Geht die Zeit der Bücher langsam vorbei im Zeichen des Internets?
Ich ertapp mich selbst dabei, wie ich gern auf die Schnelle Infos im Internet suche, bevor ich in Büchern stöbere.
Lest Ihr noch „freiwillig“ Bücher, kauft ihr noch welche? Oder kauft Ihr weniger als „früher“?
Geht die Zeit der Bücher langsam vorbei im Zeichen des
Internets?
mit großer Wahrscheinlichkeit nicht.
Ich ertapp mich selbst dabei, wie ich gern auf die Schnelle
Infos im Internet suche, bevor ich in Büchern stöbere.
Bei Sachfragen sehe und mache ich das auch so. Aber wenn der Rechner nicht an ist (was häufiger ist als umgekehrt) greif ich immer noch zu Lexika und Fachbücher.
Lest Ihr noch „freiwillig“ Bücher,
Aber sicher doch.
kauft ihr noch welche?
Auch das.
Oder
kauft Ihr weniger als „früher“?
Das leider auch, aber das hat einen anderen Grund als das Internet
Hi Sonja -
Bücher: oh ja. Zurzeit kaufe ich recht viele Bücher - denn das, was ich lesen will, gibt es nicht so gründlich im Internet. Ich kaufe ca. pro Monat mindestens ein Exemplar - und zwar billiger bei amazon oder bei zvab.com.
Gruß, Susanne
wenn ich mich in ein zusammenhängendes Gebiet einarbeiten möchte, dann ist ein Buch eindeutig die bessere Wahl.
Wenn ich einen kleinen Brocken Information suche, dann sind Online Resourcen natürlich besser.
Der Niedergang der Buchkategorie „Lexikon“ ist ja schon sehr fortgeschritten, allein schon wegen der nicht vorhandenen Aktualität, aber das Buch an sich wird zumindest in absehbarer Zukunft unersetzbar bleiben.
Ganz und gar nicht!
Es gibt doch nichts Schlimmeres, als am PC „ein Buch“ zu lesen.
Das Buch hat jetzt wieder eine große Zukunft. Man kann es in 2000 Jahren immer noch lesen. Während man eine Musikcassette, CD oder Ähnliches kaum noch abspielen kann, da die Geräte heute schon fehlen.
Die großen Archive überlegen, ob sie wieder auf Papier zurückgreifen, da sie sonst alle zwei Jahre andere Abspielgeräte kaufen müsen und das gesamte System natürlich umstellen.
Geht die Zeit der Bücher langsam vorbei im Zeichen des
Internets?
Ich ertapp mich selbst dabei, wie ich gern auf die Schnelle
Infos im Internet suche, bevor ich in Büchern stöbere.
ich auch. Aber Information sammeln und einen spannenden Krimi lesen sind zwei verschiedene Paar Schuhe.
Lest Ihr noch „freiwillig“ Bücher, kauft ihr noch welche? Oder
kauft Ihr weniger als „früher“?
yep, regelmässig und viel. Den PC mit aufs Klo zu schleppen oder in die Badewanne, ist so umständlich und unhandlich
Dir ist offenbar nicht klar, dass es in Deutschland den sogenannten „gebundenen Ladenpreis“ gibt. Das bedeutet, dass jedes Buch (sofern kein Antiquariat) ÜBERALL genau das Gleiche kostet. Egal ob im Buchladen um die Ecke oder bei Amazon.
Bei den IN-Läden kommen im Gegenteil in aller Regel sogar noch Versandkosten drauf, die Du bei der örtlichen Buchhandlung nicht hast.
Daher ist Dein „Tipp“ mit Amazon etc. nicht nur kontraproduktiv sondern ganz einfach falsch.
Grüße
von einem IMMER am Ort Bücher-kaufenden
Alexander
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Dir scheint unbekannt zu sein, dass man über Amazon auch aktuelle Bücher gebraucht - und zwar meist in hervorragendem Zustand und deutlich preisgünstiger als neu im Buchhandel - beziehen kann.
Geht die Zeit der Bücher langsam vorbei im Zeichen des
Internets?
Was mich betrifft, sicher nicht!
Natürlich recherchiere ich (beruflich, aber auch privat) viel im Netz und bin heute froh, dass ich nicht mehr Tonnen von Büchern, aus denen ich zwei, drei Seiten brauche, nach Hause schleppen muß.
Aber oft komme ich bei eben dieser Suche nach den zwei, drei Seiten drauf, dass ich das Buch „haben“ will…und dann wird nach wie vor gekauft. Übrigens: wenn es irgendwie finanziell und organisatorisch geht, im guten, alten BUCHHANDEL!!
Und kein noch so interessantes Online-Lesen ersetzt die haptische Sinnlichkeit, umgeben von mehreren Büchern, gutem Tee, den Hund zu Füßen, zu schmökern, zu lernen, querzulesen, Notizen zu machen und sich „die Welten der anderen“ zu eigen zu machen.
Den PC mit aufs Klo zu schleppen
oder in die Badewanne, ist so umständlich und unhandlich
Gruss
ExNicki
Die hohe Luftfeuchtigkeit in der Wanne hinterlässt aber auch „gewellte“ Spuren auf dem Papier. Ich meine das Buchpapier. Nicht das Toilettenpapier.
; )
Warum dann weniger?
Danke schön für die vielen Antworten. Habe mich sehr gefreut!
Einige haben auch geschrieben, dass sie weniger Bücher kaufen als zuvor. Mir geht es ja auch so. Das Geld wird knapper, so überleg ich mir schon dreimal, ob ich ein Buch kaufe. Ist leider so …
Darf ich fragen, welche Gründe es bei Euch sind?
Viele Grüße, Sonja
Du hast meinen Klammern-Einschub offenbar übersehen:
jedes Buch (sofern kein Antiquariat)
Jedes gebrauchte Buch ist automatisch „Antiquariat“.
Somit kann Dein Einwand nicht gelten.
Obendrein: Es kann total verräuchert sein (starker Raucher), es können Anmerkungen drin stehen, es können Seiten fehlen etc.
Wer’s mag, bitte. Aber wenn ich mir schon so ein gebrauchtes Buch leiste, dann eines, wo ich weiß, worauf ich mich beim Kauf einlasse. Also vor Ort in einem Antiquariat, oder auf einem hiesigen Flohmarkt. Und ob man durch die zuzüglichen Portokosten dann wirklich noch sooooo viel spart - wie Du behauptest - , als wenn man es sich gleich neu in der hiesigen Buchhandlung kaufen würde, wage ich obendrein noch zu bezweifeln. Ganz abgesehen von der Luftverschmutzung durch den unnötigen Transport…
Viele Sonntagsgrüße von einem Gegner des IN-Einkaufs
Alexander
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Dir ist offenbar nicht klar, dass es in Deutschland den
sogenannten „gebundenen Ladenpreis“ gibt. Das bedeutet, dass
jedes Buch (sofern kein Antiquariat) ÜBERALL genau das Gleiche
kostet. Egal ob im Buchladen um die Ecke oder bei Amazon.
Bei den IN-Läden kommen im Gegenteil in aller Regel sogar noch
Versandkosten drauf, die Du bei der örtlichen Buchhandlung
nicht hast.
nö. zumindest bei Amazon gibt es keine Versandkosten
Daher ist Dein „Tipp“ mit Amazon etc. nicht nur
kontraproduktiv sondern ganz einfach falsch.
yep. nicht billiger und nicht teurer.
Aber ich bestelle, ohne aus dem Haus zu gehen. In der richtigen Bücherei haben sie das Buch vllt nicht auf Lager, ich muss bestellen und dann wiederkommen: 2 x Weg, 2x Benzin. Bei Amazon genügt ein Kopfdruck vom Sofa aus.
Grüße
von einem IMMER am Ort Bücher-kaufenden
Alexander
Gruss von einem immer vom Sofa aus bestellenden
ExNicki
also jetzt bin ich dann doch (gespielt) entsetzt *grins* (da ich weiß, dass viele Leute diese Begriffe durcheinander bringen)
In der
richtigen Bücherei haben sie das Buch vllt nicht auf Lager,
ich muss bestellen und dann wiederkommen:
Kleiner Korrektur-Hinweis: In einer Bücherei kannst Du rein gar nichts kaufen. Bücherei = Bibliothek -> Stelle zum Ausleihen von Büchern und sonstigen Medien
Buchhandlung -> Ort um Bücher und ähnliche Medien zu kaufen.
SCNR
Viele liebe Grüße und einen schönen Restsonntag wünscht
Alexander, der ausgebildeter Bibliothekar (Dipl.) ist.
Geht die Zeit der Bücher langsam vorbei im Zeichen des
Internets?
Ich ertapp mich selbst dabei, wie ich gern auf die Schnelle
Infos im Internet suche, bevor ich in Büchern stöbere.
Lest Ihr noch „freiwillig“ Bücher, kauft ihr noch welche? Oder
kauft Ihr weniger als „früher“?
Ich bin ja noch 23, und mehr oder weniger mit dem Computer und dem Internet großgeworden. Ich benutze Wikipedia und andere Online-Quellen sehr gerne, würde aber nie ganze Bücher am Computer lesen. Ich kaufe und lese Bücher oft und gerne, weil man sie mitnehmen (hab keinen Laptop oder Handheld-Dingens) und auch in Bus und Bahn lesen kann.
Ich sammle Wörterbücher und Grammatiken — über 260 inzwischen — da zähle ich auch nur echte Bücher, keine PDF-Dateien.
Ich denke nicht, dass die Zeit der Bücher so schnell vorbeigeht, und ich glaube auch nicht, dass zurzeit weniger gedruckt werden, eher noch mehr… man denke an die ganzen Handbücher für Computerprogramme oder „Linux für Dummies“ und so.
Und auch Wikipedia hab ich neulich als Buch im Handel gesehen (natürlich nicht die ganze).
Jedes gebrauchte Buch ist automatisch „Antiquariat“.
Ist das deine Definition? Klingt für mich nicht standardsprachlich.
Somit kann Dein Einwand nicht gelten.
Obendrein: Es kann total verräuchert sein (starker Raucher),
es können Anmerkungen drin stehen, es können Seiten fehlen
etc.
Das steht immer angegeben. Und falls es anders als erwartet ankommt, ist das Grund genug zum Zurückschicken.
Wer’s mag, bitte. Aber wenn ich mir schon so ein gebrauchtes
Buch leiste, dann eines, wo ich weiß, worauf ich mich beim
Kauf einlasse. Also vor Ort in einem Antiquariat, oder auf
einem hiesigen Flohmarkt. Und ob man durch die zuzüglichen
Portokosten dann wirklich noch sooooo viel spart - wie Du
behauptest - , als wenn man es sich gleich neu in der hiesigen
Buchhandlung kaufen würde, wage ich obendrein noch zu
bezweifeln. Ganz abgesehen von der Luftverschmutzung durch den
unnötigen Transport…
Ich verstehe deine Einwände, aber als jemand, der sich viele Bücher online kauft (und auch viele in Antiquariaten gekauft hat) kann ich dir sagen, man wird bei Amazon nur sehr selten von der Zustandsbeschreibung enttäuscht. Ich kaufe da eigentlich auch nur die, wo daneben steht, dass sie „wie neu“ oder „Originalzustand“ sind. Das sind sie wie gesagt auch. Und selbst mit Porto von 3 € oder so sind die dann noch weit billiger als im Handel.
Neulich z.B. für ein nagelneues Wörterbuch statt 7,90 € bei booklooker.com nur knapp 4 € bezahlt. Das Buch war trotzdem tipptopp und noch eingeschweißt.