Hi,
das hört sich ja alle schön und gut an, aber hast du
irgendwelche wissenschaftlichen Grundlagen dafür?
Ich habe eine Krankenpflege-Ausbildung hinter mir mit über 600
Std. Psychologie. Reicht das?
nein. Ich sprach von wissenschaftlichen Grundlagen. Links. Studien.
Das ist mir schon klar. Nur ich wollte damit zum Ausdruck
bringen, daß wenn die Intelligenz ausschließlich angeboren
ist, wenn ein Mindestmaß vorhanden ist, die Chancen gibt diese
zu entfalten. Gibt es sie nicht, kann ein Mensch nicht einmal
lesen lernen. TRotz Förderungen oder wasauchimmer.
Äh, ja, genau das sagten wir ja auch - dass Intelligenz eben nicht ausschließlich angeboren ist. Liest du auch, was hier geschrieben wird? Ich sagte, dass Intelligenz sicherlich teilweise angeboren ist, sicherlich aber nicht ausschließlich.
Das ist wiederum in meinen augen grundlegend falsch und -noch
weit schlimmer- ungerecht. Denn Ungerechtigkeit entsteht wenn
Du Menschen nach „sozialen Schichten“ einstufst.
Es geht nicht um Ungerechtigkeit sondern darum, korrekte Studien aufzustellen. Davon scheinst du trotz Krankenpflegeausbildung keine Ahnung zu haben. Ungerechtigkeit wurde hier gar nicht diskutiert und nicht nicht Teil der Frage gewesen. Wir sprechen davon, ob Intelligenz angeboren (ausschließlich) ist oder nicht - ist sie meiner Meinung nach nicht. U.a. deswegen sehe ich das so, WEIL es unterschiedliche soziale Schichten gibt, in denen es sicherlich von Geburt an gleich intelligente Kinder zu finden gibt, aber die besser geförderten werden intelligenter werden, weil sie eben mehr Unterstützung haben.
Darüber hinaus frage ich mich was Intelligenz mit Wohlhaben
und Reichtümer zu tun hat.
Siehe oben: Wer es sich leisten kann, kann seine Kinder besser fördern. Und sei es nur, sie zum Sport oder in die Musikschule zu schicken, anstatt sie vorm Fernseher versauern zu lassen. Sicher gibt es auch Ausnahmen, aber (und das sage ich völlig wertfrei) es ist doch mal so, dass die meisten Abiturienten und Studienabgänger eher aus „besseren“ Familien stammen. Wie gesagt, wertfrei - ich selber komme aus einer Familie ohne Geld.
Nein. Ein Legastheniker bzw. ein Farbenblinder ist nicht
deshlab weniger intelligenz wie einen anderen!
Hallo? Wovon sprichst du? Ich habe weder Legastheniker noch Farbenblinde irgendwo erwähnt. Suchst du nach Reibungspunkten?
ich habe bis jetzt von keiner einzigen Krankheit gesprochen.
Doch, hast du:
Imbezilität:
http://www.stangl.eu/psychologie/definition/Imbezill…
Idiotie/Schwachsinn:
http://www.sign-lang.uni-hamburg.de/Projekte/plex/Pl…
Beides Krankheiten. Wir sprachen erstmal von gesunden Menschen, die mehr oder weniger intelligent sind.
Idiotie oder Imbezillität (beides Fachbegriffe) sind weder
Krankheiten noch Zeichen davon. Jemand der Idiotie hat, hat
schließlich einen sehr, sehr reduziertes Intelligenzniveau
-und das vom Geburt an. Unweigerlich!
Doch, es sind Krankheiten. Und ja, die sind angeboren. Nichts anderes hab ich gesagt. Ich sage nur, dass die ganz normale Intelligenz eine Sache ist, die sicherlich teilweise angeboren, zu großen Teilen aber auch erworben ist. Wo widersprechen wir beide uns eigentlich???
Wenn du einen Menschen mit 8 einen Test unterziehst und dann
nochmal mit 40 wirst Du feststellen, daß die Quote gleich
geblieben ist.
Das halte ich für falsch.
Ich finde auf die Schnelle den Link nicht, aber es gibt da den Fall eines geistig Behinderten, der in den USA in der Todeszelle saß, aber nicht auf den Stuhl durfte, weil er von rechtswegen geistig minderbemittelt war. Mit ein bisschen Training brachte man seinen IQ auf Werte, die eine Tötung zuließen. Makaber, aber machbar.
Gruß
Cess
(Link wird beizeiten nachgereicht, keine Zeit gerade)