Hi,
zwischen Kiel und dem Hamburger Flughafen verkehrt eine Buslinie der Autokraft (Bahn-Tochter). Manchmal sind die Busse nicht sehr voll und manchmal kann man sich auch ohne Extrakosten per Linientaxi vom Flughafen in die Innenstandt bringen lassen. Wer finanziert solche Fahrten? Die Fahrgäste sicher nicht, dafür sind das zu wenige.
Viele Grüße,
J~
Der Steuerzahler
Hallo J~,
der VÖPNV (Verspäteter öffentlicher Personen-Nah-Verkehr) ist Aufgabe der Gemeinden, die es teils selbst betreiben, oder dafür Unternehmungen gründen (GmbH, AG). Manchen tragen sich selbst (könnte in Mannheim bzw. Rhein-Neckar- Bermudadreieck beinahe hinhauen).
In Saarbrücken war es 200x so, dass 70 % des Finanzbedarfs aus dem Staatssäckel beglichen wurden. Die Fahrkarten finanzieren in Saarbrücken nur 30 % der Kosten.
Der VÖPNV ist IMHO Bestandteil der grundlegenden Infrastruktur dieses Landes, so wie Trinkwasser, Sicherheitsbehörden, Kommunikationswesen, Energieversorgung, …
… so dass man sich mit einem Blick nach privatisierungswütigen anderen Industrieländern und deren Probleme fragen sollte, ob es wirklich so gut ist, die Grundlagen des Gemeinwesens zu privatisieren.
Für das Gemeinwesen wird nun mal teils kräftig aus dem steuerfinanzierten Staatssäckel beigeschossen.
Gruß
Stefan
Servus,
das sind die Steuerzahler, vertreten durch die Bundesländer; was die Autokraft fährt, ist allemal kein Fernverkehr.
So kommt es, dass man in Ländern wie RHP und BaWü sehr lecker Bus und Bahn fahren kann (und da sind Busse und Bahnen auch nicht leer), während das z.B. in NRW und vor allem in Niedersachsen gar nicht gut gehen mag, während Hessen wieder seine eigenen Probleme hat (vgl. die verkrachte Übernahme der Odenwaldbahn durch die Frankfurter Verkehrsbetriebe - Vorsicht! Kunde droht mit Auftrag!). SH und Bayern haben sich irgendwie noch nicht entschieden zwischen vorzeigefähigen Projekten einerseits und größtem Humbug andererseits; Sachsen bosselt schon seit fast zehn Jahren am Wiederaufbau der Bahn nach Kipsdorf, vergräbt einstweilen alle irgendwie findbaren Millionen im Leipziger Citytunnel, der durch die meisten Züge, für die er in Frage käme, nicht genutzt werden darf. Usw. usw. - Vor-1848, sozusagen.
Schöne Grüße
MM
Hallo Stefan!
Manche tragen sich selbst
(könnte in Mannheim bzw. Rhein-Neckar- Bermudadreieck
beinahe hinhauen).
Die Stadt Heidelberg alleine bezuschusst RNV/HSB mit 20 Milliönchen per Anno…
Ging erst jetzt wieder durch die Presse, anlässlich der Selbstbereicherung zweier Mitarbeiter…
BTW und OT: Von der Selbstbeförderung des gesamten gehobenen und mittleren Managements, von geballter Inkompetenz im Mittelbau et aliam schreibt komischer Weise niemand…
Wirft
Hartmann
an dieser Stelle mal ein.
Servus Hartmann
,
BTW und OT: Von der Selbstbeförderung des gesamten
gehobenen und mittleren Managements, von geballter Inkompetenz
im Mittelbau et aliam schreibt komischer Weise niemand…
diese Phänomene fallen bei den HSB auch nicht als Unregelmäßigkeiten auf, weil sie dort zum Kerngeschäft gehören. Die anderen tragenden Säulen sind Gummibaumpflege, Zeitungsstudium und Kommunikation im Team und zwischen den Teams.
Schöne Grüße
MM