hallo ihr,
erschreckt von wolfgang dreyer und eillicht zu vensre (siehe
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…)
stelle ich hier jetzt diese frage.
zwei seelen streiten da in meiner brust:
zum einen möchte ich den beiden zustimmen. mich erstaunt ja
schon sehr, was manche hier oft als langes postings bezeichnen
(vorsicht lang!): man muß ein paar mm runterscrollen, heißt
das gewöhnlich (außer bei nina. aber die warnt nicht). also
ca. 10 sätze, max. lang, jaja… von der eigentwilligen
rechtschreibung, die erkennen läßt, daß man selbige eigentlich
eher dem zufall überläßt, mal ganz zu schweigen…
Das Leid einiger Foren?!
(Was hat der Aufbau von Beiträgen mit der Frage zu tun? - abgesehen einmal vom Duden-Standpunkt @ Orthographie & Grammatik)
andererseits bin ich vielleicht als vom lesen und schreiben
lebend etwas betriebsblind. ich sehe immer mehr
diskussionsforen über bücher und autoren, allerorten haben
lesungen großen zulauf, die wanderhure steht 26(?) wochen in
dem bestsellerlisten, um harry potter gibt es einen
wahnsinnshype, tintenherz bzw. -blut kennt mittlerweile jeder
(den ich kenne), buchtauschbörsen werden eröffnet und
schreibkurse schießen wie pilze aus dem boden.
Hype? Schreiben ist ‚in‘. Lesen wird auch wieder ‚in‘.
Auf der einen Seite die Pop-Teens, auf der anderen Seite jene, die sich höher schätzen und den Wert ‚Buch‘ auch fern ab von dubiosen Biografien fest machen können.
Mancher sich allein glaubender Leser bekommt auch durch die Wunderwelt Internet + Vernetzung eine größere Spielwiese angeboten. Die Zeiten ‚da draußen‘ sind kalt - warum nicht zurück zu Büchern, Traumwelten (überspitzt ausgedrückt)…
Der Traum vom kleinen Glück, dem eigenen Buch?
Sich öffnende Pforten hin zu neuen Themen…
wie kann ich mir da einen reim drauf machen? seit jahren wird
dem buch der tod prophezeit. mal hatte man das video in
verdacht, das buch abzulösen, mal den PC. aber geht mal auf
die frankfurter buchmesse: kein mensch ahnt, was so alles
gedruckt wird! aber das muß doch auch jemand kaufen/lesen.
was meint ihr?
Zurück in die Alte Zeit, ein Buch, die Bibel…
(Scherz!)
Also ich fühl’ mich mal als 20-Jährige kess angesprochen & kenne auch ein paar Leute in meinem Alter. (buhu ;o) )
Ich habe sehr viel mit Leuten zu tun, die selbst lesen, die Qualität mag zwar zeitweise jeder selbst bewerten - aber eine Handyton-Verdummung kann ich so innerhalb meines Bekannten- & Freundeskreises (vorangig Abiturienten & Sudenten… aber dies Kriterium halte ich für zu oberflächlich) nicht festmachen.
So nicht Schule drückte, oder Freunde, oder Haushalt, oder diverse andere Hobbies, oder PC (*gg*) - habe ich gerne gelesen. Mach’ ich immer noch. Die Anzahl Bücher pro XXX zähle ich dabei nicht. Ich kann ein ‚leichtes‘ Buch nehmen + da 2 Tage dran lesen… oder ich nehme ein ‚schwereres‘ und sitze halt länger…
Jeder nach seiner Facon. 
Eine Sozialisation fern ab von Büchern verdanke ich zunächst meiner Familie - dann aber sehr grotesker Weise dem Internet, auch wenn es bis heute noch Phasen gibt, wo ich meine Ruhe mit einem guten Buch höher schätze als mich mit vielen Menschen ins Getummel zu stürzen, aber lesen ist längst icht mehr mein einziges großes Hobby.
Ich komme gut mit Buch & PC zu Rande. Nachdem ich erst viel gelesen habe , habe ich dann viel im Internet mein Unwesen getrieben. Seit ein paar Monaten begeistern mich aber wieder Bücher mehr als der komische Kasten, der nun zusehends [wieder] mehr als Info-Quelle & Kommunikationsmittel (böse Foren) benutzt wird, denn als Zocker-Maschine.
Quote wäre 50 - 50.
Nicht töten - aber ergänzen & ausgleichen. Ich setze meine Prioritäten nicht nur auf die Lektüre von MNO Büchern, sondern auch auf eine gewisse Informiertheit - und da decken Bücher nur bedingt den Anspruch.
So long…
Hab’ das ganze mal mehr auf Bücher gepolt.
Bücher vs. neue Medien.