Wie bekommt ein 6 jähriger mehr Selbstvertrauen ?

Hallo,

was ist denn eigentlich mit dem Vater Deines Sohnes?
Der taucht in der ganzen Geschichte bis jetzt gar nicht auf.

den Vater gibt es.Er kümmert sich 1-2 pro Woche um den
Zwerg…

Zur Erziehung kann er und hat er nie viel beigetragen.

Ist ein Thema für sich, von Ihm kann ich jedenfalls nichts
erwarten.

ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass das eine Sache für sich ist.
Vermutlich ist es nicht sinnvoll, dieses Fass jetzt auch direkt noch
aufzumachen, aber geh mal davon aus, dass das auch ne Rolle spielt, die
sinnvollerweise noch mal angepackt wird. Gerade wenn der Vater ja doch
regelmäßig präsent ist. Behalt’s mal im Hinterkopf.

Gruß,

Malte

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nicht durch´s internetforum!!!
hi,

ab zur nächsten erziehungsberatungsstelle, da arbeiten die fachleute dafür. kostet nichts. noch nicht.

hallo,

Anders: Warum sollte die Rolle der Mutter eine größere sein
als die des Vaters?

weil sie meist da ist und die erziehung in 85% aller fälle komplett übernimmt? (auch wenn ein vater vorhanden ist.)

Oder, mal ganz ketzerisch: Du siehst ja, was dabei
herauskommt, wenn er keine Rolle spielt.

jaja, ist schon klar. alle massenmörder der menschheitsgeschichte wurden von frauen geboren. somit ist ihre unheilvolle rolle in der erziehung bewiesen.

aber was machen wir mit den müttern der heiligen?

dito :wink:

gruß
ann

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hallo,

Anders: Warum sollte die Rolle der Mutter eine größere sein
als die des Vaters?

weil sie meist da ist und die erziehung in 85% aller fälle
komplett übernimmt? (auch wenn ein vater vorhanden ist.)

und das ist irgendwie toll?

Oder, mal ganz ketzerisch: Du siehst ja, was dabei
herauskommt, wenn er keine Rolle spielt.

jaja, ist schon klar. alle massenmörder der
menschheitsgeschichte wurden von frauen geboren. somit ist
ihre unheilvolle rolle in der erziehung bewiesen.

Soweit mir bekannt ist, ist es an sich Konsens, daß ein Kind Mutter UND Vater „braucht“. Bei dem hier geschilderten Szenario liegt die Vermutung btw. überaus nahe, daß die Rolle oder besser Nicht-Rolle des Vaters nicht grad förderlich ist/war.

Gruß,

Malte

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hiho,

Anders: Warum sollte die Rolle der Mutter eine größere sein
als die des Vaters?

weil sie meist da ist und die erziehung in 85% aller fälle
komplett übernimmt? (auch wenn ein vater vorhanden ist.)

und das ist irgendwie toll?

habe ich das behauptet? aber so ist es nun mal - sowohl in der „klassischen“ familie als auch in den mutter-kind-konstellationen unserer tage.

Soweit mir bekannt ist, ist es an sich Konsens, daß ein Kind
Mutter UND Vater „braucht“. Bei dem hier geschilderten
Szenario liegt die Vermutung btw. überaus nahe, daß die Rolle
oder besser Nicht-Rolle des Vaters nicht grad förderlich
ist/war.

auch dem widerspreche ich nicht.
warum das alles so ist, steht auf einem anderen blatt.

schöne grüße
ann

übermütterliche Väter …

Bei dem hier geschilderten Szenario liegt die Vermutung btw. überaus nahe, daß die Rolle
oder besser Nicht-Rolle des Vaters nicht grad förderlich ist/war.

auch dem widerspreche ich nicht.

… die durch ihren narzißtischen Fürsorgetrieb und ihre gleichzeitige „tu nichts, was MIR Sorge um DICH macht“-Fixiertheit Selbstunsicherheit in ein Kind projizieren, kann es niemals geben? Nein? *lächel*

Gruß
M.

… die durch ihren narzißtischen Fürsorgetrieb und ihre
gleichzeitige „tu nichts, was MIR Sorge um DICH
macht“-Fixiertheit Selbstunsicherheit in ein Kind projizieren,
kann es niemals geben? Nein? *lächel*

wo wird das denn behauptet, dass es das nie geben kann?

nein, ich denke schon, dass du recht hast. aber ich denke auch, dass der erwartungsdruck der umwelt, das liebe kindchen auch in jeder sekunde von der mutter optimal versorgt, erzogen und behütet zu wissen, dieser facette mütterlichen verhaltens gewaltig vorschub leistet.

herzliche grüße
ann

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@ Mikhael

Hallo,

Karate stellt doch nur eine oberflächliche Behandlung dar,
damit löst Du nicht das Problem des mangelndem
Selbstvertrauens.

  1. Nehme ich deine Kritik ernst.
  2. Wie kommst du zu deiner Meinung (Wird mich sehr interessieren.)?

Steckst Du Ihn in eine Karateschule, könnte
er womöglich denken, daß Konflikte mit Gewalt gelöst werden.
Du solltest versuchen Dich in das Denken eines 6jährigen zu
versetzen.

In einer seriösen Karateschule wird der Sensei (Meister oder Lehrer) immer wieder darauf hinweisen ,dass alle Techniken ,sowohl traditionelle als auch realistische Selbstverteidigung, unter das NOTWEHRRECHT fallen (ob das schon bei 6-Jährigen das Wort Notwehrrecht gebraucht wird ist eine andere Sache. Auf alle Fälle wird der Sensei allen Schülern klar machen ,dass man NICHT jemandem eine Handkante geben kann ,nur weil man geschubst wurde (Stichwort Verhältnismässigkeit).
Ausserdem lautet eine wichtige Regel im Karate :ZEIGE RESPEKT!!!
Das gilt für den Sensei ,aber auch für alle anderen Menschen ,die man trifft oder sieht.

Ich finde ,bevor hier irgendjemand eine un(gerecht)fertigte Meinung loswird ,sollte er erst alle anderen Threads lesen (wenn vorhanden) und dann vielleicht andere Experten fragen (sich schlau machen). Und dann seine Meinung loswerden. Und bitte in dieser Reihenfolge. Danke.

Selbstvertrauen ist nur durch Liebe zu erreichen,
nicht durch Sport allein.

Selbstvertrauen ist nicht nur durch Liebe zu erreichen ,sondern auch durch Sport.

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…zum Abschluß
ersteinmal Danke an alle die mir geantwortet haben…viele Antworten waren hilfreich, wertvoll, einige aber waren ausgesprochen unnötig wenn man keine näheren Informationen hat, als die die ich geschrieben habe.

Fakt - es ist in meinem Anfangsthread dramatischer rüber gekommen als es sollte…vielleicht hätte ich einfach ausfürhlicher schreiben sollen, dann wäre es zwar sehr lang geworden, hätte aber so manch Mißverständnis vermieden.
So ein absolutes „sensibelchen“ wie man in manchen Zeilen zwischen den Zeilen entnehmen kann, ist er auch nicht…es gibt genug Situationen in den er Selbstbewußt genug ist…
Nett fand ich: Selbsbewußtsein wächst aus Liebe, Geduld usw… damit erdrück ich fast jeden in meiner Umgebung der es zuläßt, daran kann es also nicht liegen.

Es liegt mir jedoch fern jetzt jede Antwort zu kommentieren.

Nur noch soviel: Ob ein Vater eine Rolle in der Erziehung spielen sollte, sollte man nie aus der Ferne beurteilen, schon garnicht wenn man die Hintergründe nicht kennt.
Richtig ist auch das ein Kind beide Elternteile braucht.
Wennn ich dem Vater nur einen Funken der Erziehung überlassen würde, frage ich mich wann das geschehen sollte, da das Interesse nicht groß ist und frage mich dann noch zusätzlich, wo die Praxis ist, um dem Mann eine vernünftige Portion Verantwortung, Geduld usw einimpfen zu lassen.

Zuguterletzt bin ich sehr stolz auf meinen Sohn und werde an mir arbeiten…das bekomme ich hin, wie auch schon alles andere davor :o)

lg Sandra

Hallo Lilofee,

bitte sei mir nicht böse. Aber selbst in diesem Beitrag von dir kommt deine übermäßige Ängstlichkeit zum Vorschein.

Bitte versuche dir was dies angeht helfen zu lassen. Versuche etwas gelassener zu werden. Die Welt ist zwar nicht grundsätzlich gut, aber man macht es nicht besser, wenn man jede Sekunde Angst um seine Lieben hat. Erst recht nicht wenn es Kinder sind und diese es spüren.

Ich wünsche dir viel Kraft.

Gruß

Samira, die selber ein Problem mit der Überängstlichkeit hat.

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Jaööööp Lilo,

Dein Bub braucht Orientierung, Gewissheit, Zuspruch etc. Die vermittelst Du ihm, wenn Du ihm die gleiche Aufmerksamkeit wittmest, die er für Dich aufbringen soll.

Eine fuktionierende Elternbeziehung ist für ein Kind nicht unbedingt wichtig. Ist doch auch nur Krampf, wenn Kinder sich mit ihren Fragen entweder nur an den Vater oder nur an die Mutter wenden können. Beide Eltern sollten Vertrauenspersonen sein für alle Belange. Wenn es wenigsten ein Elternteil ist, dann ist das für sie eine Plattform, von der aus sie sich abstoßen können, um sich nach Möglichkeit ´frei schwimmen´ zu können, sozusagen. Immerhin mehr als nur halb.

Ärzte sind selbst auch nicht unbedingt taffer als Dein Hüpper. Die nächste offenkundige Sprachblase Deines Arztes solltest Du in Gedanken am besten vergnüglich platzen lassen…

Gruß
guvo

Hallo,

was Du schreibst, ist mir völlig klar. Man könnte das eigentlich so ausdrücken: Nur durch Lob wächst ein Mensch. Das ist es, was Selbstvertrauen schenkt. Karate ist ein Sport, er könnte genauso gut Kanufahren oder einen Golfball durch die Luft schlagen. Karate wird Ihm nur eine körperliche Überlegenheit suggerieren, begegnet Ihm ein geistig Überlegener wird er das Gelernte über Bord werfen.
Das Wichtigste an der Sache ist der Lehrer, der Ihn lehrt -völlig egal, was es ist. Es ist das WIE, daß entscheidet, ob ein Mensch Selbstvertrauen bekommt. Was der Kleine macht ist völlig uninteressant, daß Lob und der Umgang in Liebe mit Ihm ist entscheiden, darunter rechne ich vor allem Geduld.

Gruß
Michael

Hallo,

was Du schreibst, ist mir völlig klar. Man könnte das
eigentlich so ausdrücken: Nur durch Lob wächst ein Mensch. Das
ist es, was Selbstvertrauen schenkt. Karate ist ein Sport, er
könnte genauso gut Kanufahren oder einen Golfball durch die
Luft schlagen. Karate wird Ihm nur eine körperliche
Überlegenheit suggerieren, begegnet Ihm ein geistig
Überlegener wird er das Gelernte über Bord werfen.

Hallo Mikhael,

ich vermute, dass du in deinem Leben noch nie Karate gemacht hast, richtig? Denn was du schreibst stimmt nicht. Karate vermittelt nicht nur ein körperliches Selbstbewusstsein, sondern auch ein psychischisch. Das liegt an der Grundeinstellung, die den Karateka vermittelt wird.

Es wäre schön, wenn nicht jeder der meint von etwas eine Ahnung zu haben es ins Forum rausposaunt.

Gruß

Samira, die seit ihrem 16. Lebensjahr Karate macht (also schon eine ganze Weile)

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Harmonielehre?
Enä, das kann man einfach nicht stehen lassen.

Karate stellt doch nur eine oberflächliche Behandlung dar, damit löst Du nicht das Problem des mangelndem Selbstvertrauens.

Als erstes löse ich mich mal von „Karate“ und gehe auf Kampfkunst, dabei ist es egal ob Jiu-Jutsu, Karate, Taekwondo, Kung Fu oder was…
Wenn es ein guter Kurs ist, dann geht es nicht darum, mit Kampftechnik einen Feind oder Angreifer niederzumachen oder noch extremer…

Konflikte mit Gewalt

zu lösen.

Eigentlich alle fernöstlichen Kampfkünste basieren auf einer Harmonielehre, welche Körper und Geist, „Ich“ und Umwelt, Individuum und Gesellschaft, Wesen und Universum etc. in Harmonie bringt.
Schlussendlich dient der physikalische Kampf nur der Richtigstellung einer gestörten Harmonie (d.h. es würde ohne die Kampfhandlung ein noch größerer Schaden entstehen)
Ein guter Sensei sollte das auch vermitteln.
Praktisch sind die meisten Kampfsport-Experten eher friedliebende Menschen, denn sie wissen genau, wie gefährlich sie sind. Tatsächlich zuschlagen werden die Wenigsten, wenn es irgendwie vermeidbar ist. Sogar (oder sollte ich sagen, insbesondere) ein Schwarzgurt würde eher wegrennen als zuschlagen, wenn nur er allein gefährdet ist und er abschätzen kann, dass Weglaufen erfolgreich sein würde.
Aber diesen Menschen tut es psychisch nicht weh, wenn sie das Kampffeld rennend verlassen haben. Denn sie wissen für sich selbst, wie es ausgegangen wäre, wenn sie zugelangt hätten.

Die psychische Stärke, welche ein Kampfsportler gewinnt übersteigt die körperliche Stärke um ein Vielfaches:
Man gewinnt Selbstvertrauen, Mut, Gelassenheit, Konfliktfähigkeit, geistige Reife und noch viel mehr.
Wer Kampfsport macht und am Ende nur besser zuschlagen kann, der hat was falsch gemacht.

Du solltest versuchen Dich in das Denken eines 6jährigen zu versetzen.

Mit Kampfsport eröffnet man den Menschen einen Weg. Wie sie ihn gehen, ist ihre Sache. Das sollte man als Eltern höchstens eins wenig steuern aber nicht wegen möglicher negativer Konsequenzen im Vorfeld verhindern.

Selbstvertrauen ist nur durch Liebe zu erreichen, nicht durch Sport allein.

Ehm, in welcher Blümchen-Heile-Welt leben wir?
Selbstvertrauen kann durchaus auch dadurch entstehen, dass man weiß, dass man nicht für den Rest des Lebens das Opfer irgendwelcher Stärkeren, Größeren oder Älteren sein wird, die den Begriff „Liebe“ höchstens aus der Werbung kennen.
Und Kampfsport kann dabei durchaus helfen. Selbst wenn man nie zuhaut.

Gruß,
Michael

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Hallo Michael,

danke für deinen Beitrag. Ich hätte es ähnlich beschrieben, wenn ich gut formulieren könnte :smile:

Dafür ein Sternchen von mir.

Gruß

Samira

Hallo Malte,

Soweit mir bekannt ist, ist es an sich Konsens, daß ein Kind
Mutter UND Vater „braucht“.

Ein Kind braucht mindestens eine Bezugsperson. Das kann eine Mama und ein Papa, die gemeinsam das Kind großziehen, genauso haben wir Familien aus 2 Mamas, zwei Papas, Patchworkfamilien, Pflegekinder, Adoptivkinder und Kinder von alleinstehenden Vätern und Müttern. Keiner von ihnen macht einen schlechteren oder besseren Job nur weil er zu der einen oder anderen „Gruppe“ gehört. Ein guter Freund kann genauso das männliche Vorbild wiedergeben, wie der Erzeuger des Kindes, der vielleicht einfach gar keinen Bock auf das Kind hat. Die Kinder wurden nun mal seit der Menschheitsgeschichte von Frauen großgezogen und in letzter Zeit wollen die Väter mitmischen - das ist finde ich eine ganz normale Konsequenz unserer sich weiter entwickelnden Gesellschaft. Dennoch betrifft es leider nicht viele Väter.

Viele Grüße

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Hallo,

Keiner von ihnen macht einen schlechteren
oder besseren Job nur weil er zu der einen oder anderen
„Gruppe“ gehört.

Das ist doch naive Gutmenschelei. Es geht doch niemandem darum, Schuld zuzuweisen, oder „einen Job“ zu bewerten - aber zu behaupten, die zweite Mama könne alles leisten, was auch der Papa als Funktion übernehmen würde, mutet doch entweder blauäugig oder politisch an - Verleugnung von Unterschieden der Geschlchter eben.

Genauso ist es auch einfach nur naiv zu glauben, es habe keine Auswirkung auf ein Kind, wenn es adoptiert, alleinerzogen, patchworked etc. etc. sei.

Ein guter Freund kann genauso das männliche
Vorbild wiedergeben, wie der Erzeuger des Kindes, der
vielleicht einfach gar keinen Bock auf das Kind hat.

Er kann es sogar vermutlich besser als ein Vater, der keinen Bock auf sein Kind hat, aber halt auch schlechter als ein Vater, der sich kümmert. Allein schon das Bewusstsein des Kindes „Ich habe einen Vater, der keinen Bock auf mich hat“ ist doch schon eine Belastung, die ein guter Freund niemals ungeschehen machen kann.

Die Kinder wurden nun mal seit der Menschheitsgeschichte von
Frauen großgezogen

Ja, von Frauen und von Männern. Noch nie NUR von Frauen. Das glauben doch bestenfalls noch Kampfemanzen…

und in letzter Zeit wollen die Väter
mitmischen - das ist finde ich eine ganz normale Konsequenz
unserer sich weiter entwickelnden Gesellschaft. Dennoch
betrifft es leider nicht viele Väter.

Väter hatten schon immer ihre Funktion. Eine andere als die Mütter, und das ist auch gut sotm, aber nie „keine“.

Und nochmal: Mit „Schuld“, „gut“ und „Job“ hat das alles nichts zu tun.

Gruß,

Malte

Hi Michael,
wollt auch sagen, dass du das schön geschrieben hast :smile:

ein Schwarzgurt würde eher wegrennen als zuschlagen, wenn nur er allein :gefährdet ist und er abschätzen kann, dass Weglaufen erfolgreich sein würde.

Mein Meister (Kung Fu) sagte immer, am besten verteidigt man sich durch körperliche Abwesenheit :wink:

Viele Grüße
/silvl

Warum eigentlich?

Achte darauf ,dass die Karateschule in den Trainings (meistens 2x pro Woche) realistische Selbstverteidigung gelehrt wird.
Und lasse dir Traditionelle Techniken nicht als Realistische Selbstverteidigung verkaufen (passiert leider immer wieder.

Den Teil verstehe ich leider nicht an Deinem Posting.
Diese „Realistischen Selbstverteidigungskurse“, besonders solche, die auf 4 Nachmittage oder X Wochen ausgelegt sind, würde ich eher knicken.
Danach glaubt man, dass man sich wehren kann und - pustekuchen, denn ein Schlägertyp, der jeden Tag Kiddies verhaut, der weiß schon, wie die Pänz sich wehren.

Außerdem bewirkt „Selbstverteidungstechnik“ oft eine eher offensive Haltung in Konfliktsituationen, a la „Hau mich und ich mach Dich platt, weil ich es kann“.

Dieses Verhalten lernen traditionelle Kampfkünstler nicht, und selbst wenn sie es haben, wird es ihnen im Lauf ihres Trainings systematisch aberzogen.
Um es in den weisen Worten von Mr. Miyagi (Karate Kid) zu sagen: „Kämpfen nicht gut. Wird immer jemand verletzt.“

Selbstverteidigung zielt doch nur darauf ab, es zur Kampfsituation kommen zu lassen. Das widerspricht dem Geist von Karate.

Gruß,
Michael

Negatives Denken?

bringt nichts, rein gar nichts. Mag sein, daß es gewisse Effekte hat, aber eher Negative.

Ich empfehle mal „Karate Kid“ statt Bruce Lee und Chuck Norris.

Gruß,
Michael