Wie bekommt ein 6 jähriger mehr Selbstvertrauen ?

Karate- Diskussion
Oha ,da habe ich eine Diskussion losgetreten…Aber dafür gibts dieses Forum ja, damit man unterschiedliche Meinungen austauschen kann.

Wenn es ein guter Kurs ist, dann geht es nicht darum, mit
Kampftechnik einen Feind oder Angreifer niederzumachen oder
noch extremer…

Konflikte mit Gewalt

zu lösen.

Genau.

Eigentlich alle fernöstlichen Kampfkünste basieren auf einer
Harmonielehre, welche Körper und Geist, „Ich“ und Umwelt,
Individuum und Gesellschaft, Wesen und Universum etc. in
Harmonie bringt.

Siehe Heile-Blümchen Welt.

Ein guter Sensei sollte das auch vermitteln.
Praktisch sind die meisten Kampfsport-Experten eher
friedliebende Menschen, denn sie wissen genau, wie gefährlich
sie sind.

Zu Friedliebend: Ich würde sagen ,dass ich zu friedliebend bin (Und bitte keine Diskussion ,was das wohl heissen könnte.). Es ist reine Selbsteinschätzung.

Tatsächlich zuschlagen werden die Wenigsten, wenn es
irgendwie vermeidbar ist. Sogar (oder
sollte ich sagen, insbesondere) ein Schwarzgurt würde eher
wegrennen als zuschlagen, wenn nur er allein gefährdet ist und
er abschätzen kann, dass Weglaufen erfolgreich sein würde.
Aber diesen Menschen tut es psychisch nicht weh, wenn sie das
Kampffeld rennend verlassen haben. Denn sie wissen für sich
selbst, wie es ausgegangen wäre, wenn sie zugelangt hätten.

Wäre ja schlimm ,wenns so wäre.
Man muss kein Schwarzgurt ,um zu wissen ,dass man lieber wegrennt ,als sich einzumischen. Hilfe kann auch bedeuten die Polizei zu rufen, was ja auf dem Schulhof sehr komisch (insbesondere Grundschule). Wie bereits erwähnt ALLE TECHNIKEN SIND FÜR DEN NOTFALL GEDACHT. D.h. Wenn man sich nicht aus der Situation befreien kann (Wegrennen, kein Telefon in der Nähe,…)

Die psychische Stärke, welche ein Kampfsportler gewinnt
übersteigt die körperliche Stärke um ein Vielfaches:
Man gewinnt Selbstvertrauen, Mut, Gelassenheit,
Konfliktfähigkeit, geistige Reife und noch viel mehr.
Wer Kampfsport macht und am Ende nur besser zuschlagen kann,
der hat was falsch gemacht.

„Interpersonale Intelligenz ist die Fähigkeit, mit anderen Menschen umzugehen. Wer anderen ständig auf die Fresse haut ,ist möglicherweise konflikttechnisch eher unterbelichtet. Oder er ist einfach sehr kräftig und hat mit Auf-die-Fresse hauen gute Erfahrungen gemacht. Ich persönlich würde dafür den Begriff „asoziale Intelligenz“ einführen. Das wäre mal etwas Neues.“ Dieter Nuhr zitiert aus dem Buch „Gibt es intelligentes Leben?“

Das soll keine Drohung ,Beleidigung oder sonst was sein. Es ist eine Anmerkung.

Selbstvertrauen ist nur durch Liebe zu erreichen, nicht durch Sport allein.

Ehm, in welcher Blümchen-Heile-Welt leben wir?
Selbstvertrauen kann durchaus auch dadurch entstehen, dass man
weiß, dass man nicht für den Rest des Lebens das Opfer
irgendwelcher Stärkeren, Größeren oder Älteren sein wird, die
den Begriff „Liebe“ höchstens aus der Werbung kennen.
Und Kampfsport kann dabei durchaus helfen. Selbst wenn man nie
zuhaut.

Richtig!

Zusammengefasst: Wegrennen ist besser ,als zuhauen.

Ich danke allen „Experten“ die meine Ansichten ganz oder teilweise teilen. Für jeden Experten gibts drei (3) Sternchen.

PS Ob Karate Kid realistisch ist ,überlasse ich „Experten“ die diesen Film gesehen haben.
PS2 An die Moderatoren: Wie wäre es ,wenn der Artikel baum etwas mehr geordnet würde (Alles was Karate betrifft extra).

Karate- Diskussion ERgänzung

Ich danke allen „Experten“ die meine Ansichten ganz oder
teilweise teilen. Für jeden Experten gibts drei (3) Sternchen.

Für jeden Experten gibts drei (3) (in)offizielle Sternchen.

Upps! Da war ich wohl etwas voreilig mit den Sternchen… Erstmal bekommt jeder 1 Stern ,wenn ich weiss ,wie das funktioniert (Bitte keine Antworten im Psychologie-Brett ,das gehört in den Bereich Internes). Ja ,die FAQ habe ich gelesen.

Achte darauf ,dass die Karateschule in den Trainings (meistens 2x pro Woche) realistische Selbstverteidigung gelehrt wird.
Und lasse dir Traditionelle Techniken nicht als Realistische Selbstverteidigung verkaufen (passiert leider immer wieder.

Außerdem bewirkt „Selbstverteidungstechnik“ oft eine eher
offensive Haltung in Konfliktsituationen, a la „Hau
mich und ich mach Dich platt, weil ich es kann“
.

siehe Karate-Diskussion.

Ich gehe mal davon aus ,dass du alle anderen Postings von mir gelesen hast. Stichwort: Zeige Respekt! Selbst in Konfliktsituationen.

OT: Karate Kid

PS Ob Karate Kid realistisch ist ,überlasse ich „Experten“ die diesen Film gesehen haben.

Nein, ist es nicht.
Allerdings enthält er sehr gute Denkanstöße.
So meint in einem Film auch ein Sprößling anfangs, dass ein Karateka allen „kräftig den Arsch versohlen“ kann und wird dann ernsthaft aber bestimmt belehrt, dass ein Karateka niemandem „den Arsch versohlt“.

Es wird gut vermittelt, dass es bei Karate nicht um Kämpfen, sondern um Respekt, Durchhaltevermögen und Selbsterkenntnis und -verbesserung („Kai Zen“ ^^) geht.
Weil das dem Thema der Diskussion gerecht wird, darum habe ich auf den Film verwiesen :wink:

Gruß,
Michael

Hallo,

Die
Kinder wurden nun mal seit der Menschheitsgeschichte von
Frauen großgezogen

Das ist einfach nicht wahr. Die Rollen mögen in früheren Zeiten anders definiert gewesen sein, aber der Vater war an der Erziehung maßgeblich beteiligt. Erst durch die Industrialisierung wurde der Vater aus dem Haus gedrängt und dadurch für die Kinder weniger präsent.

Gruß
Elke

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ot: Mutter UND Vater
Lieber Malte!

Keiner von ihnen macht einen schlechteren
oder besseren Job nur weil er zu der einen oder anderen
„Gruppe“ gehört.

Das ist doch naive Gutmenschelei. Es geht doch niemandem
darum, Schuld zuzuweisen, oder „einen Job“ zu bewerten - aber
zu behaupten, die zweite Mama könne alles leisten, was auch
der Papa als Funktion übernehmen würde, mutet doch entweder
blauäugig oder politisch an - Verleugnung von Unterschieden
der Geschlchter eben.

Um auf dieser Ebene zu „argumentieren“:
Das was du machst ist Propagieren einer restaurativen Gesellschaftsideologie unter dem Deckmantel von Entwicklungspsychologie und ein stures Festhalten an einer Geschlechterdichotomie, die in Bezug auf Erziehung so dichotom gar nicht besteht.

Das bloß als nicht ganz so ernst gemeinte Retourkutsche, auch wenn ich nicht Chili bin, weniger polemisch wollte ich sowieso nur einwerfen, dass der von dir oben behauptete Konsens …

Soweit mir bekannt ist, ist es an sich Konsens, daß ein Kind Mutter
UND Vater „braucht“

… keineswegs besteht, auch wenn diese Position seit den 90er Jahren ziemlich Zulauf erhalten hat, aber von Konsens (unter Psychologen/Pädagogen/Soziologen) kann absolut nicht die Rede sein, nicht einmal annähernd.

Vgl.:
http://de.wikipedia.org/wiki/Vaterlosigkeit#Psychoso…

-> konsensloser gehts wohl kaum noch.
(Außerdem „verteidigt“ der zweite Absatz Chilis Aussagen gegen dein Verdikt, sie wären bloß naiv oder politisch motiviert.)

_ ℂ Λ ℕ Ð I Ð € _

1 „Gefällt mir“

Hallo,

Geschlechterdichotomie, die in Bezug auf Erziehung so dichotom
gar nicht besteht.

Behauptest Du einfach mal :smile:

Das bloß als nicht ganz so ernst gemeinte Retourkutsche, auch
wenn ich nicht Chili bin, weniger polemisch wollte ich sowieso
nur einwerfen, dass der von dir oben behauptete Konsens …

Soweit mir bekannt ist, ist es an sich Konsens, daß ein Kind Mutter
UND Vater „braucht“

… keineswegs besteht, auch wenn diese Position seit den 90er
Jahren ziemlich Zulauf erhalten hat, aber von Konsens (unter
Psychologen/Pädagogen/Soziologen) kann absolut nicht die Rede
sein, nicht einmal annähernd.

Das nehme ich als Hinweis gerne an, aber…

Vgl.:
http://de.wikipedia.org/wiki/Vaterlosigkeit#Psychoso…

-> konsensloser gehts wohl kaum noch.

…in diesem Fall ist die Wikipedia wirklich keine gute Quelle. Schau
Dir mal die Diskussionsseite dazu an - ohne jetzt auf einzelnen
Autorinnen dieses Artikels herumhacken zu wollen, kann man wohl sagen,
daß dieser Artikel hochpolitisch ist und auch so editiert wurde. Das
ist mehr als deutlich…

(Außerdem „verteidigt“ der zweite Absatz Chilis Aussagen gegen
dein Verdikt, sie wären bloß naiv oder politisch motiviert.)

Nicht wirklich. Der Absatz ist selbst tendenziös und politisch, in
jeder Formulierung.

Gruß,

Malte

Lieber Malte!

Ich will die Frage nicht weiter ausdiskutieren als noch ein paar kommentierte Belege nachzureichen, weil sie ot ist, hochkomplex, und durchideologisiert bis zum geht nicht mehr.
Die „Rolle des Vaters“ wird seit 100 Jahren diskutiert bis zum Erbrechen - und zwar immer als kaum verkleidete gesellschaftspolitische und moralische Diskussion (lies bei Muße meinen unteren Link ganz durch, da zeigt sich das ebenfalls).

Vgl. als Indiz für das hohe Alter der Diskussion des „Vaters“ als gesellschaftspolitische Diskussion:
http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/termine/id=9085

… keineswegs besteht, auch wenn diese Position seit den 90er
Jahren ziemlich Zulauf erhalten hat, aber von Konsens (unter
Psychologen/Pädagogen/Soziologen) kann absolut nicht die Rede
sein, nicht einmal annähernd.

Das nehme ich als Hinweis gerne an, aber…

Vgl.:
http://de.wikipedia.org/wiki/Vaterlosigkeit#Psychoso…

-> konsensloser gehts wohl kaum noch.

…in diesem Fall ist die Wikipedia wirklich keine gute
Quelle. Schau
Dir mal die Diskussionsseite dazu an - ohne jetzt auf
einzelnen
Autorinnen dieses Artikels herumhacken zu wollen, kann man
wohl sagen,
daß dieser Artikel hochpolitisch ist und auch so editiert
wurde. Das
ist mehr als deutlich…

Das ist leider richig, dies betrifft aber nicht nur Wikipedia (wie meine beiden Links zeigen), sondern ist ein generelles Faktum der Diskussion um den „Vater“.
Es ist schwer, zu so einem Thema im Netz gute Artikel zum Verlinken zu finden (allein weil so klar politisch motivierte und unbrauchbare Seiten wie „Väternotruf“ bei entsprechenden Suchbegriffen ganz vorne in der Liste landen), darum der Einfachheit halber Wikipedia. Ich sehe aber ein, dass dieser Wiki-Artikel mangels Links und guter Literaturangaben ziemlich unbrauchbar ist.

Aber vgl. hier:

„Im zweiten Teil der Gedächtnisvorlesung entfaltet die prominente Psychoanalytikerin ihre Antworten auf die vor
allem in der französischen Psychoanalyse immer wieder mit Passion diskutierte Frage: „Wofür ist der Vater da“?

Dazu faßt sie noch einmal prägnant ihre Grundpositionen zusammen, die sie in zahlreichen Publikationen
ausgearbeitet hat: Der Vater bzw. das väterliche Prinzip repräsentiert die äußeren Anforderungen der Umwelt
und Kultur einschließlich der Realität der Triebe und tritt somit in Gegensatz zur ewig narzißtischen Sehnsucht
nach dem verlorenen pränatal-intrauterinen Paradies. Der Vater ist vor allem derjenige, der das Kind körperlich
und seelisch von der Mutter trennt. Er steht für das Gesetz, für die ethischen Gebote und Verbote, für Verzicht
und Begrenzung. Und schließlich ist er es, der darauf besteht, daß der Unterschied zwischen dem Kind und dem
Erwachsenen sowie der zwischen den Geschlechtern anerkannt wird, was den kindlichen Narzißmus ebenso sehr
verletzt wie ihn letztlich auch schützt. – Soweit Janine Chasseguet-Smirgels Ansicht über die Grundfunktionen
des Vaters“.

http://www.swlv.eu/Wolfgang-Loch-Stiftung/Publikatio…

Ein Text, der die Wichtigkeit des „Vaters“ zeigt (man muss aber auch wissen, dass Chasseguet-Smirgel eine recht konservative Haltung besaß, die ihre Arbeit stets eindeutig durchdrungen hat - und stets am Moralisieren war), aber mir kommts dabei nur auf die zwei markierten Dinge an:

  1. … in der französischen Psychoanalyse immer wieder mit Passion diskutierte Frage: „Wofür ist der Vater da?“ …

-> die Frage wird also heiß diskutiert (der Artikel ist knapp 6 Jahre alt, also durchaus als aktuell zu bezeichnen), es besteht eben kein Konsens (und das gilt nicht nur für Frankreich; in Frankreich wurde um 2000 rum diese Frage aber deshalb auch unter Psychologen so heiß gegessen wegen bestimmter Gesetzesvorhaben zum Adoptionsrecht für schwul-lesbische Paare, wo „hochrangige“ Analytiker wie z.B. J.A. Miller gleich den „Untergang der französischen Kultur“ befürchteten …)

  1. Der Vater bzw. das väterliche Prinzip …

-> selbst eine „Botschafterin des Vaters“ -wie C.-S. im verlinkten Text bezeichnet wird- trifft diese entscheidende Einschränkung (so wie Chili es m.E. auch gut gemacht hat), und wenn man an dieser Stelle des Textes weiterliest, dann wird man eine Reihe von Funktionen des „väterlichen Prinzips“ lesen, die ganz offenbar in keinster Weise notwendig einen Mann oder gar den biologischen Vater als „väterliches Prinzip“ vorsehen.

==>> Insgesamt wollte ich nur zurückweisen, dass in dieser Frage fachöffentlicher „Konsens“ bestehen würde, ich finde aber leider in der Tat keinen Artikel über Google, der exakt das benennt.
Vielleicht passt ja dieser noch einigermaßen dafür, wo die ‚Myths and Facts‘ zur Vaterlosigkeit gegenübergestellt werden an Hand wissenschaftlicher Literatur - auch das zeugt deutlich von Kontroverse, nicht Konsens.

http://members.aol.com/asherah/fatherlessness.html

(Außerdem „verteidigt“ der zweite Absatz Chilis Aussagen gegen
dein Verdikt, sie wären bloß naiv oder politisch motiviert.)

Nicht wirklich. Der Absatz ist selbst tendenziös und
politisch, in
jeder Formulierung.

Was ist daran (Beginn dieses zweiten Absatzes) …

In der Psychoanalyse wird davon ausgegangen, dass es für die Entwicklung eines Kindes sehr wichtig ist, dass es in der Mutter-Kind-Konstellation eine dritte Größe gibt, welche die symbiotische Beziehung relativiert. Ob diese dritte Person notwendigerweise der Vater sein muss, ist umstritten.

… politisch und tendenziös?
Die Lage wird korrekt wiedergegeben: Es herrscht weitgehender Konsens in der Psychoanalyse, dass Triangulation (die ‚dritte Größe‘) von eminenter Bedeutung ist, es herrscht aber kein Konsens, ob es wichtig ist, dass dieser dritte der leibliche Vater ist oder nicht, und ob es überhaupt ein Mann sein muss, oder auch, ob es ein konstanter „Dritter“ sein muss. Und das zeigt eben sehr wohl, dass Chilis Aussagen eine mögliche Position der wissenschaftlichen Diskussion ist, keine bloß politisch motivierte Naivität.

_ ℂ Λ ℕ Ð I Ð € _

1 „Gefällt mir“

Hallo,

Ich will die Frage nicht weiter ausdiskutieren als noch ein
paar kommentierte Belege nachzureichen, weil sie ot ist,
hochkomplex, und durchideologisiert bis zum geht nicht mehr.

passt schon, ich danke schonmal für etwas „Denkfutter“.

Einfachheit halber Wikipedia. Ich sehe aber ein, dass dieser
Wiki-Artikel mangels Links und guter Literaturangaben ziemlich
unbrauchbar ist.

Äh, nein, er ist schon allein deshalb unbrauchbar, weil er nicht neutral ist. Es drückt eine Mischung aus Dogma, Meinung und Wunsch aus, aber nicht lexikalisch-nüchtern Fakten. In der Wikipedia ist das Genderthema allgemein leider ziemlich hoffnungslos von Feministinnen besetzt, die das offen zur Meinungsmache mißbrauchen. Da passieren echt krasse Sachen in diesem Zusammenhang :smile:)

==>> Insgesamt wollte ich nur zurückweisen, dass in

dieser Frage fachöffentlicher „Konsens“ bestehen würde, ich
finde aber leider in der Tat keinen Artikel über Google, der
exakt das benennt.

Ok, angenommen. Meine Grundbehauptung bleibt indes: Vater und Mutter sind weder als Person noch als Funktion gleich. Und ein Stiefvater oder Freund der Familie, von dem das Kind weiß, daß das nicht der Papa ist, ist nicht der Papa.

(Außerdem „verteidigt“ der zweite Absatz Chilis Aussagen gegen
dein Verdikt, sie wären bloß naiv oder politisch motiviert.)

Nicht wirklich. Der Absatz ist selbst tendenziös und
politisch, in jeder Formulierung.

Was ist daran (Beginn dieses zweiten Absatzes) …

In der Psychoanalyse wird davon ausgegangen, dass es
für die Entwicklung eines Kindes sehr wichtig ist, dass es in
der Mutter-Kind-Konstellation eine dritte Größe gibt, welche
die symbiotische Beziehung relativiert. Ob diese dritte Person
notwendigerweise der Vater sein muss, ist umstritten.

… politisch und tendenziös?

„So geht unter anderem der Psychoanalytiker Berthold Rothschild davon aus, dass diese dritte Person genau so gut auch ein neuer Lebensgefährte der Mutter, der Onkel oder die Großmutter sein kann.“

Aha. Ich kann B.R. fachlich nicht einordnen, was ich von ihm so zu lesen bekomme, macht mich aber extrem skeptisch. Warum wird ausgerechnet der hier erwähnt? Eine Einzelmeinung? Und warum diese Einzelmeinung, warum nicht wenigstens auch eine der "Gegenseite?

„Es gibt ebenfalls Untersuchungen, die nachweisen, dass auch das Aufwachsen bei einem homosexuellen Elternpaar keine negativen Auswirkungen auf die Kinder hat, unabhängig davon, ob es sich dabei um ein Elternpaar von zwei Männern (die alles andere als „Vaterlosigkeit“ wären) oder zwei Frauen handelt.“

Flapsig geschrieben, und vor allem auch am Thema vorbei. Es geht doch gar nicht darum, ob sowas zwingend negative Auswirkungen hat, geht um kein besser oder schlechter, sondern um ein „anders!“. Hier wird also im Deckmantel der Wissenschaftlichkeit der Leser manipuliert. Auch wieder nur ein POV, übrigens.

Achja, und noch eine Kleinigkeit: Wenn das alles so egal ist, und es lediglich um ersetzbare Funktionen geht, könnte man ja auch diskutieren, ob eine Mutter überhaupt wichtig ist.

Das stellt der Artikel und auch sonst kaum jemand indes in Frage (allein der Nebensatz mit dem schwulen Pärchen könnte ein Aufblitzen eines solchen Gedanken sein, aber das ist wohl eher unbeabsichtigt). Und an der Stelle wird sogar der Anfang des zweiten Absatzes politisch und tendenziös :smile:

Insofern ist sogar Deine Argumentation hier nicht neutral, sondern gerichtet, und es bleibt dabei, daß auch die von Chili gerichtet ist. :smile: Was noch bleibt, ist dann auch die Frage, ob man in dieser Frage so etwas wie „neutral“ oder „unpolitisch“ überhaupt sein kann.

Gruß,

Malte

ot: Karate- Diskussion
Hi

PS2 An die Moderatoren: Wie wäre es ,wenn der Artikel baum
etwas mehr geordnet würde (Alles was Karate betrifft extra).

Technisch unmöglich. Außerdem wäre es schade, die Antworten aus dieser Diskussion zu entfernen. Sie bereichern die Diskussion, wenn auch nur indirekt.

Grüße
Jessica