Hallo Kali,
wollte erst gar nichts mehr dazu sagen, aber Du hast nett geantwortet und deswegen möcht ich Dir auch keine Antwort schuldig bleiben.
Übrigens, mein erster Eindruck war: das ist ein Fake, hier will jemand wiedermal das Forum aufmischen und die leidige Ferber hin, Ferber her - Diskussion anfangen. Und das mit einem 4 Wochen alten Baby. Ich sehe, daß es nicht so gemeint war, aber für meinen ersten Eindruck kann ich ja nichts, der war nunmal da. Ich las Deine Zeilen wirklich mit offenem Mund und konnte es nicht glauben.
wie duplosche schon sagt fühlen wir uns wirklich was
„runtergemacht“…aber aus den paar Zeilen, die ich schrieb
kannst du ja nicht auf unser Verhalten dem Säugling gegenüber
schließen.
Na ja, die waren schon sehr aussagekräftig. Und meiner Meinung nach hab ich euch nicht runtergemacht. Hab mich sehr zusammengerissen und das „schlimmste“ was ich schrieb, war „mir fehlen die Worte“.
Die Situation ist nur…es ist unser erstes Kind, wir sind
schon ältere Eltern und machen uns Gedanken wie man es mit der
Erziehung richtig macht…
Äh, Entschuldigung, aber was ist denn das für ein Einwand? Erstes Kind - nun gut, bei mir auch; ältere Eltern - also ich wette, ich war älter bei der Geburt als die Mutter, die Chancen stehen gut, daß ich die Wette gewinne; und Gedanken wie man es richtig macht mit der Erziehung - das reicht, wenn man sich die im zweiten Lebensjahr macht. Im ersten Lebensjahr kann man das Kind im eigentlichen Sinne nicht erziehen, und übrigens auch nicht verwöhnen, wovor viele so Angst haben.
aus diesem Grund lesen wir auch
viel in diversen Quellen. Aber es ist wie mit fast
Allen…frage 4 Leute und Du bekommst 5 Meinungen!
Da würd ich jetzt spontan antworten: weniger lesen, vielmehr auf das Bauchgefühl hören.
Bücher benötigt man in der Zeit evtl. für Stillprobleme, Wochenbettdepression, Tragetuchbindungen, Krankheiten, aber weniger für den ganz normalen Umgang mit einem Säugling. Und noch einmal, einfach auf den Bauch hören.
Es ging in meinem Posting darum mal verschiedene Meinungen zu
erhalten und nicht nur das zu lesen was jemand in einem Buch
schrieb.
Gut, das hatte ich nicht so verstanden, es klang wirklich so als wolltet ihr im schlafen „beibringen“, bzw. das er abends gegen 20h ins Bett „gehört“.
Gestern abend hatten wir ihn zuerst in sein Bett gelegt (ihn
mit in unseres zum Schlafen zu nehmen haben wir auf keinen
Fall vor, daran soll er sich nicht gewöhnen
??? Gewöhnen? Etwa, weil er dann womöglich verwöhnt wird? Bitte verwöhnt euren Säugling, im ersten Lebensjahr kann man einen Säugling nicht genug verwöhnen. Um das Verwöhnen im negativen Sinne könnt ihr euch dann später kümmern und Bücher lesen.
Meine Frau hat ihn nochmal gestillt und ich habe ihm danach
technisch detailliert und langatmig erzählt was wir am Tag auf
der Arbeit gemacht haben und wie sonst mein Tag war.
Das find ich schön, gefällt mir:wink:
Am Rande des Nervenverlustes sind wir noch lange nicht…ich
glaube da gibt es viel größere Problemfälle
Ich sehe hier überhaupt keinen „Problemfall“, im Gegenteil, doofer Ausdruck, aber wenn ihr so wollt einen Bilderbuchsäugling.
Thema Nervenverlust: aber so ein bißchen habt ihr schon vermutet, daß sich das Leben etwas änder wird, oder? Säugling pünktlich zur Tagesschau im Bett und so, das habt ihr nicht wirklich geglaubt?
Es ist nicht meine Absicht euch runterzumachen, ich hab rein emotional hier im Brett wenig Möglichkeiten und wenn es dann mal so klingt, dann möchte ich nur mein Erstaunen (teilweise auch mein Entsetzen) zum Ausdruck bringen. Das sollte erlaubt sein.
Liebe Grüße und bitte verwöhnt euren Säugling wo es nur geht. Gerade in den ersten Monaten kann man einen Säugling nicht genug verwöhnen. Er wird es euch danken mit einem völlig unkomplizieren Verhalten später. Ich habe keine Statistik, aber eine einzige kleine Tochter, der ich weder schlafens- noch essenstechnisch irgendetwas „beigebracht“ habe. Und ich hab sie verwöhnt wo es nur geht. — Sie ist das unkomplizierteste und selbstständigste Kleinkind weit und breit:wink: (Hi, hi, so reden nur Mütter, oder?
Christiane