Da wir von David und Salomon so gut wie nichts wissen …
alter wertloser Unglaube.
Erstens ist dieses Wissen ums Nichtwissen noch gar nicht so
sehr alt. Zweitens verwechselst du wohl (mal wieder)
intrinsische Glaubensinhalte mit religionswissenschaftlichem
und archäologischem Wissen.
Alles was ich im wissenschaftlichen Sinn sage, ist, dass die Bibel als historische Quelle an Zuverlässigkeit einen hohen Rang besitzt.
Daß es Anfang des 1. Jtsds eine davidische Dynastie gegeben
hat, ist zwar seit ca. 15 Jahren so gut wie sicher, aber
ebenso sicher ist, daß Jerusalem in dieser Zeit ein Dorf war
was ein relativer Begriff ist
und von den großartigen Architekturen und dem übermäßigen
Reichtum des Klingshauses nicht die geringste Spur zu finden
ist.
An sich richtig.
Das weiß man auch schon lange vor den Publikation von
Finkelstein und Silberman, auf die Fritz verwies.
Ja eben.
Das ist schlichtweg nicht wahr.
Wenn Du natürlich erstens sämtliche mündlichen Überlieferungen des Judentums (und mit- bzw. nachfolgender Traditionen) verwirfst, weil sie ja nur mündlich sind, und dann zweitens auch noch der Schrift keinen Stellenwert einräumst, dann gehst Du schon in die Richtung. Immerhin gibt es noch archäologische Zeugen für den Tempel um 1000 v. Chr. Möchtest Du noch den Taufschein von König David, den hab ich leider auch grade verlegt.
Vor allem Heiligtümer ganz anderer Kulte 
Die in den Königsbüchern auch regelmässig als Tatsache bezeichnet werden
Sicher ist die Überlieferung nicht erst seit dem Exil,
sondern auch schon ca 200 Jahre vorher.
Ob das gerade (nur) 200 Jahre sind, ist äusserst fraglich.
Das „Märchen“ zu nennen, ist
zwar falsch
am liebsten schreibst Du’s nochmal
aber dennoch sind die Inhalte beinahe komplett
erfunden.
Kann schon rein historisch gar nicht sein. Man stelle sich eine nachexilische Oberschicht vor, die nicht wenigstens auf allgemein erzählte Geschichten baut, sondern diese frei erfindet, oder die in den Ohren damaliger Hörer Märchen benutzt, um ihre Gesellschaft zu legitimieren.
Daran zweifelt kaum noch ein Historiker heute.
Kaum noch ein Historiker soll glauben, dass die Inhalte der biblischen Erzählbücher auf historische Tatsachen zurückgehen. Mann, damit diskreditierst Du sämtliche theologischen Fakultäten des deutschsprachigen Raumes wenigstens katholischer Provenienz. Ist das Dein Ernst?
Gruß
Metapher
Gruss
Mike