kann ein Opelhändler vorurteilsfrei eine Ford verkaufen?
Kann eine Vereinigung, die Versicherungsvertreteraufgaben übernommen hat, vorurteilsfrei eine Versicherung seinen Mirgliedern anbieten, die sie nicht im (Verdienst)Angebot hat?
Grüße
Raimund
Hallo,
nachdem der Bund der Versicherten überlegt, eine eigenen Kfz-Versicherung zu gründen, halte ich diese Objektivität für sehr eingeschränkt. Genauso übrigens wie beim ADAC, der sowohl eigene Versicherungen anbietet, wie auch Versicherungen vermittelt. Es gibt nur den goldenen Weg: möglichst umfangreich informieren, keine Angst vor Vertretern haben (BWV-Ausweis zeigen lassen, dann können die auch was) und dann entscheiden.
Andreas
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schlecht sind die Vergleiche von FOCUS und Finanztest.
Grüße
Raimund
… ja, weil wohl ziemlich objektiv.
Ganz besonders gute Vergleiche liefert ein Versicherungsvertreter, der an einer teureren Versicherung
auch mehr verdient. Warum sind auch Versicherungsvertreter so beliebt?
gruss
wl
hallo, Kay,
ich würde sagen, die meisten Versicherungsvertreter und
bersonders die Makler (sie haften für ihre Beratung) sind gut.
woher nimmst Du diese Kenntnis? Ein Versicherungsmakler bekommt eine Provision vom Kunden fuer seine Taetigkeit, aber ein Vertreter verdient, wenn er was verkauft. Was kann daran gut sein? Soll ich hoffen, dass er ein gutes Gewissen haben will?
Vielleicht will er schnell reich werden? Oder ist er mit seinen Raten schon im Rueckstand?
ein Vermittler, der alle
Versicherungen besorgen kann (auch solche, die keine Provision
bezahlen), … solch einer könnte
mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit ein guter sein.
Woher weiss ich, ob er das kann? Ich weiss nicht, welche
Versicherungen keine Provision zahlen …
Und es gibt auch bei den langjährigen „schräge Vögel“. Wie in
jedem Beruf halt auch!
Ja, aber hier mindestens 10 x soviele. Also, unabhaengiger Makler oder Versicherungsvergleich beim Verbraucherschutz. Vielleicht zahlt man ein paar Mark mehr als die allerguenstigste Variante - aber immer noch weniger als mit einem Versicherungsvertreter.
gruss
wl
Hallo Marco,
Du hast schon nicht ganz unrecht, beim genauen Hinschauen könnte man zumindest eine politische Ausrichtung in Nähe SPD feststellen. So etwas ist sicher auch immer mit Kompromissen in der Vereinsarbeit verbunden.
Die Selbstbeteiligung bei den Policen entspricht der Philosophie des BdV. Eine Versicherung soll das Risiko abdecken, i.d.R. das existenzielle Risiko (Nebenbei verhindert es m. E. Missbrauch im Interesse der Versichertengemeinschaft).
Wie viele Schäden bei Haftpflicht und Hausrat sind nicht manipuliertt???
So behält sich der BdV sogar vor, sog. „Prozesshansel“ aus der Rechtsschutz wieder auszuschließen.
Die Gruppenversicherer werden auf dem Markt genau ausgewählt und der BdV behält sich oftmals eine Mitsprache bei der Schadensregulierung im Interesse der Mitglieder vor. Zudem hat man täglich telefonisch kostenlose Rechtsauskunft, was mir persönlich schon oft geholfen hat.
Darüber hinaus sehe ich einen unerreichten Verdienst von Meyer & Co. darin, dass die Kapitalversicherung allmählich vor dem Abgrund steht.
Themen des „legalen Betruges“: Rückstellungen in Mrd.-Höhe, versuchte „Versichertenenteignung“ durch Abspaltung dieser Vermögen und Verschiebung in Tochterfirmen, div. Musterprozesse wg. niedriger Rückkaufswerte, verbraucherunfreundl. Klauseln, in der Wirtschaft einmalige Buchungsverfahren zu Lasten der VN, etc.pp.
Desweiteren ist die Arbeit enorm, die der BdV im Sinne einer breiten öffentlichen und wissenschaftlichen Thematisierung dieser Anliegen betreibt. Auf den jährlichen Wissenschafts- tagungen treffen sich mittlerweile nicht nur Verbraucherschützer, sondern die deutsche Elite des Versicherungsrechts, Vertreter der Bundesaufsicht sowie ausl. Teilnehmer und sogar Versicherungsvorstände.
Heute kann man sagen: Auch der Versicherungsnehmer hat eine Lobby. Wo war diese früher? Doch nicht etwa beim Bundesaufsichtsamt? 
Noch eine Randbemerkung zu Deiner Feststellung „…sonst würde ja jeder da hingehen, oder?“
Hast Du sicher selbst schon bemerkt, dass das, was die Masse macht, selten richtig ist. So paradox es klingt, sonst würde die Gesellschaft in ihrer jetzigen Funktionsweise gar nicht funktionieren. Ist wissenschaftlich bereits seit über 100 Jahren in den Grundlagen der Massenpsychologie dargelegt…
Aber dieser Einwand ist spontan meist der erste und insofern schon verständlich.
Noch zu Raimunds Einwänden. Diese sind rein sachlich verkehrt, das hätte er aber festgestellt, hätte er Deine Antwort genau ausgewertet.
Der BdV ist kein Versicherungsvertreter oder -vermittler, sondern Versicherungsnehmer. Durch die Mitgliedschaft im BdV tritt man dem Vertrag bei. Insofern kassiert er keine Vermittlerprovision.
Das haben die in’s Rennen geschickte Staatsanwaltschaft und das Finanzamt bereits bestätigen müssen.
Ich glaube um hier die Wahrheit zu verschleiern wäre der Meyer doch noch zu schwach und die Lobby der Vers. gesellschaften zu groß. Alles andere anzunehmen, ist einfach kindisch.
Es sei denn, man glaubt, einige Konzerne sind aus ihrer Allianz ausgeschert, nur um mit Meyer heimlich privat Geschäfte zu machen. Hat der Mann einfach nicht nötig. Verdient auch so schon als Autor genug. Ausser bei den Versicherungsvertretern (speziell : Allianz) genießt er bereits ein beträchtliches Ansehen und wird sich seine Verdienste kaum so kaputt machen.
Gruss Gunnar.
(nur Mitglied - kein Neffe von Meyer)
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Hallo Winni,
… ja, weil wohl ziemlich objektiv.
Die Objektivität beginnt da, wo keine Präferenzen mehr möglich sind.
Ganz besonders gute Vergleiche liefert ein
Versicherungsvertreter, der an einer teureren Versicherung
auch mehr verdient. Warum sind auch Versicherungsvertreter so
beliebt?
Dass er besonders gut ist, hat keiner gesagt, denn da gibt es bei weitem auch sehr erheblich Unterschiede.
Der Punkt ist doch aber wohl der, dass ich mich manchmal frage, wieso diese oder jene Versicherung schlecht oder gut abschneidet.
Nehmen wir mal den PKV-Test von Warentest.
Vor etwa einem halbe Jahr…
90% der Qualitätspunkte sind für Standardleistungen vergeben worden.
10% gab es für Heilpraktiker, Leistung über der Gebührenordnung ambulant und stionär, Verzicht auf Summenbegrenzung in der Zahnersatzleistung, Auslandsaufenthalt auch länger als 3 Monate versichert usw.
Im gesamten waren es 11 Punkte, die meines Erachtens nach schon mehr oder weniger Bestandteil einer PKV sein sollte, denn warum sollte ich sonst wechseln?
Weiterhin ging bei dieser Bewertung etwa 70% der Benotung an den Preis.
Schön und gut…
Wie irritierend es nun bspw. für den Laien ist, beweist das Beispiel Debeka.
Es waren nur 2 oder 3 Plätze Unterschied zwischen 2 Kombinationen der Debeka.
Also sollte es nun mal keine großartige Rolle spielen.
Aber was denkst du wohl, welcher Tarif besser abgeschlossen hat?
Mit einer Benotung von 0,2 Zensuren besser als die andere Kombination?
Es war ein Tarif mit einer kläglichen Zahnersatzleistung.
Der Tarif mit der Zahnersatzleistung kostete mehr und war dadurch auch schlechter…
Nur war er nicht auch deutlich besser?
Im Übrigen sind schon mehrere Versicherer gegen diese objektiven Test´s vorgegangen und das mit Erfolg.
Und warum musste sich die Stiftung geschlagen geben?
Aber das nur als Randbemerkung.
Das der Vertreter alleinig objektiv ist, will ich nicht behaupten, nur die Stiftung Warentest ist auch nicht der Weisheit letzter Schluss.
Und somit sollte man es nur als Orientierung nutzen.
By the way
Marco
§84 ff HGB
Hallo Winnie,
hallo, Kay,
ich würde sagen, die meisten Versicherungsvertreter und
bersonders die Makler (sie haften für ihre Beratung) sind gut.woher nimmst Du diese Kenntnis?
Aus dem Handelsgesetzbuch § 84 ff.
Dort sind die Tätigkeitsmerkmale eines Handelsvertreters, zu denen der Versicherungsvertreter gehört, und die Tätigkeitsmerkmale des Maklers genau definiert.
Ein Versicherungsmakler bekommt eine Provision vom Kunden fuer :seine Taetigkeit,
Total falsch.
Der Makler bekommt eine Courtage. Vom Versicherer. Dafür übernimmt er alle Aufgaben und nimmt dem Versicherer sozusagen Verwaltungsaufgaben ab, denn u.U. kann er auch Inkassoaufgaben wahrnehmen.
Nachzulesen ist dies unter §84 HGB ff.
Der Makler steht in einem Vertragsverhältnis zum Kunden. Das ist der Unterschied. Der der Vertreter hat ein Vertragsverhältnis mit der Gesellschaft.
aber ein Vertreter verdient, wenn er was verkauft. Was kann :daran gut sein?
Wer will nicht Geld für seine Arbeit haben? Arbeitest du für Umme?
Und im übrigen verdienen Vertreter mittlerweile auch nicht nur ausschließlich durch den Verkauf. Das nur so am Rande.
Soll ich hoffen, dass er ein gutes Gewissen haben
will?
Warum? Wer redlich ist, der wird sein Geld verdienen. Denn er macht seine Arbeit gut. Du redest von etwa 5-10% unseres Berufsstandes, die leidlich unseren Beruf in die negativen Zeilen bringen.
Aber was ist z.B. mit den Banken?
Da laufen sicherlich nicht weniger Fehler auf. Und dennoch haben sie ein höheres Ansehen, als der Vertreter.
Warum?
Keine Ahnung…
Soll auch kein Jammern sein…
Aber es ist Fakt…
Und wenn ich eben diese 5-10% mir ansehe… dann kann ich es verstehen…
Allerdings muss ich mir dann auch oft wieder sagen, dass der Kunde oftmals selber Schuld trägt. Ist leider auch so.
Vielleicht will er schnell reich werden? Oder ist er mit
seinen Raten schon im Rueckstand?
Das ist denke ich eher eine Unterstellung.
Wer gut arbeitet hat keine Schulden.
Das ist wie mit allen Berufen.
Auch wenn du es mir nicht glauben magst 
Und es gibt auch bei den langjährigen „schräge Vögel“. Wie in
jedem Beruf halt auch!Ja, aber hier mindestens 10 x soviele. Also, unabhaengiger
Makler oder Versicherungsvergleich beim Verbraucherschutz.
Vielleicht zahlt man ein paar Mark mehr als die
allerguenstigste Variante - aber immer noch weniger als mit
einem Versicherungsvertreter.
Kann sein. Muss aber nicht… und das es 10mal mehr schwarze Schafe gibt, würde ich nicht unbedingt sagen…
Nur diese 10% handeln viel mehr in der Öffentlichkeit beachtet, als andere Berufsstände.
In diesem Sinne…
Marco
Beratung vom gerichtlich zugelassenen Berater
… braucht eine junge Familie, beide Meidizinstudenten, eine
4monatige Tochter?
Wie teuer kommt das und wo kann man sich noch umhören?
fragt Chris
Hallo,
als Ergänzung zu den informationsseiten des „bund der versicherten“ (http://www.bundderversicherten.de) ist noch der gerichtlich zugelassene Versicherungsberater eine Alternative. Er darf keine Provison oder Courtage erhalten, wird von dir bezahlt und ist somit von den Versicherungen unabhängig.
gruss
wl
adresse
http://www.bvvb.de
gruss
wl
Archiv *hinzeig*
Hallo Gunter,
ich will jetzt nicht weiter über den BdV debattieren…
Im Archiv hatten wir vor ziemlich genau einem Jahr schonmal diese Debatte…
Und irgendwie endete das auch in einem nichts…
Und da wir jetzt noch nicht ganz da sind…
Möchte ich nichts weiter dazu sagen…
Du vertrittst deinen Standpunkt und ich eben meinen… So einfach ist es… 
Und wenn es auch nicht immer richtig war, was alle gemacht haben… so war es auch noch selten richtig, was weniger gemacht haben… 
In diesem Sinne…
Marco
Also ich als ein bißchen Kundiger im Versicherungswesen (tue den Job seit 13 Jahren) meine doch das Marcus ein sehr kompetenter Fachmann ist und hier sehr gute Artikel schreibt und ich seine Argumente fast immer unterstütze.
alf
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Richtig! Wie gesagt. wird von Ratsuchenden bezahlt. Was mei´nst Du, was so eine Beratung kostet? ich glaube nicht, dass diese Beratung vom "normalbürger akzeptiert wird. Er hat kein geld dafür. es ist zu teuer. Und es kommt meist auch nichts besseres heraus, als beim Makler.
Grüße
Raimund
Hallo, Winni,
Zeitschrift Focus hat vor 2 oder 3 Jahren beispielsweise die Qualität der Gesellschaften nach Alter beurteilt. Dabei schrieben Sie: ARAG: vorsicht! sehr junger Tarif! Hier ist den Journalisten genau das passiert, was bei einer schlechten Recherche passieren muss. Die ARAG hat seit 1992 eine Krankenversicherung. Also junger Tarif? nein, denn die ARAG hat im Gegensatz zur HUK keinen neuen Tarif kreirt, sondern eine bestehende, gesunde solide Krankenversicherung aufgekauft: die BAVARIA. Ergebnis: ein stabiler Beitrag mit Superleistungen.Ein Tarif, der damals 25 Jahre alt war! Es gibt fast keine Versicherung, die einen so alten, aktiven Tarif hat!
Finanztest und auch andere Testzeitshiften haben ein und die gleiche Versicherung und Tarif teils zweimal pro Jahr mal als gut eingestuft und dann wieder als katastrophal! Zu mir kam mal ein Verteter eines Vergleichsprogrammes und wollte mir sein Programm verkaufen. Nachdem ich ihm vorwarf, dass mit Hilfe seines Programmes so ein Mist verzapft wurde, kam seine Antwort: „was kann das Programm dafür, das die nicht damit umgehen können!“
Deine Behauptuung, alle Versicherungsvertreter sind ((übersetzt) Betrüger, ist genauso klug, wie die Sätze: alle Beamten sind faul, alle Polizisten sind korrupt, alle Mercedes halten 1.000.000 km.
Ich bin jetzt seit 1978 in diesem schönen und wichtigen Beruf tätig. Ich kann jedem meiner Kunden ins Gesicht sehen, ohne rot zu werden!
Nur weil ein paar Prozent krumme Hunde sind, muss nicht der ganze Berufsstand so sein. Außerdem ist Deine Rechnung nicht ganz richtig. Eine teure Versicherung muss nicht zwingend auch mehr Provision bedeuten.* Hier sind die Bezahlungen ganz unterschiedlich. Außerdem: ich verwende Vergleichsprogramme. Der Kunde sitzt neben mir und schaut mit auf den bildschirm. Ich könnte gar nicht eine billige, die evtl. besser ist verheimlichen. Der Kunde kann jederzeit zu mir sagen.„jetzt möchte ich auch noch die Pfefferminzia sehen.“
Also lass´ bitte diese Verallgemeinerungen!
Grüße
Raimund
* ich habe eine Vericherung im Angebot, die mich am Erfolg des Kunden beteiligt. Stell Dir vor, sie hätte schlechte Ergebnisse: ich würde ja nichts verdienen!
sei mir nicht beleidigt, aber das waren dumme Antworten!
Es gibt bei den Vetretern genauso viel schwarze Schafe, wie in Deinem Beruf. Wenn ich mir nur die Faulenzer in den Büros ansehe!.. siehst du, jetzt gehst Du hoch!
Ich möchte den Vertreter sehen, der mit seinem Beruf reich geworden ist. Es ist richtig, dass die Strukturvertriebe jeden einstellen, der daher kommt. Ich muss es knallhart sagen: du bist auch selbst schuld, wenn Du zu einem Strukturvertrieb gehst. Zum Glück werden seit ein paar Jahren die Neuen von den Versicherungen genau geprüft: Führungszeugnis, Auszug aus dem handelsregister, Schufa-Auskunft…
Kannst Du dir überhaupt vorstellen, wie hart der Beruf ist? Es ist richtig, dass man in manchen Monaten sehr gut verdient. doch du wüedest wahrscheinlich nicht so viel arbeiten. ich habe letzen November fast 30.000,- DM Bruttobverdienst gemacht: dafür musste ich von morgens 8 bis nachts um 23 Uhr, machmal bis 1 Uhr arbeitejn. Dazu kommt der Unterjhalt und die Abnützung meines Autos. Wenn ich Dir sagen würde, was ich davon netto hatte, würden Dir die Tränen kommen. Warum seht Ihr alle nur den Verdienst, den man an einer (1) Versicherung hat? Seht doch auch mal die andere Seite an: den Aufwand.
Doch mir gefällt es, bei Wind und Wetter unterwegs zu sein, Menschen kennen zu lernen (auch wenn solche dabei sind wie Du). Deser Beruf ist mein Hobby!
Grüße
Raimund
Umgekehrt wird ein Schuh draus: Es kommt mindestens soviel raus wie beim Makler. Und man wird nicht ueber den Tisch gezogen.
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sei mir nicht beleidigt, aber das waren dumme Antworten!
ich bin nicht beleidigt, ich erwarte nichts.
Tut mir leid, ich habe „Makler“ mit „gerichtlich zugelassenem Versicherungsberater“ verwechselt.
Es gibt bei den Vetretern genauso viel schwarze Schafe, wie in
Deinem Beruf. Wenn ich mir nur die Faulenzer in den Büros
ansehe!.. siehst du, jetzt gehst Du hoch!
nein, warum?
Warum seht
Ihr alle nur den Verdienst, den man an einer (1) Versicherung
hat? Seht doch auch mal die andere Seite an: den Aufwand.
Doch mir gefällt es, bei Wind und Wetter unterwegs zu sein,
Menschen kennen zu lernen (auch wenn solche dabei sind wie
Du). Deser Beruf ist mein Hobby!
Das will Dir auch keiner nehmen. Hier (um mal auf die Frage zurueckzukommen) geht es aber um eine weitestgehend unabhaengige Beratung. Und die kann mir ein Versicherungsvertreter oder Makler nicht bieten. Ein Verkaeufer auch nicht. Deswegen kann ich ihn schon zu Details ueber seine Produkte befragen, aber nicht „welche Produkte brauche ich?“ oder „Welches von den beiden ist besser geeignet?“. Jede Vergleichsfrage muss dann auf die Verdienstspanne abgeklopft werden. Und da liegt das Problem.
Insofern ist ein Makler/Vertreter nur begrenzt eine Hilfe.
gruss
wl
Um dem ganzen ein Ende zu bereiten…
Man kann sehr wohl nur das verkaufen, was man selber kaufen würde…
man muss sich dazu nur in die Konsumhalten und das Verhalten des Kunden und ich denke , dass mache ich…
so bekommt bei mir z.B. nur einer eine Rechtsschutz, wenn ich ihm vorher sagen konnte, dass es eigentlich mit die letzet Versicherung sein sollte, die man sich zulegt…
Wenn er dann immer noch eine Rechtsschtz haben will, dann soll er sie haben…
aber nie vorher…
Und ansonsten denke ich eben so… viele meiner Kollegen auch…
und wenn man gut ist, dann bringen einen die Kunden nicht um, wo ich sage, dass sollte so und so sein…
Ich gebe dem Kunden nur das, was ich für richtig halte und wichtig…
ich will ihn auch noch 10 Jahren ruhig über den Weg laufen können…
Und er soll mich dann auch noch freundlich grüßen können…
das sind meine Bedingungen…
Denn letztendlich sollten die Versicherungsvertreter nicht Verkäufer sein… sie sollten in erster Linie Berater sein…
das Verkaufen ergibt sich aus einer guten und kompetenten Beratung…
Ich muss kein Starverkäufer sein… und dennoch kann ich sehr gut überleben, wenn ich meine Arbeit redlich mache…
In diesem Sinne…
Marco
Hallo, Winni,
Hier (um mal auf die Frage
zurueckzukommen) geht es aber um eine weitestgehend
unabhaengige Beratung. Und die kann mir ein
Versicherungsvertreter oder Makler nicht bieten. Ein
Verkaeufer auch nicht. Deswegen kann ich ihn schon zu Details
ueber seine Produkte befragen, aber nicht „welche Produkte
brauche ich?“ oder „Welches von den beiden ist besser
geeignet?“. Jede Vergleichsfrage muss dann auf die
Verdienstspanne abgeklopft werden. Und da liegt das Problem.
Insofern ist ein Makler/Vertreter nur begrenzt eine Hilfe.
Falsch! Du hast mein Posting nicht gelesen. Ich sagte, dass ich (und viele meiner Kollegen auch) mit dem Computer zum Kunden komme. Auf diesem Computer ist das Vergleichsprogramm. Ein Vergleichsprogramm, das nicht zu manipulieren ist.Es zeigt gnadenlos an, welche Versicherungen aus dem Vergleich herausgenommen wurden. Jetzt sitzt der Kunde neben mir und zusammen mit dem Kunden finde ich die Gesellschaft, die den für den Kunden passenden Tarif hat. Ich könnte gar nicht mogeln. Es ist auch kurzsichtig gedacht. Was bringt mir ein „Mehrgewinn“ von 500,- DM, wenn ich in einem Jahr keine Empfehlungen erhalte?
Lieber jetzt ein paar mark weinger, dafür in einem, zwei Jahren eine Empfehlung erhalten.
Eine bessere Beratung kannst Du nirgendwo, auch nicht beim bezahlten, gesetzlich geprüften, und weiß Gott noch was alles Berater.
Außerdem braucht der Kunde bei mir nicht einmal aus dem Haus: ich komme zu ihm. Und, auch sehr wichtig: wenn er in 2 Jahren Fregen hat, ich bin für ihn da! Ohne Kosten für ihn.
Meine Kunden erhalten nicht den teuersten, sondern den passendsten Tarif. Einen Tarif, mit dem sie „alt werden können“ (Krankenversicherung). Und bei Altersversorgung einen Tarif, der möglichst wenig laufende Kosten hat. Ich bezweifle, dass der Kunde die Hintergrundinformationen bei bezahlten Verscherungsberater die Hintergrundinformationen erhält, die ich habe und gebe. Eine LV von der A… (lassen wir den namen weg), die 4 - 5% und mehr Provision bezahlt, erhält er nicht von mir. Jede Provision geht zu Lasten des Kunden. Auch wenn der Berater von der Versicherung nichts erhält, sondern von Dir bezahlt wird. Der Kunde zahlt die Provision immer! Oder glaubst Du, Du würdest von der Allianz (um irgend einen bekannten namen zu nennen) einen Pfennig weniger Beitrag bezahlen, weil Dein Berater keine Provision kassiert hat?
Grüße
Raimund
Hallo, Winni,
genau das ist die falsche Überlegung.
Dein Problem ist nicht die qualität der Beratung, Dein Problem ist, dass Du es nicht verwinden kannst, dass jemand verdient.
Ein bezahlter Berater muss nicht besser sein, weil er von Dir Geld verlangt. Es kommt auf seinen einsatzwillen an. Darauf, wie er sich weiterbildet. Wie er technisch ausgerüstet ist. Dieser Berater ist hoffnungslos überfordert, wenn er kein Vergleichsprogramm einsetzt. Dann hat er ein paar Standardversicherungen und damit hat es sich. Was ist jetzt so eine Beratung wert? 3.000,- DM? mehr? weniger?
Auserdem bekommst Du Deine Versicherung nicht billiger. Du zahlst ob Du willst oder nicht die Kosten der Versicherung: auch die Provision. Wer die kassiert, ist nebensächlich.
Aber wenn Du lieber den BdV oder dem bezahlten Berater bezahlen wills, statt eine fundierte Beratung zu bekommen, bitte schön: jeder ist seines eigenen Glückes Schmied.
Grüße
Raimund
Und ansonsten denke ich eben so… viele meiner Kollegen
auch…
wohl eher nicht. Immer wenn ich irgendwo wegen irgendeiner Versicherung anrufe, werde ich gefragt: „Aber … und … haben Sie?“ . Und wenn ich ein Angebot zugeschickt haben will, krieg ich noch drei Angebote fuer Lebens-, Renten- und weissichnicht dazu.
gruss
wl