Wie fange ich am besten an ein Buch zu schreiben?

Hallo Leute,

schon seit meinem 15. Lebensjahr spiele ich mit dem Gedanken einen eigenen Roman zu verfassen. Ich habe auch angefangen eins zu schreiben, das noch tief in der Schublade schlummert und darauf wartet, ausgearbeitet zu werden.

Aber wie ist es mit dem Schreiben?
Man hat hunderttausend Ideen für einen Roman, weiss aber nicht wo man anfangen soll.
Gibt es da ein gewisses Konzept, auf das man achten sollte?
Fängt man einfach an mit dem Schreiben?

Ich brauche dringend Tipps, wie ich anfangen sollte.
Könnt ihr mir vielleicht helfen?

MfG Constanze

üben, üben, üben
Liebe Constanze,
viele SchriftstellerInnen sind der Ansicht, dass man Schreiben nicht wirklich lernen kann. Talent ist gefragt.

Aber auch mit Talent allein kommt man weiter, denn das Schreiben ist oft beinharte Arbeit, die viel Disziplin und Durchhaltevermögen verlangt.
Schreibtechniken kann man lernen, ebenfalls Strategien, wie das SChreiben effizienter von der Hand geht.
Mein Tip: viel viel Lesen, altes und neues, auch fremdsprachige Literatur. Und immer wieder schreiben üben, Gedanken aufschreiben, Notizen machen etc.

Vielleicht probierst du mal eine Schreibwerkstatt - viele Volkshochschulen bieten solche an. UNd wenn du es ganz professionell angehen willst, dann überleg dir ein Studium am Literaturinstitut in Leipzig. Internet Adresse:
http://www.uni-leipzig.de/~dll/
Dort kannst du dich auch ausführlich informieren.

Alles Gute!
Marie

Hi!

Ich könnte dir tausende Tipps geben, aber die zu tippen dauert zu lang :wink:
Dafür findest du die in einem Buch zusammengefaßt, nennt sich „Wie man einen verdammt guten Roman schreibt“ von James N. Frey. Das Buch (in zwei Bänden, mittlerweile eventuell auch mehr, schau mal bei Amazon) wurde mir von mehreren empfohlen und ich bin auch ganz begeistert davon!

Darin wird unter anderem erklärt:

  • was überhaupt einen guten Roman ausmacht,
  • wie man die Charaktere erzeugt (ist nicht so einfach, wie viele glauben),
  • wie erzählt man überhaupt eine Geschichte
  • Anwendung der Erzählperspektive
  • die hohe Kunst, Dialoge zu verfassen (gute Autoren sitzten da Tage, Wochen drüber!)
  • Überarbeiten und Umschreiben
  • was tun, wenn die Muse nicht will
  • Alles über Prämissen, Storyhöhepunkte, Spannungserzeugung
    und vieles mehr

Aber einige Tipps kann ich dir noch geben:

Du sagst, daß du schon seit Jahren anfangen willst. Fang SOFORT an und schreibe regelmäßig, am besten täglich! Auch wenn du an manchen Tagen nur einpaar Zeilen schaffst. Mit der Zeit geht es dann.

Ich kenne zwei versch. Methoden, wie man an so ein Projekt drangeht. Es mag zwar mehr geben, aber nu ja…

  1. Einfach von vorne bis hinten durchschreiben. Eignet sich aber eher für z.B. Herz-Schmerz oder ähnliche Storys, wo das Ende durchaus variieren kann.
  2. Einen groben Storyablauf erstellen und festlegen, was, wann, wie geschieht (z.B. in einzelnen Kapiteln). Eignet sich eher für so was wie Krimis, damit hinterher alles stimmt :wink:
    In meinen Augen auch die bessere Form, da dann der Gesamteindruck weitaus stimmiger ist und ausgereifter wirkt, man sich nicht verzettelt, für die Story keine unwichtigen (und damit langweilige) Begebenheiten erzählt und und und…

Gruß,
Sharon

Korrektur

Aber auch mit Talent allein kommt man NICHT weiter,

wichtiges Wort vergessen, sorry!

Aber auch mit Talent allein kommt man NICHT weiter,

wichtiges Wort vergessen, sorry!

Danke Euch…das Buch werde ich mir auf jeden Fall holen.
Das man mit Talent allein nicht weiter kommt ist mir auch klar;

Was ein professionelles Studium angeht,das mag vielleicht meine Rechtschreibung und meine Grammatik beeinflussen, aber wenn selbst ein 16jähriger Hauptschüler es fertig bringt…versuchen kann ich es ja mal oder?

Naja vielleicht liest man sich noch, danke im Vorraus.

Gruss Constanze

hallo,

also:
hubert selby, autor von letzte ausfahrt brooklyn, hat 50 romane geschrieben, bevor der erste veröffentlicht wurde - falls man wirklich gut werden möchte (schreiben mehr als selbstverwirklichung) kommt man ums üben, und aus dem konsequenten lernen von fehlern nicht rum. man kann sich techniken aneignen, was einem zeit erspart, aber nicht mehr.
desweiteren sollte man sich im klaren darüber sein, was man schreiben möchte, wie hoch die eigenen ambitionen sind, und wer auf diesem gebiet die vorbilder sind. wenn man literatur schreiben möchte, sollte man sich die richtigen vorbilder/vorlagen suchen, wenn man unterhaltung schreiben möchte dito. und an diesen muss man sich dann selbst messen.
roman? hast du ein jahr zeit? mindestens acht stunden am tag? den mut, nach 10 monaten alles wegzuschmeissen und von vorn anzufangen? warum roman, und nicht was richtig desperates, wie gedichte?
wie lange schreibst du schon? falls du anfangen solltest, ist dir eine jahrelange (und ich meine jahre) trockenzeit sicher.
es sei den man heisst benjamin lebert und zieht das grosse los.
in den usa gibt es gute workshops bei sehr bekannten autoren (pulitzer-preisträger und so scherze). die besten fortschritte macht man, bei direktem und qualifieziertem feedback.
soweit ich weiss, bieten einige hochschulen (münchen?) kurse in kreativen schreiben an. kann bestimmt nicht schaden und man kann kontakte entwickeln. drehbuchautoren werden immer gesucht
und ach ja, man muss talent haben, und mindestens noch einen finden, der das auch glaubt.

in diesem sinne

mfg

m.

Hallo, Constanze,

Tolkien erzählt, dass er bei der Korrektur von Studentenarbeiten plötzlich ein leeres Blatt im Stapel fand. Das habe danach geschrien beschrieben zu werden. Also schrieb er: In einer Höhle lebte ein kleiner Hobbit …

Das war der Anfang.

Anfangen muss man!

Fritz

Hallo, Constanze,
das soll Dich jetzt von Deinem Plan nicht abhalten, nur zum Nachdenken anregen:

Gutes Beispiel
Ein Mensch, der Bücher schreiben wollte,
Besinnt sich plötzlich, ob ers sollte.
Ob er, bisan ein heilig Wesen,
Dran Dichter und Verlag genesen,
Ein Mensch, der nicht nur las, der gar
Sich Bücher kaufte gegen bar
Und den, weil selbst er nie geschrieben,
Die Menschen und die Götter lieben,
Ob er, gleichviel aus welchen Gründen,
Sich stürzen sollt in solche Sünden,
Wie sie im Himmel und auf Erden
Höchst selten nur vergeben werden -
Der Mensch, der schon Papier erworben,
Hat anderweitig es verdorben.
(Eugen Roth)

Lieben Gruß
Eckard (tongue in cheek)

Hallo Constanze,
ich möchte Dir auch das Buch von Stephen King „Über das Leben und das Schreiben“ ans Herz legen. Da beschreibt S.K. erstmal wie er selber dazu gekommen ist, und gibt auch sehr hilfreiche Tipps. Und es ist meiner Meinung nach ein gutes Sachbuch, auch wenn bei S.K. die meisten Leute nur an „Friedhof der Kuscheltiere“ und ähnliches denken.
Grüße Almut

vor beleidigtem einschnappen erst GANZ lesen…
hallo constanze,

schon seit meinem 15. Lebensjahr spiele ich mit dem Gedanken
einen eigenen Roman zu verfassen.

hast du eine ahnung, wie viele millionen „zukünftige autoren“ es gibt? so gut wie jeder studienrat hat einen angefangenen roman in der schublade, von den hausfrauen ganz zu schweigen.
nein, ich will jetzt nicht einzelne berufs- oder bevölkerungsgruppen „diffamieren“, sondern nur darauf hinweisen, dass es an verhinderten möchtegern-autoren nicht mangelt.

nun zu deinem problem (so es denn eins ist):

die jenigen, die seit ihrem 15. lebensjahr - oder seit wann auch immer - ein buch schreiben wollen, unterteilen sich in 2 gruppen - die, die nur drüber reden. und die, die es wirklich tun.

die, die es wirklich tun, lesen viel, schreiben tausenderlei kleine geschichtchen allein zur fingerübung, nehmen vielleicht - um sich mit anderen zu messen - an ebensovielen schreibwettbewerben teil und treiben sich idealerweise in mindestens einem der zahllosen literatur-foren rum (z.b. bei http://www.literaturcafe.de oder http://www.leselupe.de um nur 2 zu nennen), um ihre werke den kritischen blicken der mit-schreibenden auszusetzen und mittels schonungsloser kritik zu reifen. (mindestens die hälfte derer, die das tun, werden jetzt das handtuch schmeißen und sich beleidigt jede äußerung, die nicht einer literarischen heiligsprechung gleichkommt, verbitten.)

wer jetzt noch immer spaß am schreiben hat, wird es weiterhin tun, und wird, weil er (= der mensch. geschlechtsneutral gemeint!) ja inzwischen durch erfahrungsaustausch mit anderen autoren in unterschiedlichen reifestadien dazugelernt hat und jetzt auch die wege kennt, mit verlagen und/oder agenten kontakt aufzunehmen versuchen.

wer das geschafft hat und tatsächlich mit seinem werk zu einem verlag gefunden hat (wir sprechen jetzt nur noch von einem bruchteil der leute, die alle seit jahrzehnten schon ein buch schreiben wollen!) und wer zudem die angleichung seines werkes an den main stream zwecks erzielung größtmöglicher verkaufszahlen überlebt und im verlauf dieses prozesses seinen lektor nicht hassen gelernt hat - der darf sich so langsam autor/schriftsteller/scrittore/writer nennen.

NICHT schriftsteller nennen darf sich hingegen jener, der zur bereicherung sogenannter zuschußverlage beigetragen hat, indem er dort - vorbei an jeglichen literarischen maßstäben - sein werk verlegen ließ.
auch die damen und herren, die auf buchmessen im kantinenbereich mit stolzgeschwellter brust und auf ihr montiertem pappschild mit der aufschrift „Ich bin ein Schriftsteller“ (nicht lachen! die gibt es wirklich!) sind nicht etwa ebensolche, sondern erbarmungswürdige opfer geldgeiler und literaturferner bezahl-mich-dann-druck-ich-dir-was-du-willst-verleger.

Ich brauche dringend Tipps, wie ich anfangen sollte.
Könnt ihr mir vielleicht helfen?

messe dich mit anderen, gehe in (z.b. o.g.) literaturforen, beteilige dich an mitschreibprojekten, stelle deine arbeiten dort vor.
habe keine angst, dir könnte jemand die idee klauen, denn die paar grundmotive stehen seit aristoteles fest und lassen sich an den fingern abzählen. alles was danach kam, sind nur noch varianten.

und vielleicht möchtest du noch wissen, wann eine story, ein roman interessant ist?

1.) nun, auf keinen fall interessant sind persönliche tagebucheinträge, krankheitsverläufe (auch psychische nicht!), vermeintlich tragische schicksale (die gibts zu tausenden) und auch nicht das gegenteil - eine glückliche kindheit/liebe/ehe/was auch immer. das alles sei sachbüchern vorbehalten.

2.) spannernd wird eine story erst, wenn sie eine entwicklung nimmt, bzw. ihr protagonist. er/sie muß grenzen überschreiten, sei es räumlich, interlektuell, psychisch, physisch (idealerweise in kombination) und dabei durch niederlagen reifen.

3.) hauptperson ist stets, wer zuerst denkt.

4.) richtig gut wird eine story erst dann, wenn die personen anfangen zu „leben“, d.h. auch für den autor überraschende entwicklungen nehmen.

so, mehr fällt mir jetzt nicht ein.
wenn du soweit bist, sage ich dir, wie man ein exposé zwecks vorstellung bei verlag/agenten ausfertigt.

nun ran ans werk! :smile:

gruß
ann

Hallo Ann,

schon seit meinem 15. Lebensjahr spiele ich mit dem Gedanken
einen eigenen Roman zu verfassen.

hast du eine ahnung, wie viele millionen „zukünftige autoren“
es gibt? so gut wie jeder studienrat hat einen angefangenen
roman in der schublade, von den hausfrauen ganz zu schweigen.
nein, ich will jetzt nicht einzelne berufs- oder
bevölkerungsgruppen „diffamieren“, sondern nur darauf
hinweisen, dass es an verhinderten möchtegern-autoren nicht
mangelt.

nun zu deinem problem (so es denn eins ist):

die jenigen, die seit ihrem 15. lebensjahr - oder seit wann
auch immer - ein buch schreiben wollen, unterteilen sich in 2
gruppen - die, die nur drüber reden. und die, die es
wirklich tun.

Ich habe mit 15 nicht nur den Gedanken gehabt, sondern habe bereits damit angefangen ein Buch zu schreiben. Es ähnelte mehr einer Geschichte, als einem Roman. Ich habe selbst die Erfahrung gemacht ganze 67 Seiten in den Papierkorb wandern zu lassen. Wie ihr sicherlich wisst, entwickelt sich auch die Wortwahl und die Denkweise mit dem Alter (wohl nur, wenn man es auch will).
Dennoch lasse ich mich nicht entmutigen. Meines Erachtens ist es eine wunderbare Möglichkeit, gedachten Worten nicht nur einem kurzen Moment zuzuschreiben, sondern sie für die Ewigkeit festzuhalten.

Was den Faktor Zeit angeht, so bin ich gespannt wie viel Zeit ich trotz Kind haben werde. Und wenn ich 20 Jahre brauche, ich werde es zu ende schreiben.

nun ran ans werk! :smile:

Mache ich. Wenn ich mir deine Wortwahl anschaue, muss ich schon schlucken. Weil ich momentan nicht annähernd über diese verfüge. Sie zu verstehen ist für mich kein Problem, jedoch sie zu gebrauchen eine Meisterleistung :smile: Vielleicht schaffe ich das auch noch mit Übung. Ich nehme mal an Lesen Lesen Lesen, dann Schreiben Schreiben Schreiben.

Liebe Grüße und tausend Dank
Constanze

ups
sondern nur darauf hinweisen, dass es an verhinderten möchtegern-autoren nicht mangelt.

das hätte man aber weglassen können.soviel wertung muss nicht sein.

Hallo Constanze,

von W. Somerset Maugham gibt es ein sehr passendes Zitat:

„Es gibt drei Regeln, wie man einen guten Roman schreibt. Unglücklicherweise weiß niemand, wie sie lauten.“

Das bringt es auf den Punkt. Die Suche nach DEM Rezept für einen guten Roman bereichert lediglich die Anbieter weniger seriöser Schreibschulen.

Aus eigener Erfahrung will ich nur sagen: als erstes Projekt ist ein Roman auf jeden Fall zwei Nummern zu groß, und Du wirst ohne Vorerfahrungen fast gewiß daran scheitern. Es ist nicht weiter schlimm, parallel zum Sammeln anderer Erfahrungen daran weiterzuwerkeln, aber andere Erfahrungen (kürzere Texte, Austausch mit anderen Schreibenden) sind wesentlich, damit Du einen Maßstab zur Selbstkritik hast. Es gibt eine Unmenge veröffentlichter schlechter Romane - und eine hohe Dunkelziffer unveröffentlichter schlechter Romane.

Zusammenfassend: die einzige Person, die Dir wirklich zeigen kann, wie Du DEINEN Roman schreibst, bist Du selbst. Die Kunst besteht wohl darin, sich mit Erfahrungen zu umgeben, die diese Stimme hörbar machen helfen.

Good luck!

Pengoblin

neneneeee!
hi constanze,

Was den Faktor Zeit angeht, so bin ich gespannt wie viel Zeit
ich trotz Kind haben werde. Und wenn ich 20 Jahre brauche, ich
werde es zu ende schreiben.

zeit ist so sehr der faktor wie übung. ich empfehle dir und jedem, den es interessiert, wirklich dringend diese schreibforen.
und/oder nimm an wettbewerben teil. (manchmal winken dort sogar recht interessante preise! wertvolle tipps gibt es auch hier: http://www.uschtrin.de)
dabei geht es weniger um stil und ausdruck, als um das „handwerk“ des schreibens (wie stellt man es an, diesen oder jenen effekt zu erzielen. was mache ich bei schreibblockade, wie fange ich an? u.v.m.) jeder hat da seine eigenen tricks und patentrezepte gibts wirklich nicht: das einzige geheimnis des schreibens ist, zu schreiben.

laß dich von meiner wortwahl nicht irritieren, andere haben andere schreibstile. neulich war ich auf einer lesung von abini zöllner (schokoladenkind). sie schreibt in ganz einfachen sätzen, fast wie ein kleines mädchen - und erzählt dabei eine entzückende geschichte.
wieder andere salbadern rum und fühlen sich toll dabei, wenn der leser ihrem werk ohne lexikon nicht folgen kann. (aber eigentlich sind die einzigen, die diese autoren toll finden, sie selbst *g*)

etwas zum umgang mit schreibgruppen noch (nicht ganz ernst gemeint, aber von viel kenntnis der materie durchdrungen :wink: http://www.prosaschmiede.de/index.php?do=wgroup&amp:stuck_out_tongue_winking_eye:HPS…

so, und nu schreib aber endlich :smile:

viel spaß dabei
ann

Liebe Madmaxine,

Das ist in diesem Fall keine Wertung, sondern ein dringend nötige Warnung, auch wenn sie sich für Dich wie ein brutaler Schuss vor den Bug anhört. Niemand sagt etwas dagegen, wenn man oder frau im stillen Kämmerlein für sich schreibt, weil er/sie Spaß daran hat. Sobald jemand aber daran denkt, Texte zu veröffentlichen, setzt er/sie sich Kritik aus. Anfangen muss jeder von uns. Aber viele Schiffbrüche von „Möchtegern-Autoren“ wären zu vermeiden gewesen, wenn diese nur gewusst hätten, wie sie sich die nötige Kompetenz aneignen können - oder gegrifen hätten, dass Kunst von Können kommt. Wenn es von Wollen käme, hieße es Wulst.

Ach und übrigens: Großbuchstaben für Substantive sind hier im Forum und allgemein in der deutschen Sprache auch nach der Neuen Rechtschreibung üblich(die völlig zu beherrschen ich mir hiermit nicht anmaßen möchte). Ebenso wie ein freundliches Hallo und ein Gruß zum Schluß für alle Mit-LeserInnen.

In diesem Sinne mit freundlichen Grüßen
Angelika Öhrlein

(Noch-Möchtegern)Autorin und Malerin
http://www.plejades.net

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

liebe angelika,

wenngleich ich deinen beitrag in der sache hervorragend finde, möchte ich jedoch gern im schnell-tipp-online-bereich bei der generellen kleinschreibung bleiben. in meinen stories und von mir lektorieren/korrigierten romane ist allerdings deinem (dort berechtigtem) anliegen rechnung getragen :wink:

herzliche grüße
ann

(http://www.orlando-furioso.net bzw. http://www.trpm.de)

Hallo! Constanze!

Ich denke, es kann uns allen eigentlich ganz egal sein, ob du ein Buch schreiben solltest oder die Finger davon lassen solltest! Wichtig ist nur, was du willst. Wenn du was schreiben willst kannst du das auch tun, es ist dir ebenso frei ob du nur kleine Geschichten schreibst oder gleich eine große Geschichte. Ich weiß, dass das nicht die Antwort auf deine Frage ist (auch wenn manche das scheinbar dachten, wenn man die anderen Antworten liest).

Mein Vorschlag:

Werde dir erst mal darüber klar, über was du schreiben willst (Krimi, Thriller, Liebesgeschichte…)
Viele überlegen sich zuerst eine Prämisse, d.h. wie die Geschichte beginnt, und wie sie endet, z.B. Neugierde wird teuer.
Dann solltest du deine Hauptcharaktere genau kennen lernen. Welche Charaktereigenschaften hat sie, welche Vorlieben, was hasst sie, welchen Stil bevorzugt sie… Vielleicht schreibst zu zu jeder Charaktere (Haupt- und Nebendarsteller) einen kleinen Lebenslauf und Eigenschafts-Beschreibung.

Wenn du dann mal weißt, was du schreiben willst, wie die Ausganssituation und schließlich das Ende aussehen soll, was deine Hauptcharaktere für eine Rolle darin spielt, dann schreib los.
Wenn du nicht weißt, mit welchen Worten du deinen Roman beginnen sollst, versuchs mal mit einem stink normalen Dialog, z.B. „Lisa kannst du mir mal helfen“ bittet Julie ihre Kollegin, während…

Das waren jetzt nur mal Anregungen. Wie gesagt, gibt es kein Rezept. Jeder macht es so, wie er denkt, dass es richtig ist.

Ein Buchtipp von mir: „Wie man einen verdammt guten Roman schreibt“ von James N. Frey

ich empfehle dir und
jedem, den es interessiert, wirklich dringend diese
schreibforen.

…wie all die interessanten Leute aus meinem Schriftstellerlexikon ohne diese Foren auskommen konnten…:wink:)

Gruß Maid :wink:

Hallo Constanze,
ich möchte Dir auch das Buch von Stephen King „Über das Leben
und das Schreiben“ ans Herz legen.

Hallo Constanze,
dem Buchtip kann ich mir nur anschliessen - ist wirklich gut und schön zu lesen und vor allem überhaupt nicht teuer!

Es gibt wohl noch einige mehr Bücher die ich empfehlen kann, möchte aber nicht einfach was schreiben was keinen hier interessier. :smile:

Ich habe mir sowas wie die goldenen Regeln des Schreibens erstellt - wenn du sie magst, dann lass es mich wissen (zusammengetragen aus bestimmt über 100 Internetstunden und der qualvollen Suche nach einem Anfang fürs Schreiben - damals kannte ich dieses Forum nicht!)

Gruss Ron (wohl der einzige Mann hier :smile: )
Da beschreibt S.K. erstmal

wie er selber dazu gekommen ist, und gibt auch sehr hilfreiche
Tipps. Und es ist meiner Meinung nach ein gutes Sachbuch, auch
wenn bei S.K. die meisten Leute nur an „Friedhof der
Kuscheltiere“ und ähnliches denken.
Grüße Almut

Sorry - hab gerade gelesen dass ich doch nicht der einzige Mann in diesem Artikelbaum bin …