Welche finanzielle Vorsorge fürs Neugeborene?

Guten Tag,

unser Sohn hat zur Geburt im Feb. 2009 ein bissl „Startgeld“ bekommen. Ich würde gerne monatlich etwas oben drauflegen, die Großeltern evtl. auch, damit er zur Volljährigkeit oder auch später gut umsorgt ist.

Mein Finanzberater empfiehlt die DWS Riester Premium für Kinder (Fondanlage). Angeblich könnte man später auch Einzelauszahlungen nach Bedarf erhalten, ohne den Vertrag zu kündigen. Ist das eine sinnvolle Investition? Was käme als Alternative in Frage?

Herzlichen Dank!

Mein Finanzberater empfiehlt die DWS Riester Premium für
Kinder (Fondanlage).

Das wäre meiner Ansicht nach aus zwei Gründen ungeschickt: erstens ist es ein Riesterprodukt, das für die ALTERSVORSORGE gedacht ist. Wenn man, wie ihr ja vorhabt, vor der Rente Auszahlungen möchte, bringt das Riesterelement dabei rein gar nichts, bestenfalls Ärger.

Zweitens zahlt man gerade bei diesem Produkt die Kosten für geplante Einzahlungen der Zukunft nach vorne verlagert (und der Berater erhält sie als Provision). Geplant ist Laufzeit bis Rente. Wenn euer Sohn z.B. mit 18 an das Geld will (Auto, Studentenbude, etc), habt ihr viele viele Gebühren bezahlt, aber nicht so viel Guthaben, wie es sein könnte. Wenn der Vertrag abgebrochen wird (67 Jahre sind lang und euer Sohn hat nicht wirklich mitentschieden bei etwas, in das er lebenslang einzahlen soll), hat man für den Rest der Laufzeit umsonst bezahlt.

Angeblich könnte man später auch
Einzelauszahlungen nach Bedarf erhalten, ohne den Vertrag zu
kündigen.
Ist das eine sinnvolle Investition? Was käme als
Alternative in Frage?

Wie wäre denn ein ganz normaler Fondssparplan? Daran verdient zwar der Berater nicht so viel, aber man zahlt Gebühren nur genau für das, was man einzahlt (und oft gibt es da hohe Ermäßigungen)…

Viele Grüße,
Sebastian

Hallo,

Mein Finanzberater empfiehlt die DWS Riester Premium für
Kinder (Fondanlage). Angeblich könnte man später auch
Einzelauszahlungen nach Bedarf erhalten, ohne den Vertrag zu
kündigen. Ist das eine sinnvolle Investition? Was käme als
Alternative in Frage?

Na ja. Ich bin von Fonds nicht mehr so wirklich überzeugt. Es gibt einige wenige, die durchgehend eine gute Performance bieten - bei anderen Fonds sind die Fondsmanager schon zufrieden, wenn sie den Index schlagen.

Mir reicht das nicht. Soll ich mich freuen, dass ich mit meinem Fonds nur 10% Minus gemacht habe, während der Index um 20% gefallen ist? Wenn ich das Geld aufs Sparbuch gepackt hätte, dann hätte ich 2,5% Plus gemacht.

Was mir auch etwas missfällt: Hier wird alles in einen Fonds gepackt, 18 Jahre lang. Was, wenn der gar nicht so gut läuft?

Deshalb würde ich es anders machen. Ich würde zunächst ein Tagesgeldkonto einrichten und auf das regelmäßig einen bestimmten Betrag sparen. Außerdem würde ich ein Depot einrichten. Und wenn sich auf dem Tagesgeldkonto wieder eine bestimmte Summe angesammelt hat, würde ich davon ein Wertpapier kaufen. (Ich kaufe z.B. immer für EUR 2000,-.)

„Wertpapier“, das kann in diesem Fall alles Mögliche sein. Vielleicht eine Einzelaktie, die günstig zu haben ist, wie vor ein paar Wochen Lufthansa für EUR 7,98. Vielleicht ein Indexzertifikat oder Indexfonds, z.B. auf den Dax. Du kannst Xetra-Gold kaufen (ein Papier, das die physische Auslieferung von Gold garantiert). Und natürlich kannst du auch „ganz normale“ Fonds kaufen. Man bekommt sie ohne Ausgabeaufschlag an der Börse.

Je nachdem, wie viel Zeit du für die Geldanlage hast, kannst du es ja auch so machen, dass du zu bestimmten Terminen kaufst und das Depot überprüfst, z.B. vier Mal im Jahr.

„Einzelauszahlungen bei Bedarf“ sind bei dieser Form der Geldanlage auch kein Problem :wink:

Schöne Grüße

Petra

Morgen,

wie viele Geld sollte es denn sein?

Würde bei kleiner Summen auf Tagegeld gehen bis eine Summe von ca. 5. 000 EUR entstanden ist. Diese dann bei Kriesen oder Aufschwung in Fonds stecken beim Boom rechtzeitig verkaufen und wieder auf Tages oder Festgelder gehen.

Sprich auf einen Konto ansparen und dann das Geld in verschieden Anlagenformen einzahlen und auch Regelmäßig diese Tauschen.

Wenn man Fonds hat sollte man sich darum regelmäßig kümmern und nicht wie ein Sparbuch liegen lassen.

Welchen Produkt man kauft/verkauft ist dann abhäng von dem Wirtschaftszyklus und der Risikobereitschaft.

Etwas Langfristiges wie Lebensversicherungen würde ich nicht mehr machen.

cu Naseweis

Würde bei kleiner Summen auf Tagegeld gehen bis eine Summe von
ca. 5. 000 EUR entstanden ist. Diese dann bei Kriesen oder
Aufschwung in Fonds stecken beim Boom rechtzeitig verkaufen
und wieder auf Tages oder Festgelder gehen.

Hahaha. Wenn das so leicht wäre, wären wir alle reich. Oder mit anderen Worten: market timing schafft man in der Regel nicht

Sprich auf einen Konto ansparen und dann das Geld in
verschieden Anlagenformen einzahlen und auch Regelmäßig diese
Tauschen.

Das verursacht Transaktionskosten und nützt nicht unbedingt viel. Es ist mehr Glücksspiel.

Wenn man Fonds hat sollte man sich darum regelmäßig kümmern
und nicht wie ein Sparbuch liegen lassen.

Ganz im Gegenteil ist ein Fondssparplan, bei dem man gar nicht erst versucht, schlauer zu sein als alle anderen, gar kein so schlechtes Investment. Durch die regelmäßigen Einzahlungen nimmt man Höhen und Tiefen gleichermaßen mit und hat einen Einstandskurs in der Mitte. Wenn man große Batzen Geld auf einmal investiert, kann man Glück haben oder Pech mit dem Zeitpunkt -> höheres Risiko.

Viele Grüße,
Sebastian

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Hi
Wer hat dabei was von Leicht gesagt? Auch sollst du ja nciht den Tiefst und den Hochstand erwischen, sondern ehr Pi nach D auf die Konjunkturzyklen achten, damit fährt man ganz gut - auch wenn man nicht das Maximum erwischt. Das man bei einigen sicherlich auch minus macht sollte man wie Beschrieben nicht alles auf ein Pferd setzen sonder mischen.

Hallo!

Wenn das eine Anlage für min. 18 Jahre oder länger werden soll auf die man jederzeit Zugriff hat und monatlich oder sporadisch zusätzlich Geld einzahlen möchte, dann wäre auf jeden Fall eine Depoderöffnung das Richtige.

Suchen Sie sich einen guten Anlageberater, am besten keinen Gebundenen also keine Bank oder Versicherung den die möchten ja nur ihre eigenen Produkte verkaufen.
Ohne jetzt großartig Werbund machen zu wollen. Informieren sie sich doch mal bei Ascent.

Wir haben letztes Jahr für unsere Tochter ein Depot bei Ebase eröffnet. Dort können Sie online alles selbst regeln (Einmaleinzahlungen, Monatseinzahlungen usw.)

Vorteil: Sie müssen nicht ständig auf die Aktienkurse achten um zu Kaufen oder Verkaufen. Sie ernten sofort Ihre Zinsen und müssen nicht erst über ein Tagesgeldkonto sammeln. Bei 18 Jahren provitieren Sie sowieso mehr vom Zinseszins!!!

Gruß Isabella

Wer hat dabei was von Leicht gesagt? Auch sollst du ja nciht
den Tiefst und den Hochstand erwischen, sondern ehr Pi nach D
auf die Konjunkturzyklen achten, damit fährt man ganz gut -
auch wenn man nicht das Maximum erwischt.

Dann sollte man aber unter Umständen in Betracht ziehen, jemand anderem diese Analysen zu überlassen und die Aufgabe in die Hände eines Mischfonds legen, der für einen umschichtet. Aber es ist nachgewiesen, dass es sogar für Profis sehr schwer ist, durch „schlaues Investieren“ nackte Aktienindizes zu schlagen; die Erfolgsquote liegt praktisch in der Gegend des Zufalls. Mischfonds senken eher die Volatilität aber, als die Rendite zu erhöhen. Wenn man selbst als Profi kaum eine Überrendite gegenüber dem Aktienmarkt erwirtschaften kann, schafft man es als Privatanleger doch erst recht eher nicht.

Viele Grüße,
Sebastian

Morgen,

„Informieren sie sich doch mal bei Ascent“

ja und die sind ganz uneigennützig und verkaufen nur die, bie den sie keine Provision bekommen oder wat?

Hallo!

Ich rate dir auch zu einem Tagesgeldkonto.
Auf jeden Fall erzielst du mehr Erträge als mit einer Einlage auf dem Sparbuch oder Girokonto.

Ich habe beispielsweise ein Tagesgeldkonto bei der 1822direkt. Es fallen keine Kosten an, der Zinssatz beträgt 3,50% und das Geld ist täglich verfügbar (falls es doch mal zu einem „Notfall“ kommen sollte…). Vielleicht ist das ja was für dich.
Empfehlen kann ich dir auch die Seite www.321finanzcheck.de , da kannst du dich ja noch ein bisschein informieren.

Schöne Grüße!

Guten Tag,

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi,

nun ein Risko hat man immer. Bei einen fondsspraplan, wenn ich ein Teil des Geldes jetzt benötig, geh ich immer mit Verlust Raus. Wenn ich meine Anlage gut gemsicht halte, kann ich was von Tagesgeld behalten und Hoffen, dass sich der Fonds wieder Stabilisiert.

Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten das Geld anzulegen, welche der Fragensteller für sich an geeigneten hält ist ihn überlassen.

kleiner Einwurf zum Nachdenken!
Hi,

allerdings ist die Reale Rendite nicht so toll.

([Zinsen - Steuern] + Anlageapital) - Inflation

und du kannst ausrechnen wie die Verzinsung Real ist. Denn nominal kann sie noch so toll sein, wenn die Inflation höher ist nützt dir das auch nicht viel weiter.

Derzeit ist die Inflation aber schön gering.

Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten das Geld anzulegen,
welche der Fragensteller für sich an geeigneten hält ist ihn
überlassen.

Klar, ich wollte nur auf einige Aspekte deines Gesagten hinaus. Generell ist eine Mischung von Anlageformen gut, und für den kurzfristigen bis mittelfristigen privaten Bedarf sollte man auf jeden Fall Tagesgeld und ähnliches haben.

Das „Sparen fürs Kind“ ist aber ohnehin langfristig. Die Eltern haben hoffentlich abseits davon ihre eigene Liquidität.

Viele Grüße,
Sebastian

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Hi,

ist ja auch richtig, der Fragesteller hat ja auch gesagt er will Anlagenformen. Soll er sich welche aussuchen und dann über die Risiken diskutieren, ein Überblick hat er schon mal bekommen.

Sind ja in einen Forum und nicht in einer Arena

cu Naseweis

Morgen,

Geld verdienen möchte ja verständlicherweise jeder und das sollte ja auch kein Verbrechen sein. Provision bekommt auch jeder Bänker oder Versicherungskaufmann. Wieso auch nicht! Ist ja auch schließlich deren Arbeit.

Fakt ist, daß z. B. ein Kreissparkassen-Kunde zuerst mal die DWS-Fonds angeboten bekommt, weil die DWS eine Tochter der KSK ist. Jede Bank oder Versicherung hat ihre Tochter die sie natürlich zuerst ihren Kunden anbietet. Wär ja auch blöd wenn die das nicht tun würden.

Ascent hat bei uns beraten und das, wie ich finde, sehr gut. Es gibt haufenweise Makler die das auf freier Basis tun. Ascent kann ich persönlich empfehlen da wir zufrieden mit denen waren.

Isabella

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Aber auch die Markler schlagen die vor, bei den sie am meisten davon haben, darauf wollte ich raus. habe auch gute Erfahrung mit der Sparkasse gemacht, auch wenn die „Nur“ mit ihren Partnern zusammen arbeiten.

Glück braucht man immer um den richtigen Berater zu erwischen, von wem der ist, ist egal, es gibt immer solch und solche.

Hallo Isabella.

Fakt ist, daß z. B. ein Kreissparkassen-Kunde zuerst mal die
DWS-Fonds angeboten bekommt, weil die DWS eine Tochter der KSK
ist.

Das ist interessant. Bis gestern Abend war die DWS noch die Tochter der Deutsche Bank AG. Und in den Nachrichten findet sich noch gar nichts über den Verkauf der größten deutschen Fondsgesellschaft an eine Kreissparkasse…?
Sorry, aber da verwechselst Du was. Vieleicht meinst Du die Deka? Die gehören nicht nur einer KSK, sondern allen Sparkassen. Ein Umstand, der die Situation des bei einer Sparkasse „beratenen“ Kunden allerdings nicht nachhaltig verbessert. :wink:

Ascent hat bei uns beraten und das, wie ich finde, sehr gut.
Es gibt haufenweise Makler die das auf freier Basis tun.
Ascent kann ich persönlich empfehlen da wir zufrieden mit
denen waren.

Zufriedene Anleger sind gerade in diesen Tagen ein wunderbares Ereignis. Glückwunsch zu Deiner guten Erfahrung mit dem / der Ascent-Verkäufer/in

Verallgemeinerung ist hier allerdings nicht sinnvoll. Die Ascent AG ist ein Strukturvertireb, der sich auf fondsorientierte Produkte spezialisiert hat. Was man so aus der Branche hört, liegen auch dort Licht und Schatten sehr nahe beieinander.
Zumindest eine gesunde Skepsis ist auch bei den Verkaufsgesprächen mit den Vertriebsmitarbeitern der Ascent angebracht.

Viele Grüße vom Money-Schorsch

Ganz im Gegenteil ist ein Fondssparplan, bei dem man gar nicht
erst versucht, schlauer zu sein als alle anderen, gar kein so
schlechtes Investment. Durch die regelmäßigen Einzahlungen
nimmt man Höhen und Tiefen gleichermaßen mit und hat einen
Einstandskurs in der Mitte.

Hallo Sebastian,
bis vor eiigen Monaten habe ich diese Aussage auch mit Feuereifer verteidigt. Leider lehrt uns die Realität, dass der Glaube an den Durchschnittskosteneffekt allein nicht wirklich zum Anlageerfolg in dieser Welt führt.
Schaut man sich die BV-Statistik per 31.12.08 an (http://www.bvi.de/de/statistikwelt/sparplaene/index…) sind Sparpläne in internationalen Aktien über 10 Jahre mit acht Prozent und über 15 Jahre noch mit 2,34 Prozent im Minus. (Schnitt aller Fonds der Kategorie).
Ab 20 Jahre Laufzeit werden die Zahlen zwar positiv, aber unter Berücksichtigung der Inflation dürfte auch das ein schlechtes Geschäft gewesen sein.

Sind Fondssparpläne deswegen schlecht?
Nein! Und auch die Durchschnittbildung beim Kaufpreis macht Sinn. Was man aber nicht übersehen darf ist, dass mit zunehmender Laufzeit aus dem Sparplan immer mehr eine Einmalanlage wird, weil die angesparte Summe immer größer wird und deswegen den Anlageerfolg mehr beeinflusst, als der Kaufpreis des monatlichen Beitrages. Besonders in so starken Verlustphasen wie 2000 bis 2003 und 2008.
Also muss ich als Anleger regelmäßig angespartes Kapital „rausnehmen“ und sinnvoll strukturiert (= risikoreduziert) anlegen. Der Sparplan kann ja unbeirrt weiterlaufen.

Gruß vom Money-schorsch

bis vor eiigen Monaten habe ich diese Aussage auch mit
Feuereifer verteidigt. Leider lehrt uns die Realität, dass der
Glaube an den Durchschnittskosteneffekt allein nicht wirklich
zum Anlageerfolg in dieser Welt führt.
Schaut man sich die BV-Statistik per 31.12.08 an
(http://www.bvi.de/de/statistikwelt/sparplaene/index…)
sind Sparpläne in internationalen Aktien über 10 Jahre mit
acht Prozent und über 15 Jahre noch mit 2,34 Prozent im Minus.
(Schnitt aller Fonds der Kategorie).

Zu beachten wäre allerdings, dass das alles Sparpläne sind, die Ende 2008 enden. Das ist ein ziemlich schlechter Zeitpunkt.

Wenn du Statistiken anschaust, bei denen verschiedene Anfangs- und Endjahre betrachtet werden, sieht die Rechnung ganz anders aus. Ich habe mal eine schöne Grafik gesehen, bei der auf der einen Achse Anfangsjahre, auf der anderen Achse Endjahre aufgetragen waren. Bereich ca. 1950-2006. Die Ebene war in Kästchen unterteilt, in denen jeweils die jährliche Rendite eines DAX-Sparplans vom entsprechenden Anfangsjahr zum Endjahr eingetragen war. Zusätzlich waren die Kästchen je positiver die Rendite, desto „blauer“, je negativer, desto „roter“ gefärbt.

Die Grafik war ziemlich blau, natürlich vor allem über längere Laufzeiten.

Also klar, die Möglichkeit einer geringen Rendite ist vorhanden. Aber der Erwartungswert ist ganz gut, und die schlechte Stichprobe 2008 eher der Ausnahmefall als die Regel. Wer spart, um zu einem bestimmten, festen Zeitpunkt zu entnehmen, sollte zur Vermeidung von Extremfällen gegen Ende langsam aussteigen (Stichwort Zielfonds). So ähnlich meinst du es ja, glaube ich.

Also muss ich als Anleger regelmäßig angespartes Kapital
„rausnehmen“ und sinnvoll strukturiert (= risikoreduziert)
anlegen. Der Sparplan kann ja unbeirrt weiterlaufen.

Wenn ich wirklich regelmäßig rausnehme und gleichzeitig regelmäßig genausoviel einzahle, komme ich auf 0 :wink:. Aber du meinst vermutlich das langsame Umschichten vor einem Entnahmezeitpunkt.

Viele Grüße,
Sebastian

Hallo

Zu beachten wäre allerdings, dass das alles Sparpläne sind,
die Ende 2008 enden. Das ist ein ziemlich schlechter
Zeitpunkt.

Das stimmt natürlich. Aber der von Dir genannte Zeitpunkt 2006 ist dafür eher sehr positiv gewählt.
Irgendwie dazwischen wird meistens das Ergebnis liegen.
Aber nehmen wir mal die Ursprungsfrage als Beispiel:
Kindergeldanlage eines Kindes das 1990 geboren wurde und dem zum 18. Geld z.B. für den Führerschein zur Verfügung gestellt werden sollte.
Ende 2006 sah das noch ziemlich gut. Ende 2008 waren von diesem Betrag z.B. nur noch 60% vorhanden. Das kann schon zu Enttäuschungen führen, die man dem Nachwuchs lieber erspart.
Will man den Betrag von 2006 wieder haben, muss man 67% Gewinne machen und geht damit das Risiko ein, noch mehr zu verlieren.

Die Grafik war ziemlich blau, natürlich vor allem über längere
Laufzeiten.

Wenn man sich die Marktentwicklungen einmal anschaut ist festzustellen, dass die Heftigkeit der Marktschwankungen zugenommen hat. Bleibt dies so, könnten die heftigeren Rückschläge die Sparplanergebnisse der Zukunft viel schlechter aussehen lassen.

Wer spart, um zu einem bestimmten, festen Zeitpunkt zu
entnehmen, sollte zur Vermeidung von Extremfällen gegen Ende
langsam aussteigen (Stichwort Zielfonds). So ähnlich meinst du
es ja, glaube ich.

Nein. Ich meine, dass man immer dann, wenn eine größere Menge Kapital angespart wurde und eine gute (nicht gierige) Rendite erzielt wurde, der angesparte Betrag in sicherere Anlageformen umgeschichtet wird.
Nicht stur nach einem zeitlichen Schema (wie bei sog. Targetfonds o.ä.), sondern z.B. immer dann, wenn zwei gute Börsenjahre aufeinander folgten.

Ich bin ja nach wie vor ein Fan vom Fondssparplan. Ich will nur verdeutlichen, dass auch diese Sparform einer Betreuung bedarf, um keine zu hohen Risiken einzugehen.

Gruß vom Money-schorsch