Guten Tag,
Ich habe null Ahnung von Finanzen und Versicherungen
und habe mich aufgrund einer längeren Krankheit, finanziell ziemlich verstrickt. Ich brauche jemanden der meine ganzen Papiere mal durchschaut und mir sparen hilft. Es ist mir wichtig das über mein Unvermögen geschwiegen wird und ich mich nicht schämen muss.Außerdem brauche ich Unterstützung in Sachen PC. Würde mich sehr über Antwort freuen.
Schwerlich, die verdienen alle an Provisionen.
Ich würds mal bei einer Stelle wie Schuldnerberatung versuchen.
Wohlgemerkt anerkannte Schuldnerberatungsstelle wie bei der Caritas.
Vorher aber fragen, ob man was zahlen muss.
ansonsten stell hier mal die eine oder andere Frage.
Schwerlich, die verdienen alle an Provisionen.
Unsinn, genau um das Problem der „Provisionsäbhangigkeit“ zu umgehen gibt es Honorarberater.
Die arbeiten natürlich auch nicht umsonst, meistens kommt man aber deutlich günstiger weg, wenn man gegenrechnet wieviel man an Provision insgesamt gespart hat.
Schuldnerberatung ist ein guter Tipp, wenn es erstmal nur um die Liquidität geht. Zur Not kann man sich auch später noch um die Altersvorsorge kümmern, wenn (hoffentlich) wieder mehr Geld vorhanden ist.
Guten Tag Bine,
gehen Sie zu Ihrer nächstgelegenen Geschäftsstelle der Verbraucherzentrale (Anschriften über Netz). Dort bekommen Sie Auskunft und Rat zu Ihrem Anlage-, Finanzierungs- und Versicherungskram. Vergleichsweise bescheidene Kurse. Keine
neuen Verträge und keiner, vor dem Sie sich zu schämen hätten.
Anrufen. Machen. Fertig.
Gruß
Günther
Guten Tag Günther
Guten Tag Bine,
gehen Sie zu Ihrer nächstgelegenen Geschäftsstelle der
Verbraucherzentrale (Anschriften über Netz). Dort bekommen Sie
Auskunft und Rat zu Ihrem Anlage-, Finanzierungs- und
Versicherungskram.
Dort ist nicht immer Fachkunde vorhanden. Letzte Woche hat eine Andrea Fischer von der Verbraucherzentrale Sachsen sich zum Thema PKV und GKV im MDR Fersehen in der Ratgeberecke geäussert. Wenn Sie das gehört hätten, würden sich schleunigts bei Ihnen und Nordlicht sämtliche Nackenhaare gesträubt haben. Von fachlichen Halbwahrheiten bis gar nicht stimmenden Aussagen war alles dabei. Mein Bekannter hat PKV gelernt und war einigermassen entsetzt.
LG
Manni3
Was heißt denn bite „hat PKV gelernt“ ? Gibts da eine Ausbildung?
Jedenfalls ist der Einwand nicht ganz unberechtigt, aber bei den "Beratungen von MLP, DVAG, Tecis &Co sträuben sich dann aber alle Haare auf dem Körper. Die Wahrscheinlichkeit, bei der VZ besser beraten zu werden als bei einm Strukki ist jedenfalls extrem hoch. Daher finde ich den Tipp schon in Ordnung.
hallo,
Schwerlich, die verdienen alle an Provisionen.
Unsinn, genau um das Problem der „Provisionsäbhangigkeit“ zu
umgehen gibt es Honorarberater.
theoretisch richtig! praktisch eher wunschdenken, wenn man weiß, dass es da nicht wenige gibt, die vorzugsweise solche empfehlungen aussprechen, an denen sie durch die hintertür (partner / bekannte) doch provision bekommen.
lg dev
dazu haste noch das Problem, dass der Honoraberater das ganze in der Regel aufbauscht, um genug Stunden abrechnen zu können.
Der einfache Grundsatz , dass die einfache Geldanlage vom Chance Risiko Profil her einer komplizierten Geldanlage überlegen ist, beherzigt wohl kaum ein Honorarberater
Außerdem gibts für die Honorarberatung in Deutschland nur wenige Anbieter bzw. Erfahrungswerte, so dass es es schwierig ist, einen geigneten zu finden.
Zudem kannich mir nicht vorstellen, dass der Threadsteller genung Geld für einen guten Honorarberater hat.
Zudem kannich mir nicht vorstellen, dass der Threadsteller
genung Geld für einen guten Honorarberater hat.
Dann hat er erst recht nicht genug Geld, Tausende von € für Provisionen hinzublättern oder?
Mittlerweile gibts schon einige Honorarberater, da sich mittlerweile rumgesprochen hat, wie grottenschlecht aktuell die prov.basierte Beratung oft ist. Das ist Fakt, denn die Branche so wie sie momentan ist hält sich größtenteils durch das Umdecken alter Verträge, bei denen die Kosten bereits bezahlt sind. So etwas hat ein Honorarberater nicht nötig.
Das kann bei einem „richtigen“ Honorarberater nicht passieren, der schließt nämlich selber die Verträge an, und zwar zum Honorartarif.
Ich bin nicht sicher, ob der von dir genannte sich überhaupt Honorarberater nennen darf. (offiziell zumindest)
Abgesehen davon wird auch der dümste Kunde wohl hellhörig werden wenn auf seinen ausgewiesenen Kosten auf einmal „Vertriebskosten“ dabei sind…
Es gibt keinen „richtigen“ Honorarberater, weil der Beruf in Deutschland gesetzl. nicht festgelegt ist.
Es gibt aber einen „richtigen“ Steuerberater. Und viele „richtige“ Steuerberater haben sogar Vermittlungsverträge für Finanzanlagen in irgendeiner Schublade liegen.
Also, da sollte man tunlichst von Abstand nehmen , dass ein Honorarberater nur zum Wohle des Kunden handelt, und keine eigenen Interessen hat. Mal abgesehen davon, dass es einen „richtigen“ Honorarberater nicht gibt
Hallo,
Ich habe null Ahnung von Finanzen und Versicherungen
und habe mich aufgrund einer längeren Krankheit, finanziell
ziemlich verstrickt. Ich brauche jemanden der meine ganzen
Papiere mal durchschaut und mir sparen hilft.
Wie du siehst, gibt es hier viele unterschiedliche Meinungen. Wenn du verrätst, wo du ungefähr wohnst, kann dir vielleicht jemand einen Rat geben.
Alles Gute
Felix
Ich frage mich, wo du deine Erfahrungen her nimmst? Hast du mal einen Honorarberater als Kunde besucht oder stammt deine Meinung nur aus Vorurteilen, da du selber mit Provisionen deinen Lebensunterhalt bestreitest?
Den Vergleich mit einem Steuerberater in diesem Zusammenhang ist sehr abenteuerlich…
Auf der Seite vom Verbund der Honorarberater findet man exakt die „richtigen“ Honorarberater, die KEINE Kickbacks, Provisionen o.ä. nehmen.
Wers nicht glaubt, kann es sich ja gerne vom Berater dann schriftlich geben lassen.
Das erinnert mich an den Ehrenkodex der deutschen Banken.
Die Selbstdarstellung im Internet und auf Hochglanz-Flyern ist die eine Seite. Die Praxis ist die zweite Seite.
Das erinnert mich an den Ehrenkodex der deutschen Banken.
Und ich erinnere mich nicht einmal daran, daß es einen Ehrenkodex der deutschen Banken gibt. Ich bitte um Erklärung.
C.
z.B. hier:
http://www.bild.de/BILD/unterhaltung/city-talk/roter…
Das ist nicht der Ehrenkodex der deutschen Banken, sondern ein sogenannter Ehrenkodex einer Sparkasse, der zudem nichts mit Anlageberatung zu tun hat, sondern lediglich Compliance-Themen und Reiseverhalten regelt.
Die Antwort riecht übrigens stark nach http://www.google.de/search?hl=de&q=ehrenkodex+bank&…
Es sei noch einmal darauf hingewiesen, daß das hier ein Wissensforum ist und man sich daher über Dinge auslassen sollte, die man weiß.
C.
Das war ein Beispiel dafür, wie deutsche banken einen Ehrencodex verfassen.
Und wenn du meinst, du bist der einzige hier, der Ahnung hat, dann ist das dein Problem.
Guten Tag Manni,
ich stimme Ihnen zu. Nicht immer ist Fachkunde in der VZ vorhanden, die das letzte Detail regelt. Und auch mittelschwere Klopper sind möglich.
Ich sehe das aber nicht als Regel sondern als Ausnahme. Denn überwiegend sind das branchenstämmige Leute, die wissen, wie der Hase läuft. Wenn im Einzelfall schon einmal Kappes verzapft wird, kann das auch dem Umstand geschuldet sein, dass die VZ-Leutchen, die im Fernsehen auflaufen, nicht unbedingt die sind, die mit den Ratsuchenden sprechen. Das sind dann auch gerne Verwaltungsleutchen aus den Länderzentralen, deren Aufgabe eben ÖA ist.
Mir will scheinen, dass hier die Messlatte auch unfair hoch angelegt wird. Gemessen an dem hanebüchenen Unfug, der den Bürgern von Verkaufsseite per Werbung und ÖA um die Ohren geschmiert wird, erscheint mir die Fehlerleistung bei der VZ nachgerade harmlos.
Im Verkauf hingegen sind trotz VVGneu und VermittlerVO und Selbstverpflichtungsdingsbumms rauf und runter von morgens bis nachts Zigtausende unterwegs, die fachlich wenig bis nicht beleckt nur eines im Sinn haben: Das Ding zu verkaufen, das im Moment angesagt ist und das sie eingeprügelt bekommen haben oder das Ding zu verkaufen,
das grade noch so durchrutscht. Bedarf ist ein Kaugummi, der in alle Richtungen gezogen wird und wenn etwas nicht erklärt wird, dann ist das zumindest keine falsche Aussage.
Der wesentliche Unterschied bei der VZ zu den Verkäufern liegt darin, dass die VZ-Leutchen keine Verträge verkaufen müssen und dürfen. Allein dadurch wird schon mancher vor grundsätzlichem Blödsinn bewahrt.
Ohne auf ein Monatsabschluss-Soll oder auf Bewertungssummen schielen zu müssen, kann man dem Ratsuchenden auch einfach von einem Vertrag
abraten. Weil er kein Geld hat. Weil er auf Dauer kein Geld hat.
Weil er oben und unten verwechselt. Weil er sich keine Zusammenhänge
grob merken kann. Solche Erkenntnisse schmerzen am Anfang etwas, verhindern aber auf einige Sicht Schlimmeres.
Gruß
Günther
Das war ein Beispiel dafür, wie deutsche banken einen
Ehrencodex verfassen.
Guter Versuch, aber sehr leicht zu durchschauen. Du hast behauptet, es gäbe DEN Ehrenkodex der deutschen Banken und Du kommst hier mit einem sog. Ehrenkodex EINER Sparkasse an, der nicht mehr enthält, als interne Regelungen hinsichtlich Compliance und Reiseverhalten.
Und wenn du meinst, du bist der einzige hier, der Ahnung hat,
dann ist das dein Problem.
Ich habe nur ein Problem mit Leuten, die suggerieren, sie wüßten, wovon sie sprächen aber tatsächlich bestenfalls einen blassen Dunst von dem haben, über das sie schreiben. Und daß ich hier der einzige wäre, der hier Ahnung hat, habe ich nie behauptet.
C.