ich persönlich nicht be-u. verurteilen, wäre aber für mich der absolute Horror.

Mein Arzt mein, ab 46 J. und wenn man in den Wechseljahren ist, wäre das Risiko einer Schwangerschaft sowieso geringer, als wenn man noch jung ist.

Ich will aber nicht jeden Monat Angst haben müssen schwanger zu werden.

Die Pille kommt nicht in Frage.
Aber nur verhüten mit Kondomen, ist nicht unser Ding.
Aber wir brauchen eine sichere Verhütung.
Mein Arzt sagt, die Spirale brauche ich nicht, weil ich, wegen der Wechseljahre, sowieso kaum noch schwanger werden könnte…wäre heraus geschmissenes Geld, die Spirale, und die würde auch Probleme verursachen.

Ja, wie denn nun verhüten ?
Für die „Glücksspirale“ fühle ich mich zu vernünftig u zu alt.
Nach dem Motto: vielleicht…vielleicht aber auch nicht!
Und „nur aufpassen“ geht ja wohl gar nicht…aus dem naiven Teenageralter bin ich raus. Das ist keine Verhütungsmethode.

Was soll ich also tun ? Hat wer Erfahrung oder einen Rat, für mich ?

Gruß Ilona :smile:

Hallo Ilona,

habt Ihr schon mal über die mögliche Sterilisation Deines Mannes gesprochen?
Gerade wenn er auch klar sagt, dass das Thema „Kinder“ für ihn abgeschlossen ist, wäre dies m. E. ein guter Weg. Und eine Sterilisation des Mannes ist deutlich unproblematischer als die der Frau.

Bedenken, was Gefühle und Potenz angehen, sollten in einem Gespräch mit dem Urologen seines Vertraues auszuräumen sein.

Lieben Gruß
Dantis

Hallo,
danke für die Antwort.

Mein Mann möchte aber keine Sterilisation…nachdem bei seinem Schwager der Eingriff „schief gegangen“ ist und Schwager reichlich Schmerzen u Probleme bekommen hatte, ist für meinen Mann das Thema durch. Und zwingen kann ich ihn ja dazu auch nicht.

Man muss diese ja auch selbst bezahlen. Medizinische Gründe liegen nicht vor, so dass das die Krankenkasse übernehmen würde und wir dafür auch kein Geld.
Soll ja ca. 400-500 € kosten.
Mein Mann ist z.Zt. arbeitslos und ich hab nur einen 400 €-Job, wegen meiner Gesundheit u der Betreuung unserer Kinder bzw. der Betreuung unseres behinderten Kindes, kann ich nicht anders arbeiten gehen…und so stocken wir mit hartz4 unser Geld auf…woher also so viel Geld nehmen !?

Gruß I.

hi

Mein Mann möchte aber keine Sterilisation…

Hm, hast Du schon überlegt, daß Du Dich sterilisieren läßt, wenn Dein Mann zu feige dazu ist?
Das ist zwar mit deutlich mehr Risiken behaftet, aber da Du viele andere Möglichkeiten ausschließt, ist das vielleicht der einzige Weg.
Ich weiß nicht wie das in D ist, aber in Ö wird es von der Krankenkasse übernommen, wenn frau in Deiner Situation ist.

Gruß
Edith

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Hallo,
das Wort „feige“ würde ich mal weg lassen.
Bei jeder OP gibt es Risiken und mein Mann hat auch ein Herzproblem und da steigt das Risiko, bei einer Nakose, natürlich erheblich.

Frauen müssen die Kosten auch selbst zahlen und wie beschrieben, haben wir das Geld nicht dafür.
Mit Hartz4 u einem 400 € Job, bekommt man, bei keiner Bank o Sparkasse, dafür einen Kredit (als Hartz4-Empfänger ist man nichts wert in Deutschland) und privat leiht uns auch keiner Geld.

Die Kosten werden auch nur übernommen, wenn ein medizinischer Grund, für die Sterilisation, vorliegt z.B. wenn man wegen Krankheitsgründen, schon zu viele Kinder oder psychische Störungen (Depressionen, Suizidgefährdung usw.) nicht mehr fähig ist Kinder zu bekommen oder zu erziehen.
Oder wenn man schon behinderte Kinder hat.

Ich bin chronisch krank u habe ein behindertes Kind…aber die Krankenkasse lehnte ne Sterilisationkostenübernehme bei mir ab, mit der Begründung, dass ich ja nur ein behindertes Kind habe und 2 gesunde Kinder, also wäre es möglich wieder ein gesundes Kind zu bekommen, falls ich noch einmal schwanger werden würde.

Mein Gegenargument, dass das Risiko ein weiteres behindertes Kind auch hoch ist, eben weil ich schon eins habe u ich schon 46.Jahre bin u chronisch karnk u viele Medikamente, wegen meinen Erkrankungen nehmen muss (die ich auch nicht absetzten darf, auch nicht wegen einer Schwangerschaft), wurde von der KK ignoriert…die Gründe zählen nicht.
Außerdem könnter ich, ohne Verhütung, auch noch viele Kinder bekommen…ob nun behindert oder nicht…und was soll ich noch mit vielen Kindern; aber das interessierte meine KK auch nicht.
Und das alles wegen unserer „tollen“ Gesundheitsreform, dank dieser Ministerin Ulla Schmidt, ist alles so kompliziert geworden.
Für die KK liegt also kein Grund, zur Kostenübernahme, vor.

Gruß I.

Hallo,

ich verstehe die Aussage ‚Spirale macht Probleme und kommt deshalb nicht in Frage‘ nicht. Ich kenne viele Frauen (mich eingeschlossen), die mit der Spirale gut zurecht kommen. Deshalb würde ich an deiner Stelle diese Verhütungsmethode nciht einfach von Tisch wischen. Wenn die anderen vorgeschlagenen Verhütungsmethoden nicht in Frage kämen, wäre die Spirale mein Mittel der Wahl.

Übrigens kann man die jederzeit entfernen lassen, wenn man doch nicht damit zurecht kommt.

LG Barbara

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hi

das Wort „feige“ würde ich mal weg lassen.

ich auch - mein LAG hat immer noch arge Probleme nach seiner Steri vor 20 Jahren (Schmerzen) - während meine vollkommen komplikationslos war

Die Kosten werden auch nur übernommen, wenn ein medizinischer
Grund, für die Sterilisation, vorliegt z.B. wenn man wegen
Krankheitsgründen, schon zu viele Kinder oder psychische
Störungen (Depressionen, Suizidgefährdung usw.) nicht mehr
fähig ist Kinder zu bekommen oder zu erziehen.
Oder wenn man schon behinderte Kinder hat.

ich würde nochmal ein eingehendes Gespräch mit deinem Frauenarzt führen, denn es ist auch für die Kassen vor allem mal alles eine Frage der Begründung. Er soll mal ein bisschen in die Pötte kommen und scih etwas einfallen lassen.

Denn durch dein Alter deine Chronische Krankheit, die drei Kinder UND das eine behinderte Kind denke ich, dass er da durchaus eine passende Erklärung schreiben könnte, wenn er denn wollte.

Ich bin chronisch krank u habe ein behindertes Kind…aber die
Krankenkasse lehnte ne Sterilisationkostenübernehme bei mir
ab, mit der Begründung, dass ich ja nur ein behindertes Kind
habe und 2 gesunde Kinder, also wäre es möglich wieder ein
gesundes Kind zu bekommen, falls ich noch einmal schwanger
werden würde.

genau und Schwangerschaften sind auch total günstig für Krankenkassen

es wird dir vorerst nichts anderes übrig bleiben als mit Kondom zu verhüten :-\ und deinen FA würde ich nochmal ins Gebet nehmen.

Evtl. könntest du auch mit dem Sozialamt sprechen - ich habe shcon mitbekommen dass sich das Sozialamt die Kosten mit der KK geteilt hat … eben „um weitere Leistungsempfänger“ zu verhüten - o.k. ich 20 Jahre her … aber weiss mans?

Gruß h.

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hi

das Wort „feige“ würde ich mal weg lassen.

Ok, war vielleicht etwas hart. Aber die Risiken sind bei Männern einfach sehr viel geringer. Es muß da nicht mal unbedingt ein Vollnarkose sein, es geht auch mit örtlicher Betäubung. Was das Risiko nochmals verringert.
Aber ein (Rest)risiko gibt es bei jeder Operation

Wenn es in D wirklich keine Möglichkeit gibt, bei Eurer Situation eine Sterilisation bezahlt zu bekommen, dann wird Dir nix anderes übrig bleiben als zu Standardverhüttungsmitteln wie Kondom, Pille oder Spirale … zu verwenden.

Ein Diaphragma könnte auch noch eine Alternative sein.

Gruß
Edith

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Pille geht bei mir doch nicht und Spirale kommt auch nicht in Frage !

Hab ich aber schon geschrieben.

Moin Ilona,

Mein Gynäkologe ist sich aber unschlüssig wegen meiner
zukünftigen Verhütung…und verhüten muss ich nun einmal.

Mein Mann auch nicht, der sich mit 55 J. nun zu alt fühlt für
weitere Kinder und eine Herzerkrankung hat.

Sofern sich Dein sexueller Konatkt ausschließlich auf diesen DeinenGatten beschränkt und der sich ohnehin für Kinder zu alt und siech fühlt, wäre m. E. angebracht, dass er sich sterilisieren laässt (sog. Vasektomie).
Wenn bisher immer Du für die Verhütung (bzw. Nicht-Verhütung) zuständig warst, scheint ein guter Zeitpunkt, dass er Mal Verantwortung übernimmt . . . :wink:

Tja, wohl mein Themenstart nicht gelesen, was ?
Da stand : wir benutzen KONDOME !
Kondome ziehen sich MÄNNER über…nicht die Frauen!
Also sind KONDOME auch MÄNNERSACHE !
Ergo verhütet seit Jahren mein Freund (MANN)!

Hallo Ilona,

bis hierher sind m.E. ziemlich alle Methoden der Verhütung - ob nun während der Wechseljahre oder nicht - genannt worden. Alle hast du bisher abgelehnt (ausser das Diaphragma zu dem du nix gesagt hast).

Damit bleibt eigentlich nur eine sichere Methode der Verhütung übrig die mir bekannt ist: Apfel anstatt. Und zwar bitte konsequent sonst ist die Fehlerquote recht hoch.

Jetzt mal Scherz beiseite: Die Pille kommt nicht in Frage, Kondome wollt ihr nicht, Spirale sollst du nicht, Sterilisation könnt ihr nicht (Kosten), bzw. wollt ihr nicht, Kinder wollt und könnt ihr auch nicht (mehr).

Was glaubst du, könnte man denn noch aus dem Hut zaubern? Temperatur messen, Koitus interuptus (schreibt man das mit zwei „r“?) fallen ja sicherlich unter die Kategorie „zu unsicher“, oder?

Es gibt nur eine Lösung: Es müssen wieder die Kondome sein. Relativ preisgünstig, relativ sicher und in Kombination mit einem nicht mehr ganz so munteren Hormonhaushalt wahrscheinlich sogar sehr sicher.

Das Rundum-Glücklich-Paket gibt es dann, wenn du aus den Wechseljahren raus und in der Menopause (defintiv) drin bist. Freu dich also darauf und verhüte weiter wie bisher mit Kondom.

Gruß
Nita

hi

Pille geht bei mir doch nicht und Spirale kommt auch nicht in
Frage !

Und was ist mit meinem Vorschlag ein Diaphragma zu nehmen?

Hab ich aber schon geschrieben.

ja, hast Du. Aber wenn Du nicht abstinent leben willst, dann wirst Du Dich für etwas entscheiden müssen. Möglichkeiten wurden Dir ja genügend genannt.

Gruß
Edith

Moin!

Eine Möglichkeit wurde noch nicht genannt: Der Nuvaring.

Das ist ein Kunststoffring, der in die Vagina eingelegt wird und dort über den Zeitraum von drei Wochen regelmäßig Hormone abgibt. Er wird dann entfernt, 1 Woche Pause, nächster Ring.
Zum GV kann er entfernt und anschließend wieder eingelegt werden.

Funktionsprinzip entspricht der Pille, nur dass man nicht jeden Tag dran denken muss.

Allerdings weiß ich nicht, ob das für dich in Frage kommt, weil du nichts dazu gesagt hast, warum die Pille bei dir nicht in Frage kommt. Wenn du keine Hormone nehmen darfst, geht der Nuvaring auch nicht.

Gruß Noi

Hallo,
mein Rat: Ein anderer Gynäkologe.

LG
Jo

Hallo,
ich nehme zu viele Medikamente, wegen meinen chronischen und nicht-chronischen Krankheiten. Außerdem auch ein Antibiotikum, wenn es mir zu schlecht geht.

Die Einnahme der Pille ist deshalb nicht unbedingt ratsam.
Was nützt auch die Pilleneinnahme, wenn ich mal wieder ein Antibiotikum einnehmen muss oder, wegen anderer Medikamente oder Umstellung der Ernährung, plötzlich mal wieder Durchfall bekomme…nichts!
Dann brauche ich erst gar keine nehmen, wenn der Schutz sowieso nicht da ist.

Außerdem bin ich schon 46 Jahre. Irgendwann ist auch mal schluß mit der Pille.

ja, vielleicht.

Zu diesem Arzt bin ich gegangen, als mein alter Arzt die Praxis aufgegeben hat.

hallo ilona,

dein problem kann ich verstehen, sehr gut.
eine schwangerschaft kann unter den zusammen kommenden vorraussetzungen der worst case sein.
sichere verhütung ist dann wichtig.
auch wenn es vermutlich nur für euren ruhigen schlaf ist, denn unter den geschilderten vorraussetzungen ist eine empfängnis tatsächlich unwahrscheinlich, aber es ist eben nicht ausgeschlossen.

was ich hinterfragen würde, gerne auch bei einem anderen gynäkologen, ist die aussage, dass eine spirale nicht in frage kommt.

eine kupferspirale scheint mir nämlich die angemessene lösung deiner probleme zu sein.

hormonfrei, schützt, wenn es die richtige ist, bis zu 5 jahre, dann ist das thema ja auch abgeschlossen.
welche probleme solltest du damit haben???
die kosten variieren, je nach arzt, sehr stark.
wenn man ein wenig sucht und verschiedene praxen anruft, kann man eine spirale für 200-250 euro bekommen.
davon die kondomkosten für ein paar jahre abgezogen ist das nicht soooo viel, billiger als die pille ist sie sowieso.

es gibt noch eine andere lösung, die nicht ganz so bekannt ist:

http://de.wikipedia.org/wiki/LEA_contraceptivum

ich selber mag die nicht so gerne, kenne aber viele frauen, die damit sehr zufrieden sind.
das wäre minimalinvasiv und die kosten sind niedrig.die sicherheit kann auf alle fälle mit kondomen mithalten.

viele grüße,zahira

Hi

mein Rat: Ein anderer Gynäkologe.

sehr gute Idee, dann wird sie nicht schwanger.

Moin Grußlose,

kein Grund hier pampig zu werden.

Tja, wohl mein Themenstart nicht gelesen, was ?

Sehr wohl - Du schriebst:

Aber nur verhüten mit Kondomen, ist nicht unser Ding. Aber wir brauchen eine sichere Verhütung.

Da stand : wir benutzen KONDOME !

Klar, aber Du schriebst, dass Dir das nicht genügt!

Kondome ziehen sich MÄNNER über…nicht die Frauen!
Also sind KONDOME auch MÄNNERSACHE !
Ergo verhütet seit Jahren mein Freund (MANN)!

Schön, wenn Du diese Methode allein Deinem Mann zuschreibst . . . Dann dürfte er vllt. auch nichts gegen eine Vasektomie haben?!

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