Welches Haustier könnte ich halten?

Also, ich würde mir sehr gerne ein Haustier zulegen, aber ich hab leider keine Ahnung, welches Haustier ich überhaupt von den Bedingungen her halten könnte.

Ich liebe eigentlich alle Tiere und bin für alles offen. Ich würde mich nur gerne mit dem Tier beschäftigen können und es wäre auch schön, wenn es nicht nur so kurz lebt. ó.ò
Ich kann auch ruhig mehr Zeit „opfern“, um mich um das Tier/die Tiere (bei Gesellschaftstieren halt^^) zu kümmern.
Leider bin ich über den Tag länger weg und auch sonst ist niemand Zuhause, also das Tier müsste rund zehn Stunden allein sein können.
Ich habe auch einen recht normal-großen Garten.

Wäre lieb, wenn ihr mir da Vorschläge machen könntet, welches Tier geeignet wäre. =)

Hi

Das schöne an Rudel/Herden/Schwarm/Gruppen-Tieren ist ja, dass man sie, bei guter Haltung, auch gut und gerne mal alleine lassen kann.

Wellensittiche, vorausgesetzt, der Käfig ist groß und sie bekommen ein paar Stunden Freiflug pro Tag (und eventuell je nach Arbeitszeit nicht grade mitten in der Nacht…)
Als „Einsteigervogel“ wird der Wellensittich immer gerne genommen (leider auch heute immernoch in Einzelhaltung, das ist Tierquälerei!).
Ein Wellensittich wird in Obhut des Menschen oft über zehn Jahre alt. Andere (Klein-)Vögel sind meist eher nur zum Anschauen und anfälliger für Krankheiten (bzw beim Sittich kann man noch behandeln, das wird beim Zebrafinken schon wesentlich schwieriger).

Mongolische Wüstenrennmäuse, sind doch relativ pflegeleicht, da sie nicht so viel Dreck machen, leben allerdings nur ein paar Jahre und benötigen Auslauf, d.h. wäre auch schon nicht schlecht, wenn sie pro Tag mindestens einmal Freilauf in der Wohnung bekommen (Achtung, informieren, wie man seine Wohnung Mäusesicher gestaltet!!)

Tja dann gibts noch eine ganze Menge weiterer Nager, die man relativ bequem in der Wohnung halten kann, allerdings sind meine Favoriten oben genannte Wüstenrennmäuse, da sie nicht nur nachtaktiv sind, zahm werden können und es einfach mehr „Action“ gibt als bei anderen Nagern, wenn sie sich Gänge bauen, Klettern, Futter bunkern usw.
Ratten sind auch sehr spannend, allerdings wesentlich komplizierter zu halten.

Bei Reptilien, Amphibien, Fischen, Insekten und Spinnen habe ich nicht so die Ahnung… weiß aber auch nicht ob dich das jetzt so intressiert?

Und dann letztenendes für die Wohnungshaltung noch Katzen. Da weiß ich nicht, ob du genug Platz hast. Naja und zehn Stunden alleine - ist schon etwas grenzwertig. Manche Katzen kommen damit (relativ gut) klar, andere wiederum reißen dir die Bude ab. Is also eher doch von abzuraten.

Aber für was du dich auch entscheidest, informier dich lieber gut über die jeweilige Art, manchmal lauern noch Überraschungen :smile:

Grüße

Laralinda

Hallo,

das Problem ist, dass das

Ich liebe eigentlich alle Tiere und bin für alles offen.

nicht umgekehrt auch für die Tiere gilt, weder lieben alle Tiere die Haltung in Menschenhand noch sind die Tiere, die mit dem Menschen zusammen leben, für jede Form der Haltung offen. Mit anderen Worten: in meinen Augen ist für Hund/Katzen o.ä. zuwenig Zeit vorhanden, Fische, Spinnen und Co. können zwar in ihren jeweiligen Aqu- und Terrarien leben, ob das aber den Tieren gerecht wird, bezweifle ich für mich immer wieder. Mag sein, dass das nur an meiner begrenzten Vorstellungskraft liegt. :wink:

Alternativen, die mir auf die Schnelle einfallen:

  • in den Garten und beobachten (Vögel, Insekten, Eichhörnchen,…)
  • Jahreskarte Zoo
  • Dogsitting in der Nachbarschaft, vielleicht kannst Du ja abends regelmäßig mit jemandem spazieren gehen
  • evtl. Tierheim, kommt auf die Öffnungszeiten an
  • Mikroskop anschaffen und die lieben Kleinen aus Garten und Wohnung ankucken

Lieben Gruß,
Anna

Hallo Samy

Also, ich würde mir sehr gerne ein Haustier zulegen, aber ich
hab leider keine Ahnung, welches Haustier ich überhaupt von
den Bedingungen her halten könnte.

Ich liebe eigentlich alle Tiere und bin für alles offen. Ich
würde mich nur gerne mit dem Tier beschäftigen können und es
wäre auch schön, wenn es nicht nur so kurz lebt. ó.ò

na du könntest zum Bsp. einen Mikesch verwöhnen :wink:

Der Kater

Hallo du!
Wie wäres es mit 2-? Meerlis?? Können alleine bleiben (wie meine ja auch…), werden gerne geknuddelt, können im Garten Auslauf (geschützten, natürlich!!!)genießen und leben im Glücksfall bis zu 8 Jahre oder 9…
Sie sind recht intelligent (die erziehen DICH!!!) und jedes hat nen eigenen Charakter!! 2-3 Mädels und ein kastrierter Bock, das wäre nicht verkehrt!!
Liebe Grüße von nem Meerli-Sklaven…einem sehr glücklichen…die Viechers fiepen schon wieder nach Löwenzahn, jammer!!
:wink:
bicy

Kaninchen?

allerdings sind
meine Favoriten oben genannte Wüstenrennmäuse, da sie nicht
nur nachtaktiv sind,

…erzähl das mal meinen Rennern :wink:
Korrekter Weise bevorzugen Rennmäuse keine spezielle Tageszeit und ihr Rhythmus wechselt regelmäßig…mal haben sie eine eher tagaktive Phase, mal sind sie mehr Nachts unterwegs…und mal verteilen sie es auf beide tageszeiten.
Aber sie sind grundsätzlich tatsächlich ziemlich interessante Tiere, die man gut beobachten kann, die aber auch zahm werden wenn man es drauf anlegt. Und es ist ja nicht so, dass sie wie Farbmäuse nach 2Jahren sterben…die können gut und gerne 5-7 Jahre alt werden. Naja, meistens werden sie zwischen 4 und 5 Jahren alt. ich finde dass das eigentlich ein ganz guter Zeitrahmen ist um zu sehen, ob solche Verantwortung auf längere Sicht was für einen ist.

Was mir noch einfällt sind Kaninchen (ja, ich gestehe, ich die halte ich selber und bin befangen :wink: ).
Ich bin ebenso wie bei meinen Mäusen eher gezwungenermaßen über sie gestolpert. Aber die haben mir gehörig den Kopf gewaschen und meine Meinung vom Kaninchen als recht langweiligem Käfigtier kräftig umgekrempelt.
Eigentlich sind sie für deine Bedürfnisse fast perfekt, wie sie auch für mich die perfekten Haustiere sind. Eigentlich bin ich Hundemensch, aber ein Hund kommt für mich nicht in Frage die nächsten jahre, weil ich weder die Zeit noch das Geld dafür habe.

Kaninchen sind gar nicht so dumm wie man denkt. Wenn man will (und das Tier natürlich), kann man ihnen Tricks beibringen, wenn der Charakter der Tieres passt kann man kuscheln, man kann ihnen zuschauen wie sie mit dem Snackball durch die Wohnung flitzen, sich gegenseitig ein Stück Möhre abjagen, sich gegenseitig ausgiebig putzen und beschmusen, die WOhnung entdecken, allerlei Unsinn anstellen … langweilig wird es nie. Man hat immer das Gefühl nicht allein zu sein (so sehr ich sie liebe, aber dieses Gefühl vermitteln mir meine Mäuse nicht wirklich). Das schöne ist, man kann gemeinsam mit ihnen leben, nicht nur nebenher. Da die meisten Kaninchen recht leicht stubenrein werden (meinen musste ich es nicht mal beibringen, sie wurden es automatisch von selbst weil sie recht reinlich sind)kann man sie gut frei in der Wohnung halten oder zumindest wenn man da ist laufen lassen (man muss natürlich alles Kaninchensicher machen, aber das ist nicht so schwierig). Meine beiden laufen immer wenn ich da bin, auch nachts. Dann kommen sie mich besuchen wenn ich eine Serie schaue oder verzücken mich indem sie plötzlich wie die Jungspunte ausgelassen duch die Gegend flitzen und Luftsprünge machen. Manche Kaninchen werden auch recht Menschbezogen und legen sich stundenlang zu einem oder halten sich immer in der Nähe auf.

Der absolute Vorzug ist aber, dass die Tiere zwar mit dem Menschen interagieren und man sich sehr mit ihnen beschäftigen kann, aber nicht muss. Die kommen prima klar, auch wenn sie stundenlang allein sind. Sie brauchen den Menschen nicht zwingend, außer als Futter und Wasserspender :wink:
Dazu müssen natürlich ein paar Grundvorraussetzungen an artgerechter Haltung gegeben sein, die vielleicht einen Nachteil bilden.
Kaninchen brauchen immer Platz, nicht nur wenn sie Auslauf bekommen. Käfighaltung sollte generell tabu sein! Man kann sie halt wie gesagt, wenn sie brav sind einfach frei halten, oder ein Zimmer so sichern, dass sie da nichts anstellen können, oder man baut ein Zimmergehege. Es geistert so ne Angabe durchs Netz, das man pro Tier 2m² einplanen sollte… das heißt man braucht mindestens 4m² Grundfläche wenn man Kaninchen tiergerecht halten will… denn ein Einzeltier ist ein absolutes No-GO! Also immer schön mindestens ein Paar.
Fpr mich war das allerdings kein Problem…der Gehegezaun fungiert bei mir gleichzeitig als Bücherregal, es ist als nicht viel genutzter Platz verloren gegangen, passt optisch gut rein ins Zimmer und meinen Kaninchen gehts gut, auch wenn ich unterwegs bin.

Was man auch bedenken sollte, dass halt dann schon ein paar Kosten mehr anfallen als bei so kleinen Tieren wie Rennmäusen. Man braucht Heu und zumindest für de Toilette Einstreu (wobei das geht, Heu bekommt man zB direkt beim bauern günstig). Man braucht Frischfutter…im Sommer kann man draußen sammeln, aber im Winter ist der beste Freund wohl die Obst- und Gemüseabteilung des nächsten Supermarkts. Es wird empfohlen halbjährlich zu impfen gegen Myxo und RHD (ca 15€ pro Nase), Rammler müssste kastriert werden, eventuell auch die Häsin wenn sie auffällig wird (Bock ca 50€, bei der Dame je nach Klinik 120-250€).
Wenn sie krank werden kann das auch recht langwierig und teuer sein… da sollte man schon was zur Not in der Hinterhand haben.

Wenn man das aber alles beachtet kann man mit Kaninchen als Haustier durchaus sehr viel freude haben.

Ach, das ist ja ne schicke kleine Lobhudelei geworden… :wink:

lieben gruß
aj

ps: Noch ein Tip. Egal für welches Tier du dich entscheidest, fast sämtliche Arten sind in Tierheimen und bei Tierschutzorganisationen vertreten und suchen nach einem neuen Zuhause. Da kann man dann zB auch ganz gezielt nach einem Tier suchen, welches auch vom Charakter gut zu einem passt (also eher zahm oder ist das egal, eher ruhig oder ein Wirbelwind usw…)

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Hi

An Kaninchen und Meerschweinchen hätt ich auch so gedacht.
Meerschweinchen können ganz schön Krach machen und das schon Morgens wenn se Hunger haben.

Bei Kleintieren ist es auch einfacher eine Vertretung zu finden wenn man in den Urlaub will oder mal krank ist. Lassen sich auch gut transportieren und mitnehmen. An sowas musst auch denken.

Wenn du eher in einer ländlichen Gegend wohnst mit interessantem Umfeld kann es auch ne erwachsende Freigänger Katze sein (kastrieren nicht vergessen).

MfG
Lilly

Hi :wink:

Wäre lieb, wenn ihr mir da Vorschläge machen könntet, welches
Tier geeignet wäre. =)

Du hast also keine Zeit (Neben deiner Schlafzeit hast du noch 10 Stunden die du ebenfalls nicht mit den Tieren verbringen kannst) und niemand anderes könnte sich um sie kümmern? Aber du willst unbedingt Tiere besitzen?
Wie wäre es mit Flöhen oder Fliegen? Anschaffungs- sowie Verpflegungskosten sind nicht mal erwähnenswert. Sie erwarten auch keine sozialen Beziehungen von dir und würden artgerecht gehalten werden.
Von all den anderen Tieren rate ich dir gänzlich ab, da du weder Bezug noch sonst eine andere Neigung, ausser „allem offen zu sein“ hast. Oder hast du den innerlichen Drang dir unbedingt ein Lebewesen in irgendeinem Käfig halten zu müssen?

Gruss
Paula

Hi

Ich liebe eigentlich alle Tiere und bin für alles offen.

Wenn Du Tiere tatsächlich liebst, dann überlege es Dir sehr gut, ob Du es einem Tier wirklich antun willst, eigentlich die ganze Zeit alleine zu sein bzw. was Du eigentlich von einem Tier hast, daß auch ohne Dich ganz gut klar kommt.

10 Stunden außer Haus, 6 - 7 Stunden Schlaf, verbleiben noch ca. 7 Stunden. In diese 7 Stunden wirst Du möglicherweise auch noch andere Dinge packen wollen als um-ein-Haustier-kümmern.
Dann sind da auch möglicherweise noch Fahrten ins WE oder in den Urlaub usw. also wieder keine Zeit für das Tier.

Wäre lieb, wenn ihr mir da Vorschläge machen könntet, welches
Tier geeignet wäre. =)

Ich weiß nicht wo Du wohnst, aber Zoos bieten Tierpatenschaften an. Mit diesen Patenschaften ist manchmal auch verbunden, daß man näher ans Tier rankommt als ein gewöhnlicher Besucher.
In Tierschutzhäusern werden auch Menschen gesucht, die sich um Tiere stundenweise kümmern. Gassigehen mit Hunden usw.

Ich würde erstmal sowas probieren. Da könntest Du Deiner Tierliebe fröhnen, ohne ein Haustier zeitlich zu vernachlässigen.

Gruß
Edith

Hallo,

lass dich nicht irre machen von wegen „du hast zu wenig Zeit“. Viele lesen „10 Stunden außer Haus“ und dann scheint irgendwie eine Schallplatte einzurasten und ihren Text abzuspulen.

Wenn du einen entsprechend großen Garten hast, kämen durchaus Freigänger-Katzen in Frage. Solltest aber vorher in der Nachbarschaft schauen, ob es dort nicht ein paar Katzenhasser gibt. Bei Freigängern müssen es auch nicht unbedingt zwei sein. Draußen wird der Katze nicht langweilig und abends freut sie sich, wenn du nach Hause kommst und es Schmuserei - und natürlich Futter - gibt.
Als reine Wohnungskatzen sollten aber bei so langer Abwesenheit mindestens zwei Katzen gehalten werden (oder eine ältere, träge Einzelgängerin). Könnte allerdings zu steigenden Kosten für Einrichtung führen.

Katzen verursachen Kosten von ca. 50 Euro pro Monat und Tier. Das ist für Futter, Tierarzt, Katzenstreu etc.

Gruß, Niels

Also!
Nein es kommen nicht in Frage:
Hund, Wohnungskatze(Einzelhaltung).
Alle anderen Tiere wie:
(Paarweise Haltung!!!)
Chinchilla
Degu
Meersau
Ratte
Hamster
Karnickel
Wellensittich
Kanarienvogel
sind generell kein Problem, außreichende Lebensbedingungen vorausgesetzt

Mein inzwischen 4 Katzen sind volle Freigänger. Na und! Die seh ich fast nie und dennoch sind sie immer da wenn ich raus gehe. Daher auch das ist möglich

Auch denkbar! Fische(Geiles 300l Aqua ist was tolles!!!)
Denkbar sind:
Schlangen
Echsen aller Art
Frösche
Chamäleons
Vogelspinnen

Also genügend Tiere zur Auswahl

Wie einer meiner Vorredner schon sagte:
Hier sind leider viele die bei 10 Stunden sofort an Hund denken und dann auf „Denken Verboten“ schalten.

Aber obige Tiere in der Gruppe gehalten(Vögel mit Freiflug)
sind kein Problem, nur ist die Bindung dann zu dir nicht so stark.
Damit musst du halt leben
Bitte sorg nur dafür daß du halt wenn du z.b. eine Gruppe Chinchis hälst den Käfig entsprechend dem mangelnden Freilauf vergnügen größer planst
Gruß Steffen

Also!
Nein es kommen nicht in Frage:
Hund, Wohnungskatze(Einzelhaltung).
Alle anderen Tiere wie:
(Paarweise Haltung!!!)
Chinchilla
Degu
Meersau
Ratte
Hamster
Karnickel
Wellensittich
Kanarienvogel

Von den aufgelisteten Tieren sind zumindestens Meerschweine, Kaninchen und Ratten keine Tiere, die paarweise, sondern solche, die rudelweise leben. Da sollte man besser mehr als zwei Tiere haben.

Eigentlich sollte man bei allen diesen Tieren nach Möglichkeit mehr als zwei Tiere haben, da man als denkender Mensch ja voraussehen kann, dass irgendwann, wenn sie wahrscheinlich schon zu alt sind, um sie so ohne weiteres mit anderen Rudelpartnern zusammenzubringen, ein Tier übrig bleiben wird, das dann vereinsamt.

Deswegen empfehle ich bei Rudeltieren immer mindestens 3 Tiere.
Wenn davon nur noch zwei übrig sind => zwei neue junge Tiere von der Sorte holen und die beiden Paare so nach und nach miteinander vergesellschaften.
Wenn wieder nur zwei da sind => wieder zwei neue.
Wenn man mit der Haltung aufhören will => zwei Übriggebliebene an einen guten Halter mit vorhandenem Rudel vermitteln (wenn nicht möglich => Rudel aussterben lassen, das ist aber sehr deprimierend).

Was der Hamster da in dieser Liste für paarweise Haltung übrigens zu suchen hat, weiß ich auch nicht.

Übrigens: Sämtliche vom Handel empfohlenen Käfige sind so gut wie immer viel zu klein. Diese Käfiggrößen richten sich nach den Bedürfnissen der Kunden und ein bisschen danach, was das Tier aushält ohne direkt krank zu werden. Man sollte sich nach den notwendigen Käfiggrößen besser in Liebhaberforen erkundigen.

Oder man kann es sich ja auch denken: Wie groß ist denn wohl das Revier von einem freilebenden Hamster? Ich würde schätzen, ca. so groß wie ein normaler Acker. Und er baut seine Gänge gut in die Tiefe. Ein artgerechter Käfig wäre also eher 50 x 50 x 2 Meter als 50 x 50 x 30 Zentimeter.

Bei der Größe wäre wahrscheinlich auch bei Goldhamstern keine Einzelhaltung erforderlich.

Übrigens kommen diese ganzen Kleinnager wohl für den Fragesteller sowieso nicht in Betracht, weil sie nur eine sehr kurze Lebensdauer haben.

Viele Grüße
Simsy

Aber obige Tiere in der Gruppe gehalten(Vögel mit Freiflug)
sind kein Problem, nur ist die Bindung dann zu dir nicht so
stark.

Das muss nicht unbedingt so sein. Ich hatte in meinem Garten eine grosse Voliere mit ca. 25 Wellensittichen. Wenn ich zum füttern in die Voliere ging, hatte ich jeweils mindestens 10 Vögel auf mir rumklettern. Also auch bei diesen Haltungsbedingungen kann sich eine engere Bindung zum Halter einstellen.

Huhu!

Anmerkung dazu:

Denkbar sind:
Schlangen
Echsen aller Art

Auch wenn solche Tiere eine eigene Lichtversorgung im Terrarium haben, orientieren sie sich trotzdem am Tageslicht, das durch die Fenster einfällt. D.h. man kann deren Tagesablauf nicht beliebig den eigenen Bedürfnissen anpassen. Kommt man erst nach Einbruch der Dämmerung nach Hause, hat man ausser schlafenden Reptilien (die meisten Arten sind tagaktiv) nichts zu gucken. Dazu kommt dann das Problem, dass man weder vernünftig füttern kann (Lebendfutter lange im Terrarium rumrennen lassen birgt das Risiko, dass das Reptil angefressen wird) noch beobachten kann, ob gesundheitliche Auffälligkeiten vorhanden sind.
Da kommt es also wieder sehr auf die Arbeitszeiten an…

Liebe Grüsse
Bine

Huhu!

Deswegen empfehle ich bei Rudeltieren immer mindestens 3
Tiere.

Sorry, aber das sehe ich ganz anders!
…bzw nein, nicht ganz anders. Im Prinzip hast du ja nicht unrecht. Klar ist es schöner zB bei Kaninchen große Gruppen zu halten. Die Tiere können viel interagieren und selbst entscheiden wen sie lieber mögen zum kuscheln. Es ist auch viel schöner fürs Tier, sie in einem artgerechten Außengehege zu halten wo sie buddeln und den Wind schnuppern können.
Aber ich finde es fahrlässig 3er-Konstellationen zu empfehlen…und dann in diesem Fall auch noch an Anfänger. Ungerade Gruppen sind wesentlich instabiler (bis zu einer gewissen Größe, dann ist es wieder egal) weil es leicht dazu kommt, dass Tiere ausgeschlossen werden.
Pärchen sind im allgemeinen stabiler … und ganz ehrlich, was macht eine 3er-Gruppe mehr zu einem Rudel als eine 2er-Gruppe?
Ich hatte beides. Sowohl meine Rennmäuse als auch meine Kaninchen waren am Anfang zu dritt bis dann jeweils einer gestorben ist.
Bei den Rennern wars bei mir Gott sei Dank ziemlich egal ob sie nun zu dritt oder zu zweit waren… aber ich hatte wohl Glück…oft brechen gerade bei Rennern die Gruppen früher oder später auseinander. Ich halte sie eh generell nur als bedingt für die Heimtierhaltung geeignet, was aber nicht dagegen spricht, sie als Second-Hand-Tiere aufzunehmen und ihnen ein besseres Leben zu ermöglichen.
Bei meinen Kaninchen merkt man aber schon einen Unterschied. Zu dritt war sehr viel mehr Unruhe drin, einer lag häufiger abseits und zwischen ihm un dem damaligen Rudelführer gabs immer mal Zickereien…das ein oder andere Mal sogar sehr heftig, so dass ich schon befürchtete ich muss trennen. Jetzt, wo sie nur noch zu zweit sind ist das sehr viel harmonischer. Sie putzen und lecken sich gegenseitig, kuscheln öfter, scheuchen sich aber trotzdem auch mal durch die Gegend…mit dem Unterschied, dass das ganz sehr viel harmloser ist.
Ich glaube nicht, dass zu zweit gehalten Kaninchen kein schönes Kaninchenleben führen können und ich denke auch, trotz meiner obigen Ausführung, dass man ihnen in Innenhaltung auch gerecht werden kann. Vor allem wenn man Tiere aus dem Tierschutz nimmt, und nicht noch die Zucht von Haustieren, die niemals wirklich natürlich gehaklten werden können, unterstützt, muss man sich bei Einhaltung gewisser Grundbedürfnisse nicht bestimmt nichts vorwerfen.

Zu der Sache mit der Vergesellschaftung kann ich nur sagen, dass das häufig sehr viel weniger dramatsich ist, als man denkt. Kommt sicher auch auf die Tierart an…soweit ich weiß, kann es eventuell bei Rennmäusen problematischer werden, muss aber nicht. Wenn von meinen beiden einer übrig bleibt wird der definitiv noch in eine Gruppe vermittelt, egal wie alt er dann ist.
Bei Kaninchen hingegen (ebenso wie bei Meerschweinchen) ist eine Zusammenführung selten ein wirkliches Problem wenn man ein paar Grundregeln beachtet (neutraler Boden, viel Platz, vorher Sicht- und Riechschutz, nicht wieder trennen nach einmal zusammenführen usw). Und tatsächlich habe ich sogar die Erfahrung gemacht, dass solche Vergesellschaftungen gemeinhin einfacher werden mit steigendem Alter der Tiere. zB wurde ein 9jähriger Rammler mit einer 11jährigen Lady vergesellschaftet und das ganze hat gerade mal zwei Tage gedauert bis sie friedlich zusammen lebten…und noch leben! (1,5Jahre her).
Auch mit Vögeln und Farbmäusen stellt eine Vergesellschaftung selten en Problem dar. Man darf sie natürlich nicht einfach nur zusammenschmeißen und gucken was draus wird…

Was der Hamster da in dieser Liste für paarweise Haltung
übrigens zu suchen hat, weiß ich auch nicht.

ich auch nicht :wink:

Übrigens: Sämtliche vom Handel empfohlenen Käfige sind so gut
wie immer viel zu klein.

absolut richtig! Ich glaube man kann sogar das „so gut wie“ fast streichen…ich hab noch keine positiven Erfahrungen in die Richtung gemacht

Oder man kann es sich ja auch denken: Wie groß ist denn wohl
das Revier von einem freilebenden Hamster? Ich würde schätzen,
ca. so groß wie ein normaler Acker. Und er baut seine Gänge
gut in die Tiefe. Ein artgerechter Käfig wäre also eher 50 x
50 x 2 Meter als 50 x 50 x 30 Zentimeter.

Ich denke man muss immer noch einen Unterschied zwischen artgerecht und natürlich machen. Man kann Haustieren auch abseits von der Natur in ihrer Art gerecht werden. Das Hamster zB ein so weitläufiges Revier haben liegt einfach daran, dass sie nun mal Nahrung sammeln müssen. Wenn sie genug Nahrung finden wird auch ein Revier kleiner (wenn auch mit Sicherheit nicht 50x50x30 :wink: ).
Aber im Grunde hast du recht, man kann selbst so einem kleinen Tier kaum bieten, was es vollends glücklich machen würde. Daher eben auch meine Entscheidung, keine Nachzuchten zu unterstützen, weil Tierhaltung im grunde purer Egoismus ist, und selten wirklich dem Tier zum Vorteil ist. Gäbe es keine Notfalltiere, die eh schon da sind und denen ich es besser machen kann als sie es je hatten, würde ich auf Tierhaltung vollends verzichten

lieben gruß
aj

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Hallo

Deswegen empfehle ich bei Rudeltieren immer mindestens 3
Tiere.

Sorry, aber das sehe ich ganz anders!

Ungerade Gruppen sind wesentlich instabiler (bis zu einer
gewissen Größe, dann ist es wieder egal) weil es leicht dazu
kommt, dass Tiere ausgeschlossen werden.

Ok, man sollte sich je nach Tierart auch noch mal im Einzelnen erkundigen, auch ob das Geschlecht da eine Rolle spielt. Manche Tierarten mögen mehr zur Paarbildung neigen als andere.

Aber die Rudeltiere, die ich so kenne, kuscheln immer alle auf einem Haufen, und nicht zu zweit. Es kommt allerdings vor, dass einer mal seine Ruhe haben will, und dann ist der andere nicht auf ihn angewiesen.

Bei meinen Kaninchen merkt man aber schon einen Unterschied.
Zu dritt war sehr viel mehr Unruhe drin, einer lag häufiger
abseits und zwischen ihm und dem damaligen Rudelführer gabs
immer mal Zickereien…

Dass es bei größeren Gruppen auch mehr Machtkämpfe gibt, ist ja nun klar. Aber bist du sicher, dass derjenige, der abseits lag, nicht abseits liegen wollte?

Mit Kaninchen kenne ich mich allerdings nicht wirklich aus *zugeb*

Viele Grüße
Simsy

huhu!

Ok, man sollte sich je nach Tierart auch noch mal im Einzelnen
erkundigen, auch ob das Geschlecht da eine Rolle spielt.
Manche Tierarten mögen mehr zur Paarbildung neigen als andere.

Das meine ich gar nicht unbedingt mit Paarhaltung (obwohl zwei gegengeschlechtliche Tiere bei Kaninchen die gängigste Variante ist). Ich meine Einfach die Haltung von zwei Individuen. Meine beiden Kaninchen sind zwei kastrierte Böcke…

naja, immerhin sind wir uns einig, dass Einzelhaltung nicht in Frage kommt bei den meisten Kleintieren :wink:

Aber die Rudeltiere, die ich so kenne, kuscheln immer alle auf
einem Haufen, und nicht zu zweit. Es kommt allerdings vor,
dass einer mal seine Ruhe haben will, und dann ist der andere
nicht auf ihn angewiesen.

Richtig, das ist der Idealfall in einer harmonischen Gruppe. Davon gibts natürlich auch genug, will ich nicht bestreiten. Aber ich kenne auch recht viele Fälle, wo das nicht der Fall ist oder eben zwischenzeitlich immer mal wiede rzu bösen Auseinandersetzungen kommt. …dabei meine ich nicht nur, für einen menschlichen betrachter, sondern auch mit verletzungen etc.

Dass es bei größeren Gruppen auch mehr Machtkämpfe gibt, ist
ja nun klar.

Ja eben… ich finde das genrell nicht so schlimm, sondern bin auch der Meinung, dass eben das ja den Reiz ausmacht an größeren Gruppen solange es im Rahmen bleibt. Das sie eben interagieren müssen, Sozialverhalten auf verschieden Tiere anwenden müssen… einfach natürlicher leben (möchte wieder auf den Unterschied natürlich und artgerecht hinweisen!). Das hält sie auch wachsam und fordert sie ein bisschen.
Aber gerade dieses erhöht Risiko von Rangeleien fordert mehr Platz. Da ich Dreiergruppen generell erst mal nicht vorsätzlich empfehlen würde also für eine Viergeruppe so 8-10m² dauerhaft zur Verfügung, damit aus den Rangelein nicht ernsthafte Krisen werden, weil sich die Tiere nicht genügend aus dem Weg gehen können. Soviel Platz kann nicht jeder unbedingt zur Verfügung stellen (ich hätte schon Probleme).
Klar ist das jetzt wieder ein Stück weit „Menschgedacht“ und man könnte sagen, wenn man das nicht bieten kann, soll man die Haltung lassen. Aber ich finde in diesem Fall ist die Alternative durchaus akzeptabel und ok…eben nur ein Paar zu halten (vor allem, wenn deren Alternative sonst ewiges Versauern im Tierheim wäre :wink:). Wie gesagt, ich meine nicht, dass Kaninchen mit nur einem Partnertier unglücklich sind (ja, ist halt immer schwer einzuschätzen, sie können ja nicht reden…aber ich stütze mich mal auf persönliche Erfahrungen udn Beobachtungen)

Aber bist du sicher, dass derjenige, der abseits
lag, nicht abseits liegen wollte?

Ja. Ich hatte halt drei Kaninchen. Sielmann, der Boss, Joker, der Neutrale und Rumo, der Unterwürfige. Sielmann und Joker haben sich echt geliebt. Rumo und Joker kamen auch gut klar. Aber Rumo war Sielmann oftmals bisschen lästig. Wenn es Auseindersetzungen gab, dann zwischen den beiden. Am meisten (eigentlich fast immer) lagen Sielmann und Joker zusammen. Relativ häufig auch noch Rumo und Joker, so dass ich keinen zwingenden Handlungsbedarf sah, an der Gruppe notwendig was zu ändern (wenn er nur ausgeschlossen worden wäre von beiden, hätte ich was tun müssen) und nur sehr selten lagen alle drei zusammen.
Und ich sehs ja auch jetzt, wo ich nur noch Joker und Rumo habe… sie kuscheln sehr viel… also Rumo will und wollte das schon, hatte aber nicht so oft Gelegenheit dazu

Mit Kaninchen kenne ich mich allerdings nicht wirklich aus
*zugeb*

Keine Schande. Ich weiß dafür nicht so wirklich wie das mit ratten ist zB :wink:

lieben gruß
aj

Also danke erstmal für die Antworten.

Wenn man sich jetzt Kanarienvögel oder Wellensittiche zulegen würde, was wäre da dann zu beachten? Also irgendwie verwirren mich da die Internetseiten etwas^^

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi

Stell dir vor es gibt Haustiere zu denen man nicht alle 2h rennen muss.
Es gibt Haustiere die du eigentlich sogar nur 2-3x am Tag füttern musst, vielleicht noch in einen großen Auslauf setzen (wenn se kein artgerechtes Gehege haben) und da musst nix weiter machen, weder anfassen noch mit denen reden, Gassi gehen… nicht mal angucken.

Meinste die Futtertiere wie Kaninchen, Meerschwein, Mäuse, Ratten und Co. die in Zoos gezüchtetet werden (nee sind nicht alle im Streichelzoo) bekommen da groß Aufmerksamkeit?

Oder schon von Fischen und Vögeln gehört?

Mit unseren Dorfkatzen haben wir uns auch so gut wie gar nicht beschäftigt. Klar wo se klein waren schon, da waren se auch niedlich und verspielt… wo se größer waren hatte se quasi ihr eigenes Leben und kamen zum Fressen oder um sich irgendwo in die Sonne zu knallen, ab und zu zum gestreichelt werden wenn denn einer Bock hatte, wenn nicht auch gut. Manche sah ich im Sommer am Tag vielleicht 3-4x für 10-20 Minuten. Im Winter waren se gerne drinnen (im Sommer oft nicht mal über Nacht).

Also bitte nicht so polemisch.

Tiere können sehr Wohl auch ohne den Menschen zufrieden leben, der gehört nur in wenigen Fällen zu seinen Grundbedürfnissen, wie z.B. beim Hund weil der Mensch da sein Rudel ist, und muss quasi nur für Heim und Futter sorgen. Wenn Artgenossen da sind und viel Platz/Beschäftigungsmöglichkeiten brauchen viele Viecher gar nicht den Mensch (außer man gewöhnt se es an)… aber der Mensch wohl offensichtlich das Viech.

MfG
Lilly

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Hallo

Wenn man sich jetzt Kanarienvögel oder Wellensittiche zulegen
würde, was wäre da dann zu beachten? Also irgendwie verwirren
mich da die Internetseiten etwas^^

Wieso?
http://www.welli.net/r-ein-paarhaltung.html
Ich würde mir an deiner Stelle 4 Wellensittiche zulegen und irgendeins deiner Zimmer zum Wellensittichzimmer erklären.

Bei Kanarienvögeln scheint es nicht ganz so unkompliziert zu sein, oder es gibt weniger Informationen:
http://www.vogel-faq.de/index.php?sid=672509&aktion=…

Allerdings sind Vögel - außer Eulen - ja immer stark tagaktiv und gehen mit den Hühnern schlafen.

Viele Grüße
Simsy