Und das ist eigentlich dasselbe in Grün wie die „Maria“ für
Männer im deutschen Sprachraum, denn „Marion“ ist meines
Wissens nach eine Abwandlung von „Maria“.
Im Prinzip ja … aber „Marion“ als männlicher Vorname im angelsächsischen Raum ist meiner Ansicht nach eher aus der Tradition der „middle names“/Nachnamen als Vornamen entstanden.
In den USA haben ja fast alle einen „Middle name“. Häufig nimmt man z.B. den Mädchennamen der Mutter als zweiten Vornamen, oder sonst einen Familiennamen aus der Verwandtschaft (George Walker Bush z.B.). Einige dieser Namen, die sich als besonders „vornamengeeignet“ erwiesen haben, setzen sich dann selbst als Vornamen durch. Andere Beispiele sind Taylor, Hunter, Mackenzie usw.
was ist mir Eike und Sascha? Beides IMHO (auch) weibliche
Vornamen.
Eike ist eigentlich ein rein männlicher Name. Erst heute halten die Leute ihn für weiblich - vermutlich wegen der klanglichen Nähe zu Heike. Der berühmteste Träger ist Eike von Repkow, der den Sachsenspiegel, ein sehr frühes Rechtsbuch, verfasste. Ich denke damals, im 13. Jh. wäre keiner auf die Idee gekommen, seine Tochter Eike zu taufen.
Mein Freund hat einen Vornamen für den der werte Herr Papa
erst noch mit der Bibel unter dem Arm zum Standesamt
marschieren musste, um denen zu beweisen dass es wirklich ein
männlicher Vorname ist :o)
An dieser Stelle interessiert mich natürlich, welcher das sein
könnte.
Adin :o) … und NEIN ich habe mir nicht die Mühe gemacht, das in der Bibel jetzt auch noch nachzuprüfen - ich habs einfach mal geglaubt :o)
Gruß H.
… die mit einem nordischen Männernamen gesegnet ist >:frowning:
Dass die Sonderrolle von „Maria“ theologisch begründet werden kann, leuchtet mir ein. Aber trotz Eurer regen Beteiligung habe ich nur EIN weiteres Beispiel eines eindeutigen, nicht fremdsprachlichen Frauennamens für einen Mann bekommen. All die Rainer Marias, Carl Marias etc. scheinen also eine Sonderrolle einzunehmen. Und eine „Sabine Karl-Heinz Meier“ scheint es auch nicht zu geben…