ohne Vergleich ist die Einschätzung der Größe etwas schwierig. Auch die Ausformung des Arbeitsendes sieht man auf den Bildern leider nicht. Aber es hat den Anschein, dass man zwischen den Arbeitsenden etwas gebogenes quetschen kann. Also z.B. einen Zitronenspalt, um Saft herauszupressen.
Hallo,
so wie auf dem zweiten Bild gehört das imo nicht zusammen, sondern so, daß man maximal bis zu den „Nasen“ am Griff schließen kann. Könntest du so geschlossen vielleicht nochmal ein Bild machen.
Wenn ein Teil so aussieht, als gehörte es geschärft, würde ich es für eine Schere im weitern Sinn halten.
Hi, das ist auf dem 2. Bild/Link falsch rum zusammen gebaut. Und zwar muss d. Haken am Griff in d. Aussparung unten am anderen Griff rein.
Dann würden die beiden oberen, löffelartigen Teile, im geschlossenen Zustand passgenau ineinander liegen.
Schreib mal d. Größe rein u. ob d. „Löffel“ an d. Kanten scharf geschliffen oder eher stumpf sind
Je nachdem, kann´s ein uraltes Spekulum/gynäkologisch oder ´ne uralte Fasszange/gyn., evtl. chirurgisch sein.
MfG ramses90
Danke, das ist im 2. Bild im Original - Posting so zu sehen; Gesamtgrösse ca. 40 cm lang, „Löffel“ ca 10 cm lang,knapp 2 cm breit, offen, innen geriffelt. Passendes Gegenstück gleichartig geriffelt, untere Fläche mit eingehauenen Zähnen wie eine Raspel: http://www.bilder-hochladen.net/files/8q5w-5-jpg.html
Fasszange klingt logisch, meine vage Vermutung wäre Vet.gyn., allerdings ist der „Löffel“ fast wie eine Stanze. ???
das könnte eine Kastrationszange zum unblutigen Kastrieren von kleineren landwirtschaftlichen Nutztieren sein (Schafe o.ä.).
Die aufgerauten Flächen der „Schere“ würden das Abrutschen verhindern und der Haken am Griffende könnte zum Verriegeln verwendet werden.
Beim der Zangenkastration wird oberhalb des Hodensackes eine „Zange“ angesetzt, welche nach dem Quetschen für eine kurze Zeit verriegelt am Tier hängen bleibt, bis das Blutgefäß so stark geschädigt ist, dass die Hoden nicht mehr ausreichend versorgt werden und absterben.
Hi, das ist was aus d. Vet.-Medizin u. auf Grund d. Größe höchstens als Kastrationszange beim Elefanten zu verwenden.
Ist bei Dir in d. Nähe ´ne Tierklinik, möglichst eine an ´ner Uni? Wenn ja, geh mal mit dem Ding dahin u. frag ob das jemand kennt.
Du könntest auch per Mail eine Anfrage mit Bildern u. Beschreibung an d. http://www.bmm.charite.de/ stellen Ist d. Medizinhistorische Museum in Berlin an d. Charite. In Ingolstadt u. Zürich gibt´s auch eins.
MfG ramses90
Hi Jhonny, ich wollte Dir mit meinem Vergleich nicht zu nahe treten. Wenn´s hier Smilies gäbe, hätte ich es mit ´nem Zwinkersm. versehen.
Dass Elefanten kastriert werden glaube ich auch nicht u. wenn, dann sicher nur so wie Du es jetzt schilderst.
Das besagte Teil erscheint mir eher wie eine Uterusfasszange für/bei größeren Tieren.
Die Uterusfasszangen in d. Gynäkologie sind z.B. auch 25 - 30 cm lang, statt des Löffelartigen Gebildes aber ein offener Kreis der mit Zähnen besetzt ist, d. Arretierung dafür sitzt etwas oberhalb d. Griffe u. ist in Stufen verstellbar.
MfG ramses90