Wege zum seelichen Gleichgewicht

Hallo,
ich habe vor nicht all zu langer Zeit bei Galileo auf Prosieben
einen Beitrag gesehen, über eine Kissenschlacht-Meisterschaft,
die auch ganz gut für die Seele der Teilnehmer war.

Weiss einer von euch ein paar Wege /Methoden /Tricks / Tätigkeiten,
die der Seele gut tun und zum seelischen Gleichgewicht führen ?

Hi

Ich schätze das ist so persönlich wie die Vorliebe für eine bestimmte Musik.

Um herauszufinden, was einem gut tut, muss man „einfach“ nur auf seinen Körper hören.
Autogenes Training kann da behilflich sein, sich selbst wieder zu fühlen.

Ansonsten hilft häufig bzw bei vielen Menschen:

Sport
Musik (machen oder hören)
Baden

Was definitiv nicht hilft, ist, sich aufzuregen und aggressiv irgendetwas kaputtzumachen etc. Das schürt das Unwohlsein.

Was auch manchmal unglaublich entspannend ist: keine Erwartungen haben! Wer z.B. an Weihnachten die Erwartung hat, es MÜSSE ein friedliches Familienfest werden, der macht sich selbst viel Stress.

Entspannte Grüße

laralinda

Hallo,

sehr gut sollen Tai Chi und Qi Gong sein. Allerdings sollte man es richtig lernen, damit man es auch richtig anwendet.

Frohes und besinnliches Fest

Maren

Hallo Torro

Weiss einer von euch ein paar Wege /Methoden /Tricks /
Tätigkeiten,
die der Seele gut tun und zum seelischen Gleichgewicht führen
?

Ich behaupte jetzt einfach mal: Tricks, die der Seele gut tun und/oder zum seelischen Gleichgewicht führen, gibt es nicht.
Methoden schon eher; Tätigkeiten sogar ganz bestimmt.
Alles was nur oberflächlich und schnell geht, also zum Beispiel TRICKS, können nicht in der Tiefe wirksam sein und verpuffen etwa so schnell wie Seifenblasen.
Mit den Methoden ist es auch so eine Sache. Wie hie auch schon anklang: Manche Leute kommen ein Stück weiter (aber wohin letztlich?) mit Autogenem Training, Tai chi oder Tensengrity.
Eine Tätigkeit -mit Herz, mit Leidenschaft oder Sehnsucht ausgeübt- kann hingegen sehr gut tun und as

Hi ho Branden,

Mit den Methoden ist es auch so eine Sache. Wie hie auch schon
anklang: Manche Leute kommen ein Stück weiter (aber wohin
letztlich?) mit Autogenem Training, Tai chi oder Tensengrity.

Du weisst doch: Der Weg ist das Ziel. Und wenn die oben genannten Werkzeuge jemanden auch nur einen Schritt weiter bringen, dann ist das immer noch besser als der Stillstand im Hamsterrad.

Man sollte aber auch Prioritäten setzen, denke ich.

Schon merkwürdig, in letzter Zeit fällt mir immer öfter auf, dass den Menschen in meiner Umgebung genau diese Fähigkeit abgeht…

Es bringt mehr, eine Sache zu seinem Beruf zu machen als zu
seinem Hobby. Hobbies stehen meist auf wackeligen Füßen.
„Ach, es ist nur so ein Hobby von mir.“ Da schwingt schon die
Entwertung mit.

Ich weiss nicht, wie Du Hobby definierst, aber für mich ist das etwas, was ich gern mache, wenn ich Zeit und Lust dazu habe, und meine anderen Leidenschaften mich gerade nicht reizen. Insofern ist ein Hobby bei mir per se nichts wirklich wichtiges.

Schöne Tage wünscht,
Herb

Hi Herb

Ich weiss nicht, wie Du Hobby definierst, aber für mich ist
das etwas, was ich gern mache, wenn ich Zeit und Lust dazu
habe, und meine anderen Leidenschaften mich gerade nicht
reizen. Insofern ist ein Hobby bei mir per se nichts wirklich
wichtiges.

Jau. Das eben meine ich ja. Der Begriff HOBBY impliziert gewissermaßen schon etwas Nebensächliches, Nicht-so-Wichtiges.
Deswegen meine „Warnung“, etwas, was einem am Herzen liegt, nicht nur Hobbie-mäßig zu betreiben. Es KANN gut gehen, kann aber auch sehr frustran werden.
Gruß,
Branden

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Was definitiv nicht hilft, ist, sich aufzuregen und aggressiv
irgendetwas kaputtzumachen etc. Das schürt das Unwohlsein.

Hallo da halte ich dagegen, etwas kaputtzumachen was einen aufregt (oder auch symbolisch etwas was demjenigen gehört, der einen aufregt) hilft sehr wohl, sich besser zu fühlen…
und sich auch mal künstlich aufzuregen, denn dann kann man sich auch wieder abreagieren, was einen entspannenderen Effekt hat, als wenn man seelisch nur so dahinplätschert und einen nichts aus der Fassung bringen kann…
Passendes Stichwort dazu „Urschreitherapie“, Man kann sich aber auch Kinder mit „zerstörungswut“ (wenn der Bauklotzturm des andern schöner ist als meiner mach ich ihn halt kaputt) und Teenager (brüllen, schreien, Türenknallen um den Loslösungsprozess von den Eltern zu „verdeutlichen“) anschauen

Wesentlich ist aber, dass man immer irgendwie den Weg zur Normalität zurück findet, nur dann kann ein gelegentlicher Ausraster heilsam sein. Ansonsten geht das ganze nach hinten los und man wird zum Tyrann oder Psychopathen oä…

Gruß Susanne