Wie erzieht man einen Hund

Hallo Ihr,

klar, die Überschrift ist nichtssagend. Wir haben folgendes Problem.

Der Hund (Rüde) ist 10 Jahre. Er ist ein ruhiges Kerlchen. Hört auf der Straße perfekt. Kennt weder Leine noch Halsband. Fragt erst mit Blickkontakt, ob er hinter dem Kaninchen her darf. Er bellt nur, wenn’s klingelt.

Also fast ein Vorzeigehund.

Doch, er sagt nicht Bescheid, wenn er mal pinkeln muss. Sein Signal ist evtl. mal, dass er vor einem sitzt und uns anschaut. Doch wenn wir schlafen, sehen wir das echt nicht. Wie kann man dem Hund jetzt noch beibringen, dass er sich bemerkbar macht.

Wennn es für diesen Hund nicht mehr klappt, dann möchte ich es aber für einen Nachfolgehund wissen, damit dann gleich richtig gearbeitet wird.

Wer kann mir helfen?

Grüße von Kermit

Hallo Kermit,

wir haben das mit unseren Hunden immer so gemacht, daß wir feste „Pinkelrituale“ eingeführt haben. So z.B. morgens gleich als erstes, nach jeder Mahlzeit, abends vor dem Schlafengehen etc. Und der Hund durfte erst wieder rein, wenn er was gemacht hatte. War am Anfang immer etwas anstrengend und trug zur Belustigung der Nachbarn bei („mach Bächlein… mach Bächlein … los-mach Bächlein!!“ - ein Nachbar stimmte irgendwann mal in diesen Chor mit ein *gg*) aber hat dazu geführt, daß unsere Hunde alle in kurzer Zeit zuverlässig stubenrein wurden. Natürlich muß man das „Produkt“ entsprechend würdigen und loben :wink:. Und ein gesunder Hund schafft es normalerweise von abends zwischen 10 und 11 bis morgens ca. 7 Uhr (mindestens) nicht aufs Klo zu müssen. Ebenso wie jeder Hund sich immer was „abringen“ kann - und wenn es nur ein paar Tropfen sind. Also von wegen „er muß halt jetzt nicht“ ist keine Ausrede. Ein Hündin von uns war so schlau, daß sie nur so getan hat, als würde sie pinkeln - bis der erste Schnee fiel, da war sie überführt *ggg* - das war aber der Beweis, daß sie das Kommando durchaus verstanden hatte und wußte, was von ihr erwartet wurde.

Ob Ihr das jetzt bei Eurem „Alten“ natürlich noch einführen könnt, ist fraglich - aber spätes Gassigehen sollte trotzdem helfen.

Viele Grüße
Tania

Wichtig ist, dass ihr regelmäßig und häufig mit ihm raus geht, damit er sich an einen festen Rhythmus gewöhnen kann.
Bestraft ihn nicht, wenn es mal daneben geht, sondern bringt ihn dann kommentarlos raus und zeigt ihm den Ort, an dem er sich erleichtern soll. Jedes Mal, wenn er draußen macht, müßt ihr ihn überschwenglich loben (evtl. mit Leckerchen). So begreift er, was er ihr von ihm wollt. Beobachtet ihn genau, meistens gibt es doch immer Anzeichen!
Geht vor dem Zubettgehen noch mal mit ihm raus und morgens ganz früh. Sperrt ihn über Nacht evtl. in eine Art Box, in der er es gemütlich hat und in der er schläft. Hunde beschmutzen ihr Lager nicht und er wird sich bemerkbar machen, wenn er raus muss. Lasst ihn in eurer Nähe schlafen, um Anzeichen bemerken zu können!
Galli

Hallo!
Das glaub ich wohl nicht das der Hund euch bescheid geben muß wann er pinkeln muß!
Ich entnehme deinem schreiben,das der Hund nicht regelmäßig Gassi geführt wird.Wenn der Hund vor dem zu Bett gehen Gassi geht,dann hält er auch in der Regel bis zum nächsten morgen durch.Und ein Gassigang sollte wenigstens eine halbe Stunde dauern.Man sollte schon am Tage alle 3-4 Stunden Gassi gehen.Sei mir nicht böse,aber wenn es der Fall ist das er nicht regelmäßig Gassi geführt wird,würde ich als Hund in euer Bett pinkeln!Damit ihr dann Bescheid wisst das er pinkeln mußte!
Man sollte sich kein Tier anschaffen,wenn man kein Bock hat oder keine Zeit hat sich mit ihm zu beschäftigen und Gassi zu gehen!Und übrigens ist das Jagen von Hasen eine so gemeine Art von den Hundebesitzern ihre Hunde auf sie zu hetzen,dieses kleine Geschöpf hat Todesangst und die Hundebesitzer freuen sich darüber wie er gehetzt wird.Da kommt mir der Kaffee hoch,wenn ich so was lese!Das müßte man mit euch auch machen,jagen und in Todesangst versetzen,dann wisst ihr wie sich der Hase fühlt!

Empörenede Grüße Frank

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Ball flach halten
Hey,

mal ganz ruhig, sie sagte auch, dass der Hund zehn Jahre alt ist. Ich kannte einen Boxer, der mit zwölf nichts mehr halten konnte, obwohl er sonst fit war. Da konnte man Gassi gehen, sooft man wollte. Von dem ganzen Ausgangsposting her hatte ich nicht den Eindruck, dass der Hund vernachlässigt wird. Und deine Probleme mit dem Kaninchenjagen sind doch eher subjektiv - erstens sind das Tiere, die es gewohnt sind, gejagt zu werden, zweitens kriegt ein Hund selten eines, weil die viel zu schnell im nächsten Loch verschwinden, drittens glaub ich, dass das auch übertragen zu verstehen war, sollte imho einfach heißen, dass der Hund nicht einfach hinter allem herrennt.

Keine Ahnung, warum du dich so extrem aufregst, schlechter Tag? Aber lass das doch nicht an ernsthaft Fragenden aus!

LG,
Cess

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Hallo Frank

Hallo!
Das glaub ich wohl nicht das der Hund euch bescheid geben muß
wann er pinkeln muß!

Doch - das sollte er schon.

Man sollte sich kein Tier anschaffen,wenn man kein Bock hat
oder keine Zeit hat sich mit ihm zu beschäftigen

Das der Hund in allen anderen Lebenslagen so gut erzogen und „verständig“ ist, wiederlegt ja schon, daß Kermit sich nicht kümmert.

Und übrigens ist das Jagen von Hasen eine so gemeine Art
von den Hundebesitzern ihre Hunde auf sie zu hetzen,dieses
kleine Geschöpf hat Todesangst und die Hundebesitzer freuen
sich darüber wie er gehetzt wird.Da kommt mir der Kaffee
hoch,wenn ich so was lese!Das müßte man mit euch auch
machen,jagen und in Todesangst versetzen,dann wisst ihr wie
sich der Hase fühlt!

Halloho? Niemand spricht von draufhetzen - konnte ich nirgends entdecken. Mir dagegen „kommt der Kaffee hoch“, wenn an Tiere in dieser Art menschliche Maßstäbe angelegt werden. Hunde sind Jäger und Kaninchen sind nunmal klassische Beutetiere. Uns überzivilisierten Menschen steht kein Urteil über diese natürliche Ordnung zu und schon garnicht können wir uns Anmaßen zu verstehen, was ein Hase fühlt. Weißt Du, ob nicht vielleicht ein Hund, der seinen Jagdtrieb unterdrücken muß, mehr leidet, als ein Kaninchen, das gejagt wird? Schließlich ist das Gejagt-werden ein natürlicher Zustand für das Kaninchen während es für den Hund unnatürlich ist, den Jagdtrieb zu unterdrücken. Verurteilst Du auch die Löwen in der Savanne, wenn sie einen kleinen Springbock reißen? Oder den Eisbär, der ein Robbenbaby frißt? Das sind auch kleine, süße Geschöpfe - aber sie sind nunmal Beutetiere. Und obwohl Hunde seit Jahrtausenden domestiziert sind, haben sie trotzdem noch - zumindest teilweise - ihre Wildtierinstinkte. Willst Du ihnen das vorwerfen?

Um den empörten anti-Hundehaltern zuvor zu kommen: NEIN ich bin nicht der Meinung, daß Hunde wildern sollten - im Gegenteil. Aber diese Darstellung, die einem schwülstigen Heimatfilm - oder auch „Lassie“ - entsprungen sein könnte, konnte ich einfach nicht so stehen lassen.:

Empörenede Grüße Frank

das wiederum lasse ich so stehen… >:smile:

Gruß
Tania

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Hallo Kermit,

leider schreibst Du nicht, ob das bereits während der ganzen 10 Jahre der Fall ist…vielleicht habt ihr ihn auch erst seit kurzem…na, wie auch immer…

Mal davon ausgehend, dass er das erst in letzter Zeit häufiger macht, würde ich auch hier den Wauz beim TA auf Diabetes untersuchen lassen - vermehrtes, auch unkontrolliertes Wasserlassen kann ein Symptom von Zucker sein.
Evtl. Inkontinenz käme in dem Alter ebenfalls in Frage.

Schöne Grüße
Esther

Hallo Frank

Hallo!
Das glaub ich wohl nicht das der Hund euch bescheid geben muß
wann er pinkeln muß!

Doch - das sollte er schon.

Wenn er regelmäßig Gassi geht,dann brauch er sich wohl nicht bemerkbar machen,im Ausnahmefall bei einer Krankheit!

Man sollte sich kein Tier anschaffen,wenn man kein Bock hat
oder keine Zeit hat sich mit ihm zu beschäftigen

Das der Hund in allen anderen Lebenslagen so gut erzogen und
„verständig“ ist, wiederlegt ja schon, daß Kermit sich nicht
kümmert.

Und übrigens ist das Jagen von Hasen eine so gemeine Art
von den Hundebesitzern ihre Hunde auf sie zu hetzen,dieses
kleine Geschöpf hat Todesangst und die Hundebesitzer freuen
sich darüber wie er gehetzt wird.Da kommt mir der Kaffee
hoch,wenn ich so was lese!Das müßte man mit euch auch
machen,jagen und in Todesangst versetzen,dann wisst ihr wie
sich der Hase fühlt!

Halloho? Niemand spricht von draufhetzen - konnte ich nirgends
entdecken. Mir dagegen „kommt der Kaffee hoch“, wenn an Tiere
in dieser Art menschliche Maßstäbe angelegt werden.

Der Hund wird wohl vom Besitzer erzogen und nicht umgedreht!

Hunde sind

Jäger und Kaninchen sind nunmal klassische Beutetiere.

Für Jäger und nicht für Hundebesitzer!

Uns

überzivilisierten Menschen steht kein Urteil über diese
natürliche Ordnung zu und schon garnicht können wir uns
Anmaßen zu verstehen, was ein Hase fühlt.

Was meinst du wenn ein Fuchs einem Hasen hinterher rennt,was der Hase fühlt?Der Hase fühlt sich wohl in Gefahr,oder?Also woher weiß der Hase ob der Hund spielen will oder ihn fressen will?

Weißt Du, ob nicht

vielleicht ein Hund, der seinen Jagdtrieb unterdrücken muß,
mehr leidet,

Das ist ja der Gipfel der arme Hund wird davon sterben wenn er es nicht darf.Da sollte sich der Besitzer ein Spielzeug mitnehmen und mit ihm spielen anstatt Hasen jagen zu lassen!

als ein Kaninchen, das gejagt wird? Schließlich

ist das Gejagt-werden ein natürlicher Zustand für das
Kaninchen während es für den Hund unnatürlich ist, den
Jagdtrieb zu unterdrücken. Verurteilst Du auch die Löwen in
der Savanne, wenn sie einen kleinen Springbock reißen?

Das ist in der Natur eben so,jagen und überleben,das kannst du aber nicht vergleichen.Jagt der Hund weil er Hunger hat?

Oder

den Eisbär, der ein Robbenbaby frißt? Das sind auch kleine,
süße Geschöpfe - aber sie sind nunmal Beutetiere. Und obwohl
Hunde seit Jahrtausenden domestiziert sind, haben sie trotzdem
noch - zumindest teilweise - ihre Wildtierinstinkte. Willst Du
ihnen das vorwerfen?

Keineswegs,aber dafür hat der Halter des Hundes zu sorgen das er nicht unnötig andere Tiere jagt,bekommt ein Förster es mit das der Hund Hasen jagd,dann kann es passieren das er auf den Hund schießt,da ein Leinenzwang in Waldgebieten herscht.

Um den empörten anti-Hundehaltern zuvor zu kommen: NEIN ich
bin nicht der Meinung, daß Hunde wildern sollten - im
Gegenteil. Aber diese Darstellung, die einem schwülstigen
Heimatfilm - oder auch „Lassie“ - entsprungen sein könnte,
konnte ich einfach nicht so stehen lassen.:

Das Posting hat mit Heimatfilmen gar nichts zu tun!

Warum sind die Menschen so herzlos geworden?

Wenn ich so etwas sehe das ein Hund einen Hasen jagd,wird der Besitzer mit einer saftigen Anzeige rechnen müssen!

Aber was soll man sich darüber aufregen,es gibt nunmal uneinsichtige Menschen auf dieser Welt(leider)!

Das Diskutieren bringt hier nichts und ist auch eigentlich fehl am Platze,aber dieses Posting mußte ich noch loswerden!

Werde mich zu diesem Thema nicht mehr äussern!

Gruß Frank

P.S.Das hat nichts mit einem schlechten Tag zu tun!

Empörenede Grüße Frank

das wiederum lasse ich so stehen… >:smile:

Gruß
Tania

Hallo nochmal,

wenn Du Dich zitierend auf andere Texte beziehst, wird dieses deutlich, indem Du die Formatierung (den Doppelpunkt am Anfang der Zeile) stehen läßt… erleichtert das Unterscheiden zwischen Deinem Text und den Zitaten ungemein.

z.B. so:

P.S.Das hat nichts mit einem schlechten Tag zu tun!

das hatte ich nicht gesagt.

Gruß
Tania

Kaninchen!!!
Hallo,

es mag pedantisch klingen, aber gerade in diesem Brett, muss ich darauf bestehen, dass der Hund wohl Kaninchen jagt und keine Hasen. Erstens gibt es in der Stadt keine Hasen und auch auf dem Land sind sie sehr selten. Und zweitens ist die Maximalgeschwindigkeit des durchschnittlichen Haushundes für einen echten Hasen gerade mal ein schnelleres Joggen.

Grüße,

Anwar

PS: Was auch immer man persönlich darüber denkt, Hunde auf Kaninchen (oder Hasen! oder wausauchimmer) loszulassen ist verboten. Also EOD.

Kaninchen sind es also „gewohnt“, gejagt zu werden und deshalb darf Hundehalter sein Hundi hinterherhetzen??? Ich muß mich ja -wegen der Netikette -leider vorsichtig ausdrücken, aber: so „geistig unbedarft“ kann doch wohl keiner sein! Was glaubst, Du ,wo Du hier lebst? Wildtiere sind nicht als Spielzeug für Deinen Hund da!!! Und noch dazu werden durch solche „Leute“ andere Hundehalter in Verruf gebracht. ich hoffe sehr, daß Dich mal ein Forstbeamter dabei erwischt!!

falsche Antwort?
Hi,
ich nehme mal an, du wolltest auf mich antworten?

Kaninchen sind es also „gewohnt“, gejagt zu werden und deshalb
darf Hundehalter sein Hundi hinterherhetzen??? Ich muß mich ja
-wegen der Netikette -leider vorsichtig ausdrücken, aber: so
„geistig unbedarft“ kann doch wohl keiner sein!

Das ist nicht vorsichtig, das ist beleidigend. Ich hab mich möglicherweise nicht deutlich genug ausgedrückt, drum kopier ich hier mal einen Teil von Tanias Antwort rein:

Hunde sind Jäger und Kaninchen sind nunmal klassische
Beutetiere. Uns überzivilisierten Menschen steht kein Urteil
über diese natürliche Ordnung zu und schon garnicht können wir
uns Anmaßen zu verstehen, was ein Hase fühlt. Weißt Du, ob
nicht vielleicht ein Hund, der seinen Jagdtrieb unterdrücken
muß, mehr leidet, als ein Kaninchen, das gejagt wird?
Schließlich ist das Gejagt-werden ein natürlicher Zustand für
das Kaninchen während es für den Hund unnatürlich ist,
den Jagdtrieb zu unterdrücken.

Genau das habe ich mit meiner Aussage gemeint. Ich bin sicher nicht der Meinung, Hunde oder andere Jäger auf Beutetiere hetzen zu müssen. Aber darum ging es hier nicht.

Was glaubst,
Du ,wo Du hier lebst? Wildtiere sind nicht als Spielzeug für
Deinen Hund da!!!

Ich habe keinen Hund. Außerdem habe ich nie behauptet, dass Wildtiere als Spielzeug dienen sollen. Ich bin z.B. auch der Meinung, dass Hunde im Wald an die Leine sollten - das ist zwar auch eine Unterdrückung des Jagdtriebs, aber imho sinnvoll, weil sonst jeder seinen Hund laufen lassen würde und das zu einem deutlichen Ungleichgewicht zwischen Jägern und Beute führen würde. Mir ging es ausschließlich darum, dass man ein Karnickel nicht vermenschlichen darf mit den Worten „das arme Karnickel, der böse Hund“ - das ist einfach Quatsch! (Aber das hat Tania besternenswert besser ausgedrückt)

Und noch dazu werden durch solche „Leute“
andere Hundehalter in Verruf gebracht. ich hoffe sehr, daß
Dich mal ein Forstbeamter dabei erwischt!!

Wobei genau? Ich verbitte mir hier Unterstellungen und Beleidigungen. Ich hetze „meinen“ Hund (den ich wie erwähnt gar nicht habe) nicht auf andere Tiere. Lies richtig. Aber ich werde z.B. auch nie eine Katze einsperren, nur damit sie keine Mäuse jagt. Und Katzen sind auch „Haustiere“.

So, und wenn du hierauf nicht vernünftig antworten kannst und dir nur weitere Beschimpfungen und Unterstellungen einfallen, dann antworte bitte gar nicht. Auf eine vernünftige Diskussion werd ich mich natürlich gerne einlassen.

Gruß
Cess

Hallo Ines,

  1. Anrede und Schlußgruß gebietet auch bei Meinungsverschiedenheiten immernoch die Höflichkeit.

  2. Es ist hilfreich - besonderts für Drittleser - wenn das Antwortposting unter dem Posting steht, auf das es sich bezieht (in diesem Fall wohl weiter oben - Titel „Hallo?“)

  3. Hatte ich genau auf Dich ja schon gewartet - Zitat aus meinem Ursprungsposting:

„Um den empörten anti-Hundehaltern zuvor zu kommen: NEIN ich bin nicht der Meinung, daß Hunde wildern sollten - im Gegenteil. Aber diese Darstellung, die einem schwülstigen Heimatfilm - oder auch „Lassie“ - entsprungen sein könnte, konnte ich einfach nicht so stehen lassen.“

Kaninchen sind es also „gewohnt“, gejagt zu werden und deshalb
darf Hundehalter sein Hundi hinterherhetzen???

Weder ich noch die Ausgangspostering haben jemals IRGENDWAS von hinterhetzen gesagt - das hat erst Frank hineininterpretiert… wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Mir ging es lediglich um das Anlegen menschlicher Maßstäbe an Tiere, was ich grundsätzlich ablehne und was nicht selten zu nicht-artgerechter Haltung führt und deshalb unter Umständen genauso zu verurteilen ist, wie das Hetzen von „Hundis“ (allein dieses Wort…) hinter Wild, was natürlich - außer von zugelassenen Jägern - absolut verboten und auch abzulehnen ist. Das ist mir als Reiter und ehemaligem Hundehalter wohl deutlicher klar als dem Durchschnitt der Bevölkerung.

Viele Grüße
Tania

Hallo nochmal,

Du studierst Veterinärmedizin… dann wird sich sicher bald auch bei Dir eine sachliche und professionelle Sicht der Bedürfnisse/Verhältnismäßigkeiten bei Tieren einstellen - spätestens wenn Du niedliche „Mausis“ töten mußt, weil die meisten Raubvögel sich hiervon ernähren…

nochmal viele Grüße
Tania

Hallo,

Doch, er sagt nicht Bescheid, wenn er mal pinkeln muss. Sein

Unabhaengig von dem unteren Gesabbel wollte ich nur mal folgendes feststellen:

Wir haben einen recht jungen Hund (13 Monate), der teilweise noch in der Erziehung ist. Allerdings kaeme ich nie auf die Idee mir von Ihm sagen zu lassen, wenn Gassizeit ist. Wir haben ihn/uns auf bestimmte Zeiten trainiert. und das funktioniert seit mindestens 9 Monaten sehr gut.

Meine Eltern hatten (bis vor kurzem) einen alten Hund (14 Jahre, weiblich), der schon viel seiner ehemaligen Vitalitaet eingebuesst hatte. So auch die Faehigkeit, sein Urin zurueckzuhalten. Da wurde dann halt wieder einmal oefter geschaut, dass er nach draussen kam (Hofhund), ausserdem wurde seine naechtliche Bleibe so angeaendert, dass man sie mit einem Schlauch reinigen konnte. Was in der Wohnung geschah wurde einfach weggeputzt =:wink:

Ciao! Bjoern

PS: Katzen sind einfacher: sie pinkel in die Wohnung, wenn sie unzufrieden sind. Einfach so aus Rache =:wink: Wenn man ihnen jedoch alles gibt was sie haben wollen und den ganzen Tag nur nach ihrer Pfeife tanzt sind sie zufrieden und sauber - alles ganz einfach *g*

PPS: unser Hund ist uebrigens letztens vor einem Kaninchen (oder einem anderen/aehnlichen nicht naeher namentlich bekanntem Nagetier) weggelaufen.

PPPS: wahrscheinlich war es das Killer(hier Nagetierbezeichnung Ihrer Wahl einsetzen) aus „Ritter der Kokusnuss“ *g*

Hi Oids Froschweibi

ich hätte ne Frage, wie lange habt ihr den Hund schon? Schon immer, und war das Problem auch schon immer so? Oder erst seit kurzem? Wann hat das reinpinkeln angefangen?

Danke für mehr Infos

Julia

Hallo Julia

er hatte gestern Kasseler. Da trinkt er natürlich mehr. Umd natürlich muss er dann auch schneller pinkeln. Wir haben ihn seit er 8 Wochen alt ist. Kennen ihn aber länger. Freu’ grins. (Es ist ein mittelgroßer Mischlingshund 10 kg - falls das wichtig ist)

GRUSS VON KERMIT

Hallo Frank,

da hast du mich aber komplett falsch verstanden. Ich habe den Hund grossgezogen. Natürlich hat der Hund seine vier Gassigänge am Tag. 1. ca. 7:50 bis ca. 8:45, 2. ca. 14:00 bis 14:30 oder 15 Uhr 3. 18:00 bis ca. 18:20, 4. ca. 22:30 bis 23:00 Uhr. Und das reicht!!! Aber was mache ich, wenn er mal zwischendurch ein dringendes Bedürfnis verspürt. Wir können in der Nacht auf Kloo - er nicht. Dann muss er Bescheid sagen. Sein Vörgänger hat uns immer geweckt, indem er auf uns rumkletterte.

Thema Kaninchen:

Ich finde es schlimm, wenn die Hunde hinter den Kaninchen herjagen und freue mich, dass meiner es nicht macht. Wir haben selbst Nager im Haus herumlaufen, da kann ich keinen Jäger brauchen.

Also, lieber Frank, bitte nicht gleich aufgrund einer Vermutung Beschimpfungen loslassen!!

Gruss Kermit

Hallo Frank!

Und übrigens ist das Jagen von Hasen eine so gemeine Art
von den Hundebesitzern ihre Hunde auf sie zu hetzen,dieses
kleine Geschöpf hat Todesangst und die Hundebesitzer freuen
sich darüber wie er gehetzt wird.Da kommt mir der Kaffee
hoch,wenn ich so was lese!Das müßte man mit euch auch
machen,jagen und in Todesangst versetzen,dann wisst ihr wie
sich der Hase fühlt!

  1. Möchte ich auch noch einmal herausheben, was schon andere gesagt haben: Im Anfangsposting war nirgendwo (!) die Rede davon, dass irgendein Hund auf irgendein Kaninchen gehetzt wird. Ganz im Gegenteil: Der betreffende Hund benimmt sich (aus Menschenperspektive) vorbildlich und fragt sozusagen um Erlaubnis. Ich vermute mal stark, dass diese ihm im Normalfall verweigert wird. Denn nur so kann er ja eigentlich gelernt haben, dass es ein nicht erwünschtes Verhalten ist, oder? Hunde fragen nicht von Natur aus beim Halter an, ob sie denn jetzt mal hetzen dürfen.

  2. Wenn wir uns schon gerade aufregen, warum nicht gleich richtig? Was ist mit den Hühnern in Legebatterien? Dem billigen Hähnchenfleisch im Supermarktregal und dessen "Herstellungs"methode? Den Schweinen in Massenhaltung? Den gestopften Gänsen? Usw. usf.
    Das Raubtier Mensch sollte mal nicht vergessen, auch vor der eigenen Haustüre zu kehren.

Sorry, ich weiß, dass es verschiedene Themen sind, aber irgendwie schwingt mir hier zuviel Doppelmoral mit.

Grüße,
Christiane

Zusammenfassung
Hi Kermit,

ok, ich fasse zusammen:

Du hast einen mittelgroßen Mischlingsrüden, den Du seit 10 Jahren kennst und der eigentlich ein Traumhund ist, der gestern Kassler hatte (das - wie Du richtig sagst - sehr salzig ist…); daher mehr getrunken hat und wohl deswegen ausnahmsweise nachts darauf in die Wohnung pischerte - und fragst uns jetzt hier, wie man Hunde richtig erzieht, damit Du es beim nächsten Wauz richtig anpacken kannst!!!

Bei allem Respekt - aber, hä, jetzt versteh’ ich nur noch Bahnhof…

Verwirrte Grüße
Esther

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