Karate- Diskussion
Oha ,da habe ich eine Diskussion losgetreten…Aber dafür gibts dieses Forum ja, damit man unterschiedliche Meinungen austauschen kann.
Wenn es ein guter Kurs ist, dann geht es nicht darum, mit
Kampftechnik einen Feind oder Angreifer niederzumachen oder
noch extremer…Konflikte mit Gewalt
zu lösen.
Genau.
Eigentlich alle fernöstlichen Kampfkünste basieren auf einer
Harmonielehre, welche Körper und Geist, „Ich“ und Umwelt,
Individuum und Gesellschaft, Wesen und Universum etc. in
Harmonie bringt.
Siehe Heile-Blümchen Welt.
Ein guter Sensei sollte das auch vermitteln.
Praktisch sind die meisten Kampfsport-Experten eher
friedliebende Menschen, denn sie wissen genau, wie gefährlich
sie sind.
Zu Friedliebend: Ich würde sagen ,dass ich zu friedliebend bin (Und bitte keine Diskussion ,was das wohl heissen könnte.). Es ist reine Selbsteinschätzung.
Tatsächlich zuschlagen werden die Wenigsten, wenn es
irgendwie vermeidbar ist. Sogar (oder
sollte ich sagen, insbesondere) ein Schwarzgurt würde eher
wegrennen als zuschlagen, wenn nur er allein gefährdet ist und
er abschätzen kann, dass Weglaufen erfolgreich sein würde.
Aber diesen Menschen tut es psychisch nicht weh, wenn sie das
Kampffeld rennend verlassen haben. Denn sie wissen für sich
selbst, wie es ausgegangen wäre, wenn sie zugelangt hätten.
Wäre ja schlimm ,wenns so wäre.
Man muss kein Schwarzgurt ,um zu wissen ,dass man lieber wegrennt ,als sich einzumischen. Hilfe kann auch bedeuten die Polizei zu rufen, was ja auf dem Schulhof sehr komisch (insbesondere Grundschule). Wie bereits erwähnt ALLE TECHNIKEN SIND FÜR DEN NOTFALL GEDACHT. D.h. Wenn man sich nicht aus der Situation befreien kann (Wegrennen, kein Telefon in der Nähe,…)
Die psychische Stärke, welche ein Kampfsportler gewinnt
übersteigt die körperliche Stärke um ein Vielfaches:
Man gewinnt Selbstvertrauen, Mut, Gelassenheit,
Konfliktfähigkeit, geistige Reife und noch viel mehr.
Wer Kampfsport macht und am Ende nur besser zuschlagen kann,
der hat was falsch gemacht.
„Interpersonale Intelligenz ist die Fähigkeit, mit anderen Menschen umzugehen. Wer anderen ständig auf die Fresse haut ,ist möglicherweise konflikttechnisch eher unterbelichtet. Oder er ist einfach sehr kräftig und hat mit Auf-die-Fresse hauen gute Erfahrungen gemacht. Ich persönlich würde dafür den Begriff „asoziale Intelligenz“ einführen. Das wäre mal etwas Neues.“ Dieter Nuhr zitiert aus dem Buch „Gibt es intelligentes Leben?“
Das soll keine Drohung ,Beleidigung oder sonst was sein. Es ist eine Anmerkung.
Selbstvertrauen ist nur durch Liebe zu erreichen, nicht durch Sport allein.
Ehm, in welcher Blümchen-Heile-Welt leben wir?
Selbstvertrauen kann durchaus auch dadurch entstehen, dass man
weiß, dass man nicht für den Rest des Lebens das Opfer
irgendwelcher Stärkeren, Größeren oder Älteren sein wird, die
den Begriff „Liebe“ höchstens aus der Werbung kennen.
Und Kampfsport kann dabei durchaus helfen. Selbst wenn man nie
zuhaut.
Richtig!
Zusammengefasst: Wegrennen ist besser ,als zuhauen.
Ich danke allen „Experten“ die meine Ansichten ganz oder teilweise teilen. Für jeden Experten gibts drei (3) Sternchen.
PS Ob Karate Kid realistisch ist ,überlasse ich „Experten“ die diesen Film gesehen haben.
PS2 An die Moderatoren: Wie wäre es ,wenn der Artikel baum etwas mehr geordnet würde (Alles was Karate betrifft extra).

