Wie findet Gott Homosexualität?

Hallo Experten!
In einem anderen Forum tobt gerade eine Diskussion zu diesem Thema. Ein Teilnehmer, der seine Kinder ängstlich vor jeder Homosexualität zu „beschützen“ sucht, listet zwei Bibelstellen auf, die „belegen“, dass Homosexualität etwas Schlimmes, Böses, etc. sei.
Einmal altes Testamtent, 3. Buch Mose (das im AT ganz „schlimme“ Sachen stehen ist ja bekannt)
aber auch NT (ich glaube Römerbrief)

Was sagen Experten dazu?

  • Alle Schwulen und Lesben kommen in die Hölle? :wink:)
  • Man darf die Bibel nicht engstirnig wörtlich nehmen?
  • Das ist symbolisch gemeint?
  • Heute sind wir (naja einige von uns) weiter als Menschen damals?

Interessierte Grüße!
Christian

Was sagen Experten dazu?

  • Alle Schwulen und Lesben kommen in die Hölle? :wink:)
  • Man darf die Bibel nicht engstirnig wörtlich nehmen?
  • Das ist symbolisch gemeint?
  • Heute sind wir (naja einige von uns) weiter als Menschen
    damals?

Interessierte Grüße!
Christian

Homosexualität ist in erster Linie eine moralische Frage. Die Natur selbst ist bi-sexuell. Erst durch die Moral werden diese Werte gesetzt und verschiedene in verschiedenen Kulturen.

In der Praxis ist es allerdings so, daß sich die Natur durchsetzt, man hat dann ewig gegen moralische Fanatiker zu kämpfen, die selbst oft Heuchler sind. Aber da diese Form der Sexualität unfruchtbar bleibt, gerät sie auch in Verdacht unnatürlich zu sein.

Sei es wie es sei, auf jeden Fall wird der Mann erst durch die Frauenliebe zum Mann, das ist nicht von der Hand zu weisen. Verantwortung der Familie gegenüber, läßt männliche Tugenden wachsen, daß kann man bei Homosexuellen nicht immer feststellen. Oft stößt ihre übertriebene Haltung einen reifen Menschen vor den Kopf. Das wird so lange sein, wie man die Sexualität in den Vordergrund stellt, anstatt ihr einen untergeordneten Platz im Leben zu geben. Das Ideal der Familie ist daher eher geeignet, den Menschen reifen zu lassen. Aber das soll nicht heißen, daß Einzelgänger deshalb davon ausgeschlossen sind.

gruß
rolf

Hallo Experten!

Hallo Christian,
die Frage lautet, wie Gott H. findet!
Wenn ich dich also richtig verstehe, fragst du, oder diese anderen, wie der alttestamentarische Jahwe und viell. Petrus oder Paulus, und demzufolge die römische Kirche oder viell. das Judentum dazu stehen.
Ist das deine Frage?
Oder fragst du, ob dieser dort ein Gott, oder der wahre, oder derjenige ist, an den du glauben willst, oder vielleicht gar keiner so richtig ist??
Oder möchtest du eine Absolution, falls du ho.Neigungen bei dir finden würdest? Von wem? Wem gibst du die Autorität über deine moralischen Entscheidungen?

  • Alle Schwulen und Lesben kommen in die Hölle? :wink:)

Was ist Hölle (außer dem, was man manchmal an einigen Brettern des www mitbekommt?? :wink:))

  • Man darf die Bibel nicht engstirnig wörtlich nehmen?

Wer soll dir das sagen?

  • Das ist symbolisch gemeint?

Nee, es sind bestimmt etliche von den armen Schweinen auf dem Scheiterhaufen gelandet

  • Heute sind wir (naja einige von uns) weiter als Menschen
    damals?

Doch,ja, ich denke schon. Sie werden mich nicht abholen, exkommunizieren und verbrennen. Drum - hoffentlich auf ein weiteres!

Brief an Dr. Laura

Laura Schlessinger ist eine US-Radio-Moderatorin, die Leuten, die in ihrer Show anrufen. Ratschläge erteilt. Kürzlich sagte sie, als achtsame Christin, dass Homosexualität unter keinen Umständen befürwortet werden kann, da diese nach Leviticus 18, 22, ein Gräuel wäre. Der folgende Text ist ein offener Brief eines US-Bürgers an Dr. Laura, der im Internet verbreitet wurde.

Liebe Dr. Laura

Vielen Dank, dass Sie sich so aufopfernd bemühen, den Menschen die Gesetze Gottes näher zu bringen. Ich habe einiges durch Ihre Sendung gelernt und versuche das Wissen mit so vielen anderen wie nur möglich zu teilen. Wenn etwa jemand versucht seinen homosexuellen Lebenswandel zu verteidigen, erinnere ich ihn einfach an das Buch Mose 3, Leviticus 18, 22, wo klargestellt wird, dass es sich dabei um ein Gräuel handelt. Ende der Debatte. Ich benötige allerdings ein paar Ratschläge von Ihnen im Hinblick auf einige der speziellen Gesetze und wie sie zu befolgen sind,

a) Wenn ich am Altar einen Stier als Brandopfer darbiete, weiß ich, dass dies für den Herrn einen lieblichen Geruch erzeugt (Lev. 1, 9). Das Problem sind meine Nachbarn. Sie behaupten, der Geruch sei nicht lieblich für sie. Soll ich sie niederstrecken?

b) Ich würde gerne meine Tochter in die Sklaverei verkaufen, wie es in Exodus 21, 7 erlaubt wird. Was wäre Ihrer Meinung nach heutzutage ein angemessener Preis für sie?

c) Ich weiß, dass ich mit keiner Frau in Kontakt treten darf, wenn sie sich im Zustand ihrer menstrualen Unreinheit befindet (Lev. 15, 19-24). Das Problem ist, wie kann ich das wissen? Ich hab versucht zu fragen, aber die meisten Frauen reagieren darauf pikiert.

d) Lev. 25, 44 stellt fest, dass ich Sklaven besitzen darf, sowohl männliche als auch weibliche, wenn ich sie von benachbarten Nationen erwerbe. Einer meiner Freunde meint, dass würde auf Mexikaner zutreffen, aber nicht auf Kanadier. Können Sie das klären? Warum darf ich keine Kanadier besitzen?

e) Ich habe einen Nachbarn, der stets am Samstag arbeitet. Exodus 35, 2 stellt deutlich fest, dass er getötet werden muss. Allerdings: bin ich moralisch verpflichtet ihn eigenhändig zu töten?

f) Ein Freund von mir meint, obwohl das Essen von Schalentieren wie Muscheln oder Hummer ein Gräuel darstellt (Lev. 11, 10), sei es ein geringeres Gräuel als Homosexualität. Ich stimme dem nicht zu. Könnten Sie das klarstellen?

g) In Lev. 21, 20 wird dargelegt, dass ich mich dem Altar Gottes nicht nähern darf, wenn meine Augen von einer Krankheit befallen sind. Ich muss zugeben, dass ich Lesebrillen trage. Muss meine Sehkraft perfekt sein oder gibt’s hier ein wenig Spielraum?

h) Die meisten meiner männlichen Freunde lassen sich ihre Haupt- und Barthaare schneiden, inklusive der Haare ihrer Schläfen, obwohl das eindeutig durch Lev. 19, 27 verboten wird. Wie sollen sie sterben?

i) Ich weiß aus Lev. 11, 16-8, dass das Berühren der Haut eines toten Schweins mich unrein macht. Darf ich aber dennoch Fußball spielen, wenn ich dabei Handschuhe anziehe?

j) Mein Onkel hat einen Bauernhof. Er verstößt gegen Lev. 19, 19 weil er zwei verschiedene Saaten auf ein und demselben Feld anpflanzt. Darüber hinaus trägt seine Frau Kleider, die aus zwei verschiedenen Stoffen gemacht sind (Baumwolle/Polyester). Er flucht und lästert außerdem recht oft. Ist es wirklich notwendig, dass wir den ganzen Aufwand betreiben, das komplette Dorf zusammenzuholen, um sie zu steinigen (Lev. 24, 10-16)? Genügt es nicht, wenn wir sie in einer kleinen, familiären Zeremonie verbrennen, wie man es ja auch mit Leuten macht, die mit ihren Schwiegermüttern schlafen? (Lev. 20,14)

Ich weiß, dass Sie sich mit diesen Dingen ausführlich beschäftigt haben, daher bin ich auch zuversichtlich, dass Sie uns behilflich sein können. Und vielen Dank nochmals dafür, dass Sie uns daran erinnern, dass Gottes Wort ewig und unabänderlich ist. Ihr ergebener Jünger und bewundernder Fan

Jake

Hi :smile:
Köstlich, hast du vllt. eine Quelle oder gar die Homepage des
Schreibers? Ggfs. die Antwort von der Dame, obwohl ich mir kaum
vorstellen kann, daß da was sinnvolles rauskam :smile:

grüße, rené

siehe dazu

/t/warum-gibt-es-unglaeubige/1978416/14

datafox

Hallo,

ich hab eine kleine Anmerkung nebenbei:
Die Eingangsfrage lautet „Wie findet Gott Homosexualität?“
Die Optionen:

  • Alle Schwulen und Lesben kommen in die Hölle? :wink:)
  • Man darf die Bibel nicht engstirnig wörtlich nehmen?
  • Das ist symbolisch gemeint?
  • Heute sind wir (naja einige von uns) weiter als Menschen
    damals?

Vor allem die letzte Option ist interessant. Was hat unsere „Moderne“ mit Gott zu tun? Oder anders gefragt: Muss sich Gott zeitgemäss verhalten???

Diese stets zumindest unterschwellig mitklingende Option (die waren nicht so weit; das war alles zu anderen Zeiten) ist meines Erachtens irritierend. Wenn ich mich an die Gebote Gottes halten möchte, dann frag ich nicht erst nach, was die Menschen davon halten… Vor allem, da das, was die Menschen davon halten, sich stets verändert.

Beispiel: Heute ist es verpönt, dass ein Mann mit seiner Mutter schläft. Nein, Inzest ist gar verboten. Warum? Es ist im grossen und ganzen eine moralische Vorstellung von „Richtig“ und „Falsch“, die uns nur Religion und Ethik bieten können.
Wenn in ein paar Jahren die Menschen „weiter“ sind, würden wir, die wir hier das bereden eine Inzest-Ehe gutheissen? Ich nicht! Moral sollte meines Erachtens nicht zeitlichen und modetechnischen Einflüssen unterliegen.

(hiermit packe ich meinen Regenschirm wieder ein, und stelle mich auf den bevorstehenden Sturm ein…)

Omar Abo-Namous

http://www.islaminhannover.de

Wenn in ein paar Jahren die Menschen „weiter“ sind, würden
wir, die wir hier das bereden eine Inzest-Ehe gutheissen?

du mußt nicht „weiter“ gehen. im alten ägypten war es normal, daß königsfamilien fortpflanzungsmäßig „unter sich“ blieben. bei den alten griechen war es normal, daß ein mann eine sexbeziehung mit einem minderjährigen jungen hat. darauf steht heute nicht nur knast, sondern allein der öffentliche vorwurf ist der garantierte ausschluß aus der gesellschaft auf lebenszeit.

was beim sex erlaubt ist, ist IMMER kulturabhängig. erlaubte und unerlaubte sexkontakte konstituieren sogar in jeder gesellschaft ihre einfachste struktur (=„heiratsregeln“). wer sich an jene regeln einer mehrere tausende jahre alten kultur orientieren will, der kommt zwangsläufig in konflikt mit „moderneren“. der widerspruch läßt sich m.e. auch nicht ausbügeln. es gibt nur ein entweder oder. entweder man hält sich dran oder eben nicht.

gruß
datafox

Sexualtabus und Moralität
Hi datafox,

neben der sicher richtigen Aussage, dass Sexualität vor allem über Moral in gut und böse eingeteilt wird, gibt es bei Inzest natürlich mittlerweile erkannte, klare biologische Nachteile, die auch auf das Verbot einwirken. Nicht alles läßt sich alleine auf Moral zurückführen.

Nebenbei: Nicht selten ist „Moral“ bzw. die „Tabuisierung“ ein Anzeichen einer erkannten Schwachstelle in der menschlichen Gemeinschaft, die über ein implizites Gesetz behoben wurde. Dass ein Tabu allerdings häufig länger wirkt, als die vielleicht falsche Ursache/Wirkungsbeziehung der Altvorderen existiert, ist ein bekanntes Problem und die Aufhebung dieser Tabus stellt für mich einen Weg in die Moderne und Aufklärung dar.

Zur Homosexualität: Wenn Gott dagegen wäre, warum hätte er Homosexuelle erschaffen? Um diese besonders zu prüfen? Wohl kaum, meiner Meinung nach… Nebenbei: Ist das so wichtig, sich als Mensch zu überlegen, was Gott will, wenn wir in keinster Weise Gott kennen? Ich halte es für ein Verbot oder Tabu wichtiger, zu beurteilen, was der menschlichen Gesellschaft schadet und beurteile in diesem Zusammenhang Homosexualität als nicht schädlich.
Und wie Gott dazu steht, erfahren wir früh genung, sollte Gott meinen, er müsste es uns sagen (was ich aber eigentlich bezweifle…).

Leicht ketzerische Grüße
Jürgen

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moin moin :smile:
Danke erstmal für den Link :frowning: Ich hasse Archivthreads. Was
unübersichtlicheres gibt’s nicht zu lesen…
Zum Thema: Wenn man schon in DE Streit bzgl. eines Gesetzes
von ~1956 (Ladenschlußgesetz) hat, das offensichtlich nicht mehr
in die heutige Zeit paßt, wie kann man dann erwarten, daß
ein >2000 Jahre alter Schinken (gut abgehangen, wohlbemerkt)
das heutige Leben der Weltbevölkerung vernünftig beschreibt?

grüße in den süden :smile:
rené

Hallo Omar :smile:

Beispiel: Heute ist es verpönt, dass ein Mann mit seiner
Mutter schläft. Nein, Inzest ist gar verboten. Warum? Es ist
im grossen und ganzen eine moralische Vorstellung von
„Richtig“ und „Falsch“, die uns nur Religion und Ethik bieten
können.

Das hat erstmal nix mit „richtig“ und „Falsch“ im moralischen
Sinne zu tun gehabt. Es geht hier schlicht und ergreifend um den
Genpool. So ist es für kleine, isolierte Gruppen unverzichtbar,
ihren Genpool hin und wieder mit frischem Material aufzufüllen,
sicherlich dürften die Eskimos ein bekanntes Beispiel hierfür sein.
Bleibt der Genpool zu klein, und kommen darüberhinaus noch inzestiöse
(örgs, was ein Wort) vor, sind massive Nachteile für die Gruppen
zu erwarten. Mit steigendem Kulturniveau und „klareren“ Vorstellungen
von sich und der Welt haben die Menschen dann daraus Regeln
erstellt, die einerseits sinnvoll waren, andererseits in einem
größeren Kontext (Gott und die Welt, Schaffung der Menschheit)
der Gruppe eine befriedigende Weltanschauung boten.
Ähnlich sehe ich das mit allen anderen religiösen Regeln und Geboten.

Wenn in ein paar Jahren die Menschen „weiter“ sind, würden
wir, die wir hier das bereden eine Inzest-Ehe gutheissen? Ich
nicht! Moral sollte meines Erachtens nicht zeitlichen und
modetechnischen Einflüssen unterliegen.

Die Moral wird die Inzest-Ehe erst dann gutheissen können,
wenn es gentechnisch keine Nachteile mehr hat. Daran ließe
sich ggfs. arbeiten. Sollte es technisch geregelt sein, dauert es
dann vllt. nur noch ein paar Tausend Jahre, bis die Moral völlig
neuausgerichtet wurde.

(hiermit packe ich meinen Regenschirm wieder ein, und stelle
mich auf den bevorstehenden Sturm ein…)

*packdengartenschlauchrausundmachomar nass*

grüße, rené

Hallo, Runde und Omar,

ich hab eine kleine Anmerkung nebenbei:
Die Eingangsfrage lautet „Wie findet Gott Homosexualität?“
Wenn ich mich an die Gebote
Gottes halten möchte,

Ich begreife es immer noch nicht. Von WAS FÜR EINEM GOTT wird geredet? Jede Religion, die einen „GOTT“ präsentiert, ist von Menschen gemacht worden! DEM wird dann in den Mund geschoben, was „Seine“ Gebote sein sollen. Warum? Um die Repressionen einer herrschenden Kaste (ja, auch u.a. von Esoterikern) gegen die Unwissenden zu untermauern -

  1. durch gewissenlose Ausnutzung der dem Menschen eigenen Sehnsucht nach „Sinn“
  2. dito nach einem Konsens innerhalb seiner Gemeinschaft („Wir wollen doch alle dasselbe glauben“)
  3. um seiner allgegenwärtigen Todesangst etwas entgegenzusetzen.
    Prophetische Religionen, Sekten, Gemeinschaften haben alle etwas gemeinsam, eine bestimmte Grundhaltung gegenüber Andersdenkenden. Soviel ich weiß, ist der Buddhismus keine prophetische Religion, weshalb sie weder steinigen noch verbrennen.
    Wie DER HERR so 's G’scherr! Hätten wir einen anderen GOTT erfunden, einen der bedingungslosen Liebe, so gäbe es diese Diskussion wohl nicht.
    Gruß, Geris

Hi Jürgen,

Zur Homosexualität: Wenn Gott dagegen wäre, warum hätte er
Homosexuelle erschaffen?

wo und wann hat Gott denn Homosexuelle erschaffen?
Soviel ich weiss, waren Adam und Eva nicht homosexuell.

Und wie Gott dazu steht, erfahren wir früh genung, sollte Gott
meinen, er müsste es uns sagen (was ich aber eigentlich
bezweifle…).

Kannst Du doch alles bei Mose nachlesen (3.Mose 20)
13 Wenn jemand bei einem Manne liegt wie bei einer Frau, so haben sie getan, was ein Greuel ist, und sollen beide des Todes sterben;

Gruss Harald

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Wie findet Gott sexualität?
Ich habe die Frage auf folgende Aussage gekürzt.
Wie findet G… Sexualität?

Wenn ein Mensch nur für oder durch seine Sexualität lebt,
degradiert er sich dann nicht auf blosse Triebe?

Ein Mensch der nur andere Menschen beurteilt,
indem sie durch diese Brille beurteilt, degradiert
auch seine Mitmenschen egal ob Mann ob Frau.

Wenn ein Mensch sich in seine Handlungen völlig
seinen Trieben unterstellt, egal welcher Art
wird immer Konsequenzen auf sich zeihen.
Hier beantwortet die Natur des Körpers,
den eventuellen Raubbau, der Mensch ist
diesen Gesetzten unterworfen.

Was die sexuellen Vorlieben angeht, so gibt
es die unterschiedlichsten Geschmäcker, hier
lässt die Natur die Freiheit.

Solange man seine Vorliebe nicht zum Mittelpunkt
seines Lebens macht, stellt diese nie ein wirkliches
Problem dar.

Sexualität ohne spirituelle Verantwortung
gibt es nicht. Früher oder später zwingen die
Umstände den Menschen dazu dies einzusehen.

Es spielt keine Rolle durch welche Art der
Sexualität dies geschieht.

Sexualität ohne spirituelle Verantwortung
gibt es nicht. Früher oder später zwingen die
Umstände den Menschen dazu dies einzusehen.

Es spielt keine Rolle durch welche Art der
Sexualität dies geschieht.

Hast Du sehr gut gesagt. Wir können nicht zum Tier zurück, wo Sexualität ihr freies Spiel hat, was aber auch durch die Natur geregelt ist. Wir haben der Verantwortung ins Gesicht zu schauen.

gruß
rolf

Moin Christian,

ich fände es hilfreich, wenn du bei dererlei Fragen kenntlich machst, welchen Gott welcher Religionsrichtung du meinst.

Danke
Gruß
Marion

klare biologische Nachteile

ich hätte meinen a… verwetten können, daß dieser einwand jetzt kommt.

es ist wohl ein noch klarerer biologischer nachteil, wenn männer mit männern und frauen mit frauen kopulieren, denn daraus entstehen gar keine kinder! ich nehme die antwort vorweg: „das hat soziale gründe, denn homosexuelle paare haben eine rolle in der (tierischen) sozialstruktur.“

das herrschende paradigma (damals gottglaube, heute naturwissenschaft) „belegt“ IMMER das, was in der jeweiligen gesellschaft als normal gilt. die beiden dinge gehen hand in hand: sexualtabus sind identisch mit ihrer dogmatischen begründung. (es interessiert mich nicht die bohne was die „wahrheit“ ist. ich beschreibe nur änderungen in den sexualtabus und dem was als normal gilt.)

die auch auf das Verbot einwirken. Nicht alles läßt sich
alleine auf Moral zurückführen.

nein auf moral nicht, denn moral hat mit sexualtabus gar nichts zu tun (die gleichsetzung gibt es ausschließlich bei christen, vor allem katholischen), aber auf dogmatische paradigmen, aktuell vorherrschenden weltbilder. damit läßt sich so ziemlich ALLES erklären und rechtfertigen, was mit erlaubten und unerlaubten sexkontakten zu tun hat, da diese rechtfertigungen ja ebendiese sextabus ausmachen.

damals war es das göttliche gesetz, das natürlich identisch war mit damalig herrschenden ethischen werten. sexualtabus sind ein teil davon. sieht man sich die altisrealitischen sexualtabus an, dann sind es gleichzeitig alle jene dinge, die die umgebenden völker als „normal“ und sogar „geboten“ erachteten. die tora-ethik war sozusagen ein revoluzzertum (nicht nur in bezug auf sexualtabus sondern in allen gesellschaftlichen bereichen).

dasselbe passiert jetzt wieder. heute sind die „umgebenden völker“, die abgewertet werden („auf ihren wegen sollst du nicht wandeln“), wieder die „altvorderern“, die altmodischen, die rückständigen, die bösen, die dummen, die geblendeten. (man soll sie [politisch] eliminieren - „treibe sie vor dir her“.) es heißt: die sagten „dies und das darfst du nicht tun“, wir sagen „du sollst das tun“. die waren gegen homosexualle, wir sind dafür und brandmarken jeden, der das anders sieht („du sollst sie ausmerzen aus der mitte des volkes“). statt göttliches gesetz gibt es heute darwins gesetz. „biologischer vorteil“ nennt man heute das, was damals „gottes gebot“ hieß. beides ist unumstößlich und unzweifelbar wahr.

dasselbe in grün, nur mit umgekehrtem vorzeichen.

Nebenbei: Nicht selten ist „Moral“ bzw. die „Tabuisierung“ ein
Anzeichen einer erkannten Schwachstelle in der menschlichen
Gemeinschaft, die über ein implizites Gesetz behoben wurde.
Dass ein Tabu allerdings häufig länger wirkt, als die
vielleicht falsche Ursache/Wirkungsbeziehung der Altvorderen
existiert, ist ein bekanntes Problem und die Aufhebung dieser
Tabus stellt für mich einen Weg in die Moderne und Aufklärung
dar.

das ist teil des heutigen paradigmas, aber nur auf ganz bestimmte inhalte, namentlich vor allem homosexualität und immer mehr sodomie begrenzt. du kannst dies prüfen, indem du diesen absatz auf „sex mit kindern“ anwendest. bist du immer noch derselben meinung, daß dieses „tabu“ „aufgehoben“ gehört und es eine „falsche ursache-wirkungsbeziehung“ gibt?

Zur Homosexualität: Wenn Gott dagegen wäre, warum hätte er
Homosexuelle erschaffen?

jetzt wechselst du auf einmal die ebene. auf einmal betreiben wir theologie. welche? auf welche religion und welche ihrer untergruppen beziehst du dich? welcher gott ist gemeint? ist es dir worauf sich die meisten hier beziehen, dann ist die sache nur eine frage des lesenskönnens: „liege [zu einem mann gesprochen] nicht mit einem mann wie mit einer frau, denn das ist abscheulich.“ der satz ist genauso klar wie „stiehl nicht“.

je nachdem in welchem paradigma man sich grade aufhalten will, das wird man als „normal“ ansehen.

gruß
datafox

Ja, danke! Genau das versuche ich seit Stunden hier herauszufinden. Vielleicht bringt deine einfach und verständlich formulierte Frage hier mal etwas Aufklärung rein!

Geris

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

das heutige Leben der Weltbevölkerung

wieso weltbewölkerung? das ist jüdische religion. nur auf das hat sich dieser thread dort bezogen.

datafox

Es geht hier schlicht und ergreifend um
den Genpool.

falsch. kulturelle normen interessieren sich nicht für biologische theorien. diese interpretationen von sexualnormen sind eine erfindung der jüngsten neuzeit.

ägyptische königsfamilie betrieben inzest.

von sich und der Welt haben die Menschen dann daraus Regeln
erstellt, die einerseits sinnvoll waren, andererseits in einem
größeren Kontext (Gott und die Welt, Schaffung der Menschheit)
der Gruppe eine befriedigende Weltanschauung boten.

diese regeln sind *gesellschaftlich* sinnvoll, haben aber mit biologie, darwin, genpools, genetik GAR NICHTS zu tun. was du betreibst, ist religion des 19./20. jahrhunderts: „der mensch ist ein tier“. davor hat diese these niemanden interessiert und TROTZDEM gab es sexualtabus und heiratsregeln:

  • inzest bei den ägyptern
  • päderastie bei den griechen
  • schwagerehe bei den israeliten

Die Moral wird die Inzest-Ehe erst dann gutheissen können,
wenn es gentechnisch keine Nachteile mehr hat.

falsch. es wird dann gutgeheißen werden, wenn die gesellschaft zu der meinung gelangen wird, daß sich gut für sie ist. und wie die alten ägypter werden sie dies wieder „religiös“ = „dogmatisch“ begründen: „es hat gentechnisch keine nachteile mehr“.

nur noch ein paar Tausend Jahre, bis die Moral
völlig
neuausgerichtet wurde.

moral und keuschheut sind nur in der katholischen religion synonym.

gruß
datafox