Zweiter Versuch, nachdem man in Lust und Liebe meinen Artikle gelöscht hat.
Hallo alle!
Mal ne Frage die mir eine Bekannte gestellt hat:
Werden Kinder dumm, wenn der Mann „alt“ ist?
Meine Meinung ist dazu, dass die Kinder durch die Erziehung an
Inteligenz gewinnen. Natürlich braucht man auch gewisse
Voraussetzungen und so aber das meiste finde ich ist die Erziehung.
Die Bekannte bestreitet dies und wir haben uns auf eine größere
Diskussion (natürlich ohne Ergebnis) eingelassen.
Nun möchte ich bitte Eure Meinungen dazu haben. Dies ist aber eine
ernstgemeinte Frage!
(Wär evtl auch was fürs Medizinbrett, wer will kanns dahin
verschieben…)
Danke sage ich schonmal im Voraus und viele Grüße!
Elmar
Mal ne Frage die mir eine Bekannte gestellt hat:
Werden Kinder dumm, wenn der Mann „alt“ ist?
nun, ich denke, sie werden eher dumm, wenn der mann dumm ist…
Meine Meinung ist dazu, dass die Kinder durch die Erziehung an
Inteligenz gewinnen.
die these ist neu! wie viel einsteine mögen uns durch prollige erziehung schon durch die lappen gegangen sein!
aber mal ganz im vertrauen: wenn du sonnenblumenkerne in die erde steckst, würdest du allen ernstes erwarten, daß orchideen daraus erwachsen, nur weil der topf so schön ist?
Hallo Elmar!
Deine These muß falsch sein:
Mein Vater war bei meiner Geburt 48, meine Mutter 38 Jahre und das im Jahr 1962. Ich habe sowohl die Realschule (10. Klasse) als auch die Lehrausbildung mit Auszeichnung beendet.
Vorausgesetzt, Du verstehst unter dumm schlechte/ungenügende schulische Leistungen.
Ansonsten könnte man auch willkürlich einen Zusammenhang zwischen Körpergröße und Geburtsmonat, Geburtsgewicht und späterem Übergewicht ect. vermuten.
Sorry, aber: Wie kommst Du denn auf die absurde Idee? Werden Kinder straffällig, wenn die Mutter unter 20 ist? Werden Kinder hochbegabt, wenn die Oma blonde Haare hatte?
Intelligenz ist erblich, und die Gene haben nichts mit dem Alter der Eltern zu tun. Natürlich kommt es dann sehr darauf an, was die Eltern daraus machen, wie das Kind erzogen und gefördert wird. Aber auch das hat wieder nichts mit dem Alter zu tun.
Mein Mann war 45, als unser Sohn ankam, und der ist (leider) hochbegabt.
Also, wenn man verallgemeinern möchte (und anscheinend möchtest Du das ja), dann könnte man sagen:
Kinder werden intelligent, wenn die Eltern intelligent sind (bzw. deren und der Vorfahren Genpool diese Voraussetzungen bieten). Durch Erziehung und Förderung werden sie zwar nicht noch intelligenter, aber vielleicht klüger, cleverer und fähiger, sich den Anforderungen unserer Gesellschaft zu stellen.
Sorry, aber: Wie kommst Du denn auf die absurde Idee?
Ich nehme an, dass da seltsame wirre Versionen von
altersbedingten Genschädigungen Auslöser waren,
oft durch populäre Ansichten über das Downsyndrom
angeheizt.
Entgegen den Vorrednern bin ich der Meinung, dass die Gene einiges
zur Intelligenz beisteuern, aber nicht alles sind. Ja, prollige
Erziehung wird schon einige Einsteins im Keim erstickt haben.
Gerade in der Entwicklungsphase kann einiges durch (fehlende)
Förderung bewirkt werden. Im Kindergarten haben sich schon manche
Kinder quasi explosionsartig weiter-entwickelt, sobald sie nicht den
ganzen Tag vor der Glotze hockten und gefordert wurden. Das kann
sicherlich nicht alles kompensieren. Aber dazu gibt es unzählige
Meinungen pro und contra. Wer meint, das Kind ist dumm, da kann man
nichts machen, hat schon verloren (bzw. das Kind).
Entgegen den Vorrednern bin ich der Meinung, dass die Gene
einiges
zur Intelligenz beisteuern, aber nicht alles sind.
Du mußt unterscheiden zwischen Intelligenz auf der einen und Bildung / Erziehung / Prägung / Förderung auf der anderen Seite.
Intelligenz wird ausschließlich vererbt. Daran gibt’s nichts zu meinen oder zu diskutieren, das ist einfach Fakt.
Wieviel Einfluß nun die Intelligenz versus Bildung / Erziehung / Prägung / Förderung auf ein Menschenwesen hat, bzw. was nun ausschlaggebend dafür ist, wie klug oder erfolgreich im Bildungswesen das Kind letzlich sein wird - darüber kann man ellenlang diskutieren.
Ich nehme an, dass da seltsame wirre Versionen von
altersbedingten Genschädigungen Auslöser waren,
oft durch populäre Ansichten über das Downsyndrom
angeheizt.
Danke, stimmt, das könnte es sein. Dann müßte die Frage allerdings schlauer heißen „Werden Kinder behindert, wenn die Frau alt ist?“
Intelligenz wird ausschließlich vererbt. Daran gibt’s
nichts zu meinen oder zu diskutieren, das ist einfach Fakt.
wo nimmst du das denn her? Wie misst man Intelligenz? Komm mir jetzt aber nicht mit den Intelligenztests - das kann man alles trainieren und damit ein paar Punkte wettmachen.
Ich bin auch der Meinung, dass eine gewisse Intelligenz vererbt wird - aber nicht ausschließlich. Vieles kann man noch erwerben.
Meine Meinung ist dazu, dass die Kinder durch die Erziehung an
Inteligenz gewinnen.
die these ist neu! wie viel einsteine mögen uns durch prollige
erziehung schon durch die lappen gegangen sein!
gut, an „intelligenz gewinnen“ tun sie sicher nicht, aber es ist durchaus möglich, durch prollige erziehung die denkstruktur und fokussierung eines kindes zu beeinträchtigen.
auch ein kind, das raffinierte lügengebäude errichten kann und es versteht, jede situation zu seinem vorteil zu nutzen, ist auf eine art intelligent.
aber es hat wohl kaum die bestrebungen und die motivation, die einstein hatte.
aber mal ganz im vertrauen: wenn du sonnenblumenkerne in die
erde steckst, würdest du allen ernstes erwarten, daß orchideen
daraus erwachsen, nur weil der topf so schön ist?
ganz im vertrauen ein besserer vergleich: ich erwarte schöne/gesunde/große sonnenblumen, wenn die erde gut ist und regelmäßig gegossen wird, und ich erwarte kümmerliche blumen, wenn die erde schlecht ist und ich mich kaum um die pflanzen kümmere.
Dann müßte die Frage
allerdings schlauer heißen „Werden Kinder behindert, wenn die Frau alt ist?“
Stimmt.
Daher schrieb ich „wirr“.
Ich habe in diesem Zusammenhang schon die seltsamsten
Theorien gehört - z.B. wenn der Vater sehr jung ist,
steigt dann die Gefahr der Behinderung (weil die Samen
noch nicht reif sind und vielleicht unreife Chromosomen
weitergegeben werden). Ich will gar nicht mehr aufzählen.
Danke, stimmt, das könnte es sein. Dann müßte die Frage
allerdings schlauer heißen „Werden Kinder behindert, wenn die Frau alt ist?“
nicht zwingend. Ich habe schon von Studien gelesen, dass auch das Alter der die Spermien produzierenden Hoden zu einer erhöhten Genfehlerrate führen kann, nicht nur das reale Alter der Eizellen.
Meine Meinung ist dazu, dass die Kinder durch die Erziehung an
Inteligenz gewinnen. Natürlich braucht man auch gewisse
Voraussetzungen und so aber das meiste finde ich ist die
Erziehung.
Ich bin mir nicht ganz sicher, was hier mit „Intelligenz“ gemeint ist. Es gibt eine Intelligenz, die man mit diversen Tests messen kann. Es gibt aber auch einen Gebruch des Wortes Intelligenz, der eher mit Erfolg gleichzusetzen ist, also z.B. schulischer Erfolg etc.
Nun denn, die gemessene Intelligenz sagt nichts über den Erfolg einer Person im Leben aus. Intelligente Menschen können Schulversager sein, unfähig im Beruf, am Rande oder außerhalb der Gesellschaft stehen, Massenmörder sein, an den Folgen von Drogenkonsum zugrunde gehen, auf soziale Sicherungssysteme zum Überleben angewiesen sein, gewalttätig sein etc. Intelligenz per se ist somit kein „Gut“.
Inwiefern Erziehung oder Vererbung für das erfolgreiche Leben entscheidend ist, darüber streiten sich seit Jahrzehnten die Geister. Dass dies hingegen etwas mit dem Alter des Vaters zutun hat, wäre mir nicht bekannt.
…oder mit anderen Wörtern:
Hi Nike, Hi Lalle,
…würde ich es wie folgt auffassen:
Intelligenz ist genetisch bedingt. Und durch Förderung entfaltet sich dieses. Daraus erzieht man ein Kind Chancen weiter zu kommen oder eben nicht.
Intelligenz ist wie Samen. Pflegt man ihn kriegt man eine schöne Pflanzen. Tut man es nicht, bleibt es im Keim stecken und trocknet aus. Da hilft die Einmaligkeit dieser Pflanzenart oder deren Schönheit gar nichts.
Ich kenne 2 Kinder: Der eine daheim schaut wenig TV; kriegt immer wieder Bücher (zum selber schauen oder vorgelesen); mag klassiche Musik (!!!) und malen. Und das wird von den Angehörigen unterstützt. Das andere Kind spielt gerade mit dem was ihm gerade so in den Händen fällt; Angehörigen beschäftigen sich kaum mit ihm, schaut sehr viel TV… Ich bin mir aber sicher, daß beide sehr intelligent sind. Nun meine Frage: Wer hat mehr Chancen im Leben???
Schöne Grüße
Helena
Entgegen den Vorrednern bin ich der Meinung, dass die Gene
einiges
zur Intelligenz beisteuern, aber nicht alles sind.
Du mußt unterscheiden zwischen Intelligenz auf der einen und Bildung / Erziehung / Prägung / Förderung auf
der anderen Seite.
Intelligenz wird ausschließlich vererbt. Daran gibt’s
nichts zu meinen oder zu diskutieren, das ist einfach Fakt.
Wieviel Einfluß nun die Intelligenz versus Bildung /
Erziehung / Prägung / Förderung auf ein Menschenwesen hat,
bzw. was nun ausschlaggebend dafür ist, wie klug oder
erfolgreich im Bildungswesen das Kind letzlich sein wird - darüber kann man ellenlang diskutieren.
…würde ich es wie folgt auffassen:
Intelligenz ist genetisch bedingt. Und durch Förderung
entfaltet sich dieses. Daraus erzieht man ein Kind Chancen
weiter zu kommen oder eben nicht.
Intelligenz ist wie Samen. Pflegt man ihn kriegt man eine
schöne Pflanzen. Tut man es nicht, bleibt es im Keim stecken
und trocknet aus. Da hilft die Einmaligkeit dieser Pflanzenart
oder deren Schönheit gar nichts.
Nichts anderes habe ich gesagt…
Ich kenne 2 Kinder: Der eine daheim schaut wenig TV; kriegt
immer wieder Bücher (zum selber schauen oder vorgelesen); mag
klassiche Musik (!!!) und malen. Und das wird von den
Angehörigen unterstützt. Das andere Kind spielt gerade mit dem
was ihm gerade so in den Händen fällt; Angehörigen
beschäftigen sich kaum mit ihm, schaut sehr viel TV… Ich bin
mir aber sicher, daß beide sehr intelligent sind. Nun meine
Frage: Wer hat mehr Chancen im Leben???
Uah, jetzt wird es OT. Wie definierst Du Chancen im Leben? Der ein
kann als einsamer, Briefmarkensammelnder IT-Experte sterben,
der zweite wird Präsident der USA
Lassen wir das. Die Intelligenzgene wurden noch nicht entdeckt, und
bis dahin werden sich die Gemüter streiten, was Veranlagung und was
Erziehung ist…
Komm mir jetzt aber nicht mit den Intelligenztests - das kann man
alles trainieren und damit ein paar Punkte wettmachen.
Trainieren kann man den Beweis gegenüber anderen. Aber wie intelligent man tatsächlich ist, kann man auch prüfen und steht unweigerlich fest.
Ich bin auch der Meinung, dass eine gewisse Intelligenz
vererbt wird - aber nicht ausschließlich. Vieles kann man noch
erwerben.
Ich glaube nicht. Denn nehmen wir zB. Menschen mit Imbezillität oder Idiotie vor (die unterste Stufe der Intelligenzskala). Du kannst, mit viel Übung, Gymnastik und wasweißichnoch erreichen, daß dieser Mensch zB allein auf WC geht. Einst das mühsam gelernt (und es ist mühsam, glaube mir!) hat sich trotzdem nichts an seine Intelligenz geändert. Er hat „bloß“ eine Fähigkeit erworben. Nicht mehr und nicht weniger.
Noch ein Beispiel: Ein Neugeborenes ist nicht weniger intelligent als ein Schulkind, weil letztes schon Buchstaben schreiben kann!
die Anzahl der Spermien nimmt im Alter ab, nicht aber die
Qualität. Sie werden nämlich jeden Tag frisch erzeugt.
Jein, aber die produzierenden Zellen (Namenvergessen) altern.
Aktuelle Untersuchungen (phrasedresch) haben aber Hinweise gefunden,
das auch die Qualität der Samen abnimmt.