Wenn Selbstmord für mich eine Lösung ist!

Hallo,

ich beschäftige mich sehr mit Selbstmordgedanken, mal weniger mal mehr…sobald ich an andere Sachen denke gehen sie weg, aber wenn ich meine Gedanken mal auf mich lenke, verfalle ich immer mehr in Selbstmitleid, Hass, Neid…ich komme einfach nicht mehr mit mir klar, weiß nicht was ich glauben soll, denken soll, frag nach dem Sinn, hinterfrage das System in dem wir alle stecken…Ich leide sehr stark unter Depressionen, hatte schon ein Klinikaufenthalt hinter mir u. habe die Ernsthaftigkeit des Lebens kennengelernt…Ich war wirklich kurz vorm Suizid u. hätte es wohl auch durchgezogen wären nicht Angehörige bei mir. Allerdings frage ich mich schon, wenn ich jetzt so wieder draußen bin, dass wieder heile Welt gespielt wird u. so tun als mit mir gar nichts war…Mein Selbstmordversuch war nicht nur ein Hilfeschrei, sondern viel mehr, für paar Tage in der Klinik hab ich mich sehr gut gefühlt, konnte frei entscheiden, habe mich einfach frei gefühlt, hatte das erste Mal wirklich so ein „Zuhause“-Gefühl…Leider ging das alles wieder weg u. nun lebe ich einfach so vor mich hin, mal ist alles wichtig u. muss alles perfekt sein u. mal denke ich, mir ist einfach alles egal…Ich bin einfach nur krank, wie viele Leute sagen würden, wenn ich alles raushauen würde, was ich manchmal so denke…Mir kommen jetzt schon beim Schreiben die Tränen …Ich musste das jetzt einfach mal so schreiben, ich wäre sehr dankbar, wenn mir jemand was schreibt…

Es gibt so Leute, die schreiben, du solltest dir professionelle Hilfe holen u. du musst es wirklich wollen, dann frag ich mich, wo war ich denn als ich im Krankenhaus war? Wollen ist für mich schon wie ein Fremdwort, genauso wie leben…Hinter allem steckt doch auch nur das große Geld, du gehst in Krankenhaus, das wird alles schön in die Länge gezogen bis die Krankenkasse nicht mehr zahlt u. dann gehts ab nach Hause, egal ob du genau in dem gleichen Zustand bist wie als du eingeliefert wurdest…Nur bringst du halt alles nicht mehr auf den Punkt wie am Anfang als man total verzweifelt war …

Gruß

Ach ja, u. eine Frage hab ich noch u. die habe ich mir auch gestellt als ich eingeliefert wurde…Ich bin mir sicher, dass eig. jeder nur an sich denkt o. die meisten u. der es nicht tut, hat so gut wie verloren…Also wenn das stimmt u. derjenige meint, dass Selbstmord für ihn eine Lösung sei u. für ihn gut, warum hindert man ihn daran? Ich weiß nicht was es bringt, weil ich habe mich so oder so schon verloren…Andere meinen es bringt was, allerdings nur für sie, weil ich „wichtig“ für sie bin…Aber an mich denkt ja keiner, sonst würden sie ja sagen, mach das, wenn du meinst, dass es richtig ist…Denkt ihr mal daran, was ich schon alles erleiden musste u. nicht was ich für ein Leid den anderen zufüge, wenn ich mich umbringen sollte…Ich kann ein Abschiedsbrief schreiben u. alles detailliert erklären ohne jemanden Schuldzuweisungen zu machen u. alles auf mich lenken, damit sie in Frieden leben u. ich…

…dann ist es noch lange nicht DIE Lösung!!!
hallo Hasan!

Ach ja, u. eine Frage hab ich noch u. die habe ich mir auch
gestellt als ich eingeliefert wurde…Ich bin mir sicher, dass
eig. jeder nur an sich denkt o. die meisten u. der es nicht
tut, hat so gut wie verloren…

Und ich bin der Meinung, dass nicht _ entweder oder _ gilt, sondern _ sowohl als auch._

Es schließt sich nicht aus, dass man an sich denkt und an andere! Im Gegenteil: Jeder Mensch ist ein Individuum und gleichzeitig Teil der Gemeinschaft, der Bevölkerung, seiner Familie…

Ein Bild ist erst vollkommen, wenn man alles betrachtet, das Hauptmotiv und den Hintergrund und die Details.

Also wenn das stimmt u.
derjenige meint, dass Selbstmord für ihn eine Lösung sei u.
für ihn gut, warum hindert man ihn daran? Ich weiß nicht was
es bringt, weil ich habe mich so oder so schon
verloren…

Das mag sein. Und trotzdem gibt es Menschen, denen du etwas bedeutest. Ich würde soweit gehen zu sagen, dass jeder Mensch auf dieser Erde für irgendeinen anderen wichtig ist und etwas bedeutet!
Und selbst, wenn es keinen anderen gibt: Jeder Mensch ist wertvoll und es gibt ihn kein zweites Mal.

Andere meinen es bringt was, allerdings nur für
sie, weil ich „wichtig“ für sie bin…Aber an mich denkt ja
keiner, sonst würden sie ja sagen, mach das, wenn du meinst,
dass es richtig ist…

Es gibt noch eine andere Erklärung, warum sie das nicht sagen: Weil sie der Meinung sind, dass es eben nicht das Richtige ist!

Denkt ihr mal daran, was ich schon
alles erleiden musste u. nicht was ich für ein Leid den
anderen zufüge, wenn ich mich umbringen sollte…Ich kann
ein Abschiedsbrief schreiben u. alles detailliert erklären
ohne jemanden Schuldzuweisungen zu machen u. alles auf mich
lenken, damit sie in Frieden leben u. ich…

Ich weiß nicht, ob du bereit bist das anzunehmen, aber: Wenn ein Mensch Depressionen hat, kann er alles nur negativ sehen. Und genau so fühlst und handelst du gerade. Aber das bist nicht du, sondern das ist deine Krankheit, denn Depressionen sind eine Krankheit, die ganz viele Dinge überlagert.

Bei dem Leid, dass du offensichtlich erleiden musstest, kannst du nicht davon ausgehen, dass es nach einem Klinikaufenthalt geheilt ist. Vielmehr ist es ein langer Weg, den man kontinuierlich weitergehen muss, wenn man da rauskommen möchte. Und man kann es schaffen.

Nimm den letzten Rest deiner Kraft zusammen, um daran zu glauben, dass auch du da herausfinden kannst. Und dann such dir weiterhin professionelle Hilfe und lass dich von Rückschlägen nicht entmutigen. Jede depressive Episode wird dich auch weiterbringen.

Lass nicht zu, dass die Depression dir ‚das Leben nimmt‘ und dass das Selbstmitleid deine Kraft verbraucht. Du musst kämpfen und du kannst es schaffen!!!

Ich drücke dir dafür die Daumen!

LiebeGrüßeChrisTine

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Servus Hasan,

ich habe früher auch an Depressionen gelitten, weil ich eine schlechte Kindheit hatte. Nun was bei dir der Auslöser war, wüsste ich gerne, da du ja sicherlich nicht einfach so auf die Welt kamst mit dem Gedanken.
Wann war der Zeitpunkt?
Hast du eine Freundin?
Hattest du schonmal eine Freundin?
Seit wie lange hast du diese Depression?
Was für ein „Typ“ Mensch würdest du dich bezeichnen?
Was sagt deine Familie?
Was sind deine Wünsche?..

Du erzählst nämlich im Moment gerade über das Problem, aber wir als Community wissen zuwenig über dich.

Wäre gut wenn du zum. die Fragen beantworten könntest.

mfg,

Hanzo

P.S. Viele Leute haben sich schon von der Golden Gate Bridge in San Francisco gestürzt. Manche sind gestorben, auf der Wasseroberfläche, aber manche haben überlebt. Diese Leute die überlebt haben, haben es 0.5 sekunden nach dem Sprung bereut sich umzubringen, da sie dann erst das Leben auf einer ganz anderen Perspektive betrachten(positiv nämlich)…

Hallo Hasan,

ich denke es ist sehr schwierig in Deiner Lage die positiven Seiten des Lebens zu erkennen - aber denke einmal an Deinen Klinikaufenthalt zurueck: Du beschreibst dass Du Dich dort wohl gefuehlt hast.

Du solltest nicht vergessen dass solche Momente wieder zurueck kommen koennen.

Professionelle Hilfe ist keine Zauberei, die menschliche Psyche ist komplexer als ein Geraet welches man einfach reparieren kann - trotzdem wuerde ich Dir raten weiterhin zu versuchen professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Das System dahinter wurde teilweise von Buerokraten entwickelt die keine Ahnung von psychischen Problemen haben - da musst Du durch, evtl. kannst Du es sogar versuchen zu aendern indem Du den Mund darueber aufmachst.

Wenn es Dir nicht gefaellt vor Dich hin zu leben kannst Du Dir vielleicht eine Aufgabe suchen, Du kannst Dich z.B. fuer etwas einsetzen was Du wichtig findest, z.B. Menschen in aehnlichen Situationen.

Hoffe ich konnte Dir ein wenig helfen

Gruss

Desperado

Hallo Hasan!

Es gibt so Leute, die schreiben, du solltest dir
professionelle Hilfe holen u. du musst es wirklich wollen,
dann frag ich mich, wo war ich denn als ich im Krankenhaus
war?

Was bei einem Krankenhausaufenthalt „herauskommt“, hängt zum einen stark von der Art der Klinik ab. Ein einzelner Krankenhausaufenthalt kann aber so und so jahrelang eingeübte Gedanken nicht über Nacht verschwinden lassen. Da wäre eine längere therapeutische Begleitung notwendig, aber …

Wollen ist für mich schon wie ein Fremdwort, genauso wie
leben…Hinter allem steckt doch auch nur das große Geld, du
gehst in Krankenhaus, das wird alles schön in die Länge
gezogen bis die Krankenkasse nicht mehr zahlt u. dann gehts ab
nach Hause,

Kein Arzt, Psychotherapeut oder Psychiater kann Dich heilen. Heilen kann Dich nur ein einziger Mensch, und das bist Du selbst. Psychologen können Dich nur unterstützen. Das ist wie beim Fußball: Wenn der Stürmer nicht läuft, kann der Trainer noch so laut brüllen.

Wenn Du etwas ändern willst, musst deswegen selbst den Arsch hochkriegen.

Gruß,
Max

Also wenn das stimmt u.
derjenige meint, dass Selbstmord für ihn eine Lösung sei u.
für ihn gut, warum hindert man ihn daran?

Wenn Du überzeugt bist, daß Selbstmord eine Lösung ist, warum schreibst Du dann hier?

Aber an mich denkt ja
keiner, sonst würden sie ja sagen, mach das, wenn du meinst,
dass es richtig ist …

Psychologen sagen das weitaus öfter, als Du ahnst. Die Klienten tun es dann aber trotzdem nicht.

Gruß,
Max

PS:
Hallo!

für paar Tage in der Klinik hab ich mich sehr gut
gefühlt, konnte frei entscheiden, habe mich einfach frei
gefühlt

So schlecht scheint der Aufenthalt ja nicht gewesen sein. :smile: Aber eine andere Frage: Wenn Du Dich da frei gefühlt hast - warum hast Du dich dann nicht umgebracht? Selbst (oder gerade) in einer Klinik kann man sich so töten, daß jede Hilfe zu spät kommt. Der Selbstmord heißt ja nicht umsonst Freitod, weil er Entscheidungsfreiheit voraussetzt. Oder war, als Du dich frei gefühlt hast, der Tod gar nicht mehr so wichtig?

Eine Frage: Wie genau hast Du versuchgt, dich umzubringen? Und warum hast Du überlebt?

Gruß,
Max

Hallo Hasan

Verstehe ich Dich richtig: In der Klinik hast Du Dich wohl gefühlt, weil man sich um Dich gekümmert hat. Wieder zu Hause, ist alles beim alten. Keiner fragt sich oder Dich, wie das Zusammenleben geändert werden könnte, damit auch Du das Leben wieder lebenswert findest. Du scheinst allen gleichgültig zu sein, Hauptsache, Du störst niemanden.

Ich finde auch, dass ein Mensch mit Depressionen nicht allein einen (neuen) Lebensinhalt suchen müsste, sondern dass gemeinsam mit Angehörigen, Kollegen, Freunden ein Weg gefunden werden sollte.

Du bist für Dich verantwortlich, aber Dein Umfeld eben auch bis zu einem gewissen Grade. Man lebt ja in einer Gesellschaft, die sich nicht scheut, einem die Fehler unter die Nase zu reiben - also könnte sie auch in angenehmer Weise um einen besorgt sein.

Falls Du keine Lösung für Dein Problem findest, frage doch in der Klinik oder beim Sozialamt nach, ob DU für jemanden da sein könntest, der sich auch nicht gut fühlt (z.B. sogenannter Besuchsdienst bei Alten, Einsamen, psychisch Angeschlagenen). Es werden laufend Freiwillige für diesen Dienst am Mitmenschen gesucht.

Alles Gute wünscht Dir
Maggie

Hallo,

Falls Du keine Lösung für Dein Problem findest, frage doch in
der Klinik oder beim Sozialamt nach, ob DU für jemanden da
sein könntest, der sich auch nicht gut fühlt (z.B. sogenannter
Besuchsdienst bei Alten, Einsamen, psychisch Angeschlagenen).

in einer akuten Depression???

Jule

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Hallo,

Es gibt so Leute, die schreiben, du solltest dir
professionelle Hilfe holen u. du musst es wirklich wollen,
dann frag ich mich, wo war ich denn als ich im Krankenhaus
war?

Ist denn im Krankenhaus nichts besprochen worden, wie es nach der stationären Zeit weitergehen kann? Die Klinik dürfte die erste Soforthilfe gewesen sein, jetzt muss es weitergehen. Ja, das braucht Zeit und Kraft.

Wollen ist für mich schon wie ein Fremdwort, genauso wie leben…

Das ist das Tückische bei einer Depression, dass sie das Wollen angreift. Trotzdem, es hilft nichts, such Dir einen Psychiater und/oder Psychotherapeuten und geh es an. Es ist möglich, aus einer Depression herauszukommen. Ich glaube, mit der Frage nach dem „wirklich wollen“ kommst Du im Moment nicht weiter.

Hinter allem steckt doch auch nur das große Geld, du
gehst in Krankenhaus, das wird alles schön in die Länge
gezogen bis die Krankenkasse nicht mehr zahlt u. dann gehts ab
nach Hause, egal ob du genau in dem gleichen Zustand bist wie
als du eingeliefert wurdest…Nur bringst du halt alles nicht
mehr auf den Punkt wie am Anfang als man total verzweifelt war

Ja, natürlich, Du kannst das einfach zerreden. Das ist bequem, denn dann brauchst Du nicht aktiv zu werden. Aber es nützt Dir nichts. Ich lese aus Deinem Posting ziemliche Verzweiflung, also bleib dran und such Dir weitere Hilfe.

Viele Grüße - alles Gute und viel Mut!

Jule

Hallo Jule

Kurz: Ja. Wird so gemacht. Depressionen verschwinden in vielen Fällen, wenn ein Mensch von sich selbst abgelenkt wird, indem er sich um einen anderen kümmert. Depressionen entstehen nämlich oft durch Kontaktarmut.

Nicht meine Erfindung, aber offenbar hilfreich.

Gruss: Maggie

Hallo Maggie,

kannst Du dazu noch ausführlicher schreiben, worauf Du Dich stützt?

Bei leichteren depressiven Verstimmungen kann ich mir das ja gut vorstellen, aber nicht bei einer Depression mit Krankheitswert, die bis zum Suizidversuch reicht. Aber wenn es da andere Erkenntnisse geben sollte, lerne ich gern dazu.

Natürlich kann ich nicht sagen, was genau auf den UP zutrifft, und diagnostizieren kann das nur jemand vom Fach (bin ich nicht), aber der Klinikaufenthalt lässt doch eine schwerere Depression vermuten oder wenigstens in Erwägung ziehen, denke ich mal.

Meiner Meinung nach muss er sich vor allem in Behandlung begeben und dann weiter sehen.

Viele Grüße,

Jule

Schön, freudige Oma,

Kurz: Ja. Wird so gemacht.

Dann nenne mir mal eine Quelle.

Danke,
Anja

Hallo,

wenn Selbstmord für dich tatsächlich die eine Lösung ist, dann wirst du dich früher oder später umbringen, ohne dass irgend jemand daran etwas ändern kann.

Für alle anderen Fälle gibt es therapeutische Hilfe, die man in Anspruch nehmen kann.

Schöne Grüße,
Jule

Aber an mich denkt ja
keiner, sonst würden sie ja sagen, mach das, wenn du meinst,
dass es richtig ist …

Psychologen sagen das weitaus öfter, als Du ahnst.

ja aber nur die schlechten Psychologen

Gruss Silvia

Hallo Jule

Vorab: ich bin keine Expertin. Ich weiss aus meinem Bekanntenkreis (und auch von betroffenen Verwandten), dass Menschen, die einen oder mehrere Klinikaufenthalte hinter sich haben, so bald als möglich wieder in ihre Wohnungen und Familien zurückkehren dürfen (Bologna-Studie / Bologna-Verfahren?). Sie sind aber immer noch unter ärztlicher Kontrolle, haben in der Klinik eine Ansprechperson, die sie jederzeit anrufen oder aufsuchen dürfen (Arzt / Ärztin). Täglich kommt die Gemeindeschwester (psychiatrie-erfahren) und verabreicht die nötigen Medikamente.

Überdies gibt es noch den nicht-medizinischen Besuchsdienst durch Freiwillige, oft durch selbst Betroffene, denn ein vereinsamter oder von hilflosen Familienangehörigen umgebener Mensch steigert sich oft rasch wieder in eine Depression - trotz der Medikamente.

Dies ist mir beim Lesen durch den Kopf gegangen. Keinesfalls will ich es besser wissen als Fachleute. Das Naheliegende - der zwischenmenschliche Kontakt - wird aber nicht wichtig genug genommen.

Darf ich Dich noch auf eine Website aufmerksam machen, die ich erst kürzlich entdeckt habe:

http://www.geschichteinchronologie.ch/med/merk/merkb…

Es grüsst: Maggie

PS: Mir kommt gerade der „Sonntagmorgenkaffee“ für Kontakt suchende, psychisch angeschlagene Menschen in den Sinn (unter der Obhut einer Fachorganisation (Solodaris) - halt nur in unserer Gegend, aber nachahmenswert.

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Hallo Maggie,

so ergibt es für mich Sinn! Ich wollte sicher nichts dagegen sagen, Kontakte zu unterstützen. Nur dass man in einer akuten Depression sinnvoll (für einen selbst und für den anderen) einen Besuchsdienst o.ä. übernehmen kann, das glaube ich nicht.

Dem UP würde ich eine Klinik-Nachbetreuung oder einen begleiteten Übergang in die ambulante Behandlung wünschen - aber wir wissen ja nichts darüber, was da vielleicht läuft oder gelaufen ist.

Danke für Deine Antwort!

Jule

ja aber nur die schlechten Psychologen

Das sehe ich anders. Ich kann Dir versicher, daß auch einige sehr exzellente Psycholgen nichts anders sagen würden.

Hallo Hasan,

zu allererst: Du bist nicht allein. Es geht vielen, vielen Menschen so wie Dir.

Das hilft Dir nicht - das ist schon klar.

Aber auch andere Menschen finden einen Weg dort heraus. Hat Dir denn noch niemand zu einer kontinuierlichen Therapie geraten? Hast Du diesen Weg bisher schon mal in Betracht gezogen?

Es kann lange dauern. Aber oftmals - das hängt vom Therapeuten und Eurer Zusammenarbeit auch ab - gibt es zumindest recht schnell einen großen ersten Schritt, dass Du aus Deiner Hilflosigkeit und Mutlosigkeit herausfindest.

Such Dir einen Therapeuten, mit dem Du den langen Weg in Angriff nimmst. Es lohnt sich!

Alles Gute
Aquilegia A.