ich habe vor, dort zu wohnen und durch Einwände meiner Eltern, die gelesen haben, dass es sich da um ein „Ghetto“ handle, möchte ich die Forum-Gemeinde fragen, was ihr dazu sagt und wie ihr das Leben dort generell beschreibt und bewertet!
Ich bin sehr froh über Antworten und schicke freundliche Grüße an euch!
die Veddel! Also…der Stadtteil ist südlich der Elbe gelegen, dennoch bist du innerhalb von 2 S-Bahn Stationen in der Innenstadt. Die Veddel gilt als das neue In Viertel, so wie alle Gegenden, die günstigen Wohnraum bieten. Zuerst werden Studenten, Künstler und Freigeister angezogen, danach die kleineren Agenturen etc und dann verändert sich die Infrastruktur dementsprechend. Noch ist es aber nicht so weit, das dauert noch gut seine 4-5 Jahre. Zur Zeit ist es noch eine weniger attraktive Wohngegend, und eher Unterschicht. Studenten ziehen aber schon verstärkt hin, weil es bezahlbar ist. Interessanter ist allerdings der Stadtteil daneben: Wilhelmsburg. Zur Zeit wohnen dort fast ausschließlich Ausländer, was einen absoluten Charme hat, wenn man das mag. Ich werde regelmässig auf türkisch in der Dönberbude angesprochen, einer meiner Freunde wohnt dort. Ich mag das. Viel Glück bei der Wohnungssuche
Chris
leider kann ich aus persönlichen Erfahrungen nicht viel dazu sagen. Ich bin auch nur 2 mal auf dem Weg zu einer Party dort gewesen. Der allgemeine Tenor über die Veddel ist allerdings tatsächlich, dass es ein Ghetto sein soll. Ich habe aber auch mal einen Zeitungsartikel darüber gelesen, dass die Stadt Hamburg dabei ist die Veddel auf zu werten. In diesem Artikel stand auch, dass dort immer mehr Studenten heimisch wegen der günstigen Mieten werden. Es tut sich also etwas. Ich hätte persönlich Nichts dagegen dort hin zu ziehen. An deiner Stelle würde ich, wenn du es nicht schon getan hast, mit jemandem einen kleinen Ausflug machen und mir die Gegend ansehen. Auch bei konkret angebotenen Wohnungen würde ich mir die Umgebung dort genau anschauen und den Vermieter danach fragen.
Ich hoffe, ich konnte dir wenigstens ein wenig weiter helfen oder eine Anregung geben. Mehr kann ich darüber leider nicht sagen.
ich wohne nicht auf der Veddel, daher kann ich nur von Infos ausgehen, die ich gehört oder gelesen habe.
Auf der Veddel wohnt man nur, wenn man entweder sich nichts anderes leisten kann, Ausländer ist oder sehr alternativ multi-kulti angehaucht ist. Ich sage es absichtlich so kraß, damit Du weißt, worauf Du Dich einläßt.
Manche würden das Viertel nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr betreten, andere finden es cool, weil da das Leben spielt.
Ich persönlich würde dort nicht wohnen wollen, obwohl ich auch einen Hang zum Alternativen habe. Aber ich würde mich dort vermutlich nicht wohlfühlen, weil ich mir nicht sicher wäre, ob ich als alleinstehende Frau sicher wäre, vor allem abends und nachts, wenn man mal später nach Hause kommt.
Ich kann Dir nur raten , komm her, schau es Dir an, und entscheide dann. Streetview Google kann Dir zwar schon einen Eindruck vermitteln, aber gesehen hast Du es erst, wenn Du da warst. Dann siehst Du auch die Menschen vor Ort und kannst sehen, ob Du zu ihnen paßt.
Gruß
Daniela
ich kenne mich leider nicht aus, ich weiß aber, dass die Stadtteile Veddel und Wilhelmsburg sich in den letzten Jahren etwas herausgeputzt haben. Ich würde dort einfach mal spazieren gehen und mir die Gegend angucken, da das Gefühl von Ghetto und/oder Sicherheit ja auch immer sehr subjektiv ist.
Hola, Geronimoho, leider kann ich Deine Frage nicht
beantworten, denn ich kenne niemanden, der dort wohnt.
Sagt das alles? Sieh Dir mal einen Hamburger Stadtplan
an. Da kannst Du sehen, daß Ausfallstraßen und eine
Autobahn über die Veddel laufen.
Hör auf Deine Eltern: Vergiß es.
Hamburg ist groß und leider gibt es kaum bezahlbare
Wohnungen zur Miete.
Viel Glück - Gruß, Tresropers
Hallo Geronimoho,
die Siedlung auf der Veddel ist als Arbeiterquartier für Hafenarbeiter geplant und gebaut worden. Heute gibt es dort einen hohen Ausländeranteil, aber auch viele Studenten. Die Einkaufsmöglichkeiten sind beschränkt. Die Verkehrsanbindung ist optimal. Mit der S-Bahn ist man in kürzester Zeit in HH-City.
leider kann ich Dir dazu nichts aus eigener Kenntnis sagen; Wikipedia bietet aber schon einige nützliche Informationen, und ich rate Dir, mal bei den dort aufgeführten Parteien nachzufragen - die kennen die Lage vor Ort, und der Vergleich ihrer unterschiedlichen Auskünfte dürfte aufschlussreich sein.
MfG
ich habe mir den Stadtteil vor zwei Jahren angesehen, als ich auf Wohnungssuche war. Von dort aus der der HBF schnell mit der S-Bahn zu erreichen. Wenn Du aber mit dem Auto fährst, mußt Du immer über die Elbbrücken oder durch den Elbtunnel in die Stadt. Das würde ich mit in deine Überlegungen einbeziehen.
Dann habe ich auch einmal an einer Stattführung (mit Stattreisen) durch den Stadtteil teilgenommen. Das war sehr interessant. Vielleicht gibt es zeitnah wieder eine Führung. Die würde ich Dir empfehlen.
Desweiteren empfehle ich Dir das Buch „neustädter Hamburg“ zu kaufen. Dort werden die einzelnen Stadtteile Hamburg beschrieben.
Guck Dir doch mal den Stadtteil an, geh dort spazieren, gucke wie das Sortiment im Supermarkt aussieht, gehe in eine Kneipe oder Cafe und dann siehst Du, was dort für Leute wohnen und ob sie Dir gefallen. Das wäre mein Tipp für Dich!
die Veddel, ein ehem. Arbeiterstadtteil mit vielen roten Backsteinbauten, ist ein interessantes, multikulturelles Viertel.
In den vergangen Jahrzehnten überwog dort der Anteil an türkischer Bevölkerung. Aber seit einigen Jahren ziehen auch immer mehr Deutsche in diesen Stadtteil. Nicht zuletzt gefördert durch spezielle Pläne, z. B. durch die Saga, die hier sehr günstig Wohnungen für Studenten anbietet.
Insgesamt ein interessanter Stadtteil, der natürlich nicht mit Othmarschen, Eppendorf oder Uhlenhorst zu vergleichen ist. Aber eventuelle wird es dort - und auch in Wilhelmsburg - in wenigen Jahren so lebendig zugehen, wie derzeit in Ottensen.
Ein großer Vorteil ist auch die gute Anbindung: Die häufig verkehrende S-Bahn ist in wenigen Minuten am Hauptbahnhof.
Insgesamt kann ich aber nur raten, sich den Stadtteil selbst einmal anzusehen und zu gucken, ob man sich hier wolhlfühlen würde.