Wie am besten abnehmen?

Hallo zusammen,

Ich will in 11 Monaten 15 Kilo runter von meinem jetzigen Gewicht. Aber wie ist es empfehlenswerter? Mit Apps oder im Studio doch beides gemischt? Wobei ich sagen muss das mir das mit anderen zusammen nicht so gut passt.

Danke schon mal für die Tipps.

Erstmal würde ich mich von dem Ziel verabschieden. Klar, kann das klappen, erfordertvaber viel Disziplin, und hängt auch davon ab, wie hoch das Übergewicht überhaupt ist.

Ob App oder Studio? Die Ernährung macht mind 70% aus. Wenn die nicht passt, ist auch egal ob Studio oder App. :wink:

Ich hingegen finde ein Ziel sehr wichtig! Und 15kg in 11 Monaten finde ich absolut in Ordnung. Wichtig ist das du deine Ernährung dauerhaft umstellst, damit der Jojo Effekt nicht eintritt. Ich habe bereits ein paar Apps getestet, habe aber bisher keine gefunden. Wenn du aber eine kennst die dir gut gefällt, mach ruhig. Mit Fitnessstudios habe ich keine Erfahrung, weil ich einfach keine Zeit dazu hatte. Ich habe einfach ein paar Gymnastikübungen eingebaut und mich jeden Tag bewegt z.B Treppensteigen anstatt Aufzug oder so…Bei so Gewichtsverlusten achte unbedingt auf deine Haut das nicht zu viel überschüssiges bleibt. Ich habe mit den Bodywraps sehr gute Erfahrungen gemacht. Kannst mich gerne anschreiben!

Bei mir hat das folgender maßen funktioniert:

Ernährung umstellen, gesünder und leicht kalorienreduzierter Essen. Kalorien sind aber auch nicht immer alles, man muss auch auf den Zucker in den Produkten achten.
Und neben einer gesunden Ernährung ist ganz klar ohne Bewegung funktioniert das nicht.
Ich habe den Weg des Fahrrades gewählt.
Es schont die Gelenke (Joggen bekanntlich nicht) und mit einer gewissen Intensität kann man genau soviel verbrenne wie beim Joggen. Bei mir wurde der tägliche arbeitsweg (13km ein weg) nur noch mit dem Rad zurück gelegt.
In der anfangs Zeit war das sehr hart für mich. Inzwischen schaffe ich den weg viel schneller und habe durch die Ernährung und das bewegen (ca 90 min/Tag) mit dem Rad gute 14 Kilo in 9 Monaten abgenommen.
Ich versuche aber auch wirklich allen Gelüsten zu widerstehen.
Klar hier und da mal ein Glas Cola oder was anderes was mich motiviert, schon verliert man absolut die Lust und Lebensgefühl.
So bald die ersten Kilos gepurzelt sind ist man stolz und danach geht es leichter.
Bei mir war es so das ich erst nach 2-3 Wochen erfolge gespürt habe. War echt frustrierend.

Es muss nicht ein Allzweckweg sein, aber bei mir hat es funktioniert.
Von mitteln wie Yokebe,Dr.Slim usw… bin ich alles andere als begeistert.
Eine Freundin von mir hat es mit Dr.Slim versucht und auch wirklich tolle Ergebnisse erzielt aber ohne Sport ging auch bei ihr nichts. Zu dem war das ganze mit einem finanziellen aufwand verbunden und inzwischen kann Sie das Zeug nicht mehr sehen obwohl es ihr anfangs ja „sooo gut geschmeckt hat“

Entscheidend, ob man zu- oder abnimmt, ist die Differenz zwischen den zugeführten und verbrannten Kalorien, um es mal unwissenschaftlich zu formulieren. Ob man die Kalorien nun in Form von Butter, Zucker, Alkohol oder Vollkornprodukten zuführt, ist für die Gewichtsveränderung ohne Belang. Daß es ernährungsphysiologisch sinnvoller ist, den täglichen Brennwertbedarf mit 20 kg Gurken zu decken als mit 500 Gramm Butter, steht auf einem anderen Blatt.

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Was ich damit sagen will ist, das es Produkte gibt die auf den ersten blick wenig Kalorien haben. Aber beim genaueren hinsehen doch nicht so toll sind.
Oder zum Beispiel Produkte die mehr Kalorien haben aber doch noch ok sind.
Du kannst nicht Pauschal nur mit Kalorien wie ein Erbsenzähler rechnen. Das geht auf Dauer nicht gut.
Gibt ja viele die sagen Ich mach FDH oder solche Varianten. Im grunde geht es dabei auch nur um eine Kalorienreduzierung.
Aber es ist ein Unterschied ob ich zb. ungesalzene Nüsse esse oder ein Snickers esse.

Dieser Satz enthält keine brauchbare Aussage.

Was auch immer „das geht auf Dauer nicht gut“ heißen soll: wenn man konsequent abnehmen will, führt kein Weg daran vorbei, sich mit seiner Ernährung zu befassen und dafür braucht man keine Apps, sondern lediglich einen gelegentlichen Blick auf die Zutatenliste bzw. Nährwerttabelle der Produkte im Supermarktregal.

Was das Salz in dem Satz für eine Rolle spielen soll, erschließt sich mir nicht, aber ja: es ist ein Unterschied. Snickers ist nämlich deutlich kalorienärmer als Nüsse (15-50% - je nach Nuß). Daß Nüsse deutlich gesünder sind, ist zwar keine Frage, aber für das Abnehmen an sich erst einmal irrelevant. Nüsse sind beim Abnehmen aufgrund ihres hohen Brennwertes prinzipiell tabu. Es sei denn, man gehört zu den wenigen Leuten, die es tatsächlich schaffen, sich am Tag auf einen Eßlöffel Erdnüsse o.ä. zu beschränken, wenn die Packung erst einmal offen ist.

Der wichtigste Tip beim Abnehmen ist übrigens auch der einfachste: das, was man nicht zu Hause herumstehen hat, kann man auch nicht essen.

Die reduzieren gleich um 50% und hungern quasi. Das findet der Körper nicht so toll. Wichtig ist dass man in einem bestimmten Bereich bleibt beim reduzieren. Wenn ich weiss dass ich am Tag z.B. 2500 Kalorien verbrauche (Grundumsatz plus Bewegung) und nehme nur noch 1250 Kalorien zu mir ist das viel zu wenig und es droht der Hungerstoffwechsel. 2000 sollten es schon sein. Und dann ist es dem Körper wirklich egal ob ich das mit Butter oder Gurken mache.

Aber nur geschmacklich. 1000 Kalorien aus Snickers und 1000 Kalorien aus ungesalzenen Nüssen bleiben 1000 Kalorien. Was ist schwerer? 100 kg Federn oder 100 kg Stahl? Also.

Anstatt mich hier zu berichtigen wäre ein Tipp für den TE besser wenn Sie sich ja so gut auskennen. Bin raus hier

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Hallo,

abnehmen kann man durch Reduzierung a) der Brennwertzufuhr oder b) Erhöhung des „Kalorienverbrauches“ - oder mit beidem zusammen. Mehr Bewegung (also Sport inklusive) führt zu einem höheren Verbrauch von zugeführten Kalorien und ist damit sinnvoll. Apps hingegen reduzieren allenfalls den Speicherplatz auf dem Handy und ggfs. das verfügbare Vermögen und fallen damit weder unter a) noch unter b).

Wenn Du mit Apps solche meinst, die Dir bei der Berechnung des Kalorienbedarfes bzw. -verbrauches helfen sollen, können diese allenfalls beim Abnehmprozeß eine Unterstützung sein. Den gleichen Effekt (und für meine Begriffe nachhaltiger) erzielt man aber, wenn man sich mal bewußt mit seiner Ernährung bzw. seinem Ernährungs- und Bewegungsverhalten auseinandersetzt und vor dem Einkauf mal einen Blick auf die Zutatenliste und die Nährwerttabelle des jeweiligen Produktes wirft.

Im übrigen reicht es bei den meisten Leuten schon, wenn sie von einer kleinen Eigenheit Abstand nehmen:
die Chips, die Schokolade oder die Bier vor dem Fernseher
die beiden Kaffees mit Milch oder Zucker nach den Mahlzeiten
die Softdrinks oder Fruchtsäfte
die Sahnesaucen zu den Nudeln oder dem Fleisch
usw.

Das liegt daran, daß die meisten Leute im Prinzip ihr Gewicht halten und die Kalorienzufuhr nur ganz knapp über dem liegt, was notwendig ist. Um das mal mit ein paar Zahlen zu unterlegen: wenn man jeden Tag nur 100 kcal zu sich nimmt, sind das etwa 10 Gramm Fett am Tag, die man zulegt. Das sind im Jahr knapp vier Kilo bzw. 40 Kilo in zehn Jahren. Das würde den meisten dann doch irgendwann auffallen und zu einer entsprechenden Verhaltensänderung führen.

100 kcal sind tatsächlich nicht viel: eine große Salatgurke, 20 Gramm Schokolade, ein Glas Milch, Cola oder Orangensaft, drei Eßlöffel Sahne, eine Banane usw.

Gruß
C.

Und auch für Sie gilt, wenn Sie sich so gut auskenne wäre doch ein hilfreicher Text für den TE sinnvoller als der Versuch mich zu berichtigen

Wollte ich ja (und habe ich inzwischen auch), aber ich mußte die ganze Zeit den Quatsch berichtigen, der hier so geschrieben wurde.

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Kleine Korrektur:
Das liegt daran, daß die meisten Leute im Prinzip ihr Gewicht halten und die Kalorienzufuhr nur ganz knapp über dem liegt, was notwendig ist. Um das mal mit ein paar Zahlen zu unterlegen: wenn man jeden Tag nur 100 kcal zu viel zu sich nimmt, sind das etwa 10 Gramm Fett am Tag, die man zulegt.

Und noch sinnvoller wäre es, wenn sich die Leute hier bei ihren Kommentaren auf das beschränken würden, das sie wirklich wissen, anstatt irgendwelche Halb- und Unwahrheiten als Ratschläge zu verkaufen.

Versuch? Ich denke es ist mir gelungen. Ich gehe fest davon aus dass TR_Hobby sich alle Antworten hier durchliest. Somit ist meine Antwort an dich also auch ein „hilfreicher Text“ für ihn/sie.

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Was mir aber auch einfällt zu behaupten das es nicht nur auf Kalorien ankommt. Das Fruchtzucker, Kohlenhydrate und auch dinge wie der Glykämische Index keine Rolle spielen.
Ich idiot… Entschuldigt vielmals.

Du brauchst hier nicht die beleidigte Leberwurst zu spielen. Wie ich schon in meiner ersten Antwort an Dich schrieb: „Daß es ernährungsphysiologisch sinnvoller ist, den täglichen Brennwertbedarf mit 20 kg Gurken zu decken als mit 500 Gramm Butter, steht auf einem anderen Blatt.“

Das ändert aber nichts daran, daß es auf den Brennwert ankommt, wenn man abnehmen will und gerade, weil in dem Bereich doch sehr viele Mißverständnisse, moderne Mythen und Halbwahrheiten im Umlauf sind, ist es schon wichtig, erst einmal die Grundlagen darzustellen: dick wird man von zugeführten Kalorien und da ist es erst einmal egal, ob die aus Zucker, Rohrzucker, Biorohrzucker oder von tibetanischen Jungfrauen handgeschöpften und einzeln geküssten Biorohrohrzuckerwürfeln kommen.

Oder anders: was war doch die Überraschung damals groß, als der Dicke der Dicken bei „Abnehmen in Essen“ vorlas, daß sich der Brennwert des von ihr heiß und innig geliebten und vor allem aus Gewichtsabnehmgründen getrunkenen Multivitaminsaftes auf dem Niveau einer zünftigen Cola bewegte.

Gesund heißt halt eben nicht automatisch „gut für die Gewichtsreduktion“.

Das ist mir doch bewusst.
Die Ernährungsgeschichte ist ja nicht ganz einfach. Und nur mit Kalorienzählen allein wird man meiner Meinung nicht glücklich.
Denn gerne fängt man dann an und hungert sich runter weil man versucht so wenig Kalorien wie möglich zu sparen. Das geht ein paar tage gut und dann kommt eine Fressattacke.
Oder ist das falsch?
Wenn man es allerdings anders angeht, und sich auch näher über die Lebensmittel informiert wie zum Beispiel wie lange hält mich Produkt xy satt im Gegensatz zu anderen Dingen.
Fällt es doch viel leichter, das Hunger Gefühl bleibt länger aus, das ganze wird wesentlich angenehmer.
Hat nichts mit beleidigt sein zutun, geht hier auch nicht um Mythen oder gefährliches Halbwissen. Hab meinen Erfolg gehabt und bin stolz darauf.
Da kann es ja nicht alles falsch sein.
Ich wurde mit dem stumpfen Zählen von Kalorien definitiv nicht glücklich da ich trotzdem immer Hunger hatte.
Und natürlich ist der Blick auf die Nährwerttabelle ein muss. Der erste Blick geht bei mir auch immer auf die Kalorienangabe.
Aber du wirst mir doch nicht erzählen wollen das der Rest dich nicht interessiert?

Tun sie ja auch nicht. Bei einer Ernährungsumstellung gibt es kein „das darf ich nicht“, sondern ein „in welcher Menge“. Da ist auch mal ein Stück Torte drin. Aber halt nicht aus Gewohnheit nach jedem Mittagsessen, sondern als „Event“ 1-2 mal in der Woche. Da ist auch Obst drin. Und auch Kohlenhyrate. Da spielt auch der glykämische Index keine Rolle.

Deine Begriffe spielen in Diäten eine Rolle. Und Diäten sind zum dauerhaften abnehmen eben sinnlos. Aber keiner würde auch nur 5 EUR für ein Buch mit dem Titel „So nehme ich garantiert ab“ ausgeben wenn darin nur ein einziger Satz stehen würde: „Nimm weniger Kalorien am Tag zu dir als du verbrauchst und bewege dich dabei“. Stattdessen macht man „GLYX, low-carb, high-carb“ etc., gibt schlimmstenfalls viel Geld aus und ist danach unglücklicher als zuvor.

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Es geht nicht ums Zählen, sondern um das Bewußtsein. Erst wenn man weiß, was man so ißt, kann man erkennen, wo die überschüssigen Pfunde herkommen und was man an seiner Ernährung ändern muß, damit die verschwinden und vor allem nicht wiederkommen, was ja wohl im allgemeinen auch das übergeordnete Ziel der Veranstaltung ist. Dafür reicht es nun einmal nicht, ein halbes Jahr lang wie ein Berserker im Fitnessstudio herumzuturnen und von Pizza und Chips zu Salat und Reiscracker zu wechseln und anschließend (d.h. nach Erreichen des willkürlich vorgegebenen Zieles) in die alten Gewohnheiten zurückzufallen.

Wie ich an anderer Stelle schrieb, sind es nur wenige kcal pro Tag, die normalerweise den Unterschied zwischen konstantem Gewicht und konstanter Gewichtszunahme ausmachen und die muß man erst einmal finden. Dafür ist es aber unerläßlich, sich mit seiner Ernährung und seinen Ernährungsgewohnheiten auseinanderzusetzen. Das Problem liegt in der Regel nämlich nicht darin, daß sich jemand durchgängig von Pommes Frites und Milchshakes ernährt, sondern daß irgendwo im Tages-, Wochen- oder Jahresverlauf eine Unwucht ist, die gar nicht bewußt wahrgenommen wird, aber zur Gewichtszunahme führt.

Bei vielen ist es das unbewußte Naschen vor dem Fernseher oder PC, bei manchen ist es der Schuß Sahne (statt z.B. fettarmer Milch) im Kaffee, bei manchen ist es die Schale Süßkram auf dem Schreibtisch oder in der Schublade, die bei jeder Streßsituation konsultiert wird, und wieder bei anderen ist es das Schokocroissant auf dem Weg zur Arbeit oder das Eis auf dem Heimweg in den Sommermonaten.

Wie viel diese Kleinigkeiten ausmachen, bekommt man aber erst heraus, wenn man sich damit beschäftigt, was in einer Kugel Eis oder in einem Schokocroissant steckt (eine Erkenntnis, zu der auch Andrea Kiewel Mitte der 90er in einem ihrer Weight Watchers-Projekte mal kommen mußte, wie der staunende Zuschauer seinerzeit miterleben durfte).

Die zehn Kilo Zucker, die man sich löffelweise übers Jahr in den Kaffee kippt, durch Biorohrohrzucker zu ersetzen, bringt aber kalorientechnisch mal so gar nichts. Schlimmer noch: es gibt genug Leute, die glauben, Bio- oder ähnliche Produkte seien gesünder und damit problemlos in größeren Mengen zu verzehren. Bio bzw. vermeintlich gesund führt bei diesen dann gerne mal auch noch in die gewichtstechnisch gesehen falsche Richtung.

Die Ursache lag dann wohl in der falschen Vorgehensweise, nämlich anscheinend darin, in zu kurzer Zeit mit zu wenig Brennwert am Tag möglichst viel abnehmen zu wollen. So funktioniert das aber in aller Regel nicht.

Mich interessiert nur der Rest, aber um mich geht’s ja hier nicht.

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