Hallo.
ich glaube jeder kennt dieses Problem: es ist winter und die lippen wollen selbst beim besten lippenpflegestift nicht mehr weich werden, sondern bleiben spröde und trocknen immer mehr aus… was kann ich dagegen tun? gibt es pflegestifte die helfen? welche mittel gibt es sonst um seine lippen weich zu machen? hat jemand tipps, die fast immer helfen?
nicht grade praktisch, aber das beste überhaupt ist Honig. Einfach drauf schmieren und warten Wenn du es schaffst, wenigstens 5-10 Minuten die Lippen nicht abzulecken (bedarf krasse Körperbeherrschung , dann hast du samtweiche Lippen.
Eigenurin
Hi Mareike,
Ja, ja, schüttelt Euch - aber gegen alles, was mit spröder und sogar durch Trockenheit aufgerissener Haut zu tun hat… Wattebausch morgens in den Mittelstrahl halten und die betroffenen Hautpartien (auch Lippen) damit abtupfen. Schmeckt nach nix und stinkt nicht.
Bloß keinen Labello! Der macht das Problem auf Dauer immer schlimmer und macht noch dazu süchtig.
Aber wenn ich zwischen spröden Lippen und Urin in meinem Gesicht wählen müsste … na dann ziehe ich doch alle anderen Varianten erst einmal vor.
Urin wäre mal so ziemlich das letzte, aber das aller allerletzte über das ich auch nur einen Gedanken verschwenden würde. Da würde mich der 1,99 Lippenpflegestift aus dem Supermarkt mehr überzeugen.
Urin wäre mal so ziemlich das letzte, aber das aller
allerletzte über das ich auch nur einen Gedanken verschwenden
würde.
Das sagen alle, die’s noch nie probiert haben und wohl auch nie
probieren werden, weil ihnen komischerweise Chemikalien, deren
Zusammensetzung wir alle nicht mal erahnen können, offenbar
angenehmer sind als ein Stoff, den man tagtäglich sowieso auf der
Haut hat.
Ich will dich nicht überzeugen, aber abschätzig reden über Eigenurin-
Therapie sollte keiner, der nicht weiß, wie gut und wie lang Urin als
Heilmittel schon eingesetzt wird.
Bloß keinen Labello! Der macht das Problem auf Dauer immer
schlimmer und macht noch dazu süchtig.
Vielleicht interssiert Dich dies hier:
„…Aber es gibt weder Anzeichen dafür, dass in den Lippenstiften psychisch abhängig machende Substanzen sind, noch dafür, dass die Lippen mit Balsamschicht schneller austrocknen als ohne. Die »Sucht« ist eher eine Gewöhnung an das angenehme Gefühl eingeschmierter Lippen. Wenn man es nicht tut, fehlt einem etwas – genauso wie bei der Gewöhnung an Hautcremes. Nach ein paar Tagen »Entzug« verschwindet dieses Gefühl. Andererseits sind vom übermäßigen Cremen auch keine Schäden zu erwarten, solange man Stifte mit möglichst wenigen Zusätzen (UV-Filter, Menthol) verwendet…“
Quelle: http://www.zeit.de/2004/48/Stimmts_P
Ich will dich nicht überzeugen, aber abschätzig reden über
Eigenurin-
Therapie sollte keiner, der nicht weiß, wie gut und wie lang
Urin als
Heilmittel schon eingesetzt wird.
Ich bestreite nichts. Mag sein, dass Urin das super Allerweltsheilmittel ist.
Vielleicht aber auch nicht. (Sonst könnte man es in Apotheken kaufen, oder mein Arzt hätte es mir bereits empfohlen. Meinen eigenen Urin sowieso schon mal gar nicht, weil ich an chronischer Blasenentzündung leide, und deswegen 6 Monate lang im Jahr Medizin nehme der meinen Urin übersäuert. Abgesehen von vielleicht anderen Medikamenten die andere Leute vielleicht nehmen und deswegen anderer Leute Urin an Ihre Lippen machen müssen? - siehe „Apotheken kaufen“)
Wie auch immer … ausprobieren möchte ich es persönlich nicht,
und schon gar nicht Urin an meinem Mund.
Das überlasse ich lieber Leuten die an die Wirkung des Urins glauben.
Vor Jahren bin ich auchmal diesem Lippenpflegehype aufgesessen und wollte mir etwas gutes tun.
Seltsamerweise passierte genau das Gegenteil von dem was hätte passieren sollen. Meine Lippen wurden nicht weicher, sondern immer spröder und immer mehr Pflegestift kam zum Einsatz.
Zum schluß war auf den Lippen eine Hautschicht, die nicht mehr flexibel war, sondern sich wie abgestorbene dünne Hornhaut anfühlte.
Das war nicht nur unangenehm, sondern auch schmerzhaft wenn diese nicht dehnbare Haut einriss.
Dieser Spuk brauchte Wochen bis er (ohne Pflegestift) wieder verschwand. Seitdem habe ich nie wieder einen Lippenpflegestift benutzt.
Für den Originalposter:
Allenfalls über Nacht benutze ich (sehr selten) eine Wund und Heilsalbe, oder dünn aufgetragen Penatencreme.
Hallo!
Das mit dem Honig ist schon super, aber besser ist es, wenn Du vorher mit einer weichen(!) Zahnbürste vorsichtig(!)
über die Lippen „rubbelst“, damit die abgestorbenen Hautzellen erstmal weg sind und danach schön dick Honig draufschmierst.
Grüße, Daniela.
Vor Jahren bin ich auchmal diesem Lippenpflegehype aufgesessen
und wollte mir etwas gutes tun.
Seltsamerweise passierte genau das Gegenteil von dem was hätte
passieren sollen. Meine Lippen wurden nicht weicher, sondern
immer spröder und immer mehr Pflegestift kam zum Einsatz.
Ein Stoff, der am häufigsten in Seifen, Cremen, Ölen, etc. vorkommt ist das Petroleum-Derivat Paraffinum, auch bekannt als Petrolatum, mineral oil, cera microcristallina, ceresin, silicone quaternium, oder ozokerit. Es hat eine extrem seidig-weiche, feine Konsistenz und eignet sich dementsprechend gut, um dem Kunden eine hydrierende, hauterweichende Eigenschaft vorzugaukeln, da es sich wie ein geschmeidiger Film über die Haut zieht. In Wirklichkeit passiert aber genau das Gegenteil: Es lässt die Haut nicht atmen, blockiert ihre natürlichen Funktionen und trocknet bei fortlaufendem Konsum die Haut aus.
Bestes Beispiel dafür sind die Labello- Lippenstifte und alle ihre Klone, die man in Apotheken bekommt. Hört man auf, sie aufzutragen, werden die Lippen viel trockener als sie je vor Benutzung dieses Produktes waren. Der Kunde wird sozusagen erpresst, die Haut scheint ohne das Gift nicht auskommen zu können - ein blendender Marketing-Trick! Wenn man bedenkt, dass Paraffinum an vorderster Stelle (also in höchster Konzentration) im INCI vom Johnsons Baby- (die armen !) Öl angeführt ist, wird klar, dass der Industrie nichts heilig ist.
Vielleicht interssiert Dich dies hier:
"…Aber es gibt weder Anzeichen dafür, dass in den
Lippenstiften psychisch abhängig machende Substanzen sind,
noch dafür, dass die Lippen mit Balsamschicht schneller
austrocknen als ohne. Die »Sucht« ist eher eine Gewöhnung an
das angenehme Gefühl eingeschmierter Lippen.
Ist wie beim Alkoholismus. Da findet auch eine Gewöhnung an das angenehme Gefühl der Trunkenheit statt.
Wenn man es nicht
tut, fehlt einem etwas
wie beim Alkoholismus…
Nach ein paar Tagen »Entzug« verschwindet dieses
Gefühl.
Wie beim Alkoholismus…
Gruß,
Anja
die ein paar verzweifelt-Labello-süchtige Freundinnen hat
eigentlich sehe ich das mit den Pflegestiften ähnlich wie Du, deshalb hab ich meine Erfahrung damit dazu geschrieben, danke dass Du diese Erfahrungen bestätigen wolltest.
Aber hast Du Dir Deine Quelle mal näher angeschaut?: http://www.wahrheitssuche.org/index.html#gesundheit
Alleine bei den Überschriften unter dem Punkt Gesundheit weiter unten sträuben sich mir die Nackenhaare *grusel* (ich hab auch in einige Artikel reingeschaut, aber als ich dann über „Neue Medizin“ gestolpert bin, damit aufgehört)
Hast mal das Impressum der Seite gecheckt und nach der Person recherchiert? Und nach den wahrheitsgemäßen Inhalten dieser Seite gefragt bzw recherchiert?
Da könnt ich ja auch „DasIstDieGanzeEchteWahrheit.com“ öffnen und mal so einiges dort ablegen was ich alles so im Internet gesammelt habe (inkl. Urban legends)… die Seite ist nicht wirklich eine super Quelle
(Sonst könnte man es in Apotheken kaufen, oder mein Arzt hätte es mir bereits empfohlen.
*räusper* schau mal in Apotheken nach Zeuch mit Urea (Harnstoff der mit dem Urin ausgeschieden wird), das gibt es tatsächlich massig.
Mir ist allerdings die industrielle Variante lieber und diese hilft bei zickiger Haut wie ich sie habe auch.
(Sonst könnte man es in Apotheken kaufen, oder mein Arzt hätte es mir bereits empfohlen.
Erstens kann man Eigenurin ganz gewiss nicht ver- oder kaufen, zweitens
siehe anderer Kommentar, drittens ist die Pharmaindustrie eine
Industrie, die wirtschaftlich denkt.
Ich glaube, hier ist etwas falsch angekommen. Ich versuche
mitnichten, Leute zu überreden, Urin als Heilmittel zu benutzen. Ich
behaupte auch nicht, dass positive Effekte wissenschaftlich
nachweisbar sind.
Dass Urin schon seit Menschengedenken als Heilmittel verwendet wird,
ist jedoch nicht abzustreiten. Bei vielen Hausmittelchen sind keine
wissenschaftlichen Beweise erbracht, und trotzdem gab es bei Mama
immer Hühnerbrühe bei einer Erkältung oder Kamillentee zum Augen
ausspülen.
Hausmittel mögen nicht bei jedem wirken und dennoch behaupte ich, sie
sind immerhin weniger gefährlich als chemische Zusammensetzungen von
Stoffen, die wir nicht kennen und deren Auswirkungen wir nicht
kennen.
Ich habe Urin noch nie für Lippen benutzt und weiß daher auch nicht,
ob es wirkt. Ich benutze es manchmal bei offenen Wunden, die dadurch
(für mich nachweisbar) schneller heilen, bzw. auch der Schmerz
beruhigt wird.
Ich frage mich nur, warum auf einen Vorschlag, der ein ewig bekanntes
Hausmittel propagiert, gleich so angewidert reagiert werden muss, und
ich frage mich imemrnoch, warum der Mensch der Pharmaindustrie so
blind Glauben schenkt, doch sich gleichzeitig vor einem körpereigenen
Stoff ekelt. Ich finde sowieso, dass wir unsere Vorstellungen von
„was ist eklig und was nicht“ überdenken sollten, da sie eh anerzogen
sind und außerdem epochalen Schwankungen unterliegen. Dass man sich
vor Kacke ekelt, ist aufgrund des Geruchs nachvollziehbar. Urin
riecht jedoch nur dann, wenn man seltsame Sachen gegessen hat.
Und: nein, ich bin kein Gegner der Schulmedizin. Ich nehme auch
normale Medikamente und gehe zum „normalen“ Arzt. Ich bin allerdings
der Überzeugung, dass man manchmal auch auf Medikamente verzichten
kann, und dass die Schulmedizin und die Homöopathie endlich mal Hand
in Hand gehen sollten.